AIDA Nordeuropa7 Mai 2013: Bergen diverse | Allgemein | Buch-Rezension: Patrick Rothfuss

Soderla, liebe Leser und -innen, inklusive diesem und dem letzten Post habe ich meine Urlaubsbilder in insgesamt 12 Beiträge aufgeteilt – es gab viel zu sehen und ich will eure Aufmerksamkeit ja nicht überanstrengen, ihr sollt also pro Eintrag nicht zuviel auf die Augen kriegen!

Ich werde erstmal chronologisch fortfahren: hier seht ihr ‚diverse‘ Eindrücke aus Bergen.

In den nächsten Tagen werde ich auch wieder meine Blogrunde drehen, eure Kommentare beantworten und sehen, was es im Web 2.0 so Neues gibt!

 

 

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Der Blick von der Hafenanlegestelle.

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Schiffspopschspiegelung. Oder: das Heck von AIDAluna, reflektiert im Wasser.

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Ein wunderschönes Segelschiff, Silhouette und Sonnenstern.

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Entsättigtes Schiffsdetail.

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#fromwhereistand – Kanaldeckel in Bergen

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Blau as blau can.

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Tagespflichtfoto.

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Der Urlaub liegt nun schon ein wenig zurück und bis ihr alle Bilder gesehen habt schreiben wir vermutlich schon 2015 😉 Macht aber nix, es soll eh immer genug Material da sein. Bei mir steppt der Bär, ich war von Dienstag bis Freitag auf Dienstreise und habe wahnsinnig viele beeindruckende Dinge gesehen, einige nette Menschen kennengelernt, einige Nervensägen getroffen, wenig geschlafen, viel gehört und mal wieder unseren wunderschönen Westen besucht. Ich bin zum ersten Mal über die herrliche Großglockner Hochalpenstraße gefahren und habe festgestellt, dass es in Salzburg sehr norwegische Ecken gibt.

Alles in allem sollte jetzt wieder etwas Ruhe einkehren. Ab Montag beginnt dann Büroalltag: einleben, kennenlernen, Kompetenz aufbauen – und damit hoffentlich endlich ein bisschen eine ruhigere Zeit.

Für den Episodenfilm habe ich geplant, ab und an mal abseits der Fotografie noch etwas anderes einzustellen: ein bisschen tagebuchartige Einträge – wie dieses Geschreibe hier. Rezensionen von Büchern, Filmen oder Playstation-Spielen, die ich empfehlenswert finde (oder eben besonders nicht empfehlenswert). Und vielleicht auch mal ein Kochrezept. Ich habe damit ja schon einmal beginnen wollen, es aus Zeitmangel aber dann wieder ad acta gelegt. Jetzt versuche ich es einfach noch einmal 🙂

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Beginnen will ich mit der „Königsmörder-Chronik“ von Patrick Rothfuss.

dernamedeswindesErschienen sind bis dato 3 Bände: „Der Name des Windes“ (Erster Tag), „Die Furcht des Weisen Teil 1“ und „Die Furcht des Weisen Teil 2“ (Zweiter Tag). Den Beschreibungstext empfehle ich euch nicht, der verrät nämlich schon das erste Drittel des Buches und so etwas finde ich schade. Hier ein Teil einer Amazon-Rezension: „Zahlreiche Legenden umranken Kvothe, den berühmt berüchtigtsten Zauberer und Musiker aller Zeiten – Geschichten von Genius, Schönheit und Heldentum sowie Ignoranz, Verrat und abscheulichen Verbrechen.
Ein eifriger Chronist will das Gespinst aus Lügen und Wahrheit durchdringen und spürt den Zauberer in einem Provinznest auf, wo er in einer Taverne arbeitet und auf das endgültige Vergessen wartet. Nur widerwillig teilt Kvothe seine Erinnerungen. Doch manchmal müssen Helden daran erinnert werden, dass sie Helden sind und gebraucht werden.“

Die Geschichte handelt davon, dass ein Elfjähriger Junge durch einen furchtbaren Mord seine gesamte Familie verliert. Er schlägt sich durch und jagt seinem großen Traum nach – der Ausbildung an der Universität für Magie (nicht, wie wir sie uns vorstellen) und ist getrieben vom Wunsch nach Vergeltung des schrecklichen Verbrechens.

Viele vergleichen Patrick Rothfuss mit J.R.R. Tolkien. Ich finde nicht, dass die beiden Autoren sich ähneln, zudem die Geschichten thematisch keinerlei Überschneidungspunkte haben. Rothfuss kreiert – wie es nach Tolkien, Rowling und vielleicht Pratchett kaum jemand geschafft hat – eine völlig neue Welt, die ohne aufzuschneiden und zu übertreiben, ohne Anlehnungen und Abwandlungen eine ganz eigene ist. Er zeigt enormes sprachliches Geschick in der Benennung der Figuren und Orte und er beherrscht die Kunst der Dramaturgie. Er findet immer das richtige Maß an Spannung, dem Vorantreiben der Geschichte und Erklärung des Umfelds. „Der Name des Windes“ wie auch beide Bände von „Die Furcht des Weisen“ konnte ich kaum aus den Händen legen. Ich zappele nun schon der Veröffentlichung des dritten Tages entgegen und hoffe inständig, dass sie nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt. Ich kann die Bücher jedem, der gerne Fantasy liest, nur wärmstens empfehlen und voller Begeisterung ans Herz legen.

Entscheidend wird nun sein, wie all die Geschichten, die sich bereits über die 2.245 Seiten entwickelt haben, ein Ende finden.