London Calling: Whitechapel & Ripper Street

Passend zum Valentinstag gibt es bei mir heute ein bisschen Gruselfaktor: Whitechapel – wo Sherlock Holmes auf Jack the Ripper und alte Backsteinbauten auf Glaspaläste treffen.

Whitechapel fasziniert den Herzmann und mich, seit wir begonnen haben, Sherlock Holmes Adventures zu zocken. Wir haben mittlerweile spieletechnisch alles durch und sind völlig mit dem Virus „London des 19. Jahrhunderts“ infiziert. Wir traten gegen Arsène Lupin an, wurden von Professor Moriarty verfolgt, stolperten über Mumien, ließen unser Leben beinahe in einem Zirkus in der Geschichte, die unsere Ur-Ur-Enkel entdeckten, suchten den Hund von Baskerville und natürlich: jagten wir Jack the Ripper (und noch vieles mehr). Dementsprechend durften wir uns auch die Amazon Prime Serie Ripper Street nicht entgehen lassen und der Film „From Hell“ befindet sich in unserer DVThek.

Aus all diesen kleinen Spinnereien lässt sich wohl ableiten, warum London für uns ein Muss war – und warum wir als Standort (abgesehen von meinem London Favourite, der Tower Bridge) gerade das Viertel Whitechapel gewählt hatten.

Unter’m Strich waren wir dann ein klein wenig enttäuscht, weil tatsächlich nur noch sehr wenig von diesem für uns so faszinierendem London zu finden ist. Bei unserem Rundgang durch das Viertel starteten wir – wie könnte es anders sein – erst einmal in der Leman Street, in der sich das Polizeirevier von Sherlock Holmes in Ripper Street befand.

Die Leman Street ist heute eine imposante Straße mit typischer Londoner Architektur der Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert.

Batty Street – eine der ganz wenigen Straßen, die noch denselben Namen trägt wie die Ecken, die wir aus dem Spiel kennen. Batty Street war dazumals ein dunkler Winkel mit Opiumhöhle. Heute erinnern die Backsteinbauten noch an die Zeiten vor rund eineinhalb Jahrhunderten.

Hier war ich nun endlich fündig geworden: eine alte Telefonzelle, mitten irgendwo, vor einem alten Backsteingebäude. Und eines meiner Favoriten: der Cower’s Walk. Eine Ecke, wie aus früheren Zeiten. Düster, einsam und verlassen (Sonntag Vormittag, Finanzviertel 😉 ), alte große Gitterfenster und endlich ein bisschen Whitechapel-Feeling mit Gruselfaktor.

Kaum ein paar hundert Meter weiter: moderne Bürogebäude. Ein futuristischer Glasklotz neben einer uralten Kirche. Eine Kirche, in der Jack the Ripper angeblich nach seinem ersten Mord Zuflucht gesucht hatte und die dazu führte, dass er nicht entdeckt wurde. Wir befinden uns im Epizentrum des größten Londoner Mysteriums.

Um unserem Sherlock Holmes und Jack the Ripper-Gefühl noch ein wenig auf die Sprünge zu helfen, buchen wir einen Evening Walk am Tag vor Halloween. Wir fahren mit einem alten roten Doppeldeckerbus durch die Stadt, bis wir schließlich genau ums Eck unserer Unterkunft landen, an der (wie wir vorher NICHT wussten) die Gräueltaten von Jack the Ripper ihren Anfang genommen hatten. So nehmen wir noch einiges des etwas pervers faszinierenden Flairs dieser eigentlich recht schrecklichen Epoche mit und erfahren ganz zum Schluss, dass dieser Cold Case auch heute noch untersucht wird. Es gibt sogar einen neuen Hinweis, der darauf hindeutet, dass der „echte“ Ripper immer vor der Nase der Polizei war. Denn es gab einen Metzger, der nachweislich als erster bei der ersten Leiche gefunden wurde, auf den viele der bekannten Indizien zutreffen und der niemals verhört wurde, da er sich von Anfang an als Zeuge ausgab, weswegen der Verdacht nicht auf ihn fiel. Wir erinnern uns sofort, denn wir kennen ihn aus dem Spiel und fanden ihn immer schon verdächtig.

Für uns ist der Fall nun gelöst, und wir versöhnen uns auch mit der neuen Lebendigkeit dieses ehemals so toten Viertels. Ja, Whitechapel – ein Ort auf dieser Welt, der immer faszinieren wird, der weiterlebt, sich entwickelt und verändert und vielleicht hoffentlich trotzdem ein paar Hinweise auf seine düsteren Zeiten erhält.

Welche Ecken und Geschichten von London faszinieren euch am meisten?

