Reisejahr 2015

Ich beginne mit diesem Artikel bereits im August, auch wenn ich weiß, dass er erst im Dezember fertiggestellt wird, denn: wer weiß, was noch kommt 🙂 ? Aber noch ist einiges so präsent, dass ich es jetzt erstmal festhalten will. Umschreiben lässt es sich ja später auch noch 🙂

Seit ich das Dalai Lama-Zitat gelesen habe

Once a year, go someplace you’ve never been before.

geht mir diese „Anweisung“ nicht mehr aus dem Kopf und ich versuche ganz bewusst, auch immer Neues zu entdecken. Im Kleinen wie im Großen. (Ich schrieb ja in diesem Artikel schon ausführlicher darüber)

2015 war ein unglaublich turbulentes Jahr. Das stelle ich fast jedes Jahr fest, denn auf seine Art und Weise sind sie das ja alle. Die Turbulenzen gingen tief und haben viel verändert – zum Guten, zum Glück (sage ich jetzt, hier, im August ^.^). Und eine ganz wundervolle Veränderung ist die Anzahl der Destinationen, die dieses 2015 vorzuweisen hat. TROTZ Rückenproblemen. Anfang des Jahres dachte ich lange, dass ich dieses Jahr aussetzen müsse. Im Laufe des ersten halben Jahres stellte sich aber heraus, dass sich mein Herzenswunsch, mehr kleine Reisen zwischendurch zu machen, trotz aller Widrigkeiten verwirklichen ließ. Ich bin stolz!

Nun aber zu den einzelnen Destinationen (die Messestopps in Graz und Frankfurt lasse ich bewusst aus, weil ich da außer Messehalle, Hotelzimmer und Autobahn leider nichts gesehen hab -.-)

Prag

Ende März 2015, als die Messesaison zu Ende war und meine Wochenenden wieder unter meiner Herrschaft standen, besuchte ich meine älteste Freundin in Prag, die dort grade im Zuge ihres Soziologie-Masterstudiums ein Erasmus-Semester absolvierte.

Ich war ja schon Mal zu Besuch in der Stadt, darum (und wegen meinem Rücken-Tiefpunkt) stand auch nicht Sightseeing, sondern Kulinarik und Gespräche im Vordergrund. Es war ein wirklich wundervolles Wochenende, mit frühfrühlingshaftem Sonnenschein, tollem Brunch, leckerem Burger und vielen bereichernden Momenten. Den ganzen Post dazu findet ihr hier.

Liebstes Foto:

blog_prag1503-5

Liebster Apfelmoment:

steffichristinaprag

Für alle, die es sich nicht eh gedacht haben: meine Haube ist selfmade!
Liebste Erinnerung:

Das superschöne und tolle Frühstück im Café Savoy

München

München statteten wir ja nur einen Ultrakurzbesuch ab, deswegen gab es auch weder Post noch Fotos dazu. Samstag hin, Sonntag retour. Eine liebe Freundin feierte ihren 30er und wünschte sich von ihren engsten Freunden einen gemeinsamen Besuch ihres absoluten Lieblingsmusicals Elisabeth. Der Trip war für meinen Rücken eine enorme Herausforderung (Autofahren ist nicht so der Hit), aber die 20 Stunden in der bayrischen Hauptstadt waren voller Sonnenschein, leckerem Essen, toller Musik und strahlenden Augen. Und darauf kommt es ja letztlich an 🙂 (Und ein kurzer Bummel durch die Sendlinger Straße war ja immerhin auch drin 😉 )

Liebster Apfelmoment:

elisabeth

Liebste Erinnerung:

„Wenn ich tanzen will“ und „Der Schleier fällt“ mal wieder live zu hören.

Berlin

Berlin war dann der erste Höhepunkt. Als Weihnachtsgeschenk für den Herzjungen, der zwar nicht zwingend nach Berlin, aber gerne Lost Places erkunden wollte. Rund um die deutsche Hauptstadt kann man das angemeldet und legal, aber ein bisschen City Feeling gehört schon dazu, wenn man schonmal an so einem pulsierenden Ort ist, also haben wir zwei Tage Stadttrip drangehängt – und hätten es auch noch länger in der Sonne an der Spree ausgehalten.

Berlin-Beiträge:
Liebstes Foto:

blog_berlin6

Liebster Apfelmoment:

blog_berlin-hipstamatic13

Liebste Erinnerung:

Völlig unbeschwert im leichten Frühlingssonnenschein mit Club Maté an der Spree sitzen.

