Allgemein Gedanken Neuerscheinung

Hier Sinn eingeben.

Und irgendwann, da kommt er ganz unvermittelt wieder. Der Gedanke nach dem Sinn. Weil er immer und immer wieder neu verhandelt werden will.

Warum mache ich das? Warum betrachte ich das Leben so oft durch ein rechteckiges Fenster? Warum verbringe ich soviel Zeit damit, die eingefrorenen Momente zu verhübschen, zu verbloggen?

Ich hatte eine fotografisch unheimlich aktive kalte Jahreszeit. Zuerst der Herbst, mit all seinen Farben und Blättern und dann der Winter, der dieses Jahr ein Winter war. Mit Schneeflocken und Seifenblasen und Sonnenglitzern. Meine Entwürfe quellen über, von Postings, die noch aus dem letzten Sommer übrig geblieben sind von den Wochenendtrips im Herbst und den fotografischen Experimenten nach dem Jahreswechsel. Nun ist – wie so oft nach diesen Phasen – die Luft draußen. Selbst das Smartphone bleibt die meiste Zeit in der Tasche und sogar die Instagram Stories bleiben still und leer. Die ersten Wochen der Inaktivität gehen meist unbemerkt an mir vorbei, doch irgendwann fällt mir auf: hoppla, da fehlt was. Es fehlt eine Gewohnheit, doch eigentlich fehlt sie gar nicht.

In meiner fotografischen Biografie kommen sie letztendlich doch immer wieder, die Kreatiefs. Diese Zeiten, in denen mir der Blog mehr als Mühsal erscheint als er Spaß macht. In der ich die belebende Wirkung vermisse, das Prickeln, wenn ein neuer Post online geht und wie ihr ihn wohl finden werdet und auch die Freude an den vielen Bildern und Worten, die ich von euch zu sehen und zu lesen bekomme. Es wird ein bisschen eine Last und es fühlt sich an wie eine Verpflichtung. Die Texte fühlen sich holprig an und die Bilder nicht stimmig. Die Fazits klingen hohl und leer.

Es sind die Zeiten, in denen ich mich irgendwie neu justieren muss. Innerlich oder äußerlich. Die Texte sprudeln im Moment nicht, die Bilder lösen keine Assoziationen aus, die Worte liegen brach. Es besteht eine Distanz zu mir und den in Pixel gebannten Erinnerungen, der emotionale Zugang, die Verknüpfung von Kopf und Herz ist gerade blockiert.

Vielleicht liegt es an den vielen Baustellen, um die sich offline meine Gedanken drehen. Vielleicht brauche ich die Energie gerade, um wieder Ordnung in das Chaos zu bringen, das derzeit ein paar meiner Stützpfeiler mal wieder ins Wanken gebracht hat. Vielleicht liegt es daran, dass ich mich gerade über vieles Auskotzen und Ausweinen möchte und das nicht zur Philosophie der schönen Momente passt und der Blog hier einfach schon ein wenig zu groß dafür ist. Dass ich keine leidenden Jammerposts mehr schreiben mag, wie früher, und ich mich gerade fühle, als hätte ich nichts Wertvolles zu sagen, nur Belangloses, wegen dem ich eure Zeit nicht stehlen will. Ich bin im Moment auf verschiedenen Ebenen verletzt, verwirrt und ein kleines bisschen ratlos. Und wenn ich selbst ratlos bin, bin ich kein guter Ratgeber.

Vielleicht werde ich die Veröffentlichungsfrequenz vorerst ein wenig zurückschrauben. Ich muss mich sortieren. Die Worte und Bilder werden mit Sicherheit wiederkommen, das tun sie immer. Aber im Moment brauchen sie ein wenig Verschnaufpause.

Über Paleica

Internetmethusalem. Schütze Aszendent Jungfrau, Freudianer, Tolkienist, Freizeitfetischist, zwanghaft neurotisch, begeisterungsfähig, Kommunikationsjunkie, Träumermädchen. Ein Kopf voll Gefühl, ein Herz voll Gedanken.

98 comments on “Hier Sinn eingeben.

  1. Guten Morgen! Diese Phasen hat vermutlich ein jeder…ich zumindest kenne Sie. Mal dauern sie länger, mal sind sie schnell verflogen. Ich wünsche und hoffe das deine Kreativität bald zurückkehrt…wird sie…und du die Muße hast dir die die Zeit geben, die du brauchst!

