Die Suche nach dem perfekten Kamerarucksack: der Manfrotto Off road

Die Suche nach dem perfekten Kamerarucksack gestaltet sich für Perfektionisten wie mich ebenso schwierig wie die Suche nach dem heiligen Gral (und nein, ich übertreibe keineswegs!). Seit ich mich im Besitz einer Spiegelreflexkamera mit mehr als einem Objektiv befinde, suche ich ihn. So landete ich im Jahr 2008 bei der Marke Crumpler und kaufte mir damals bei der Geschäftsauflösung des Wiener Stores einen stark reduzierten, knallroten „Muffin Halftop“, von mir später liebevoll „unser Marienkäfer“ genannt. Er leistete uns viele Jahre gute Dienste, doch irgendwann wird so ein Teil einfach grindig, Zippverschlüsse fangen an zu zwicken und da und dort beginnen die Macken halt doch mehr zu nerven. Also die Entscheidung: es soll ein Neuer her. Nur: leichter gesagt als getan. Die Odyssee begann.

[Dieser Beitrag ist NICHT gesponsert und beschreibt einfach meinen Recherche- und Erfahrungsprozess. Nachdem die liebe Daniela gefragt hat, wie sich denn der „Neue“ so macht, dachte ich, ich mache einfach einen Rezensions-Post draus.]

Die größten Mankos des Crumpler Rucksacks waren für mich folgende:

  • Er hat keine Stativhalterung und ist daher für gewisse Touren in Wahrheit unbrauchbar. Denn für Sternenhimmel- oder Lightpaintingbilder oder Langzeitbelichtungen aller Art ist ein Stativ nunmal unerlässlich und das Teil will man ja auch nicht unbedingt in der Hand herumschleppen.
  • Es gibt keine wirklich vernünftige Möglichkeit, eine größere Wasserflasche unterzubringen.
  • Er hat keinen Hüftgurt, was langes Tragen anstrengend macht.
  • Für zwei Personen und einen Tagesausflug ist er einfach zu klein.
  • Er hat außenrum keine weiteren Fächer und für mich damit eigentlich um Ordnung zu halten zu wenig Unterteilungen.

Die daraus abgeleiteten Anforderungen an „den Neuen“:

  • Der Rucksack muss eine Kombination aus Kamerarucksack und Daypack sein, wobei das Daypack ein gewisses Platzvolumen beinhalten sollte, aber auch nicht so groß, dass ich ihn im Fall des Falles nicht tragen kann (meistens trägt der Herzjunge den Rucksack, damit mein Rücken nicht zusätzlich leiden muss – daher muss auch meistens einer für beide reichen).
  • Es wäre schön, wenn er die Features eines Wanderrucksackes hätte mit Regenschutz, guter Tragefunktion und Belüftung, Hüftgurt, verstellbarem Brustgurt (damit er uns beiden passt).
  • Er soll eine knallige Farbe haben, damit wenigstens einer den anderen im Urlaubsstädtereisengewusel anhand des Rucksackes auch aus etwas größeren Entfernungen erkennen kann.
  • Er soll einen einfachen Zugriff haben, damit man nicht immer den ganzen Rucksack runternehmen und abstellen muss, um die Kamera rein- und rauszugeben oder Objektiv zu wechseln (nervt!).
  • Er braucht eine Stativhalterung und Platz für Wasser, sowie viele kleine Fächer, dass Reiseunterlagen, Dokumente, etc. sinnvoll verstaut werden können, ohne dass man auf jeder Rolltreppe Angst haben muss, beklaut zu werden.
  • Das ganze soll einen annehmbaren Umfang haben – nicht gleich groß sein wie ich! (wir haben einen „Riesen“ daheim, wenn wir wirklich Fototouren unternehmen wo wir unser ganzes Equiptment brauchen – den Lowepro Rover pro 45l – der ist allerdings definitiv nicht alltagstauglich!)

Am Ende waren 4 Modelle in die engere Auswahl gekommen:

  1. Lowepro Photo Sport 200 in knallorange
  2. Mantona Elements Outdoor Rucksack in limette
  3. Crumpler Proper Roady Halftop in grau/orange
  4. Manfrotto Off road in grün

Ich denke ehrlich gesagt, dass alle 4 wirklich gute Rucksäcke wären und weitgehend unseren Anforderungen entsprochen hätten. Ein paar Details waren dann allerdings ausschlaggebend, dass es der Manfrotto Off road geworden ist:

Er ist ein Stück größer als die anderen drei aber die kleineren sind nicht wesentlich leichter (nur der Lowepro mit 1,4kg, der Manfrotto wiegt leer 1,9kg). Daher ist aber deutlich mehr Platz für Kamera und Objektive im Kamerataschenabschnitt und wir haben grade auf Reisen für Tagestouren einfach mehr Platz für Wasser und zusätzliches Gewand.