Spanien/Mallorca

Eine Reise, die eigentlich als kleiner Urlaub und Tapetenwechsel geplant war und sich dann emotional ganz gut aufgeblasen hat um in der Erinnerung wichtig zu bleiben. Tage mit vielen, wunderbaren Eindrücken, das erste Mal wieder mit verträglicherer Rückseite unterwegs sein, den Süden erleben und genießen, das spanische Spanien wahrnehmen, meiner starken Seite wieder begegnen und eine meiner schlimmsten (irrationalen) Ängste vor lebenden Gewässern die Stirn bieten und einen meiner anderen Herzenswünsche erfüllen: (ein kleines bisschen) schnorcheln gehen.

Spanien/Mallorca-Beiträge:
Liebstes Foto:

blog_urlaub_mallorca-heimkommen1

Liebster Apfelmoment:

IMG_3322

Liebste Erinnerung:

An der Wasseroberfläche liegen, sich vom türkisblauen Wasser umspülen lassen und nur das Geräusch des eigenen Atems hören.

Budapest

Budapest – meine persönliche Super-Überraschung dieses Jahr. Ich hatte ja schon länger geplant, mir Ungarns Hauptstadt anzuschauen, es aber immer wieder verschoben oder das „wann“ nicht in Betracht gezogen. Da wir das erste freie Augustwochenenden (unsere Sommerwochenenden sind irgendwie immer schon halb unfreiwillig lang im Voraus mit diversen familiären und sozialen Verpflichtungen verplant) nicht ungenutzt verstreichen lassen wollten und das Wetter für ein Wochenende am See nicht niederschlagsfrei genug angesagt war, beschlossen wir kurzerhand, unsere Idee umzusetzen. Frei nach „wann, wenn nicht jetzt?“. Die Hinfahrt war eine kleine Herausforderung, da geschätzt die Hälfte der Bevölkerung knapp an oder über der Grenze ihren Weg an den Balaton antrat und sich die Strecke mit uns teilte (und die Vignetten- und Wechselraststätte. Wir EU-verwöhnten Kiddies vergaßen natürlich, dass Ungarn nicht Teil der Währungsunion ist und wollten nicht die „angepassten“ Euro-Preise zahlen. Tja). Also 4 (statt 2,5) Stunden später waren wir endlich angekommen. In einem super entzückenden Hotel auf der Seite Pest am Anfang der FuZo, direkt bei der Oper. Der Auftakt von eineinhalb ganz wundervollen Tagen, in die wir uns in die Nachbarstadt von Herzen verliebt haben.

Budapest-Beiträge:
Liebstes Foto:

blog_budapest-bei-nacht10

Liebster Apfelmoment:

IMG_3413

Liebste Erinnerung:

Nach einer superstressigen Anreise ein wunderschönes Hotel vorfinden, gleich gegenüber in ein supernettes Restaurant reinplatzen und mit einer supersüßen Kellnerin plaudern. Budapest hat uns sehr herzlich willkommen geheißen!

Venedig

Venedig – das Geburtstagsgeschenk für meine Mama. Das erste Mutter-Tochter-Wochenende seit ein paar Jahren. Mein 5. Besuch in der Stadt am Canale Grande, der erste allerdings mit Übernachtung. Eine Art Pflichtprogramm für Fotografen – denn das letzte Mal gab es erst die Lumix und mich noch fotografisch unbedarft und ahnungslos. Im Vordergrund stand jedoch essen, flanieren und ein bisschen italienisches Flair genießen.

Venedig-Beiträge:
Liebstes Foto:

blog_venedig-impressionen10

Liebster Apfelmoment:
Liebste Erinnerung:

Auf der versteckten Innenhofterrasse unseres superschicken Hotels bis weit nach Mitternacht Udo Jürgens-Lieder hören.

Irland/Dublin

Da wir dieses Jahr besonders reisemotiviert waren, beschlossen wir, unsere Zwangs-Urlaubstage über Weihnachten und Silvester nicht zu vergeuden, sondern uns ein Ziel zu suchen, das nicht zu weit weg wäre und für eine Woche auch im Winter halbwegs zu bereisen wäre. Wir haben es uns einfacher vorgestellt als es war und Schottland werde ich definitiv im Sommer kennenlernen. Trotzdem durften wir – abgesehen von dem mittlerweile berüchtigten Trommelfellriss und schwerst beleidigten Nebenhöhlen – auch zwei Foto-Bucketlist-To Dos abhaken, dazu aber mehr im Post des Jahres 2016 ^.^

Denn 2015 lief in Irland das meiste noch halbwegs nach Plan.

Liebstes Foto

blog_irland-details10

Liebster Apfelmoment

img_5628

Liebste Erinnerung

Winter am Meer, der Wind, der uns um die Nase blies, die Wollhaube, die die Ohren schützte, die tiefstehende, untergehende Sonne und die unendlichen Muscheln, die den Strand säumten.