    • vielen lieben dank! ich war zumindest diesen sonntag nach ewigkeiten mal wieder wirklich mit der kamera draußen, auf der suche nach den kleinen dingen und ich hatte viel spaß dran. trotzdem werd ich jetzt die beiträge mal so lange auf 1/woche reduzieren, bis ich wieder genug worte hab, die raussprudeln. der rhythmus ist da dadurch entstanden, dass ich vor lauter sprudel mit dem veröffentlichen gar nicht hinterherkam ^.^ aber ich denke, diese phasen der stille gehören einfach dazu und sind acuh wichtig.

  2. Ich kann dich gut verstehen! Das geht jedem mal so. Und öfter mal auch mir. Ich schraub dann einfach zurück und höre mehr auf mich, wie ich mich fühle und befreie mich von *du musst ja mal….* Nee ist nicht, ich muss gar nichts! Vorallem wenn die erwartungdsaltung anderer so groß ist.
    Dann verliere ich meine unbefangenheit und vorallem meine kreativität… Vorallem wenn man fast nur durch ein projekt definiert wird. Ich habe ein jahr lang wöchentlich mein mamo projekt gehabt und hatte das gefühl, das ich nur noch dafür blogge. Mit meist mehr als 70 teilnehmern artete es dann zeitlich auch irgendwie aus, ich habe jedem einen komment geschrieben, das waren schon mal die ersten zwei abende in der woche… Dann neue ideenfindung, bilder machen, bilder bearbeiten, info zusammen tragen, post schreiben und wieder war es montag…… Dann kamen auch irgendwie nur noch bilder, die ich selbst nicht so dolle fand… Ich hab es dann eingestellt, mein projekt. meine freude für die makrofotografie habe ich bis jetzt leider nicht wiedergefunden. Wobei ich ja auch andere fotos noch machen möchte ;o)
    Ich denke, manchmal ist weniger auch mehr. Manchmal genügt mir auch nur mal ein bild zu einem post. Natürlich freue ich mich auch über kommentare, aber die sind mir lange nicht mehr so wichtig und mein wirkungskreis habe ich ziehmlich zusammengeschnürrt. Man kann es nicht allen recht machen, und viele schauen sich bilder auch nicht wirklich an, mir ist dann *kein kommentar lieber als *tolles foto!

    ich befasse mich gerade mit meinem eigenen blick auf die fotografie und gehe wieder viel mehr spielerisch damit um. Denn irgendwie ist mir bei mir aufgefallen, das meine bilder schöner waren, als ich nicht so viel wert auf die technische umsetzung gelegt habe. für mich heisst das back to the roots, bilder machen in erster linie für mich, weil ich mich drüber freue und in zweiter linie für andere. Meine momente für *mich* fest halten….
    Und auch mal *blödel-bilder machen und text dazu, das befreit mich. vielleicht ja auch eine der vielen möglichkeiten für dich, dich nicht immer in frage zu stellen… Durch eine vielzahl an gezeigten fotos in einem post, nimmt man sich auch selbst schnell die möglichkeit sich mit einem thema zu befassen oder darüber zu schreiben…

    Ich mache zur zeit fotos, wo ich ganz bewusst das gegenteil fotografiere, als das was ich eigentlich wollte (z.b. anstatt menschen tiere, oder nachtbilder dirket in der mittagsonne :o) und ich bin dann ganz baff, wie ich dann beim sichtender bilder mich wieder drüber freue und wie schön manche geworden sind, auch wenn sie es nicht auf den blog schaffen :o)

    Ohhha……. ich könnte schreiben und schreiben…
    aber nun ist genug. Mach eine pause in dir selbst und ich denke du wirst deine freude wieder finden!
    Liebe grüße und einen schönen satrt in die neue Woche!
    Britta

    • liebe britta, ich danke dir herzlich für deine einfühlenden worte.
      ich hatte so eine phase auch schon vor einer weile, als die magischen mottos noch magic monday hießen und jede woche stattfanden. das war einfach viiiiel zu viel.
      ich würde im grunde auch gern wieder ein-post-bilder machen, aber irgendwie ist meine struktur momentan nicht danach. der wunsch nach veränderung ist schon länger da, mal sehen, was daraus jetzt entsteht.

      das ernstnehmen der sache ist glaube ich oft ein heikler punkt. das gefällt mir so auch nicht so gut. aber ich weiß, ich muss warten und mir selber raum geben, bis das innere wieder bereit ist, sich mir und euch zu offenbaren.

