Reisefreiheit vs. Reisewarnung

In Zeiten von Corona beginne ich wieder zu lernen, was wahre Sehnsucht ist und was Reisefreiheit wirklich bedeutet.

Letzte Woche schrieb eine Freundin in unsere Whatsapp-Gruppe: „Bin heute ganz melancholisch und wünsch mir das alte Leben zurück.“ Ironischerweise erhielt ich diese Nachricht genau an dem Tag, an dem mich die Gegenwart auch fies am linken Fuß erwischt hatte. Auf Instagram war ich einfach nur ganz harmlos über ein durchschnittlich hübsches Posting aus meiner mittlerweile-Lieblingsstadt Amsterdam gestolpert. Und zack, da war er, der Stich im Herzen, der ein Brennen hinterließ, das noch Stunden anhalten sollte und selbst grade jetzt noch immer spürbar ist. Amsterdam, dieser Ort, den ich drei Mal innerhalb von eineinhalb Jahren besucht hatte – das letzte Mal nur einen knappen Monat vor dem Lockdown – der so viele verschiedene Emotionen gespeichert hat und der nun einfach (für mich) so ziemlich alles symbolisiert, was momentan in dieser Welt nicht möglich ist. Spontan. Fliegen. Mit Freunden. Übernachten. Kultur. Musik.

Gerade erst hatte ich gelernt, ein wenig spontan zu sein. Gerade erst hatte ich erkannt, dass die Welt gar nicht so groß und weit war. Gerade erst hatte ich begonnen zu begreifen, dass so vieles möglich ist, wenn man sich nur traut. Und dann kam Corona.

Die meiste Zeit bin ich vernünftig. Die meiste Zeit denke ich daran, dass es auch erleichternd ist, in der Dynamik des „höher, weiter, schneller“-Reisens nicht mitmachen zu müssen. Die meiste Zeit beruhige ich mich damit, dass es im Grunde nur ein Privileg ist, das wir ausnutzen, weil wir es uns leisten können, wir aber der Natur und dem Planeten gut tun, wenn wir darauf verzichten. Die meiste Zeit sehe ich viel Schönes „vor der Haustüre“, das es zu tun gibt und das man sonst aufschiebt, weil es eh immer da ist. Die meiste Zeit glaube ich daran, dass wir als Gesellschaft lernen müssen, dass die Welt kein Selbstbedienungsladen ist. Dass die permanente Verfügbarkeit von Dingen ein Privileg, aber kein Recht ist. Dass uns diese Zeit vielleicht einen achtsameren Umgang mit unserer Umwelt lehren kann.

„Wenn dir die Welt zu klein wird, geh‘ zu Fuß“ schrieb ich vor ein paar Jahren andernorts aus anderen Gründen. Und das stimmt auch heute wieder, wenn auch auf eine andere Art.

Doch manchmal, hin und wieder, überkommt mich der Schmerz der Sehnsucht und ich würde mein Wochenende lieber (ganz coronagerecht) irgendwo in einem Ferienhaus in den Niederlanden verbringen und mir den kalten Herbstnordseewind um die Nase blasen lassen und Waffeln und Pommes mit eiskalten Fingern essen. Aber die Reisewarnung für Wien schwebt über uns wie ein Damoklesschwert, die Schließung der Grenzen (zum zweiten Mal innerhalb eines Jahrzehnts) sitzt mir im Nacken und so träume ich vom kalten Herbstnordwind, während ich ich kontaktlos Kaffee trinke und Wiener Mehlspeisen zuhause esse und mich daran erinnere, dass ich bei all der Krise an dem Ort an dem ich bin trotzdem noch das bessere Ende der Welt erwischt habe.

 

Autor: Paleica

Internetmethusalem. Schütze Aszendent Jungfrau, zwanghaft neurotisch, begeisterungsfähig, Kommunikationsjunkie, Psychotante. Ein Kopf voll Gefühl, ein Herz voll Gedanken.