Außerdem ist das Kamerafach vollständig vom oberen Teil abgetrennt, das heißt, dass weder kleine Gegenstände noch Brösel o.Ä. durchrutschen können. Dennoch ist es möglich, die Kameratasche zu entfernen und die Trennung zu öffnen und den Rucksack als vollständigen Wanderrucksack zu nutzen.

Der Rucksack hat ein besonders schlaues kleines Gimmick: zwischen Brust- und Bauchgurt ist eine weitere Halterung befestigt – diese dient dazu, die DSLR zu stabiliseren, wenn man sie um den Hals hängen hat, damit sie nicht immer so nervig herumbaumelt.

Bisher habe ich nur ein einziges Manko für mich feststellen können: es fehlt ihm eine Art „iPad-Fach“ oder Ähnliches, wo man ausgedruckte Unterlagen oder eben Tablets gut geschützt unterbringen kann. Zur Not lässt sich das aber zwischen Rücken und Kameratasche unterbringen, da diese zumindest A4 breit und lang ist. Dort ist es zusätzlich noch gut diebstahlgeschützt.


Auf unserem Abstecher nach Garmisch Partenkirchen hatten wir nun auch die Möglichkeit, den Rucksack ausgiebig zu testen. Unser Fazit:

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Das Daypack ist angenehm groß und ausreichend für einen Tagesausflug an Wasser und auch Gewand, damit ist der gewünschte Zweck erfüllt.

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Der Regenschutz ist gut untergebracht und das kleine Fach auf der Innenseite des „Deckels“ außerdem ein gutes „Versteck“ für den Pass.

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Das Kamerafach ist gut dimensioniert. Wir waren unterwegs mit meinem Kit (Nikon D7200, Nikkor 18-200mm), drei Graufiltern in der Verpackung, einem Selbstauslöser und der Canon G 1 X, die wir hier untergebracht haben. Alternativ hätte die Nikon mit zwei Wechselobjektiven oder einem Objektiv und einem Blitz ebenfalls Platz. Oben halten meine Finger ein flaches Zusatzfach auseinander, das sich für Papierkram eignet, wenn man damit leben kann, Buchungsunterlagen und Reiseunterlagen eventuell einmal in der Hälfte zusammenzufalten – das Ursprungs“manko“ ist damit also auch praktisch gelöst.

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Auf der Seite lässt sich problemlos eine große Wasserflasche verstauen und der Hüftgurt hat ebenfalls nochmal jeweils ein kleines Fach pro Seite, gut für Schlüssel o.Ä., das man schnell greifbar haben will.

***

Der Herzjunge war mit dem Tragekomfort sehr zufrieden, der Rucksack ist eher hoch als dick und legt sich damit gut an den Rücken an, behindert also auch bei etwas wackligeren Tätigkeiten nicht wirklich – was ein (relativ unvernünftiger und leichtsinniger) ungesicherter Aufstieg zum Gipfelkreuz der Zugspitze demonstriert.

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PS: Natürlich hat er einen Namen. Er ist unser Flip!


Wer von euch – wie ich – bei Fotorucksäcken die eierlegende Wollmilchsau sucht, dem empfehle ich auf jeden Fall, wenn euch ein Modell interessiert, auf Youtube nach Videos danach zu suchen. Es ist oft schwierig, sich den Rucksack anhand der Produktfotos wirklich gut vorzustellen. Mir hat das sehr geholfen, weil ich so einen besseren Eindruck von Größen und Dimensionen bekommen habe. Leider gibt es ja – zumindest hier bei uns – keine Geschäfte mit entsprechender Auswahl, besonders die Kombination aus Fotorucksack und Daypack scheint mir ein Nischenprodukt zu sein, das in physischen Stores eigentlich nirgends geführt wird.