      • Kannst du denn deinen wunsch nach veränderung für dich selbst schon einwenig definieren? Vielleicht ist das ein ja ein kleiner ansatzpunkt.
        Zu dem Blogroll noch ein wort … Ich hab dann auch mal ganz bewusst zu weihnachten oder urlaubszeit im sommer, für ein oder mehrere wochen den MaMo ruhigestellt und eine pause eingelegt. Darüber war niemand böse, geschweige denn traurig. Urlaub ist urlaub und weihnachten, weihnachten ;o)

        • nein, noch nicht ganz. ich glaube, daran liegt auch das hauptproblem. obwohl viola ein großes thema angesprochen hat und ich glaube, eins der probleme liegt in der unmittelbarkeit. dass es einfach soviel zuviel geworden ist, dass sich ein riesiger rückstau an posts und bildern gebildet hat und alles extrem zeitverzögert gekommen ist, wo meine emotion schon ganz wo anders war. es ist aber denke ich nur ein aspekt davon. ein anderer ist der perfektionismus, nichts von meinen onlinebekannten verpassen zu wollen. damit ist es mittlerweile so ein enormer zeitaufwand, der einfach zuviel ist.

          • Guten morgen liebe Paleica! Deine gedanken kann ich so gut nachvollziehen! Gerade auch was den perfektionismus anbelangt!
            Wenn man keinen weg findet, wie man sich aus dieser spirale wieder lösen kann, ist es schon schwierig. Ich habe für mich festgestellt, das ich mir den *druck* oft selbst mache. Wobei ich aber auch ganz bewusst auf alle andere arten des social media verzichte. Ich bin nicht bei facebook und auch bei instargram etc nicht zu finden. Das würde mir einfach auch zu viel werden, das birgt ja auch eine *mehr oder mindere noch mehr verpflichtung. Die kann und will ich nicht eingehen, wegen dem zeitaufwand. Ich blogge wirklich sehr gerne, aber es soll nicht mein leben bestimmen. (das hatte ich schon)! Ich habe auch keine follower liste mehr, das hat mich auch von *druck* befreit. Natürlich mag ich es auch, wenn sich jemand meine site anschaut und auch vielleicht einen komment schreibt, aber so halte ich *meinen blog klein* und überschaubar :o) Weisst du wie ich meine??? Durch all diese entscheidungen habe ich auch wieder mehr freude an der fotografie gefunden – auch in privater natur… Weil ich dadurch nicht mehr so unzufrieden bin um immer das zu machen, was meiner meinung andere von mir erwarten.
            Liebe Paleica, vielleicht ist das ja auch ein weiter denkanstoss der dir helfen kann deine innere mitte wieder zufinden!
            Ich woll nur nicht umengen schreiben, das ist ja auch schon einwenig privat.
            Wenn du magst, können wir auch gerne mal telefonieren! ;o)
            Ich schreibe dich heute nachmittag mal an, OK?
            Ich muss nun leider den deckel schliessen…
            Hab einen schönen Tag!
            Ganz, ganz liebe Grüße sende von hier zu dir!
            Britta

            • ja, den druck macht man sich denke ich in den meisten fällen selbst. aber weißt du, es ist halt schwierig. ich möchte diejenigen, die bei mir kommentieren natürlich auch zurück besuchen und dort kommentieren. und ich will auch sonst ungern die tollen dinge versäumen, die publiziert werden. aber die realität zeigt nunmal, dass der tag nur 24h hat und dass man nicht immer alles machen kann.
              ich habe facebook mittlerweile auch extrem reduziert, auf instagram bin ich noch gelegentlich aktiv, aber nur sehr selten. twitter und pinterest sind bei mir nur mal zwischendurch, wenn ich grade zeit und langeweile hab (also sehr selten). da habe ich es eigentlich ganz gut geschafft, das verpflichtungsgefühl hinter mir zu lassen und es nur dann zu nutzen, wenn ich lust habe.

              ja, ich weiß gut was du meinst. eine kleinere seite hat auch viele vorteile, das ist unbestritten.

              dieser post war jedenfalls sehr wichtig und wertvoll für mich, ich habe schon einen beitrag verfasst, der für mich die findings ein wenig zusammengefasst hat und mich daran erinnern soll, wie ich den weg möglicherweise weitergehen kann und will.

              liebe britta, auch ganz vielen lieben dank für das telefonierangebot. ich hab dir aber dazu eh schon geschrieben. das ist irgendwie so gar nicht mein medium 😉 (telefonieren stresst mich mitunter sehr)… aber ich weiß es sehr zu schätzen, dass du dir diese zeit genommen hättest ❤

  3. feeistmeinname

    Wenn es sich nicht richtig anfühlt: Einfach lassen! Etwas Besseres kann man nicht tun ❤!

