Das Einzelne in der Menge

Hier auf der Wiese gibt es unzählige Grashalme und einige Pflanzen, die sich anschicken auszusehen wie Getreideähren. Sie heben sich ab von den Gräsern der Wiese, durch ihre Größe und Andersartigkeit. Doch trotzdem sind sie unter vielen, in einer Gruppe.

Ähren

Dem entkommen sie nur, wenn sich jemand die Mühe macht, sie als etwas Eigenständiges, als Individuum zu sehen. Denn jede Ähre ist anders, alle haben ihre Eigenheiten und sind im Grunde einzigartig. Wenn man sich nur bemüht und genau hinsieht…

Ähre

Das fortschreitende Erwachen der Natur

Die letzten Tage waren schön und sonnig. Dadurch hatte die Flora wieder jede Menge Zeit und Gelegenheit, sich zu entfalten. Die kleine lila Blüte reckt und streckt sich noch bevor sie sich entschließt, das Tageslicht mit all seiner Schönheit zu entdecken.

Blume 2

Das fortschreitende Erwachen der Natur weiterlesen

Bilder aus der Vergangenheit

Es gibt Dinge im Leben, die geben einem zu denken. Dazu gehört, dass die Fotografin seit sie denken kann mit einer schweren Arachnophobie zu kämpfen hat. Doch das allein wäre noch nichts Erstaunliches. Nein. Aber interessanterweise gibt es trotz der Angst auch schöne Dinge, die mit dem Angstobjekt zu tun haben, die auch mir nicht verborgen bleiben.

Es war Winter, als dieses Foto gemacht wurde. Ein kalter, eisiger Tag im Dezember. Doch garantiert ein Tag, an dem der Achtbeiner nicht zuhause war. Vermutlich ein Tag, an dem er oder sie nicht mehr existiert hatte. Doch der Frost, der Raureif, hat ein Stückchen davon lebendig bleiben lassen. Ein Stückchen Kunst.

Spinnennetz

Ein Stückchen Vergangenheit.

Zapfsaeule

Drahtseilakt

Das hier ist er, der Zaun. Das verrostete Stahlseil. Festgedreht, stark, alt. Es wirkt morsch und schmutzig bei dem Versuch, Passanten vor dem Sturz über den kurzen aber steilen felsigen Abhang zu bewahren.

Ein Stück Draht

Was es schon alles gesehen haben mag, frage ich mich? Hält es mich? Teste ich, während ich mich vorsichtig dagegen lehne.

Drahtgelenk

Es liegt eingebettet in die Öse – doch wie fest steckt der Pflock in der Erde?

Die Wunde eines Baumes

Der Stamm einer Föhre. Ich weiß nie sicher, ob der Wald hier nun für Rot- oder Schwarzföhren bekannt ist. Ich bin geneigt zu glauben, dass es sich um Rotföhren handelt, da die Rinde einen leichten Rotstich hat.
Föhrenwälder sind wunderbare Wälder. Sie sind hell und freundlich, mal fühlt sich frei und sorglos.
Die Wunde eines Baumes

Doch dann kommt man näher und betrachtet die Details. Man erkennt – auch hier ist nicht alles so gut, wie es scheint.