 

79 Replies to “Die Suche nach dem perfekten Kamerarucksack: der Manfrotto Off road”

    1. es ist ziemlich cool und passt für unsere größeren touren zu zweit eigentlich super gut. für mich allein hab ich noch ein superleichtgewicht im auge – weihnachten dann ^.^

      1. mir gefällt die kombibation aus rucksack und fotorucksack…finde es oft problematisch wanderungen mit kamera zu unternehmen…fraglich ob das fotoabteil genug platz für mich bietet…das foto am gletterfelsen hat dann aucg noch einen gewissen werbe-effekt für mich…na schaun wir mal…

        1. 😀 ob du platz für mehr equipment brauchst müsstest du natürlich vorher entscheiden – dann werden die kombis halt schon monströs. wenn einem der zugriff nicht zu blöd ist und man ein weniger großes daypack braucht und mit mehreren kleineren taschen auskommt könntest du dir den kamerarucksack von dakine anschauen. wenn du einen willst, der für beides mehr platz bietet, dann wirf einen blick auf den verrückt-riesigen von lowepro, den ich verlinkt habe.

            1. es hilft halt leider nix – entweder monströses teil am rücken und dafür alles dabei, oder kompromisse in der ausrüstung eingehen und nicht wie ein packesel vollgepackt sein ^.^

    1. geht mir genauso. mit dem sind wir jedenfalls für größere touren super happy. ich hab für mich allein jetzt allerdings noch einen besonders leichten im auge, eventuell zu weihnachten, mal sehen 🙂

  1. Das ist auch so ein Dauer-Thema, die Aufbewahrung. Zuerst hatte ich einen ganz normalen Rucksack, die Hölle, wenn man Objektive tauschen will, dann war ich begeistert von einer Fototasche im Messenger Bag Stil, die ist schön und auch das schnelle Zücken eines Objektivs klappt gut, allerdings sitzt sie nicht gut und schneidet etwas ein und man kann ein Stativ nicht damit transportieren. Daher bin ich auch aktuell wieder auf der Suche. Diesen Rucksack gucke ich mir gerne mal an 🙂

    1. oh jaaa. und das perfekte teil gibt es einfach nicht. das ist wie mit dem perfekten theme 😉 taschen sind für mich wegen dem rücken gar keine option und sie nerven mich auch, weil sie nicht so stabil sind, beim fotografieren. für uns zu zweit ist der rucksack super geeignet. ich habe jetzt noch einen ganz leichten kleinen für mich allein im auge, eventuell wird das weihnachten was und wenn er sich bewährt stelle ich ihn vielleicht auch noch vor 🙂

      1. Ganz ehrlich, bei mir trägt auch mein Mann das Equipment 😉

  2. spannend. Ich such ja auch schon länger was passendes.
    Wenn du jetzt noch die eierlegende Wollmilchsau in petto hast für Leute, die ihre Kamera vernünftig am Trekkingrucksack unterkriegen müssen, sag Bescheid 😀

    1. puh, also was besseres als diesen hier finde ich wohl nicht in kombination mit trekkingrucksack 🙂 aber du kannst dir die anderen noch anschauen, die ich oben erwähnt habe, vielleicht wären die eher was!

      1. Ne, ich meinte keinen Rucksack, sondern seinen Foto so am Trekkingrucksack befestigen, dass man immer gut hinkommt (und den Rucksack dafür nicht abnehmen muss) – und er einem gleichzeitig nicht immer am Hals rumbaumelt (was beim langen Wandern sehr lästig ist)

        1. ja das stimmt! der manfrotto hat so ein teil zwischen brust- und bauchgust, das die kamera stabilisiert und am baumeln hindert. am hals hängt sie dann aber dennoch 🙂

          1. Hast du auch ein Bild von dem Teil? Kann man das irgendwie auch „dazukaufen“ und seinen Trekkingrucksack aufrüsten damit (oder gar selber basteln?) Kann mir das gerade gar net vorstellen, wie das aussehen könnte.

  3. Was mich an Fototaschen und Fotorucksäcken generell stört ist der Umstand, dass sie nach Fototasche oder Fotorucksack aussehen.
    Lieber nehme ich eine normale, stabile Tasche oder Rücksack und polstere sie aus. Allerdings habe ich niemals ein Stativ mit dabei (ich weiß gar nicht, wo das Ding hingekommen ist ….)
    LG
    Sabienes

    1. das finde ich bei diesem rucksack eigentlich ziemlich super, der sieht im grunde aus wie ein normaler wanderrucksack und das gefällt mir gut. es gibt aber auch edle und elegante kamerataschen, ich habe da mal eine gekauft, kann sie nur wegen meinem rücken leider nicht mehr tragen. vielleicht wäre das ja was für dich 🙂