    • du sagst es! mit den magischen mottos tut sich ja ohnehin „von selbst“ was – und der rest schaltet eben jetzt erstmal einen gang zurück!

  4. Warum ist denn dein Blog hier schon zu groß um sich Auszukotzen? Willst du wirklich so einen charakterlosen, austauschbaren, glatten Blog haben?
    Los, zeig Kante! Kotz dich aus! 😄

    • haha ich hoffe doch, dass mein blog nicht charakterlos ist. aber ich weiß nicht, ich poste so ungern beiträge, von denen ich heute schon weiß, dass ich sie morgen gar nicht mehr lesen wollen würde 😉 und das auskotzen ist tatsächlich ein bisschen riskant, man hat da schon so geschichten gehört… 😛

      • Ach man, das ist so geplant, so glatt. Wenn du den Post dann irgendwann wirklich nicht mehr sehen willst, löschst du ihn halt.
        Ich finde im Moment nur noch Blogs, die angepasst und Mainstream sind, weil sie vermeintlich erfolgreich werden wollen – wobei ich es noch immer albern finde, jemanden als erfolgreich zu bezeichnen, nur weil er/sie einen Blog hat, der gut besucht ist.
        Erfolg äußert sich für mich anders – das Thema hatten wir ja schon.

  5. Diese Zeiten kenne ich nur zu gut, nimm dir den Abstand den du brauchst und irgendwann schlägt das pendel wieder zu anderen seite aus 🌸
    Alles liebe, Patricia

    • ja da bin ich sicher. meistens muss ich der stille in meinem kopf dann einfach etwas raum geben, bis sie wieder neue gedanken – und worte formt.

  6. Hallo liebe Paleica, nimm dir die Zeit, die du brauchst. Es ist ein Geben und Nehmen. Ich wünsche dir eine gute Zeit, in der sich so manche Baustelle in deinem Sinne regelt 🙂 Viele liebe Grüße, Annette

  7. Oh solche Phasen kenn ich zu gut. Ich finds erstmal klasse, dass Du es mit uns Lesern teilst. Dann weiß man Bescheid. Du hast auch eine hohe Frequenz an neuen Beiträgen. Und die sind immer individuell und ähneln sich nicht. Das braucht Power und zieht Energie. Und ich finde Du machst das großartig. Und darum hat wierklich auch jeder Verständnis, wenn es mal nicht so läuft. Ich glaube es ist sehr wichtig diese momente zu erkennen und dann auch stimmige Lösungen für Dich daraus zu ziehen. Ich wünsche Dir das dieses prickeln ganz bald wiederkommt. Und ich hab null Zweifel daran, dass dieser Moment in ganz naher Zukunft wieder kommt!!

    • ja ich dachte einfach, ich möchte es auch loswerden und aussprechen. manchmal dreht sich das blatt auch so schnell wieder, dass es das publikum gar nicht so merkt, aber im moment sieht es mehr danach aus als könnte es noch ein wenig dauern. die magischen mottos werden aber ohnehin weiterlaufen und auch sonst gibt es sicher beiträge zwischendurch, bloß werden sie wohl ein bisschen weniger und ein bisschen stiller.
      vielen dank dafür, das hoffe ich auch! mir fehlt das schreiben immer sehr, aber wenn die quelle schweigt, dann schweigt sie.

  8. Kenne ich nur zu gut, liebe Paleica. Ich wünsche dir ein kreatives „Kreatief“ – Du kommst mit neuen Ideen und neuer Power daraus hervor.
    Lg,
    Werner

    • danke lieber werner. ich bin gespannt, wohin es sich dann wieder hinentwickelt. im moment versuche ich einfach mal ruhig zu bleiben und in mich hineinzuhören.

  9. ingeborgthoring

    Pause machen. Anspannung und Entspannung gehören zueinander.

    • ja, du sagst es. und die schreibfeder war jetzt solange durchgehend gespannt, da musste ja irgendwann eine verschwiegenere phase kommen…

      • ingeborgthoring

        … eine Schreibfeder gebraucht auch ein bisschen Pflege wie alles im Leben

        • du hast recht – und da ich die letzte zeit nur genommen und gemolken habe, ist jetzt wohl zeit, dass der tintenvorrat wieder nachgetankt wird.