17 thoughts

  1. Ich teile deine kritischen Gedanken und es ist höchste Zeit, dass wir uns diese Fragen und damit der Realität stellen. Ich kann aber auch deine Sehnsucht verstehen. Menschen müssen jetzt auf vieles verzichten und die Sehnsüchte sind sicher so vielfältig wie die Menschen selbst. Ich sehne mich danach, mir nahe Menschen wieder herzlich und selbstverständlich umarmen zu dürfen.

    Irgendwann wird es vorbei sein und dann kannst du selbst entscheiden, ob du dir deine Sehnsucht nach Holland erfüllen möchtest. Vielleicht reicht dann auch, dass es tun könntest, wenn du wolltest ;-).

    Liebe Grüße, Conny

  2. die Spontaneität ist futsch, und damit auch Leichtigkeit und Freude – das ist, meine ich, das A und das O. Alles wird beklommen und zwanghaft. Das Reisen ist nur ein Aspekt davon. Es ist schrecklich, was da mit uns als Menschheit geschieht, wenn wir uns nicht zur Wehr setzen, indem wir unser Leben wieder selbst in die Hand nehmen. Als Einzelne und in der Gemeinschaft mit unseren Mitmenschen.

  3. Mich packt auch manchmal das Fernweh, wenn ich im Internet (vor allem auf Instagram – ich sollte dringend die App für eine Weile meiden und meinen Konsum herunterschrauben) Fotos meiner Lieblingsstadt London sehe. Für dieses Jahr war keine Reise dahin geplant, generell war kein Urlaub gebucht. Normalerweise fahren wir seit ein paar Jahren immer mit Freunden für ein Wochenende an die niederländische Nordseeküste. Das eine befreundete Paar war dieses Jahr sogar schon mindestens 2x da. Mein Mann und ich sind uns aber einig, dass es sicherer ist, nicht ins Ausland zu reisen, auch wenn es „nur“ kurz über die Grenze ist. Wir wohnen ja direkt an der Grenze zu NL und das für uns nächste Eiscafé ist auch dort. Aber wegen der Pandemie sind wir noch nicht mal eben in den Ort hinter der Grenze spaziert, geschweige denn weiter in das Land reingefahren. Wir gehen noch nicht mal in unsere eigene Stadt (wir wohnen ca. 3km von der Innenstadt entfernt). Vielleicht sind wir, in den Augen anderer, zu vorsichtig. Aber ich bin lieber übervorsichtig als mich anzustecken. All die Reiseziele laufen nicht weg. Wir können später auch noch nach London oder Amsterdam, ans Meer oder sonst wohin. Bis dahin ist es okay zu träumen. Wichtig ist, gesund zu bleiben.
    Vielleicht hilft die Pandemie ja auch, uns bewusst zu machen, wie wir vorher gelebt haben, dass wir immer alles … mir fällt irgendwie nur das Englische Wort ein, for granted, also als gegeben angesehen haben. Das fing ja schon beim Klopapiermangel an (war bei euch in Österreich sicher nicht anders, oder?).

    Viele Grüße nach Wien; ich hoffe, du machst dir trotzdem eine schöne Zeit (Mehlspeisen ist ja schon mal ein guter Ansatz. Ich liebe z. B. Kaiserschmarren!)

  4. Als chronisch Fernweh-Kranke fällt es mir unendlich schwer, nicht planen, nicht losziehen zu können. Zumal mir – altersbedingt – nicht die Ziele, sondern die Jahre ausgehen.

    Aber – war es nicht auch irgendwie notwendig, dass wir mal einen Schuss vor den Bug bekommen? Dass wir mal innehalten, uns bewusst machen, dass all das, was wir als völlig selbstverständlich vorausgesetzt haben, eben genau das nicht war/ist? Das wir kein „Recht“ auf Besuche in anderen Ländern haben, sondern dass es ein großes Privileg ist, fast unbeschränkt reisen zu können.
    Vielleicht führt dieser Schock jetzt dazu, dass man künftig anders reist. Langsamer, bewusster, achtsamer. Nicht nur, um irgendwo tolle Selfies zu machen und die in irgendeinem Reiseblog mit dem Titel „100 Dinge, die du hier UNBEDINGT gemacht/gesehen haben musst“, zu posten.
    Vielleicht auch anders lebt – simple Dinge wieder mehr schätzt. Ein Essen mit Freunden ganz anders genießt, Nähe wieder viel mehr schätzt.
    Klar – spontan geht derzeit nicht viel, tagtäglich ändert sich manchmal alles – aber auch das sind Herausforderungen, die man einfach annehmen kann, statt darüber zu klagen.