      1. Der Nachteil an den handelsüblichen Kamerataschen ist ja, dass sie wie eine Kameratasche aussehen. Also vielleicht praktisch für das ganze Equipment, aber nicht besonders schön. Und für jeden Deppen als Behältnis für einen hochwertigen, teuren Inhalt erkennbar.
        Ich habe es lieber einfach.
        Das mit den Rückenproblemen kann ich gut verstehen. Ich hatte früher 3 Objektive dabei, dass ich nicht gesund, wenn man dieses Gewicht auf einer Schulter trägt.
        LG Sabienes

        1. ja, das stimmt. aber da gibt es mittlerweile ja schon einiges an abhilfe. ich habe zb eine schwarze kameratasche, die ist innen aufteilt und gepolstert wie eine kameratasche, sieht außen aber wie eine handtasche aus. leider kann ich sie wegen meinem rücken nicht mehr tragen und mir fällt der name nicht mehr ein, wo ich die bestellt hab :/ aber da gab es eigentlich eine menge wirklich hübscher alternativen.
          3 objektive hab ich ganz selten mit. meistens zwei verschiedene, weil ich das kit praktisch immer dabei hab und mich dann noch für ein zusätzliches entscheide.

  4. Uhhh, schönes Teil. Mittlerweile steht bei mir auch der Kauf eines Fotorucksacks an. Bisher hatte ich in verschiedenen Umhängetaschen meinen Kamerakram dabei und für Essen und Getränke meine Freundin samt Rucksack dabei 😉

    1. haha 😀 ja, wenn man zu zweit ist geht es im grunde auch einigermaßen 🙂 aber im falle des falles, dass man sich alleine versorgen muss, ist so ein teil schon sehr praktisch ^.^ also ich weiß nicht, was du suchst, aber wenn du eine kombi aus kamera und daypack suchst, kannst du dir ja all jene, die ich hier zusammengetragen hab, mal anschauen – vielleicht ist das richtige für dich acuh dabei und du ersparst dir stundenlange recherche 😉

  5. Puh, wow… Du machst Dir ja nen ganz schönen Aufwand ;-)) Ich bin da sowas von einfach gestrickt… Ich hab mir einmal einen von Lowepro gekauft, das war der einzige den ich angeschaut habe und seit dem sind wir 2 richtig gute Freunde. Und da ich so anspruchslos bin, freu ich mich wenn ein bisschen was reinpasst (tut es) und alles andere ist mir piepegal ;-)) Wenn ich jedoch auf der Suche nach nem Rucksack wäre, hätte mir Dein Beitrag sehr geholfen!! 😉

    1. haha, ja, ich hab halt bei vielen dingen recht hohe ansprüche 😉 wenn das für dich passt ist es eh super und ein echter glücksgriff 🙂 ich war ja mit dem marienkäfer auch echt lang ziemlich happy und das hat gut gepasst. war auch damals das einzige, das ich mir angeschaut hab. mittlerweile passt es nur halt nicht mehr und wenn ich dann das geld ausgebe will ich doch was haben, das möglichst perfekt ist ^.^

      1. Achja, ein bisschen mehr von Deinem Denken würd mir sicher nicht schaden 😉 Und wenn es nach mir gehen würde, wär der Platz im Lowepro längst auch zu knapp, leider fehlt das Geld für neue Objektive 😉

        1. ich würd gern ein bisschen was davon abgeben, etwas weniger davon tät es auch noch 😉 na da sieht man wieder: alles hat vor- und nachteile 😉

  6. Flip ist ein goldiger Name! Es bleibt wohl die Insektenwelt erhalten…
    danke, dass du deine Entscheidung mit uns teilst und es natürlich fotografisch festhältst.

    1. haha stimmt, ist mir gar nicht aufgefallen 😀 dabei mag ich üblicherweise gar keine insekten 😉 ja ich dachte, vielleicht hilft es ja jemandem. ich hab da echt viel zeit investiert O.o

  7. Danke für diese ausführliche Rezension, denn so eine „eierlegende Wollmilchsau“ suchen wir doch fast alle. Ich habe auch schon mehrere Versionen ausprobiert und bin bis heute nicht wirklich zufrieden. Also werde ich mir das Teil mal genau anschauen. Vor allem interessiert mich die Abstellmöglichkeit für die Kamera kontra Herumgebaumel vor der Brust. Das ist sowas von störend, so dass ich meistens die Kamera in der Hand herumtrage, auch nicht wirklich optimal.
    Also nochmals herzlichen Dank für den Tipp,
    angenehmen Rest-Mittwoch,
    moni

    1. ja schon, gell. das ist wie mit der kamera selbst. es gibt einfach schon große unterschiede und grade für frauen ist es nochmal schwieriger bei den rucksäcken, weil sie meist für männer ausgelegt sind. was ich bewertungen gelesen hab über diese teile ^.^ aber die, die ich hier angeführt haben, dürften eigentlich alle wirklich super sein.

