Neuerscheinung Projekt

50f – Maske

Während meines Urlaubs über die Weihnachtsfeiertage hatte ich ein wenig Zeit für mich und da habe ich mal wieder ein paar Selbstporträts gemacht. Irgendwie fand ich sie zum Thema „Maske“ sehr passend.

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Die Maske soll hier zweierlei Bedeutung haben. Eine direkte (die Kamera als Maske schützend vor dem Gesicht), und eine metaphorische. Denn die Kamera gibt mir die Möglichkeit, alle meine Bilder zu maskieren oder mich zu maskieren, indem ich der Welt nur das zeige, was ich zeigen möchte. Was auf dem Foto ist, ist da, was links, rechts, oben unten oder sonstwo passiert ist, kann niemand sehen, wenn ich es nicht will.

46 comments on “50f – Maske

  1. Stimmt, und die Bearbeitung ist ein bisschen auch nochmal eine Maske. Die Selbstportraits sind auf jeden Fall sehr schön geworden!

  2. Schöne Fotos mit viel Tiefgang… Das zweite mag ich am liebsten, weil es so verträumt wirkt.

  3. das foto in der mitte ist mein favorit. das gefällt mir vom aufbau etc. am besten.

    da kann ich dir einfach nur recht geben. das hast du wirklich sehr schön in worte gefasst.
    mir geht das auch öfter so. manchmal ist die natur einfach so wunderschön, dass man das ganze eigentlich gar nicht würdig festhalten kann. das ist gar nicht möglich. egal wie sehr man sich anstrengt, man kann diese bestimmte atmosphäre einfach nicht ganz festhalten.
    das ging mir in venedig während einem sonnenuntergang auf dem wasser ähnlich. die stadt sah einfach nur magisch aus, aber auf dem foto kamen die farben etc. nie ganz so beeindruckend rüber…

    papierkram hat auch eine sehr abschreckende wirkung auf mich. ich mag so zeugs gaaar nicht… hast du die arbeit jetzt wirklich abschließen können? ich finde den punkt an dem man so was zum binden bringt auch noch mal sehr beängstigend. wenn das ganze dann abgegeben ist kann man nichts mehr machen und es ist gut, aber so lange man das ding noch bei sich hat, zweifelt man doch immer wieder… ^^

    ich mag solche fotos auch immer sehr gern! aber zu so was gehört eben auch so viel glück. so was kann man nicht planen und ich bin wirklich sehr dankbar, dass ich in venedig ein paar mal das glück hatte wirklich schöne zufällige szenen vor die kamera zu kriegen. 😉

    hihi, wer weiß? vielleicht hast du das totale händchen dafür? und analoge fotografie ist jetzt auch gaaar nicht sooo teuer. ich bringe meine filme ja auch zum entwickeln weg und das kostet mich selten mal 10€. meistens ist es eher immer sehr viel billiger. vor allem mittelformat…

    die haben meiner schwester damals nicht geraten, dass sie auf jeden fall zur krankengymnastik muss. daher sind ein paar muskeln eben falsch zusammengewachsen und schon hatte sie den salat. das war echt krass, die konnte am ende ihren kopf nicht mehr ganz zur seite neigen, weil sich alles so verhärtet hatte…

    • danke 🙂 mir gefällt das mittlere auch am besten, deswegen ist es auch mein facebookprofilbild geworden 🙂 aber ich mag die anderen beiden irgendwie auch und da dachte ich, ich könnte ja mal wieder einen selfie-post machen.

      das kenn ich gut – mir ist das in mallorca so gegangen mit diesen beeindruckenden caps. das war ein derartig atemberaubender moment, diese sekunde in dem du diesen ausblick zum ersten mal siehst – kein foto der welt kann das gefühl miterfassen.

      ja mir gehts auch so. es war echt schwer zu sagen, so, schluss jetzt. aber jetzt ist sie hochgeladen zum plagiatscheck und gebunden, hoffenltich wird sie morgen auch noch physisch eingereicht.. drück mir die daumen!!

      da hast du recht. deswegen finde ich diese bilder auch so toll. einfach der moment, das leben, das man einfängt, ohne inszenierung…

      hm. ich wüsste gar nicht, wo man bei uns sowas entwickeln lassen kann. oder filme dafür kriegt. also mittelformat jetzt.

      wahnsinn, muskeln falsch zusammengewachsen???? na wie soll denn das jemals wieder heilen?? das ist ja fürchterlich!!