Verfasst von

Internetmethusalem. Schütze Aszendent Jungfrau, Freudianer, Tolkienist, Freizeitfetischist, zwanghaft neurotisch, begeisterungsfähig, Kommunikationsjunkie, Träumermädchen. Ein Kopf voll Gefühl, ein Herz voll Gedanken.

44 Kommentare zu „London Calling: Whitechapel & Ripper Street

  1. Faszinierend wie jeder seine Lieblingsstadt interpretiert und seine Leidenschaften mit ihr verknüpft. Ein cooler Bericht über London und mal ganz andere Ecken. Ich wünsche dir einen schönen Mittwoch😃

    1. das stimmt – das ist halt einfach auch das spannende an diesen großen städten – da gibt es sooooviel zu erleben, dass jeder im prinzip seine ganz eigenen erfahrungen mitnimmt und alle ganz verschiedene dinge erleben.

    1. dankeschön 🙂 ich neige dazu, meine reisen nach solchen hirngespinsten zu planen, das macht einfach total spaß! und grade london bietet da ja wirklich eine ganze menge!

  2. Und ich dachte immer London ist voller Menschen – bei Dir sieht es geradezu leer aus. Schön, wenn man auch mal was anderes als die herkömmlichen Fotoattraktionen sieht!

    1. 😉 das kommt ganz drauf an, wo und wann man sich herumtreibt. dort war es auch total leer und das war irgendwie auch richtig angenehm, nach dem gedränge, das wir am tag zuvor im zentrum hatten ^.^ ich finde es immer spannend, ein paar weniger bekannte ecken zu erkunden.

  3. Danke, liebe Paleica,
    für dieses Mitnehmen durchs historische London. Leider, leider war ich bisher noch nie in London, obwohl es schon lange – vermutlich viel zu lange – auf meiner Reise-To-Do-Liste steht. Dein feiner Bericht – das Spiel kenne ich auch nicht, bin aber totaler Holmes-Fan!) hat die Lust auf eine Realisierung noch in diesem Jahr wieder geweckt.
    Angenehmen (Ascher)Mittwoch und Valentinstag
    wünsche ich Dir,
    moni

  4. mir läuft die Gänsehaut runter!
    ich war damals im sherlock holmes museum und muss zugeben, total unvorbereitet. jack the ripper fasziniert mich schon, aber ich bin ein zu großer schisshase als das ich so eine tour machen könnte!

    1. das sherlock holmes museum haben wir wegen der langen schlange davor leider nicht mehr untergebracht :/ aber glaub mir, so wild war die tour nicht. und ich bin da wirklich nicht hart im nehmen!

  5. Ach London. In London war ich als Jugendliche mal – auf Klassenfahrt. Damals hatte ich noch kein Auge für Städte oder meine Umgebung. Da wollte ich nur Spaß haben und shoppen. 😀
    Heute finde ich es ein bisschen schade. Denn ich kann zwar behaupten bereits London einen Besuch abgestattet zu haben, aber weder habe ich Fotos noch genaue Erinnerungen an die Stadt selbst. Die Erinnerungen sind wie verschwommen, gar Bruchstückhaft. Dafür sind viele Erinnerungen an die Erlebnisse mit den Leuten um so klarer. 🙂
    Was ja auch nicht schlecht ist..

    Liebste Grüße, nossy

    1. hahaha, diese erfahrungen kenne ich. wo ich nicht überall mit meinen eltern war, aber damals hat es mich halt leider einfach gar nicht interessiert. das muss ich jetzt alles nochmal nachholen ^.^ aber andererseits hat man andere wertvolle erinnerungen. london kann man heute auch noch besuchen, eine klassenfahrt kannst du heute nicht mehr machen – insofern hat die priorität schon gepasst 😉 (ich habe übrigens dasselbe mit südfrankreich erlebt).

  6. Ich habe London noch auf der Liste der Orte die ich einmal besuchen „muss“. Aber wenn ich mir deine Bilder ansehe würde sich die Gegend geradezu anbieten für mich und meine alte Minolta 🙂

    LG
    Martin

    1. oh da bin ich ganz sicher! bei mir stand london ja wirklich ewig auf der liste, bis ich es endlich geschafft habe. gut ding will manchmal eben weile haben 😉

  7. Ich war leider noch nie in London, wäre auch mal an der Zeit… Gereizt hat es mich schon immer, doch bisher hatten Ir- und Schottland immer Vorrang 😉 Ich mag die Gebäude der ersten Beitragshälfte sehr, wirkt total authentisch und super fotogen!! Ich hätte auch mal wieder richtig Lust eine Stadt mit der Kamera zu erkunden!! Dein Beitrag war der richtige Appetitanreger 😉

    1. ich bin echt baff, wieviele leute london noch nicht persönlich gesehen haben. ich dachte immer, ich wäre die einzige ^.^ ein bisschen beruhigt mich das ja, hehe. aber london ist super und definitiv eine reise wert. oder mehrere 🙂 ich verstehe aber, dass irland und schottland vorrang haben. für mich war london halt wegen sherlock holmes und meinem eigenen tower bridge foto doch recht hoch angesiedelt, aber ich hoffe, dass ich bald mal wieder auf die insel komme und dort die landschaft unsicher mache. naja, dieses jahr steht erstmal was anderes am plan ^.^
      und: das freut mich! dann los, ab ins auto und ab durch die mitte!