  8. Gratuliere zum Finden des idealen Fotoreisegefährten. Der schaut ja wirklich höchst vielseitig aus ….

    1. dankeschön 🙂 ja, er ist wirklich genial und macht fotoausflüge jetzt doch etwas entspannter, weil endlich genug wasser platz hat. ich hasse es, wenn ich mit den trinkrationen sparen muss -.-

        1. ja das is schon psychologisch. wenn ich länger als ne halbe stunde unterwegs bin, brauche ich zu trinken O.o

  9. Schaut ganz praktisch aus das Teil! Ja das mit den Fototaschen/rucksäcken ist für jeden Fotografen ein leidiges Thema. Geht mir nicht anders. Ist die Tasche zu klein geht nix rein ist sie zu groß reißts einen den Rücken ab. Hat man alles im Rucksack ists wieder nicht griffbereit. Noch dazu sind ja die diversen Kameras auch ganz unterschiedlich groß…
    Ich habe eine große Fototasche von National Graphic und eine kleine von Crumpler. Ansonsten werden diverse Wander/Kletter rucksäcken zu Fotozwecken umfunktioniert…
    LG Peter

    1. ist es auch. und ganz hübsch ist er finde ich acuh. ich mag den look der wanderrucksäcke einfach total gern 🙂 ich fand die anfänge der fotorucksäcke ganz furchtbar, dieses elend steife material und alles nur schwarz, schwarz, schwarz und klobig. damals wurde es damals auch der crumpler weil das zu dem zeitpunkt die einzigen waren, die etwas bunter und leichter unterwegs waren.
      das umfunktionieren hab ich eignetlich acuh recht lang überlegt, aber der manfrotto hat mir dann gut genug gefallen um mir das gefitzel nicht anzutun ^.^
      weihnachten kommt aber voraussichtlich noch ein crumpler leichtgewicht dazu, das ich selber gut tragen kann, auch wenn ich alleine bin (rücken und so), vor allem wenn ich nicht lang unterwegs bin und nicht soviel zeug brauche.

      1. Na ich werd das Manfrotto-Teil auf jedenfall mal im Hinterkopf behalten… falls ich mal wieder auf der Suche bin. Und momentan gibts sowieso eine selbstauferlegte Kaufsperre… da die Malediven doch ein ganz schönes Loch in den Finanzen verursacht haben 😉

        1. oh das kann ich mir vorstellen – soll ja nicht gerade allzu günstig sein auf den hübschen märchenbuch inseln 🙂 ja ich hab jetzt dann auch kaufsperre, aber immerhin bin ich mit den weihnachtsgeschenken schon ziemlich durch, hehe.

          1. Ui, da bist du ja früh dran… find ich voll super. Bei mir wird meistens ein kurz vorher Fiasko im Laufschritt 😉

            1. haha da gehörst du sicher zur größeren gruppe der menschheit 😉 ich liebe es, das zu zelebrieren und deswegen fang ich meist schon im september an 😀 allerdings bleibt immer irgendwas übrig, sodass es im dezember trotzdem nochmal kurz stressig wird ^.^

              1. Das würde die ganzen anderen verückten auf der Mahü kurz vor Weihnachten erklären 😉 …hihi

  10. Ich kann zwar zu Rucksäcken und Kameras nicht wirklich Wissen beisteuern, aber ich finde, dass er gut aussieht und dein Text ist auch nett geschrieben 🙂

    1. Haha, es muss ja auch nciht jeder so übertreiben mit dem perfektionismuswahn 😉 aber ich dachte, wer weiß, vielleicht gibt es noch andere freaks, die ähnliches suchen und schon nahe am verzweifeln sind und denen der beitrag was helfen kann 😀

  11. Taschen und Rucksäcke sind ein großes Thema….. Bei den Taschen sind es diverse ThinkTank, bei dem Rucksack bin ich nun auch bei Manfrotto gelandet, weil ich einen suchte, der das kleine Beefree-Reisestativ schön verstaut und es nicht lose aussen baumelt. Realtiv klein, schmal und leicht. Manfrotto Advanced Travel Rucksack MB M. Aber letztendlich auch ein Kompromiss zwischen Größe, Gewicht und Fassungsvermögen….

