Geradeaus voraus. Es scheint als handle es sich um Ewigkeiten, Unendlichkeiten, nicht aufhörende Weiten, die von der Dunkelheit des Berges, nur erhellt durch spartanische Neonleuchten, eingeschlossen werden.
Dunkelheit, die Energie raubt. Als würde das eben noch aufgrund unzähliger Schweißperlen verhasste Sonnenlicht von Mikrosekunde zu Mikrosekunde aus dem Körper gesogen. Und dadurch zum Heiligtum erhoben. Das Kraftspendende, blendende, herrliche Tageslicht gegen das gleißende, elende, künstliche Glimmern.

Im Rückspiegel kann man noch ein vorsichtiges Aufflackern des hellen Lichtes der Vergangenheit erkennen. Schwach, leicht merklich, wie das Ziehen in der Brust bei dem Gedanken an den unwiederbringlichen Augenblick des Damals.

***
Die Neigung der Straße spiegelt Veränderung wider. Das Hoffen auf Helligkeit wird zu drückender Nervosität und Erwartung. Wird man den Neonschein weiter mit Sonnenlicht aus körpereigenen Solarzellen speisen müssen?

***
Doch es war nur ein Irrglaube. Das Ringelspiel des Höhlengleichnisses geht weiter. Es scheint unaufhörlich.
Aber letztendlich, nach bangem Warten, da erscheint es…