  8. Sehr schöne Fotos und auf solche Spurensuche haben wir uns noch nicht begeben 🙂 Ich liebe London einfach total und möchte da nächstes Jahr wieder hin, mal schauen! 🙂
    Aber Sherlock Holmes und jack the Ripper sind nicht umsonst solch beliebte Themen für Serien, Filme, und Bücher!
    LG

    1. na dann drück ich dir die daumen, dass es klappt 🙂 ich wollte immer schonmal so eine „spurensuche“ in einer stadt machen und da hat es sich ergeben, weil ich eben auch ziemlich viel bezug zu einer figur aufgebaut habe, die sich dafür eignet.

  9. Das habe ich mir in London damals auch gedacht. So richtig „altes Feeling“ findet man dann eher weniger. Aber irgendwie war ich mir am Ende dann eh nicht sicher, was ich von London halten sollte. War eine schöne Stadt, aber wir hatten wirklich so extrem Pech mit dem Wetter, dass es doch etwas schwierig war sie so richtig zu erkunden.
    Übrigens finde ich Geschichten um Jack the Ripper auch immer sehr faszinierend. 😉 Da kommt wohl die Seite in mir durch, die auch immer so gerne Krimis liest…

    Wir hatten ja letztlich noch Glück im Unglück was das Auto anging. War schon alles etwas nervig, aber na ja.
    Wenn ich mit meiner Familie unterwegs bin, mache ich das dann aber auch immer lieber übers Reisebüro. Bei vier Leuten und Koffern, hat man dann lieber genau das Auto, dass man auch wirklich braucht und will keine blöden Überraschungen erleben.

    Der Kampf mit den eigenen Unsicherheiten ist ein ewig währendes Dilemma… 😉

    Wobei es rechtlich anscheinend in Ordnung ist, wenn eine Firma jemanden verklagt, mit dem sie eine Kooperation hatten und die dann feststellen, dass Follower gekauft sind usw. Da täuschen die ja etwas vor, was sie gar nicht liefern können. Also das Geld (bzw eine Strafe) zurück zu verlangen, wäre rechtlich eh okay. Die Frage ist halt nur, wann es da den ersten trifft…

    1. pech mit dem wetter is halt echt ein riesenjammer, da kriegt man dann halt einfach echt wenig mit. ich fand london cool und es hat total spaß gemacht, ein bisschen nach diesen relikten zu suchen. trotzdem hat es mich bei weitem nicht so in den bann gezogen wie das andere städte tun.
      hihi, ja, irgendwas im menschen fühlt sich einfach von solchen grusel-mysterien magisch angezogen. der tourguide hat uns auch erzählt, es gibt seit dem bekanntwerden der ripper morde bis heute in london JEDEN TAG führungen dazu. ist das nicht verrückt? seit weit über 100 jahren… und sie werden eher mehr als weniger.

      stimmt, eigentlich klar, dass sich die mit dem kauf von followern eigentlich in der illegalität bewegen. aber wie du sagst, das muss auch erstmal jemanden treffen… naja naja, man wird noch sehen, wie das weitergeht. auch, wenn ich sowas in die richtung schon sagte 😉

  10. Ich war noch niemals in London!! Shame on me! Aber wenn ich mir die Fotos und Erzählungen so ansehe, erinnert es mich sehr stark an New York. Vor allem die wilde Mischung aus alter und neuer Architektur (leider meist nicht sehr stimmig) ist etwas an das ich mich wohl niemals gewöhnen werde 😛

    1. ich hatte auch den eindruck, dass london von der art her new york vermutlich recht ähnlich ist. wobei, im vergleich zu NY ist es vermutlich wiederum klein. new york habe ich noch als wesentlich geschäftiger und wuseliger in erinnerung und auch mit viel höheren bauwerken im allgemeinen. auch wenn das „nur“ in manhatten so ist, london hat das nicht in dem ausmaß (glaube ich). das durcheinanderwerfen von alter und neuer architektur gibt es mit sicherheit da und dort, obwohl ich das noch nirgends als so extrem empfunden habe wie in rom, aber dort ist es auf eine andere art irgendwie charmant.