  10. Sehr erholsam ein Eisbild statt Frühlingsblüten 🙂 Genauso erholsam ist es sicher, die Frequenz der postings herunterzuschrauben. Alles Liebe

    • 😀 ich habe grade ungefähr 40 blütenbilder bearbeitet, aber das sollte ich vielleicht nicht zu laut sagen 😉 ich liebe ja den frühling, der grad überall aus dem boden schießt, aber zu diesem thema hätte er wohl wirklich nicht gepasst, da haben die vereisten blätter die stimmung besser getroffen ^.^

  11. Liebe Paleica,
    dass du das hier schreibst ist schon mal gut! Wie du sehen kannst, kennen das die meisten; so auch ich. Wenn zu viele Baustellen offen sind, dann ist aufarbeiten angesagt, was mit einer Pause zum Luftholen gut gestartet werden kann. Ich wünsche dir eine gute Erholungs-Pause und freue mich, bis deine Kräfte wieder sprudeln.
    Liebe Grüsse
    Esther

    • ja, ich denke, diese phasen gehören zu einem kreativen hobby auch immer dazu. ich war jetzt einfach so lange so verwöhnt, dass ich schon vergessen hatte, wie es ist, wenn es anders ist. aber ich denke, es liegt an der unruhe im kopf, die gar so weltlich ist und kein guter antribe für texte aus der tiefe. ich bin gespannt, was sich da innerlich formiert und hoffe, dass es sich mir bald offenbart.

  12. Liebe Paleica,
    nimm Dir die Zeit, die Du brauchst, nur Du kannst über sie verfügen, Du teilst sie ein, Du lebst und erlbst sie!
    Ich fand ein gutes Zitat dazu:

    „Der Sinn des Lebens ist ein Leben mit Sinn.“
    Robert Burns
    (1759 – 1796), schottischer Nationalbarde

    Die Frage ist also alt und bis heute hat noch kein Mensch eine Antwort darauf gefunden, zumindest keine allgemein gültige.

    Hab eine gute Zeit, das wünsche ich Dir von Herzen ♥
    lieben Gruß
    moni

    • ja, da hast du wirklich recht! und das ist ein sehr schönes zitat, danke fürs teilen!
      ich kenne diese frage auch recht gut und muss sagen, sie taucht einfach immer wieder auf, dann finde ich eine antwort, die ich dann nach einer weile doch wieder hinterfragen muss.
      ich werde ohnehin nicht ganz verschwinden. nur ein bisschen leiser werden.

  13. möge es für uns alle eine gute Woche werden

  14. Ich kann dir einen solchen Zustand sehr gut nachfühlen. Genau so wie du ihn beschrieben hast, kenne ich es auch. Ohne Kamera, aber sonst… Anstrengend ist das. Macht etwas Druck und lässt einen Grübeln. Die „Lösung“ schreibst du selbst. Dann halt mal etwas weniger, etwas mehr Ruhe auf dem Blog und irgendwann kommt es von alleine zurück.
    😘Kein Stress.

    • du sagst es. ich glaube, das ganze rundherum ist auch ein blockierender faktor. man will auch nichts verpassen, was die liebgewordenen onlinebekannten posten und damit ist es „ordentlich“ zu machen eben mit einem enormen zeitaufwand verbunden, der irgendwann zur verpflichtung wird, weil man zu wenig zeit mit dem verbringt, was man am liebsten tut, nämlich fotografieren und schreiben. stattdessen hängt der perfektionist in mir in meinem reader und kann erst zufrieden das fenster schließen, wenn ich sicher sein kann, dass ich nichts verpasst habe. und ich denke, aus diesem rhythmus muss ich irgendwie dringend raus.

      • Ahhhh, da hast du aj doch schon deine Antwort gefunden <8

      • Das gelingt dir sicher. Weder der eigene noch die anderen Blogs nehmen eine Pause übel. Gerade das lesen (so schön es ist) und kommentieren nimmt enorm viel Zeit in Anspruch. Ich kann längst nicht alles lesen und zwinge mich dazu, die WP Seite an manchen Tagen einfach ruhen zu lassen.
        😘Kein Stress …sagt sich leicht, ich weiß

        • da hast du vermutlich recht. ich muss da einfach einen anderen rhythmus finden, glaube ich. ich möchte halt nicht, dass sich menschen, die ich mag, von mir nicht wertgeschätzt fühlen, weil ich keine zeit habe, vorbeizukommen. ich finde das traurig. dabei ist das sicherlich etwas, das weit mehr in mir selbst als in den anderen begründet ist.
          aber ich will und werde einen weg finden, dazu liegt mir diese sache zu sehr am herzen.

          • Das Gefühl kenne ich. Wollen wir hoffen das Wertschätzung am Ende doch durch die Qualität und nicht die Quantität ausgedrückt wird. :-* Einen wunderschönen Frühlingstag ohne grübelnde Gedanken wünsche ich dir.