Das Licht – am Ende des Tunnels

klasse umgesetzt und dieses licht am ende des tunnels hast du gut getroffen. genau im richtigen moment abgedrückt.
sehr schön auch die tiefgründigen texte zu den bildern.
was hast du nicht so ganz gecheckt? bei dem childhood-stöckchen gehts eigentlich nur um 7 dinge, die du als kind besonders geliebt hast.
ja, an der schwarzweißen katze ist ein mensch verloren gegangen. diese sitzposition hat die katze geliebt. die saß oft so herum.
ok, dieses studentenangebot wegen den sms ist ja ganz gut. kann man so nicht meckern. doch kannst du dich auch zurückschrauben, wenn du irgendwann keine studentin mehr bist? 😉
Dein Titel „Licht am Ende des Tunnels“ ist sehr treffend. Das beschreibt sehr genau die immerwährenden Hoffnungen und Erwartungen der Menschen, die sich oftmals in auswegloser Situation wähnen, über die sich häufig ein beklemmendes Gefühl ausbreitet, dem sie versuchen zu entkommen. Wir Menschen sind ja irgendwie Tageslicht abhängig und versuchen stets der Dunkelheit zu entfliehen, weil auch die sonstigen Wahrnehmungen verschwimmen oder teilweise ganz abhanden kommen. Künstliche Lichtquellen können da nur als Trostpflaster dienen, auf dem Weg der Sehnsucht nach echtem Licht.
Eine tolle Fotostory aus der Gedankenwelt von Licht und Dunkelheit.
Liebe lächelnde Grüße ohne Tunnelblick sollen Dich erreichen:-)
Kvelli
ja… *hihi* überschriften gehören immer mit zu einem eintrag 🙂 ohne die, wäre so mancher beitrag nicht so verständlich 😉
ok, bei 10 euro kann man dann ja nicht meckern 😉 für mich, wie gesagt, lohnt sich das nicht. wenn es wirklich mal viel ist, dann sind es vielleicht max. 50 stück im monat. wenn was längeres zu sagen ist, telefonier ich eh.
sei unbesorgt: hier liegen auch berge von bildern ohne texte 😉 aber eigentlich möchte ich ja nicht nur bilder-texte im blog haben. eigentlich wollte ich auch mal „was sagen“.. aber irgendwie hat sich mein blog doch mehr zu einer bilderwelt verwandelt 😉
Wow, eine tolle Fotoserie. Das letzte Bild ist wirklich exakt so abgepasst, wie es sein sollte. Klasse!
Wie hast du bloß die Tunnel so scharf hinbekommen angesichts der doch etwas längeren Belichtungszeit? Ich hab es schon öfters probiert, Tunnel zu fotografieren. Aber dieser Effekt, dass alles schnurgerade auf den Fluchtpunkt hinläuft, den hab ich noch nie hinbekommen – bei mir wackelt es immer zu dolle.
da schien uns wohl das neonlicht fast zeitgleich zu beschäftigen ,) .heute morgen war es so dunkel, dass dieses neon sich in die augen hineinzubohren schien..
ich habe übrigens angst in solchen tunneln. .wieso auch immer
aber nciht vor deinen bildern ,)
@frau*seltsam: du hast angst vor längeren tunneln oder auch vor normalen kleinen? was genau ängstigt dich denn daran?
und in wirklichkeit war der tunnel dann vllt nur soooooooooo klein =D *lach*
jetzt mal von den gefahren abgesehen (ineinanderrasende autos, das flammende inferno, das unter der erde begraben sein) erleichtern die tunnel aber auch das leben (für autofahrer), ein hoch auf die bequemlichkeit der menschen. und dazu musste lediglich ein loch in den schönen leib der mutter natur geschlagen werden.
eigentlich kein fairer tausch. und das wird sich wohl leider auch nie ändern.
wenn man durch einen tunnel fährt, kann man so schlecht ein buch lesen ^^ nuja, ich bin aber auch sonst froh, wenn man wieder aus so einem teil raus ist. da hat man irgendwie wieder seine freiheit wieder =)
naja
lg die kathy ^-^
Wiedermal geil fotografiert. Erinnert mich irgendwie an den Tunnel von Monaco, wenn am Anfang des Formel1 Gand Prix die Kamera durch den leeren Tunnel fährt 😉
wir fahren morgens nach bourtange und nachts, wenn das spektakel zu ende ist, wieder nach hause. sind ja nur rund 150 km von mir zu hause aus.
ist der vorteil, wenn man im norden wohnt 🙂 bis nach amsterdam sind es auch nur 350 km von mir aus.
ist doch logisch, dass man vor dem umzug usw. ganz andere dinge im kopf hat als kommentare schreiben/beantworten. mach dir keinen kopf drum. gehst mir ja nicht verloren 🙂 sobald du alles hinter dir hast, alles wieder seinen gang läuft, bekomm ich dich auch auch wieder zu lesen 🙂
*hihi* sms-kind… nettes wort 🙂
Ah, Autofahren!! 😀
Naja, die Bilder sind echt gut geworden… vorallem auch, weil sie ja scheinbar in Bewegung gemacht wurden.
Ich finde es auch immer wieder schön, „Licht am Ende des Tunnels“ zu sehen.
Tunnel (vorallem lange) sind mir unsympathisch!
LG, Eva
… und blicke immer nach vorne. Hinten gibt es nichts mehr zu sehen. Vorne liegt das umworbene Ziel. Hinten bröckelt nur noch die Fassade des eben erlebten.
Ich bin ja eigentlich auch eher der Dinge-Fotograf. Aber irgendwie mischt sich „Erleben“ und „Fotografieren wollen“ doch immer wieder. Harmloses Beispiel: Wenn du auf einem Ausflug mit Freunden einen herrlich verrosteten Müllcontainer siehst, der da vielleicht schon morgen nicht mehr steht… zückst du deine Kamera? 😉