    Mal ganz ehrlich – ein bisschen sind wir auch verwöhnt! Haben vergessen, dass vieles, was heute selbstverständlich scheint – wie Fernreisen – in der Kindheit und Jugend der Älteren unter uns gar nicht vorkam, Luxus für einige ganz wenige war.
    Ich will die Zeit absolut nicht zurück drehen – nur manchmal dran erinnern, dass langsamer zu gehen, nicht bedeutet, dass man nicht auch ankommt. Aber, dass man unterwegs möglicherweise sehr viel mehr sieht und erlebt.

  5. Da ist so vieles neu und anders in diesem Jahr. Das fühlt sich alles merkwürdig und bisweilen befremdlich an.
    Das eingeschränkte Reisen ist dabei nur ein Aspekt – Ich kann verstehen, dass es bisweilen als Einschränkung empfunden wird. Es wird sich wieder ändern, da bin ich sicher.
    Aber auch dann wird es vielleicht „anders“ bleiben: Wer weiß schon, ob nicht andere Gründe zu einem veränderten Verhalten führen (Klimawandel z.B.)? Zuversichtlich bleiben und das Beste daraus machen.

    Liebe Grüße,
    Werner

  6. Wir versuchen gerade etwas Urlaub in Deutschland an der Nordsee zu erhaschen. Nicht so einfach, erste Frage war, wo wir herkommen. Gut das es nicht Berlin war. Ich genieße jede schöne Stunde mit meinem Hund an der frischen Nordseeluft. Alles andere ist beschwerlich, im Restaurant oder auch nur in der Eisdiele. Ein kleiner Sturz bei meiner Mutti und jetzt beim Arzt, mal schauen was das noch wird. Ich glaube mal abgesehen von der Luft im Moment ist es zuhause am günstigsten. Liebe Grüße nach Wien.

  7. liebe paleica, ich versteh dich gut. ich wäre auch gern verreist in meinem urlaub, habe dann aber mit der stadt vorlieb genommen, was auch okay war. ich habe reichlich gemalt und geschrieben und auch sonst schöne dinge gemacht. ich spüre auch diese sehnsucht, dieses „aber nächstes jahr (hoffentlich) dann.“ dann möchte ich nämlich auch gern wieder verreisen. ich hoffe, dass es bis dahin wieder geht! die niederlande sind klasse, in amsterdam war ich auch schon. hab einen entspannten abend, liebe grüße aus berlin.

  8. All diese Gedanken und Empfindungen kann ich gut nachvollziehen, ja sie sind mir nicht unbekannt. Mich treffen die Reiseeinschränkungen nicht so sehr, weil wir ohnehin nur alle paar Jahre mal zum Urlaub verreisen. Aber es wäre sehr schmerzhaft, wenn wir z.B. wie im November geplant unsere Tochter, die zur Zeit in Chemnitz studiert, nicht besuchen könnten. Überhaupt war für mich bisher in dieser ganzen Zeit die Tatsache, während des harten Lockdowns meine Freundinnen und meine Töchter, meinen Bruder nicht sehen zu können das Allerschlimmste.
    Eine Zeit mit vielen Herausforderungen und vielen Chancen zu lernen, zu hinterfragen, neu zu bewerten, achtsamer, dankbarer zu werden…

  9. Ich kann dich gut verstehen und diese Zeit ist eine große Herausforderung für die Menschheit. Ich hoffe auch sehr, dass wir nächstes Jahr Freunde wieder sorglos umarmen können und uns freuen können diese Jahrhundertpandemie überstanden zu haben
    LG Andrea