  4. Wundervoll!!!
    Mehr kann man da nicht sagen. Das zweite finde ich besonders schön!
    Gruß
    Oli

  5. Das Maskenthema passt auch gerade wunderbar zum aktuellen Karnvevals- und Fastnachtstreiben. Ich kann das mit der Kamera als Maske auch sehr gut nachvollziehen, ich bin da manchmal ein ganz anderer Mensch und gleichzeitig stelle ich immer wieder fest, wie sehr sich die Welt bzw. unsere Realität auch durch die Linse hindurch verändern läßt.

    Mir gefallen alle drei Bilder sehr gut, wobei das dritte glaube ich mein Favorit ist, wegen der Bearbeitung und der Schräglage 🙂

    • das stimmt – wobei es sich ganz zufällig getroffen hat. ich bin ja nicht so ein großer fan von leilei und kölle alaaf und sonstigem faschingstreiben. das ist mir eher zu ‚bunt‘ oder so.
      ja, deine worte treffen meine gedanken dazu sehr gut!

      danke 🙂 mir gefällt es auch am besten, das war ein bisschen ein glückstreffer, grins.

  6. Wirklich sehr schön und mir gefällt das letzte Foto sehr gut!!

  7. Schöne Selbstportraits! Mir gefällt das mittlere Bild auch besten. Das mit dem Rahmen hat was…und auch der Fuß im Hintergrund macht es noch mal etwas lebhafter 🙂

  8. Tolle Portraits. Ich finde sie sehr passend. Auch deine Gedanken über „Masken“ und „Maskierungen“ gefallen mir. … Wie wahr!

  9. I like them … the camera as mask certainly helps us to abstract (for want of a better word) ourselves from participating in whatever is unfolding before us. Sometimes with my camera I feel somewhat detached; as an observer of life rather than a participant.

  10. oha, nun weiß ich, mit welcher hübschen Frau ich auf diesem Wege Kontakt habe, tolle Bilder, alles Gute für die Woche, KLaus

  11. Die schwarz-weißen finde ich natürlich wieder besonders schön. Aber hübsch bist Du auf jedem Foto! 😉 Eine tolle Idee!

  12. Mag die ART der Darstellung, jede einzelne Aufnahme ist spannend und als kleine Serie noch viel interessanter.

    servus

  13. Stark – Idee wie Umsetzung 🙂

  14. Das 1. Bild ist sehr unmittelbar, fast aggressiv, wie es den Boabachter (Voyeur) erwischt. Das 2. Bild lässt Spielraum, den Boabachter teilhaben, da der direkte Kontakt fast vermieden wird und der Fuss verspielt die Situation entspannt. Also zwei sehr unterschiedliche Bilder, obwohl das Motiv das Gleiche bleibt. Sehr gelungen.
    LG
    Rick

  15. Ich finde auch das mittlere am besten. Die Haare fallen so schön, der Fuß im Hintergrund passt gut, und das Thema Maske ist da auf alle Fälle toll getroffen!

  16. Das Mittlere gefällt mir sehr gut, aber irgendwie kenne ich das schon:-)

  17. Ja, sie ist blau. Aber die Kamera mit der ich das Bild gemacht habe wollte sie wohl nicht blau lassen 😉 Ich mag die Digi ja so, weil sie blau ist^^

    Ohjee, ich bin auchmal gespannt ob ich dieses Jahr Urlaub bekomme, gerade krieselt es hier sehr /:

    Hm, ja, ich schätze kochen lernt man dann erst, wenn man es lernen muss. Ich hab mich ja schon viel mit Tiefkühlkost durchgefuttert am Anfang meines Studiums, das ging, weil ich nicht oft in der WG essen musste, weil ich meist in die Mensa oder Cantine konnte. Aber nun nach meinem Praktium, wo das essen so toll war, ist die Mensa echt ungenießbar geworden. Und nun bin ich ja auch wieder daheim, d.h. ich bekomme leckeres essen 🙂 Aber ich will ja jetzt Rezepte, die ich gerne können will aufschreiben und mit meiner Mama machen. Das ist schonmal was 😀

    • haha das ist natürlich auch ein grund, warum man seine digicam mag 🙂 ich hab mir ja jetzt auch eine ganz tolle kompaktkamera als immer dabei gekauft – aber die würde dir sicherlich gar nicht gefallen 😉 optisch ist sie langweilig, aber technisch hat sies echt drauf!

      ohje! was meinst du denn dass es kriselt? mit wem? also im bezug auf deinen urlaub?