  11. Ich. liebe. London! ❤
    Allerdings bin ich dabei nicht auf den Spuren irgendwelcher Geschichten oder Legenden, sondern genieße einfach das Flair der Stadt und lasse mich treiben. Bisher war ich leider immer nur in den kalten Monaten dort (meist in der Adventszeit, einmal im März). Das nächste Mal möchte ich London im Frühjahr oder Sommer erleben und da würde ich dann sehr gerne mal in aller Ruhe durch Notting Hill spazieren. Das habe ich bisher irgendwie nie geschafft. Zur Tower Bridge möchte ich auch einmal in aller Ruhe. Ja, es gibt schon ein paar Spots, die ich noch einmal genauer ansehen möchte. Dafür kann man dann die Touri-Sachen wir "Madame Tussaud's" gerne weglassen. ;o)
    Jedenfalls ein wunderschöner Beitrag von dir und ich kann es verstehen, dass es eine gewisse Faszination ausübt, die Orte zu besuchen, die man vorher nur aus Filmen oder Spielen kennt. Da bereue ich fast schon ein bissschen, dass mir das nicht so ergangen ist mit London und es einfach nur Liebe auf den ersten Blick war – ohne weitere Hindergründe. ❤

    1. oh das ist bestimmt wunderbar! wir hatten aber richtig glück mit dem wetter, es war ja ende oktober und es war noch riiiichtig wunderschönes herbstwetter.
      da ich madame tussaud’s in wien (wie ich erwartet hatte) eigentlich totaaaaalst unspektakulär gefunden hab (wir haben es nur gemacht, weil wir dank der NÖ-Card gratis Eintritt bekommen haben), haben wir das in london gleich ausgespart 🙂 aber ich denke, unser programm war für (quasi) erstbesucher vermutlich ohnehin etwas unüblich 😉

      liebe auf den ersten blick ohne hintergründe ist doch was wunderbares. das habe ich auch schon erlebt. in paris, in florenz, in budapest ❤

      1. Die Liebe auf den ersten Blick ohne Hintergründe habe ich eigentlich fast ständig, wenn ich verreise – weil mir meist die Zeit zum vorher richtig informieren fehlt … Aber dafür hat mich mein Gefühl bzw. haben mich meine Füße schon immer intuitiv in die richtigen Ecken verschlagen. ❤ Außer in London, da stand das übliche Touri-Sightseeing im Vordergrund.

      2. ich finde, das ist was besonders schönes. ich habe das beim reisen auch schon öfter erlebt und diese überraschungslieben finde ich schon auch immer sehr toll. es ist eigentlich die ausnahme, dass ich auf der suche nach so konkreten dingen bin, wie ich es in london war.

  12. Großartig! Ich liebe sowas ja auch total, so im Reiseort auf „Spurensuche“ zu gehen bzw. durch Orte zu wandern, die eine faszinierende Geschichte tragen. London habe ich bisher leider auch noch nie in Echt erleben dürfen. Mein Menne ist nicht so der Typ für Städtereisen. Er mag es lieber chillig, am Liebsten am Strand abhängen. Da muss ich immer eine Menge Überzeugunsarbeit leisten. *lach*

    Ganz liebe Grüße!

    1. haha, ohje! aber für diese großen spots muss man einfach ab und an über seinen schatten springen – oder du packst eine freundin an und fliegst mit ihr. london sollte man sich auf keinen fall entgehen lassen, ich finde, das ist einer der orte, den man zumindest einmal gesehen haben sollte, sofern man die möglichkeit dazu hat. wenn es dir wichtig ist, drücke ich dir auf jeden fall beide daumen, dass es für dich einmal klappt!
      und ja, es war echt schön, sich da auf spurensuche zu begeben! wenn orte eine geschichtsträchtige aura haben, dann spürt man das und das ist einfach etwas besonderes.

  13. Mindestens einen der Walks gönne ich mir auch jedes Mal. Besonders gefallen hat mir der Streetart walk, unglaublich viel Info und tolle Streetart.
    Ich kann mir gut vorstellen, dass das moderne London enttäuschend ist wenn man innerlich auf Jack the Ripper und Sherlock gepolt ist 🙂
    Eine meiner „Lieblingsecken“ ist auch das Themseufer, dort wo die Skater fahren…..

    1. sehr cool! ich dachte mir in london ohnehin, dass man sowas eigentlich öfter machen könnte/sollte, grade wenns ein thema gibt, das einen interessiert.
      ich glaube, das themseurfer dort hab ich noch nicht kennengelernt!

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