Go East 2017: #traveltip Zagreb

2017 war ein wunderbarer Sommer mit einem wunderbaren Roadtrip in den europäischen Osten. Über Slowenien fuhren wir nach Kroatien und erkundeten dort die sagenhaft schönen Strände und das türkisblaue traumhafte Meer. Zum Abschluss machten wir noch Halt in der kroatischen Hauptstadt Zagreb. Ich hatte keine Erwartungen an die Stadt, sie lag am Weg und bot sich zur Übernachtung an, um nicht 800 km durchfahren zu müssen. Umso überraschter war ich davon, was uns erwartete.

Wikipedia sagt, dass auf einer Fläche von 641,355 km² knapp 800.000 Einwohner die Stadt bevölkern. Mit den Vororten sind es etwas über eine Million. Ich sage, dass Zagreb eine zuckersüße kleine Stadt ist, die anzusehen sich in jedem Fall lohnt. Sie ist lebendig, zeigt ihre geschichtliche Spuren, ohne in der Vergangenheit zu verharren und ist definitiv eine Reise wert.

Was den Rest betrifft, lasse ich nun die Bilder sprechen.

Zagreb hat eine blaue Standseilbahn ❤

Auch wenn Zagreb die Stadt mit dem Museum für gebrochene Herzen ist (für das wir bei diesem Besuch leider keine Zeit hatten), gibt jede Menge Platz für die Liebe und lukullische Genüsse in hippen Lokalen 🙂

In Zagreb finden sich Spuren aus der Zeit der Monarchie, aber auch des Kommunismus.

Die Blutbrücke: an dieser Stelle befand sich vor langer Zeit eine Brücke, die zwei Ort(steil)e miteinander verband, zwischen denen viele blutige Kämpfe ausgetragen wurde.

Außerdem die hübsche Markuskirche am Markusplatz, Zentrum der Oberstadt, vor allem berühmt wegen ihrem ungewöhnlichen Dach mit den beiden Wappen.

Grünzeug zwischendurch.

Runde Ausschnitte.

Heilige Eingänge.

Die ziemlich imposante Kathedrale Maria Himmelfahrt (Dom von Zagreb oder Stephansdom) mit ziemlich goldenen Engel. Im Internet kursieren eine Menge unterschiedlicher Informationen dazu, darum belasse ich es dabei. Der ursprüngliche Baubeginn schwankt zwischen 1102 und dem 15. Jahrhundert. Einig ist man sich allerdings, dass die Kathedrale mehrmals zerstört und wieder aufgebaut wurde – zuletzt Ende des 19. Jahrhunderts. Die Wiederaufbauarbeiten dauern bis heute an.

Wunderschöne Lichtwasserspielereien.

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Wir verbrachten eine Nacht in Zagreb – eine zweite hätte sich noch gut aushalten lassen.