    1. öha, der ist mir gar nicht begegnet. da werde ich auch noch einen blick drauf werfen 🙂 zu weihnachten zieht bei mir vermutlich als ersatz für meine alte kleine crumpler umhängetasche noch ein zwei-in-eins rucksack ein, der besonders leicht ist. auf den bin ich auch schon gespannt.

      1. Da bin ich auch gespannt, du wirst ja berichten. Meine ThinkTank-Taschen sind wahnsinnig toll, haben aber leider schon so viel Eigengewicht und so sehr ich den leichten Zugriff bei Umhängetaschen liebe, taugen sie nicht für „Wander“-Touren. Sling-Rucksäcke sind auch nur was für Männer ;-). Fazit: Ja, einfach ist das nicht 🙂 Also ich bleibe am Ball, ist ja nicht mehr so weit bis Weihnachten und deinem Review 😉

        1. 🙂 also der, den ich mir zu weihnachten wünsche, ist halt wirklich nur ein kleiner und vor allem leichter, wenn ich mal in der stadt für ein paar stunden unterwegs bin, ohne stativ und so. aber ich werde trotzdem davon erzählen 🙂 es ist halt schwierig, weil wenn man mehr unterbringen will kommt man um eine gewisse größe nicht drumherum, was dann halt wieder sehr mühsam wird. das perfekte behältnis wird es wohl nie geben, aber man kann immerhin den besten kompromiss finden ^.^ die thinktank taschen sehen auch toll aus, aber umhängtaschen sind für meinen rücken leider keine option (mehr).

  12. Hallöchen Paleica ;-D
    Danke für deinen ausführlichen Bericht über den Rucksack.
    Jepp, ich habe auch einen, der ist jetzt zwar nicht für „Wander“-Touren ausgelegt, aber ich bin ganz zfrieden mit ihm.
    Schwieriger verhält es sich damit auch schon nur eine Tasche zu finden, in dem die Kamera mit Tele und Konverter platz hat.
    Bisher habe ich da noch keine Alternative gefunden…. Ich nimm meist nur das Nötigste mit, weil ohne Auto etc. ist das immer heikel und doch manchmal auch sehr anstrengend…
    Die perfekte Lösung, wo alles past, gibt es leider noch nicht. Vlelleicht sollte wir beide mal welche Designen… *gg
    Hab eine schöne restliche Woche!
    Liebe Grüße, Britta

    1. 🙂 das hab ich mir auch schon gedacht ^.^ aber vermutlich würden wir auch am thema platz/größe an die grenzen kommen. es nützt leider nix, wenn die ausrüstung so groß ist, muss die tasche größer sein.
      das wichtigste ist ja sowieso, dass man etwas findet, das halbwegs zu einem passt und mit dem man gut zurechtkommt.
      hab einen schönen start ins wochenende!

  13. Danke für diesen Beitrag. Habe nämlich auch schon überlegt mir einen Kamerarucksack zu kaufen oder ihn zumindest auf die Wunschliste zu packen. Zur Zeit verschwindet die Olympus noch im Einschlagtuch in meiner Handtasche und die Nikon in einer stinknormalen Schultertasche. Nächstes Jahr wollen wir wieder in Österreich wandern gehen, dafür hätte ich dann auch gern einen. Natürlich lässt sich auch alles in einen normalen Wanderrucksack verstauen, aber wie Du schon selbst beschrieben hast: Kamerazeugs und Wanderutensilien/Verpflegung sind schön von einander getrennt, man kommt besser und schneller an ein Wechselobjektiv und muss nicht erst alles ausräumen etc. Mantona und Manfrotto schau ich mir auf jeden Fall mal an.

    1. bin gespannt, ob was für dich dabei ist. wir waren gestern wieder eine kleine tour damit unterwegs und ich bin so froh, dass wir uns endlich für einen neuen entschieden haben.