  10. Ich kann dir sehr gut nachfühlen. Manchmal habe ich Momente, wo ich solche Sätze wie, „dankbar sein und das beste aus der Situation machen“ nicht mehr hören kann. Immer mehr Veranstaltungen wie das Oktoberfest werden abgesagt. Weihnachtsmärkte sollen dieses Jahr ja höchstwahrscheinlich auch nicht stattfinden. So langsam gibt es wieder nichts mehr, um etwas Freude und einen Ausgleich für den Alltagsstress zu bekommen. An den Mundschutz im Alltag habe ich mich irgendwie schon gewöhnt, aber diese Panikmache in den Medien wegen evtl. weiteren Lockdown ist schlimm. Auch weil es Menschen mit tiefliegenden Ängsten in einer Weise so extrem beeinflusst, dass sie an Verschwörungstheorien anderer Art, wie die die in den Medien kursieren glauben und massenhaft Vorräte anhäufen…erst neulich habe ich mich mit so jemandem unterhalten…

  11. Hi :-),
    ja diese Sehnsucht begleitet mich ebenfalls hier und da. Beim betrachten oder bearbeiten von alten Bildern, die einen in wunderbaren Erinnerungen schweifen lassen und gleichzeitig genau diese Sehnsucht hochkommen lassen. Ja und das was mich am meisten einengt ist der Verlust von Spontanität in diversen Bereichen des Lebens. Gerade dieses Jahr haben wir uns als Familie vorgenommen doch hier und da mal einen Kurzurlaub (langes Wochenende) irgendwo zu verbringen, im Sommer hatten wir noch Glück :-).
    Nun wohne ich im Risikogebiet und muss schauen was die nächste Zeit bringt. Ich denke trotzdem noch positiv weil dieses sollte man sich in dieser Zeit nicht nehmen lassen :-).

    LG
    Andreas

  12. Liebe Paleica, du sprichst auch mir aus dem Herzen mit diesen Zeilen!! Danke.. Lasst uns alle schon mal ausmalen wie es sein wird, wenn wir wieder jederzeit dorthin dürfen, wohin es uns zieht. Und wer weiß, vielleicht zieht es uns künftig gar nicht mehr sooo oft in die Ferne 🤗
    Ganz liebe Grüße aus Salzburg zu dir!

  13. Hallöchen Paleica 🙂
    ich hab gerade das Passwort für meinen seit Jahren in der Versenkung verschwundenen Blog neu geordert – und anschließend in meine Liste von Abos geschaut:
    Ja, da ist doch die mit diesen außergewöhnlichen Fotos und Texten!

    Dein Beitrag stimmt nachdenklich.
    Corona hat bei uns auch so einiges ausgebremst. Plötzlich ist nichts mehr selbstverständlich.
    Irgendwohin fahren will überlegt sein.
    Letzten Herbst haben meine Kinder noch freudig geplant, wie es nach dem Studium weitergeht – und jetzt fühlen sie sich, als hätten sie die Füße in Beton.

    Aber so allmählich geht es vorwärts – wenn auch im Schildkrötengang. Wir werden sehen, wie es weitergeht.
    Liebe Grüße ins schöne Wien
    von
    Sabine

  14. Hallo Du Liebe!
    Ich finde es sehr spannend, was Du schreibst, weil das Thema ‚Reisen‘ mich auch sehr beschäftigt – aber ganz anders, als ich es gedacht hätte. Mir geht es mit Schottland wie Dir mit Amsterdam. Da gibt es diese Fotografen aus Schottland, die regelmäßig die tollsten Bilder produzieren von diesem Land, das einem erst so richtig umhaut, wenn man es live sieht. Und weil ich das weiß, kommt dann auch dieser Stich und alles in mir will nach Schottland.
    Aber nicht aus Reiselust, wie ich jetzt gerade merke. Ich habe mich immer für jemanden mit Reise-Gen gehalten, jemand der rastlos ist, jemand, der die Welt sehen will. Und jetzt merke ich, dass das so – zumindest jetzt und auf absehbare Zeit – gar nicht stimmt. Schottland ist irgendwie ein Teil von mir, ein Land, mit dem ich einen Vertrag habe und es ist Heimweh, das ich spüre. So ähnlich ging es mir früher mit dem Norden und regelmäßig im Jahr überkommt es mich, dass ich sich alles in mir nach dem Berchtesgadener Land sehnt. Aber überall dort sind Wurzeln von mir vergraben und darum geht es. Wurzeln. Zum ersten Mal in meinem Leben bin ich an einem Ort, wo ich tatsächlich Wurzeln habe und ich will gar nicht weg. Sehr passend, in Zeiten von Corona. Ich darf den Norden mein Zuhause nennen, das Land zwischen den Meeren und auch, wenn es manchmal zieht und sticht, selbst nach Schottland würde ich jetzt gerade nicht wollen. Weil ich ein echtes neues Zuhause habe, das ich in allen seinen Einzelheiten erkunden möchte. Da fühle ich mich gerade sehr beschenkt ❤
    Aber ich kann mir vorstellen, wie es sich anfühlt für Dich und drücke Dir die Daumen, dass die Lage sich um uns herum bald wieder beruhigt. Wann auch immer das sein wird, es wird uns etwas geschenkt haben. Ich schicke Dir herbstliche Grüße immerhin von der Ostsee 😉 Alles Liebe! Laney