      das ist bestimmt eine gute idee, das hab ich acuh gemacht. und nachdem wir ja eh nur am WE daheim kochen ist die palette groß genug und abwechslungsreich genug, weil sich die dinge eh nur alle paar wochen wiederholen. aber im grunde ist es nicht so schwierig – einfach zusammenwerfen was schmeckt und schauen dass das fleich durch ist +g+

  18. Sie gefallen mir alle drei wirklich sehr sehr gut! ♥

    Herzliche Grüße
    Luise-Lotte ♥

  19. … wow, also hübsch bist Du – das ist mal keine Frage 🙂 Ach ja, die Bilder sind auch ziemlich genial. Ich wollte auf meiner SHOOT! SHOOT! Seite einen Bereich mit anderen Fotografen anlegen… wie wär´s? LG // KAVANG

  20. Wir konnten ja schon ein Bild bewundern.
    Habe mich gefragt ob du das noch online stellst und schwupp da ist es.

    Mir gefallen die Bilder alle durch weg gut. Allein mit der Bedeutung lassen sie viel Interpretation offen.
    Ich mag das 2. auch am liebsten. Es wirkt so verträumt und natürlich als wenn es spontan entstanden ist. Sehr lebhaft mit dem Fuß und hach der „Rahmen“ wirkt auch Super.
    Allerdings gefällt mir das letzte von der Bearbeitung besser, die starken Kontraste das s/w passt einfach zur Maske…ja keinen absoluten Liebling aber nen Favoriten 🙂

    • ja ich habe noch ein paar vom weihnachtsurlaub, die erst nach und nach kommen werden. im moment ist wieder mehr fotoinput als zeit zum bloggen da, deswegen erscheinen die dinge oft sehr zeitverzögert /:

      🙂 ich mag die bearbeitung auch, aber für das mittlere war mir der s/w-effekt vom dritten zu hart, das wollte ich ein bisschen weichgezeichnet haben 🙂

  21. Wirklich geniale Idee!

  22. Ich bin in der Regel kein Freund von Portraits mit Kamera im Gesicht, weil ich dann direkt die Assoziation habe „Pseudo-Cooler-Teen“ spielt mit Papas SLR rum.
    Vor dem Hintergrund Maskierung und vor allem dem Aspekt, dass man bei 50mm auch den Ort der Aufnahme gut verschleiern kann, gefallen mir deine Portraits ausgesprochen gut!

    • hahaha das ist ja eine interessante assoziation 😉 es freut mich jedoch, dass ich die bilder so gestalten konnte, dass sie dir trotzdem gefallen 🙂 es kommt halt finde ich immer sehr auf das ‚wie‘ an 🙂

  23. Ich finde es schade, dass du bei allein drei Bildern nicht durch den Sucher guckst, sondern auf das Display schaust. Klar, das Display ist auch superduper, aber wenigstens ein Bild mit Blick durch den Sucher sollte bei einer Spiegelreflex doch drin sein 😉
    Würde doch auch gut zur Maskierung passend, hinsichtlich des ersten Punkts würde die Kamera dann ja noch mehr von dir verstecken. Ansonsten gefällt mir der Gedankengang ganz gut und ich finde beim zweiten Bild deinen Fuß im Hintergrund so witzig 😀

    • meine ganzen anderen (früheren) selbstporträts waren alle durch den sucher, deswegen wollte ich mal was anderes – wo etwas mehr gesicht drauf zu erkennen ist.
      das mit dem fuß war irgendwie eine art experiment und ich mochte es dann 🙂

  24. wow, tolle bilder! auch wenn man nichts intimes sieht, trotzdem gewagt. also ich würde mich nicht trauen sie öffentlich zu stellen. aber respekt! tolle bilder, tolle idee, die haben stil 🙂

    • sagen wir mal so – ich würde sie nicht unbedingt unter meinem ‚echten‘ namen ins internet stellen, da ich nicht unbedingt wollen würde, dass sie beim nächsten vorstellungsgespräch auf dem tisch landen 😉 ich hab sogar lange überlegt, ob ich es wirklich tun soll, habe mich dann aber dafür entschieden, nachdem sie ja wirklich im endeffekt ‚harmlos‘ sind – man sieht ja nichts, was man nicht bei shorts und trägerleibchen auch sehen würde.

  25. Hi du! 😉

    Ich mag Foto drei am liebsten. Der Fuß… Süß… 😉

  26. Ein schönes Experiment. Das 2. Bild finde ich von der Gestaltung am schönsten.

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