Meine große Fotoliebe: das Gegenlicht oder Magic Letters: L

Aus dem Titel ist vielleicht schon gar nicht mehr so schwer herauszulesen, was das Thema bei „L“ denn nun sein wird. Vielleicht das Thema, das sich – wenn es um Fotografie geht – einfach aufdrängt. Ohne das es keine Fotografie geben würde. Und kein Leben.

Licht

Die Bilder sind bereits aus dem Herbst des Jahres 2014, aber ich finde das GegenLICHT und die LICHTflecken so schön, dass ich sie für dieses Thema aufsparen wollte.

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Ich wurde letztens ein paar mal gefragt, was ich mit meinen Bildern eigentlich so mache. Also abgesehen von fotografieren, bearbeiten und hier zeigen. Tja, das ist eine gute Frage 🙂 In der Praxis steht ein dicker, fetter Punkt auf meiner privaten To do Liste und der heißt „Bilder analog sichern“. Ich habe darüber hier ja schonmal kurz geschrieben – zu dem Zeitpunkt voller Stolz, dass ich es endlich mal wieder geschafft habe, zwei meiner Reisen als Fotobücher zu verarbeiten. Mittlerweile sind schon wieder zwei Trips dazugekommen: Paris und Berlin. Und der Status der „Restfotos“ hat sich immer noch nicht geändert. Also, was ich mit meinen Bildern mache: in der Theorie lasse ich sie mir zu „angreifbaren Erinnerungen“ verarbeiten. In der Praxis warte ich darauf, dass ich wie durch ein Wunder irgendwo ein Zeitfenster geschenkt bekomme, in dem ich das Nachholen kann. Mein persönlicher Alptraum nämlich: ein Crash meiner Systeme und der Verlust aller Fotos. Das verfolgt mich gelegentlich wirklich, wenn beim Sichern (das ich leider nicht sehr fleißig betreibe) etwas nicht hinhaut. Jedes Jahr, wenn es Herbst wird, denke ich mir: „Diesen Winter aber…“. Bisher ist es beim Denken geblieben…

Bis 2012 habe ich überhaupt im oldschool-Style einfach die Bilder ausgedruckt (oder ausdrucken lassen) und in Ringbücher mit wunderschönem, dickem, schwarzem Papier eingeklebt. Thematisch sortiert nach „Natur“, „Menschen“, „Details“. Die sind aber voll und seitdem warten die Fotos darauf, in einer neuen Form in mein Bücherregal zu wandern. Irgendwann…