            • ja, da hast du natürlich wiederum auch recht. naja – ich versuche mich gerade einfach von der wertigkeit etwas umzupolen und schaue, wie sich ads so entwickelt…
              hab einen guten start in die woche meine liebe ❤

  15. Meine Frage die ich hatte hast du ja Kuhnograph schon beantwortet ! Die Magischen Mottos gehen weiter ! Wäre echt schade , ich würde sie vermissen !!! Und nun nehme eine Auszeit die du braucht und für angemessen findest . Ich sage schon mal viel Erfolg und viele neue Ideen ! Danke dir

  16. Zuletzt ergab sich dieses hier von Dir detailliert beschriebene Gefühl der Leere, gepaart mit … ich mag nicht mehr, muss das denn sein, was tue ich mir da eigentlich an… kurz vor dem Eröffnungstag meiner Vernissage.

    Die Erstellung meiner Kunstwerke, die zuvor mit Leib & Seele, mit Herzblut alles andere – nämlich Schmerzen, Ungemach – vergessen lassen hatte. Die ich mit fliegenden Fahnen ohne Ermüdung, mit Leichtigkeit zuwege gebracht hatte

    Tja, da ist guter Rat wohl teuer, wie es so banal heißt.

    Nun, da sprach ich mit dem Göttergatten, der mich kennt. Wir verließen spontan das Haus und entflohen entsprechend dem ausgebrannten Ich. Dieses Ich blieb zurück! Es half sich anderen Menschen zu öffnen, sich selbst zu verwöhnen, den innerlich wie äußerlichen Schritt zurück zu treten.

    Freundschaftlich zu sich selbst sein, nenne ich’s. Muss mich nur ab und zu vom Schatz d a z u anschubsen lassen.

    Wünsche Dir einen guten Abend, eine anders erfüllte Woche und sende herzliche Grüßle, Heidrun

    • liebe heidrun, es beruhigt mich auch, dass soviele kennen, wovon ich schreibe. du erwähnst glaube ich einige wichtige aspekte in dem ganzen. abstand und die essenz dessen, was einen an dem hobby antreibt, wiederfinden.

  17. Liebe Paleica,

    solche Phasen kenne wir doch alle.

    Besonders das mit dem Auskotzen und Ausweinen kann ich verstehen… Eigentlich will man, aber irgendwie passt es nicht mehr zum Blog… und dann ist man lieber still. Mir geht es mit meinen 2 Blogs nicht anders… die sind zwar nicht zu groß, aber nicht mehr anonym genug. Manchmal habe ich überlegt, einen extra Jammerblog anzulegen. Ist doch auch egal, ob ihn jemand liest oder nicht, hauptsache ich darf frei jammern, klagen, einfach mal die Seele frei schreiben 😉 . Hab’s dann aber doch noch nicht getan, denn eigentlich will ich ja lieber leben, als im Internet jammen… Aber manchmal ist die Versuchung groß!

    Liebe Grüße,
    Heike

    • du sagst es. man hat ein gesicht, einen namen und überschneidungen mit der „realität“, man kann nie sicher sein, wer noch mitliest und dementsprechend gilt eine gewisse vorsicht, da das internet kein konsequenzfreier raum ist (zumeist: zum glück!).
      ich hatte mal so einen blog, als ich besonderen herzschmerz hatte. sowas kann sehr wichtig sein, funktioniert bei mir aber definitiv eher im bereich trauer. mein thema derzeit ist zu banal und langweilig um daraus ein wenig auskotzpoesie zu machen 😉

  18. Nimm dir alle Zeit, die du brauchst. ♥

    • das werd ich – und ich muss es auch. es wird hier ohnehin nicht ganz still, das wird es ja nie, irgendwie. nur ein wenig stiller.

  19. Das kenne ich nur zu gut, liebe Paleica. Man kann da auch nicht mit dem Kopf gegen steuern. Ich hatte es neulich. Der Kopf muss frei sein um kreativ zu sein. Hat man viel um die Ohren, dann bleibt die Liebe zur Fotografie manchmal auf der Strecke. Vielleicht gehen diese Sachen momentan dann einfach vor. Und wenn dir nach Auskotzen ist, dann mach es, das ist dein Blog mit deinem Content.

    Ich bewundere Fotografen, die oft publizieren. Ich schaffe es zeitlich einfach nicht, für mich ist das ok, auch wenn ich mir selbst manchmal mehr Output wünsche.

