So wie man plant und denkt – so kommt es nie.

18 Monate oder eineinhalb Jahre oder 547 Tage seit Corona bei uns angekommen ist. 547 Tage, in denen in meinem Leben das Unterste zuoberst gekehrt wurde, kein Stein am anderen blieb. Nichts von dem, das heute mein Leben ausmacht, hätte ich vor 547 Tagen so kommen sehen. Es baute sich auf wie ein Tsunami, war […]

Weiterlesen

Jetzt oder für immer.

Das Schwierige für die, die noch da sind, ist ja nicht, dass ein Mensch jetzt gerade nicht da ist. Das Schlimme ist, dass dieser Mensch nie mehr da sein wird. Nie mehr ist eine lange Zeit. Darum hilft es ein wenig, nicht in so großen Dimensionen zu denken, sondern im Kleinen. Jetzt bist du nicht […]

Weiterlesen

Manche Glaskugeln findet man leichter als andere: 13 Jahre Paleica auf WordPress

Am 4. Mai begann ich einen Artikel zu schreiben mit meinen Lieblingsfotos aus dem letzten Winter, einem lang gehegten Fotowunschmotiv, das ich mir in diesem Jahr endlich erfüllen konnte. Ich schrieb ihn nie fertig. Dabei… …ist es: Ein ganz besonderes Jahr mit einer besonderen Zahl: im April waren es 13 Jahre Paleica auf WordPress (eine […]

Weiterlesen

Mohnblumentraum Und Gedanken zum Sitz der Seele

Die wunderbare Mitzi hat mich (mal wieder!) zu einem Text inspiriert. Oder einer Gedankenspielerei. Ob ein Text daraus wird, wird man erst sehen. Aber das ist ja immer so. Da ist ein Gedanke, der formt sich zu Worten und auf einmal, da kitzelt es im Kopf und in den Fingern und ich fange an zu […]

Weiterlesen

Das war 2020: mein Jahr mit dem Wort „Selbstvertrauen“

Wie schreibt man ein Fazit über ein Jahr wie dieses? Als ich im Jänner mein Wort „Selbstvertrauen“ definierte und meine Gedanken dazu hier veröffentlichte ahnte ich noch absolut gar nichts davon, was auf mich zukommen würde. Ich dachte, mein Leben wäre endlich auf Schiene, endlich – so dachte ich – war ich auf allen Ebenen […]

Weiterlesen

Frühlingsstadtspaziergang und 12 Jahre Paleica auf WordPress

Liebevoll wurde ich (ausnahmsweise nicht von WordPress) daran erinnert, dass sich der Geburtstag dieser Präsenz mal wieder jährt. 12 Jahre Paleica auf WordPress (19 Jahre Paleica/Paleika im WWW, eijeijei). Drahtseilakt – Episodenfilm – Episodenpoesie. Immer gleich und doch so anders. Alle Jahre wieder ist es Zeit für ein Resumée… Alles Begann mit einem Blick durch […]

Weiterlesen

Leben in Zeiten von Corona

Vor etwa zwei Wochen habe ich meine gesundheitsbedingte selbst auferlegte Tagesmedienabstinenz unterbrochen, weil die Welt begann, sich langsamer zu drehen und auf einmal gefühlt stehengeblieben ist. In der ersten Märzwoche waren wir noch auf unserer Branchenmesse. Mit Händewaschen, teilweise ohne Händeschütteln, mit Desinfektionsmittel und Verunsicherung, aber wir waren dort, in der Annahme, dass es sich […]

Weiterlesen

Schreibgefühle

„Warum schreiben Sie?“, fragt mich diejenige, die mich seit einigen Jahren dabei unterstützt, meine Zwiebelschichten zu entzwiebeln. „Weil ich muss.“, antwortet eine Facette meines Ichs. „Ich kann nicht anders. Irgendwo muss das alles ja hin.“ „Und warum schreiben Sie es dann nicht einfach nur für sich?“ „Weil ich dann nicht schreiben kann. Nicht so. Weil […]

Weiterlesen

Sag Mister Mind, Perfektion ist eine Illusion!

Was ist da eigentlich alles passiert, rund um diesen Sonntag, rund um diese flüchtigen siebeneinhalb Stunden, die gleichzeitig siebeneinhalb Minuten oder siebeneinhalb Tage hätten sein können? Siebeneinhalb Stunden Gefühlschaos und innere Stürme, in alle Richtungen.

Weiterlesen

„Nur ein Blick“: Einmal ist Zufall, zweimal ist Schicksal, dreimal ist eine Entscheidung.

Es gibt für mich wenig herausforderndere Dinge, als Texte zu schreiben, um die ich (ein bisschen) gebeten wurde. An diese Texte habe ich auf einmal eine gewisse Erwartung. Sie wollen/sollen etwas/jemandem gerecht werden und vor dieser Verantwortung fürchte ich mich in meinen kreativen Prozessen immer ein bisschen (sehr). Aber mein Wort für dieses Jahr ist […]

Weiterlesen

Mein Wort für 2020: Selbstvertrauen

In diesem letzten Jahr, das für mich immer noch gefühlt das aktuelle Jahr ist, hat mich so Vieles überrascht und völlig unvermutet getroffen. So auch, dass – nach gesellschaftlichen Konventionen – das Jahrzehnt zu Ende geht. Das macht bei einem Menschen wie mir, der sehr viel mit diesen strukturellen Konzepten anfangen kann, gleich noch ein […]

Weiterlesen

Der zwischenmenschliche Algorithmus

Im 21. Jahrhundert verstehen wir so Vieles. Wir können so Vieles erklären und abbilden, doch von den essenziellen Dingen haben wir noch immer nicht mehr als eine Ahnung.

Weiterlesen