Herbstspuren im Dehnepark monochrom oder Magic Monday Woche 18

Ich schicke es vornweg: viele von euch haben es vermutlich schon gesehen, aber der episodenfilm hat (mal wieder) ein völlig neues Kleid bekommen. Ich weiß nicht, für wie lange und ich werde bestimmt auch mal wieder zu Avid zurückwechseln, aber ich brauche immer wieder ein bisschen was Neues auf die Augen. Ursprünglich wollte ich das entzückende Adelle-Template verwenden, aber die Resonanz war zum Einen nicht so großartig und zum Anderen haben mich zwei gravierende Dinge zur Fotopräsentation gestört: es bietet keine Vorschaubilder an und der Content ist verhältnismäßg schmal. Deswegen ist es jetzt einmal Zoren. Ich hoffe, ihr findet euch zurecht und fühlt euch wohl. Gewöhnt euch nur nicht zu sehr daran 😉

Und dann liefere ich euch auch schon das neue Thema, ganz im Kontrast zu letzter Woche, bei dem ich hoffe, dass ihr trotzdem nicht vergesst, der dunklen Seite ebenfalls etwas Positives abzugewinnen:

Denn das Thema diese Woche lautet:

farblos

(Hier, liebe Viola, kommt nun die Stelle, die mich an dich erinnert!)

Und für alle, die zwischen 5Uhr und 8Uhr morgens hier waren, gilt auch das Thema „düster“. Ich habe es geändert, weil die Reaktionen auf die Themenvermutung auf Facebook eher betreten ausgefallen sind, das soll aber für die besonders Motivierten keine Strafe sein!!

Der Herbst hat unbestritten eine dunkle Seite, eine melancholische und morbide. Ich mag diesen Aspekt der Jahreszeit ebenfalls sehr, da man auch hier viel Schönes entdecken kann, Kleinigkeiten, Farben, Leben, aber gleichzeitig hat die Farblosigkeit ihren Reiz. Das warm einpacken, wenn man in der kalten Luft den Atem sieht, das klare Licht, der weiche Nebel, das Herannahen der Weihnachtszeit.

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Und dann wollte ich euch etwas erzählen: ich bin ja von Grund auf ein Mensch mit naturwissenschaftlicher Glaubenstendenz. Das bedeutet: ich glaube gerne, was ich sehen kann und für all das, was ich nicht sehen kann, finde ich gerne eine Erklärung. Ich bin jedoch nicht so verschlossen zu behaupten, es gäbe da nichts, was man nicht sehen/zeigen/beweisen könnte. Denn es gibt diese Dinge, ich nenne sie vorsichtig „Energie“, die unbestritten da ist, die man aber nicht in der Form wie einen Knochenbruch oder Blut sichtbar machen kann.

Letzte Woche war ich aufgrund meiner ewig kalten Füße und sonstigen Leiden, die da dranhängen, bei einer physiotherapeutin, die sich noch mit allem möglichen anderen Kram beschäftigt. Und da habe ich die Erfahrung gemacht, dass man nicht einmal daran glauben muss, dass etwas passiert. Warum ich das hier erzähle? Ich weiß es nicht. Weil ich fasziniert war davon, dass ein völlig fremder Mensch in totaler Stille etwas bewegen kann, dass mein Körper mitmacht, ohne dass mein Kopf daran beteiligt ist. Es fasziniert mich, aber irgendwie ist es unheimlich. Und um etwas Handfestes zu tun, werde ich dann mal wieder meine Meridiane wachklopfen.