    Ganz liebe Grüße, Bee

    • nein, das kann man wirklich nicht. bloggen kommt nicht aus dem kopf, sondern aus dem herzen und je mehr der kopf sich einschaltet, umso mehr sträubt sich das herz. zumindest ist es bei mir so.
      ja es ist mein blog, aber es gibt einfach gewisse dinge, die haben hier dennoch nichts verloren. man weiß letztlich nie, wer die seite eventuell doch findet und mitliest und wie wir alle wissen, ist das internet ja kein (ich schrieb es schon weiter oben) konsequenzfreier raum.

      ich muss einfach grade einen gang zurückschalten und meine herangehensweise überdenken. der kopf hat glaube ich eine zu große rolle übernommen, in der letzten zeit und jetzt schwingen kopf und herz nicht mehr im gleichklang.

      • Das klingt so traurig und resignierend, Paleica. Ich überlege auch immer, was schreibt man, wo ist die Grenze? So richtig persönlich in die Tiefe gehend würde ich auch nicht schreiben, man exponiert sich halt.

        Überdenk deinen Blog ruhig, manchmal braucht man das Reflektieren. Ich habe auch eine Auszeit gebraucht, es hat mich wieder angetrieben und es macht mir wieder Spaß. Ich hoffe, dass du den auch wieder hast.

        Liebe Grüße, Bee

        • ja erstens das und zweitens gibt es leute, die mitlesen, die man nicht kränken und denen man nicht am schlips treten will bzw. wo themen einfach persönlcih besprochen gehören. ich glaube, ich habe langsam begriffen, wo das problem liegt und ich werde nun versuchen, meinen zugang dazu entsprechend zu verändern. mal sehen, wie das läuft!

  20. Ich bewundere dich wie du einen Beitrag nach dem anderen rausbringst, ich bin ja schon froh wenn ich auf meine 4 im Monat komme.
    Sich ein wenig mehr Zeit für sich selbst nehmen und für Dinge auf die man gerade Lust hat hilft da meistens, zumindest bei mir.

    Kopf hoch, der Frühling ist da… da ist es sowieso wichtiger draußen die Sonne einzufangen, anstatt Posts zu schreiben 😉 .
    Alles Liebe Peter

    • lieber peter, ich hatte eine zeitlang das problem, dass ich gar nicht soviel bloggen konnte wie ich gewollt hätte. ich habe 58 fotoposts in den entwürfen, an jedem favon hängt mein herz, aber sie sind einfach alle schon so weit weg. ich hab es schon bei bee geschrieben, bei mir schwingen kopf und herz grad nicht im gleichen takt und das blockiert die beiträge. auch wenn es dann womöglich noch mehr stau gibt, muss ich erst mal wieder dem gefühl mehr platz einräumen, um einen neuen weg zu finden…

      • Wouu… 58! Bist eine emsige Biene 😉 . Ich schreib immer nur an dem den ich posten will… dadurch bleiben auch bei mir oft Bilder und event. Themen dazu unveröffentlicht. Ist halt so, zumindest hab ich so immer etwas in Reserve wenn ich mal nicht zum Fotografieren komme.

        • man könnte mich auch verrückt nennen 😉
          ich hab das früher auch so gemacht, aber irgendwie hat das dann mit dem vielen unterwegs sein eine art eigendynamik bekommen und jetzt erschlägt mich der rückstau fast ein wenig. aber es scheint sich das dickicht etwas zu lichten und langsam wieder ein wenig abzuzeichnen.

  21. Das Leben besteht für mich aus Phasen und wenn du dich gerade nicht wohl fühlst beim bloggen, dann lass es (auch wenn es sehr schade für uns Leser ist). Genieß es ohne Kamera und ohne „das könnte ich als Beitrag veröffentlichen“ aus dem Haus zu gehen und mach das was dich glücklich macht! Denn darum geht es im Leben, zufrieden und glücklich sein! Ich denke dann wird bald auch die Lust am schreiben und veröffentlichten wieder kommen! Bis bald 😉

    • lieber oliver, ganz lassen kann ich es ja ohnehin nicht, allein schon, weil die magischen mottos von mir auf jeden fall 2017 noch befüttert werden. aber ich denke, es wird ein wenig stiller werden, bis die worte zurückkommen und ich muss ein paar arbeits- und herangehensweisen überdenken, um mich ein wenig neu aufzustellen. ich bleibe da und komme wieder, es muss sich nur innen drinnen etwas ein wenig verändern…

  22. Solche Zeiten kenne ich nur zu gut! Aber wie du schon schreibst: Worte und Bilder werden wieder kommen. Man braucht nur manchmal ein bisschen Pause. Und kehrt dann meistens viel frischer und irgendwie auch ein bisschen mit veränderter Ästhetik oder Meinung oder was auch immer zurück.
    Mittlerweile bin ich zum Glück auch etwas lockerer was solche Zeiten angeht und versuche da nichts mehr zu erzwingen…

    Übrigens fand ich deine Überschrift klasse. Auf den Punkt und auch ein bisschen witzig.