  14. Ich hatte für die USA-Reise 2011 ja auch noch einen kleinen Fotorucksack, aber der liegt jetzt schon seit Ewigkeiten ungenutzt im Schrank, weil es mir unterwegs zu lange dauert, die Kamera da wieder raus zu kramen. Ich pack alles, was ich brauche, einfach in die Handtasche. Für die Singapurreise habe ich mir dann noch eine kleine Kameratasche von Kalahari gekauft, die hat außen kleine Taschen für Kleinkram und wenn’s sein muß, paßt dort auch die Hasselblad rein. Ich schleppe ja generell nur noch wenig Equipment mit mir rum und mache ja auch keine Wandertouren oder sowas, aber sie reicht auch, um ggf. im Flieger oder Zug meine DSLR, eine weitere Kamera und auch noch das iPad mitzunehmen. Und zwischendurch nehme ich sie als Handtasche 🙂

    1. das ist für dich ja dann definitiv das perfekte ding 🙂 ich brauche halt was für den rücken, schultertaschen müssen bei mir, wenn ich sie denn trage, leicht sein. für längere zeit traue ich das meinem gerippe (noch) nicht (wieder) zu.

  15. Ich habe eine ähnliche Suche hinter mir. Aufgrund meines schweren Teleobjektives habe ich mich für den Tamrac Expedition 7 entschieden, Gurte wie ein Wanderrucksack, Wetterfest und viel Platz. Allerdings: ein reiner Photorucksack. Wenn man aber zwei oder drei Trennwände rausnimmt, passt neben das TEle auch ne 1,5 l Wasserflasche und ins Laptopfach Kartenmaterial und Brotdose. Die Rucksackfront wird bei hingelegtem Rucksack einfach hochgeklappt zum öffnen -> kein SChnellzugriff. Aber in der Frontklappe sind noch kleine Fächer, wo z.G. Reisedokumente sicher verwahrt sind. Stativhalterung ist mittig aufgesetzt, also wird das ganze noch dicker… Bisher stets begeistert davon kamen mir jetzt bei einer zweitägigen Wanderung erste Probleme. Es gibt zwar Möglichkeiten, seitlich noch Kleinteile anzuhängen, aber Schlafsack uns Isomatte kriegt man nicht fest. Zweites Manko: Obwohl sehr gut geschützt haben bei einem langen Regentag die Schaumstoff-Trennelemente und die Wände Feuchtigkeit gezogen. Als Alternative habe ich auch mit dem Manfrotto Off-Road geliebäugelt.

    Meine Alternative wurde aber letztendlich eine Eigenbau-Kombination: Der Fjell Räven Kaipak (38l Wanderrucksack) in den ein Crumpler Camera Case Base M (zusammen aber wesentlich teurer als der Manfrotto!!!) und der Köcher vom Tele nebeneinander passen. durch zwei Selbst genähte Beutel, die alles andere wichtige fassen ( Kleidung usw.) lassen sich die beiden Taschen stabil positionieren. Vorteil: Der Crumpler passt auch in die Lenkertasche meines Fahrrades und hat einen eigenen Umhängegurt. Nachteil: Das Batterypack muss ab von der Kamera. Wanderstockfixierungen lassen einen Stativtransport zu, ausbalancieren mithilfe der Wasserflasche auf der Gegenseite ist aber nötig.
    Statt Schnellzugriff wird dann die Kameratasche entweder lose geschleppt, oder die Kamera an den Rucksackgurten befestigt. Ich hatte da mal so eine Montage, die die Kamera in die D-Ringe des Schultergurtes einklickt, ein Sun-Sniper vom Schulter- zum Hüftgurt ist auch eine Option. Meist klemme ich die Stativschelle des Teles direkt in die Hüftflosse und sichere den Objektiv-Gurt unter meine Brustriemen . Gerne kommen dann Weitwinkel und Zwischenringe bei harmlosem Gelände in die Cargo-Taschen der Outdoor-Kleidung.

    Wie auch bei deinem Bericht: Nichts gesponsort, alles Erfahrung. Das vielleicht als gedankliche Anregung in die Richtung „wie mache ich aus dem, was ich habe (Wanderrucksack, Fahrradtasche u.ä.) eine Transportlösung.“

    Eine Zeit lang habe ich das gleiche noch in groß gemacht: Cullmann Maxima Amsterdam in den 70l Wanderrucksack gestopft, direkt unter die große Klappe vom Hauptfach, alles persönliche Gepäck ins Schlafsackfach. Aber das ist größenmäßig nur zur Anreise sinnvoll, nicht für Wanderungen oder andere Aktionen.

    Summa summarum: Solange der Wanderrucksack nicht schon vorhanden ist ist dies eine flexible aber wesentlich teurere Lösung!

    In der Hoffnung, damit deine ausführliche und sehr differenzierte Rezension noch etwas bereichern zu können

    LG
    Jakob

    P.S.: ICh glaube, ich mache daraus auch mal nen Post.