willkommen zurück! die italienbilder sind wirklich schön geworden…
phew. tunnel. und dann meine claustrophobie. wenn ich da kein ende sehe läufts mir kalt den rücken runter. (ich bin mal diese treppen im kölner dom rausfgesteigen – das sind ja schon einige. wenn man überall nur treppen sieht und nirgendwo ein ziel… ich find das schrecklich. dann diese enge… da bekomm ich das gefühl zu ersticken.)
da ist dein letztes bild hier für mich auch eine enorme erleichterung. *lach* dennoch, toll fotografiert. in bewegung… ich weiß nicht, ob ich das mit meiner cam so hinbekäme.
jah, mein cn hatte sich ne zeit lang gegen kommentare gewehrt. und da ich bei mir selbst nicht tagtäglich kommentiere hab ich das halt erst bemerkt als ne partnerin mir bescheid gesagt hat. dann konnt ichs endlich beheben. *seufz* sture codezeilen. machen sich einfach selbstständig… ;D
von chamisso kenne ich eigentlich nur ein paar gedichte (wovon mir ein paar auch ganz gut gefallen, eines heißt glaube ich „traum“ oder so, das fand ich ziemlich cool)… außerdem fand ich dieses zitat auf meiner seite so wahnsinnig trffend. *hach*
oh ja, davor graut’s mir auch, wenn ich dann mal alleine wohne und ne riesige spinne oder ne wespe im haus habe… ich würd verzweifeln. oder ausziehen. *lach*
stimmt, manche dinge brennen sich regelrecht ins gedächtnis. das kann natürlich wie immer vor – und nachteile haben… *seufz*
ganz liebe grüße und willkommen zurück! =)
laura
wenn der richtig schön verrostet ist, zück ich meine kamera, bee 🙂
alles hat irgendwo seine vor- und nachteile. sicherlich ist skandinavien herrlich, aber je weiter du im norden bist, hast du auch mit mitternachtssonne oder tagsüber im winter mit dämmerlicht zu tun. magst du schnee und eis? dann bist du da oben richtig 😉
ich habes ja nicht weit bis zur nordsee, aber ich würde wiederum auch gerne unten wohnen. ich mag z.b. berge sehr gerne 🙂
vielleicht sollten wir die wohnungen tauschen 🙂
dann drück ich dir mal kräftig die daumen, dass die woche nicht übermäßig anstrengend wird und der wechsel in das neue „leben“ auch gut vonstatten geht 🙂
hab ich wieder mal vergessen: niederösterreich ist ja steinfrei… nix berge und so 🙂
ich war 2002 in mittelfinnland.. dort wo die 1000 seen liegen. das war einfach herrlich. allerdings hat man dort schon die auswirkungen der mitternachtssonne gespürt… so von wegen nachts noch buch lesen ohne elektisches licht 😉
ja, ich drück ganz dolle daumen 🙂
naja, derzeitig hab ich zwar noch ferien, aber die anderen müssen arbeiten. die können dann leider auch nicht immer.. naja =) und mind. wenn bei mir studium anfängt, ists ja auch mit meiner schönen freizeit dahin. *jammer* wir hams schon nicht leicht *g*
was ist das denn für ein praktikum? und wie lange geht das denn?
und jaja, die informatiker. manchmal reichts auch schon, wenn ich männer in anzügen sehe. da bin ich dann auch hin und weg xD allerdings muss der mann auch gut aussehen in dem anzug und sooo. naja, also bei informatikern ists bei mir eher so, die sin mir einfach sofort sympathisch. hihi
im auto lesen ist für mich kein problem, da ich eh meist alles um mich rum komplett vergesse bzw überhaupt nicht mehr wahrnehme. nur bei tunneln werd ich dann aus meiner kleinen welt gerissen und plötzlich fällt mir dann halt wieder ein „huch, ich sitz ja im auto“ xD
hab bis eben auch wie ein berserker mein buch zu ende gelesn, dreizehn von wolfgang und heike hohlbein. hat mir richtig gut gefallen, aber das nächste buch muss wieder in richtung psychothriller gehen *g*
liebn gruß =)
die chiby
ahhh, red lieber nicht von crashs und brennenden autos. ich bin gestern zum ersten mal eine längere strecke komplett allein gefahren, und davon abgesehn, dass ich natürlich prompt in meinem ersten stau gelandet bin (*grrr*) hatte ich die ganze zeit angst ums auto. nicht um mich, nein, um dieses verdammte auto. *lach* schrecklich. mir kam die straße bei meiner freundin dann auch prompt zu eng vor, sodass ich ihn, verbot hin oder her, halb auf den bürgersteig gestellt hab, damit die spiegel dran bleiben. xD ich war verdammt erleichtert als ich dann endlich zu hause wieder im carport stand – beulenlos.
meine mailadresse und das gästebuch findest du unter info, im ersten kasten rechts, bei kontakt. ^^ aber gewundert hab ich mich wirklich. xD war ganz erleichtert, als dann irgendwann kam „deine commis gehn nich“, ich dachte schon, ihr wärt alle verschollen oder so. *lach*
hm. den schlehmil merk ich mir mal. muss ich mich glatt mal drüber informieren. :3
stimmt, der staubsauger ist keine schlechte variante. schlimm ist nur, immer, wenn ich das zimmer verlasse um irgendein hilfsmittel zur beseitigung zu suchen, find ich die viecher nicht wieder, wenn ich wieder da bin. *lach* die ahnen bestimmt was.
naja. liebe grüße! =)
laura
wirklich schick. das oberste ist das schönste.