Go East 2017: Maribor und die Schwäne

Unser erster Stopp auf unserer Reise gen Osten im Juni war Slowenien bzw. Maribor. Während ich 10 Monate zuvor zum ersten Mal zu Besuch in diesem Land war und mit Nina die wunderschöne Hauptstadt Ljubljana und den traumhaften Meeresort Piran besucht habe, sollte nun die zweitgrößte Stadt unseres Nachbarlandes unser erster Übernachtungsstopp werden.

Maribor kennt man in Österreich ebenfalls unter Marburg an der Drau und der Fluss verrät schon etwas über die Stadt: man kann kaum erkennen, ob man denn nun in Kärnten oder Slowenien ist. Ich finde diese architektonischen Ähnlichkeiten immer wieder extrem spannend, insbesondere dann, wenn die Sprache eine völlig andere ist. Maribor zählt über 111.000 Einwohner und hat eine eigene Universität.

Außerdem liegt die Stadt – wie oben schon erwähnt – an der Drau, auf der sich viele, viele Schwäne tummeln 🙂

…die an diesem sehr wechselhaften Tag mein liebstes Fotomotiv geworden sind – und noch optimal zum Welttierschutztag am 4. Oktober passen ❤

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Außerdem möchte ich heute den ersten der beiden Mystery Awards teilen, mit denen ich markiert wurde. Die Aktion ist dem Versatile Blogger bzw. dem Liebsten Award sehr ähnlich und wie immer finde ich es schön, ein bisschen was Persönliches zu teilen und Fragen zu beantworten. Chronologisch beginne ich daher mit dem Beitrag von David:

This is an award for amazing bloggers with ingenious posts. Their blog not only captivates, it inspires and motivates. They are one of the best out there, and they deserve every recognition they get. This award is also for bloggers who find fun and inspiration in blogging and they do it with so much love and passion.

Daher zu allererst: lieber David, vielen Dank für die Nominierung, ich freue mich und fühle mich sehr geschmeichelt!

Die Regeln:

  1. Put the award logo/image on your blog.
    Stelle das Logo in dein Blog.
  2. List the rules.
    Liste die Regeln auf.
  3. Thank whoever nominated you and provide a link to their blog.
    Danke der Person, die dich nominiert hat, und füge einen Link zu ihrem Blog bei.
  4. Mention the creator of the award and provide a link as well.
    Nenne die Urheberin des Awards und füge ebenfalls einen Link bei.
  5. Tell your readers 3 things about yourself.
    Erzähle den Lesern drei Dinge über dich.
  6. You have to nominate 10 – 20 people.
    Nominiere 10 bis 20 Personen.
  7. Notify your nominees by commenting on their blog. Informiere die Nominierten, indem du in ihrem Blog kommentierst.
  8. Ask your nominees any 5 questions of your choice; with one weird or funny question (specify) Stelle den Nominierten fünf Fragen deiner Wahl; eine davon sollte seltsam oder lustig sein.
  9. Share a link to your best post(s).
    Teile einen Link zu deinen besten Posts.

Ihr wisst ja, dass ich sehr gerne bei solchen „Spielen“ mitmache. Da es aber doch schon recht viele Runden davon gab, klinke ich mich bei der Weiternominiererei aus, da nicht jeder so gern wie ich über sich dahinplappert 🙂 Also dann, auf los geht’s los! Zuerst widme ich mich einmal Davids Fragen:

  1. Über welches Thema wolltest du schon lange bloggen, hast es aber noch nicht umgesetzt?
    Ich habe noch einige unumgesetzte Wörter auf der Liste meines „Nur ein Wort“-Projektes. Die stehen definitiv auf der Agenda. Besonders am Herzen liegt mir das Wort „Heimat“, über das ich schon mehrmals zu schreiben begonnen habe, sämtliche Entwürfe dann aber doch wieder verworfen. Das ist so ein umfassendes, spannendes aber auch schwieriges Thema. Aber irgendwann schreibe ich meinen Artikel dazu.
  2. Welche Erfahrung hat dich oder deine Denkweise geprägt und verändert?
    Das ist eine dieser Fragen, die sich vermutlich unmöglich richtig sinnvoll in ein paar kurzen Sätzen beantworten lassen. Denn im Grunde hat mich wohl jede Erfahrung meines Lebens geprägt und viele Dinge sicherlich auch unbewusst. Außerdem spielen da dann zig Querverbindungen mit hinein. Sehr intensiv war die Erkenntnis, dass Menschen sterben – da war ich etwa 5 Jahre alt. Auch die Trennung von meinem Exfreund hat mein Leben von Grund auf auf den Kopf gestellt. Aber die einschneidendste Erfahrung, die tatsächlich in mir etwas von Grund auf verändert hat, ist passiert, seit ich mich entschlossen habe, Antidepressiva zu nehmen. Seitdem fühle ich mich, als könnte ich endlich viel mehr so sein, wie ich WIRKLICH bin.
  3. Ernährst du dich nach einem bestimmten Modell und wenn ja – warum?
    Nein. Ich bin Verfechter von möglichst ausgewogener Ernährung, ich versuche, mich soweit es geht BEWUSST zu ernähren, das bedeutet, dass ich wahrnehme, was ich esse und versuche, mehr zu lernen darauf zu hören, was mein Körper braucht und nicht, was mein Kopf haben will. Ansonsten esse ich alles, was mir schmeckt, wenn ich auch versuche, das in vernünftigen Ausmaßen zu tun. Das traue ich mich heutzutage zwar fast nicht mehr sagen, aber es ist so. Flexitarier nennt man das anscheinend. Mehr dazu gibt es übrigens in meinem kleinen Spin-Off Kalorienaffin.
  4. Was bedeutet Musik für dich?
    Oh diese Fragen, über die man Bücher füllen könnte! Musik, Musik bedeutet, mein emotionales Gedächtnis. In Musik sind Erinnerungen gespeichert. Musik beeinflusst meine Stimmung, sie macht mich ruhiger, weckt mich auf, es gibt nie allgemeingültige Musik, denn Musik muss immer zum Moment passen. Musik begleitet mich, seit ich denken kann, Musik ist ein ganz innerstes Bedürfnis.
  5. Welches Wort hast du als Kind immer falsch ausgesprochen?
    Alle 😉 Aber vermutlich gibt es zwei Lieblingswörter meiner Eltern, die in Erzählungen immer wieder kommen. Ich war immer schon begeisterter Schnitzelesser, darum gab es dafür sehr früh ein Wort, das wohl „Nitti“ geschrieben werden würde. Die liebste Wortverwirrungsgeschichte meines Opas ist der „Mikimin“ – ganz klar: der Schmetterling! Außerdem fand ich es sehr wichtig, zwischen Bimbam und Tiktak zu unterscheiden. Na, was könnte damit wohl gemeint sein 🙂 ?

Und nun soll ich euch 3 Dinge über mich erzählen. Immer wieder eine ziemliche Herausforderung. Also Folgendes:

  1. Es gibt für mich nichts Langweiligeres als Action-Szenen in Filmen. Wenn Verfolgungsjagden zu lange dauern, bin ich die erste, die am Sofa wegschnarcht. Dafür kann ich bei dialoglastigen Filmen und Serien kein Auge zumachen.
  2. Ich kenne mein Wunschhochzeitsdatum seit Mai 2011. Da habe ich es in meiner Apfel-Notizapp vermerkt. Der 1.7.17. Weil wir am 1.7. – am Halbjahr – unseren Jahrestag feiern und weil die Ziffernsumme daraus 2×8 ergibt, als Symbol für unendlich. Außerdem ist 17 meine Lieblingszahl und der erste 1.7. seit 2011, an dem dieses Datum auf einen Samstag fiel. Verrückt? Call me Monk!
  3. Ich bekenne mich dazu, mich total unnachhaltig und kapitalistisch zu gewissen Marken hingezogen zu fühlen, die vor allem Handtaschen, Sonnenbrillen, Parfums und Geldbörsen betrifft. Von diesen Dingen muss etwa 1x pro Jahr ein neues Exemplar her.

Und zum Schluss: mein bester Post (im letzten Monat):

12 magische Mottos im September

Nun hoffe ich, ihr fühlt euch ein klein wenig unterhalten 🙂

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