    1. Edit: Schaut euch so oder so beim Kauf die Hüftflossen an: Gibt es die Möglichkeit (Gurte o.ä.) Zusatzteile wie Gürteltaschen f. Objektive / Trinkflaschen usw. auf der Hüftflosse zu platzieren.

      1. Nachtrag 2: Geht in den Laden und probiert an!
        zumindest bei den meisten Outdoorläden, die Wanderrucksäcke haben, könnt ihr die auch mit TEstgewicht zwischen 5 und 15kg beladen und die Verteilung testen. Rechnet aus, wie schwer das Gepäck wird und probiert das aus, wie welcher Rucksack auf dem Rücken sitzt.

        1. das hätte ich auch gern gemacht. bei uns gabs halt die kombis nirgends – entweder kamera oder outdoor. vielleicht seid ihr da besser versorgt?

          1. Ne, aber der ein oder andere Photoladen hat die Modelle wenigstens zum Anprobieren da. Dann muss man zur Not seine Kamera und ein Telephonbuch als Ballast reintun zum Test 😉
            Oder den Katalog von Mediamarkt 😀

    2. wow, danke für die superausführliche zusatzinfo! ich habe mir auch gedacht, im „schlimmsten“ fall muss man sich selbst etwas basteln, aber lieber war es mir, dass ich letztendlich etwas gefunden habe, das meinen bedürfnissen schon sehr nah gekommen ist.
      wär aber sicher super, wenn du auch nochmal extra nen post dazu schreiben würdest inkl. fotos, wie das bei diraussieht 🙂

      1. Gerne doch. Zum Beispiel den Aspekt Schnellzugriff habe ich bei mir nicht berücksichtigen können – oder nur auf dem Fahrrad.

        1. ja auf gewisse dinge muss man verzichten, das hilft nix. irgendwo muss man den kompromiss eingehen.

  16. Oh schwieriges Thema, mit dem ich mich auch immer wieder beschäftige. Den optimalen Rucksack habe ich für mich leider noch nicht gefunden.
    Aktuell nute ich den Lowepro Photo Hatchback 22L, aber nach intensiver Nutzung hab ich da schon ein/zwei Dinge, die ich lieber noch anders hätte 😉

    1. über den bin ich auch mehrmals drübergestolpert. es scheint mir ein guter rucksack zu sein, für unsere bedürfnisse aber auch nicht 100% passend. man bleibt halt immer suchender 😉

  17. Was für ein passender und toller Beitrag ❤

    Der Manfrotto macht einen schönen Eindruck und ich glaube ich werde mir den bei Gelegenheit mal aus der Nähe anschauen. Derzeit bin ich auch am überlegen (für wirkliche Recherche fehlt mir grad Zeit und Muse). Für den nächsten Urlaub will ich auch auf jeden Fall noch einen Rucksack besorgen, damit man dann das Equipment gut mit tragen kann. Meine Kameratasche mag ich zwar gerne aber gerade für den Urlaub ist das ziemlich beschwerlich wenn man immer so einseitig belastet wird. (Außerdem ist sie für den Kerl zu feminin 😀 )

    Es gibt wirklich so viele verschiedene Punkte, auf die man bei dem Kauf achten sollte und ich finde das hast du hier wirklich prima zusammengefasst. Ich bin schon so überzeugt, dass ich den Rucksack schon fast im Warenkorb habe 🙂

    1. danke 🙂 ich dachte, ich versuch sowas mal, grade, weil ich echt viel zeit, mühe und energie in die suche gesteckt hab. das könnte eventuell ja jemandem nützen ^.^
      der rucksack ist echt super. waren am sonntag damit wieder den ganzen tag unterwegs und hat echt super gepasst. je nachdem wie dringend es bei dir ist, kannst du ihn im dezember sonst bestimmt noch in natura betrachten 😀

  18. Ein Rucksack für’s Wandern und Fotografieren ist immer ein Kompromiss, wie ich schon oft feststellen musste. Es kommt natürlich auch auf die Kameraausrüstung an. Da kommen bei mir schnell 5kg zusammen und ein Stativ will auch gerne mitgenommen werden.
    Ich bin für mich zu dem Entschluss gekommen, einen Fotorucksack oder ein Wanderrucksack zu verwenden. Eine gute Kombi habe ich in all den Jahren noch nicht für mich finden können.

    1. ja, das ist es. so ein „zwitter“ kann nie alles erfüllen – darum muss man einfach für sich den besten kompromiss finden und der schaut wohl einfach bei jedem irgendwie anders aus.

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