  15. Hach, da zeigst du zu so einem Post ausgerechnet Fotos von Amsterdam…
    Wir wären eigentlich im November hin gefahren; das hatten wir jetzt schon sehr lange geplant und durch die Reisewarnungen nun auch schon einige Zeit ad acta gelegt. Dann hatten wir mal über Belgien nachgedacht (Brügge und Antwerpen wären schön gewesen), auch das hat sich erledigt.
    Und manchmal nervt das alles einfach! Klar, es zählt vor allem die gemeinsame Zeit und die kann man auch daheim oder eben in Deutschland verbringen, aber na ja. Reisen und andere Städte/Kulturen zu entdecken, ist einfach etwas schönes und spannendes und gibt mir viel. Es hilft zwar nix, aber es nervt auch manchmal was da aktuell so passiert.

  16. Dann reise doch einfach.
    Lass dich nicht abhalten!

    Ich war mit meinen Mädels im Sommer auf Lanzarote und Fuerteventura, vor zwei Wochen noch in Domburg und Den Haag.

    Nun muß ich auch sagen, daß ich ein Covidiot bin. Ein Aluhut-Träger. Ein Nazi. Ein Verschwörungstheoretiker und als was man uns sonst noch alles tituliert.

    Wir lassen uns von dieser Blödemie nicht irritieren.

    Wir gehen auf Demos. Wir waren diese Jahr dreimal in Berlin, in Stuttgart, wir haben bei schönstem Wetter an der Menschenkette am Bodensee teilgenommen und haben bei der Gelegenheit auch gleich einen Abstecher in die Schweiz gemacht.

    Am 7.11. geht es nach Leipzig (übrigens eine interessante Stadt) zur Demo.

    Wenn wir (oder ihr) wieder reisen wollt und ihr euch eine bessere Zukunft wünscht, müßt ihr euren Arsch bewegen und auf die Straße gehen.
    Ich habe nämlich sonst die Befürchtung, dass du deine Sehnsuchtsorte so schnell nicht mehr besuchen kannst – nichtmal „einfach nur“ Amsterdam.

  17. Ich kann die jedes Wort nachfühlen. Es macht einfach beklommen und hinterlässt einen ganz fahlen und bitteren Geschmack. Meine Nachbarin, die nicht zu ihren Eltern kann, und ich haben jetzt so früh wie noch nie die erste Lichterkette aufgehängt. Wenigstens etwas Licht und etwas Gemütlichkeit. Wobei das alles gerade ziemlich bescheuert klingt, was ich schreibe nachdem ich deinen aktuelleren Beitrag gerade noch gelesen habe. Da ist der Lockdown das kleinere Übel und macht gleichzeitig alles noch viel schwieriger. Ich denk an dich!
    Wobei das alles gerade ziemlich bescheuert klingt, was ich schreibe nachdem ich deinen aktuelleren Beitrag gerade noch gelesen habe. Da ist der Lockdown das kleinere Übel und macht gleichzeitig alles noch viel schwieriger. Ich denk an dich!💚😘

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.