London Calling: Classic Sights pt. I oder „das Wichtigste an einem Tag“

Ein bisschen zum Durchatmen (für mich und für euch) gibt es einfach ein paar harmlose herbstsonnigwarme Erinnerungsfotos von unserem London Städtetrip vor einem Jahr. Was ist nur alles passiert seither? Wer hätte all das kommen gesehen? Egal. Das Leben ist und wir können es nur nehmen und für uns das beste daraus zu machen. Sich kleine und größere Träume erfüllen – wie einen Besuch in dieser Stadt.

Zwischen den London-Bildern und heute liegt ein ganzer Winter und ein ganzer Frühling und ein ganzer Sommer und schon der halbe Herbst. Es fühlt sich wie eine Ewigkeit an, in der herbstlich wärmenden Sonne durch eine Stadt zu streifen. Und obwohl unser Fokus ein bisschen wo anders lag, durften die „typischen“ Sehenswürdigkeiten für den ersten Besuch in der Metropole natürlich nicht fehlen. Also nehme ich euch mit auf unseren Streifzug durch das Londoner Stadtzentrum. Auch wenn man die Ansichten kennt, vielleicht schon hunderte Male gesehen hat, finde ich, dass es Motive sind, die man immer wieder anschauen kann.

 

Wir haben an diesem Tag eine ziemlich straffe Tour gemacht und erst da wurden mir die Dimensionen der Stadt so richtig bewusst. Wir starteten an der Themse, am London Eye, überquerten die Brücke vor dem Big Ben, warfen einen Blick auf die Westminster Abbey, und begaben uns dann über den Trafalgar Square durch den St. James‘ Park zum Buckingham Palace. Durch den Green Park ging es dann zur Ubahn, zu einem Stopp in der Baker Street 221b und schließlich wieder nach Whitechapel, wo wir um Tower und Tower Bridge spazierten, und auf der London Bridge noch einen Blick auf die relativ weit entfernte St. Paul’s Cathedral warfen, bevor wir den Tag bei Jamie’s Italian letztendlich erschöpft beendeten.

Ich mag an dieser Stadt, dass sich alte und neue Baustile irgendwie so selbstverständlich ineinander fügen. Was mich am meisten daran fasziniert ist die Geschichte im viktorianischen Zeitalter, vermutlich bedingt durch unsere Sherlock Holmes-Zuneigung. Die Geschichte des Tower, die bei dessen Ansicht immer leichte Gänsehaut über meinen Rücken rieseln lässt. Die Backsteinbauten und diese Brücke! Die Parks, die Grünflächen, die Lokale, das pulsierende und kosmopolitische Leben. Wenn auch nicht als Homebase, so kann ich die Faszination dieser Stadt und ihren Puls gut nachfühlen.

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