So wie man plant und denkt – so kommt es nie.

18 Monate oder eineinhalb Jahre oder 547 Tage seit Corona bei uns angekommen ist. 547 Tage, in denen in meinem Leben das Unterste zuoberst gekehrt wurde, kein Stein am anderen blieb. Nichts von dem, das heute mein Leben ausmacht, hätte ich vor 547 Tagen so kommen sehen. Es baute sich auf wie ein Tsunami, war […]

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Jetzt oder für immer.

Das Schwierige für die, die noch da sind, ist ja nicht, dass ein Mensch jetzt gerade nicht da ist. Das Schlimme ist, dass dieser Mensch nie mehr da sein wird. Nie mehr ist eine lange Zeit. Darum hilft es ein wenig, nicht in so großen Dimensionen zu denken, sondern im Kleinen. Jetzt bist du nicht […]

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Manche Glaskugeln findet man leichter als andere: 13 Jahre Paleica auf WordPress

Am 4. Mai begann ich einen Artikel zu schreiben mit meinen Lieblingsfotos aus dem letzten Winter, einem lang gehegten Fotowunschmotiv, das ich mir in diesem Jahr endlich erfüllen konnte. Ich schrieb ihn nie fertig. Dabei… …ist es: Ein ganz besonderes Jahr mit einer besonderen Zahl: im April waren es 13 Jahre Paleica auf WordPress (eine […]

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Blätter- und Gedankenwirbel

Ein Jahr Pandemie. Genauer gesagt: 1 Jahr und 1 Woche oder 53 Wochen oder 373 Tage seit dem ersten Lockdown. 374 Tage seit ich das letzte Mal – mit schlechtem Gewissen zwar, aber doch, eine Freundin umarmt habe, völlig fassungslos, dass das was kommt real ist. Ein totales Lahmlegen von so gut wie allem, das […]

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Mein Wort für 2021 oder Zentralfriedhof im Herbst: Details

In einer Retrospektive über die 10er Jahre, die ich letztlich nie veröffentlicht habe, schrieb ich als Abschluss: Meine 10er Jahre waren eine sprichwörtliche Odyssee, weg von meinem Exbeziehungsschlachtfeld, durch stürmische Gewitter, bis ich endlich wieder in mir zuhause ankommen durfte. Und mit „in mir ankommen“ meine ich keineswegs ankommen, denn indem ich all meine Personas […]

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Das war 2020: mein Jahr mit dem Wort „Selbstvertrauen“

Wie schreibt man ein Fazit über ein Jahr wie dieses? Als ich im Jänner mein Wort „Selbstvertrauen“ definierte und meine Gedanken dazu hier veröffentlichte ahnte ich noch absolut gar nichts davon, was auf mich zukommen würde. Ich dachte, mein Leben wäre endlich auf Schiene, endlich – so dachte ich – war ich auf allen Ebenen […]

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Ich wachse und lerne und bleibe doch wie ich bin.

Es gäbe so viel zu sagen und zu schreiben im Moment aber aus verschiedenen Gründen ist das nicht möglich. So viele Gedanken, die sich drehen im Kopf, die sich formen zu Worten, die letztlich nur leise geflüstert werden obwohl man sie laut herausschreien will. Doch das muss warten. Auch wenn die Zeit dazu kommen wird, […]

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Frühlingsstadtspaziergang und 12 Jahre Paleica auf WordPress

Liebevoll wurde ich (ausnahmsweise nicht von WordPress) daran erinnert, dass sich der Geburtstag dieser Präsenz mal wieder jährt. 12 Jahre Paleica auf WordPress (19 Jahre Paleica/Paleika im WWW, eijeijei). Drahtseilakt – Episodenfilm – Episodenpoesie. Immer gleich und doch so anders. Alle Jahre wieder ist es Zeit für ein Resumée… Alles Begann mit einem Blick durch […]

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Leben in Zeiten von Corona

Vor etwa zwei Wochen habe ich meine gesundheitsbedingte selbst auferlegte Tagesmedienabstinenz unterbrochen, weil die Welt begann, sich langsamer zu drehen und auf einmal gefühlt stehengeblieben ist. In der ersten Märzwoche waren wir noch auf unserer Branchenmesse. Mit Händewaschen, teilweise ohne Händeschütteln, mit Desinfektionsmittel und Verunsicherung, aber wir waren dort, in der Annahme, dass es sich […]

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Schreibgefühle

„Warum schreiben Sie?“, fragt mich diejenige, die mich seit einigen Jahren dabei unterstützt, meine Zwiebelschichten zu entzwiebeln. „Weil ich muss.“, antwortet eine Facette meines Ichs. „Ich kann nicht anders. Irgendwo muss das alles ja hin.“ „Und warum schreiben Sie es dann nicht einfach nur für sich?“ „Weil ich dann nicht schreiben kann. Nicht so. Weil […]

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Sag Mister Mind, Perfektion ist eine Illusion!

Was ist da eigentlich alles passiert, rund um diesen Sonntag, rund um diese flüchtigen siebeneinhalb Stunden, die gleichzeitig siebeneinhalb Minuten oder siebeneinhalb Tage hätten sein können? Siebeneinhalb Stunden Gefühlschaos und innere Stürme, in alle Richtungen.

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