    Oh ja, da sieht man wirklich wieder wie unterschiedlich Meinungen zu Bildern oder Texten oder was auch immer sein können… o.o

    • ja das hoffe ich sehr. bei mir war es bisher auch immer so, dass ich nach diesen phasen wieder sehr motiviert war und auch echt viel spaß dran hatte. ich bin also guter dinge, dass es auch diesmal so kommen wird. ich glaube einfach, dass ich an meinem „workflow“ etwas ändern muss und die verpflichtung rausnehmen, vor allem, was das rundherum des bloggens angeht. das ist es nämlich, was mir oft den spaß raubt.

      dankeschön für das kompliment zur überschrift. war so eine eingebung, weil bei WP da ja drinsteht „hier titel eingeben“ 😉

  23. Also ich muss ganz ehrlich sagen, mich wundert es oft woher Du die Zeit für die vielen Entwürfe und auch das Kommentieren, ob nun hier oder auf anderen Blogs, nimmst. Neben Vollzeitjob, Familie, Freunden, Beziehung und aktuell auch noch Hochzeitsvorbereitung und Weiterbildung. War auch sehr überrascht, dass Du jetzt auch noch einen weiteren Blog hast (der fünfte?). Vielleicht ist es auch das ganze separieren, die Themen hier, andere Themen eher dort, das Dinge verkompliziert und die Suche nach dem Sinn erschwert. Auch wenn Dir Deine treuesten Lesers immer versichern, dass Du Dich hier ruhig ausleben kannst, bleibt bei Dir trotzdem das Gefühl, das manche Sachen hier nicht (mehr) hingehören. Und das Prickeln beim Veröffentlichen eines Beitrags fehlt vielleicht, weil er schon zu lange in den Entwürfen lag und das Unmittelbare, die ursprüngliche Aufgeregheit, nicht mehr da ist. Wenn ich mich recht erinnere, hattest Du Dich auf Facebook oder woanders total gefreut, endlich gefrorene Seifenblasen fotografiert zu haben, einen Blogbeitrag dazu gab es aber, wenn ich mich recht erinnere, bisher noch nicht, nur mal 1 Bild am Rande. Nimm Dir einfach etwas Zeit, horche in Dich hinein und teile das, was Dir wichtig ist und stark genug kribbelt oder aus anderen Gründen unbedingt raus muss. Es wird schon niemand weglaufen und wenn doch, ist es auch nicht so schlimm,

    • liebe viola, die entwürfe entstehen irgendwie automatisch durchs fotografieren. problematisch sind vorrangig die texte dazu. das separieren kommt daher, dass ich den „neuen“ blog gerne unter klarnamen führen wollte, während dieser jahr off limits ist für facebook&co. und im grunde ist es genau das – ich habe die zeit dafür nicht wirklich und quetsche es immer zwischendurch rein, weswegen es mittlerweile vorrangig stress und kein spaß mehr ist. das ganze drumherum, das ich aus meinem idiotischen perfektionismus heraus mache ist wohl auch das, was mich mitunter sehr blockiert, weil dadurch wenig zeit bleibt für das, was ich daran wirklich mag.

      dein kommentar hat mir ein großes thema bewusst gemacht und das ist die unmittelbarkeit. es ist einfach zuviel inhalt, zu wenig zeit und es macht dann nicht mehr soviel spaß, wenn der bezug zu den bildern nicht mehr aktuell ist. es ist diese idee, die „besten“ bilder immer aufsparen zu wollen. das ist eine ziemliche dummheit.

      • Ja, genau das am Schluss meinte ich auch. Die besten Bilder sollte man nicht aufheben, mit denen macht das Teilen doch am meisten Freude 🙂

        • ja, du sagst es! ich hab mir das zu herzen genommen und teile nächste woche meine blümchenbilder von letzter woche, die ich so sehr mag 🙂

  24. Liebe Paleica,
    Zeit ist zu kostbar um sie zu verschwenden. Wenn dir momentan der Sinn nach anderen Dingen steht, tu diese. Höre auf dein Herz. Genieße die Momente der endlichen Zeit. Denn das Leben ist schön. 🙂
    Deine nossy

  25. Ich habe deine Kreativität und deine Leidenschaft wie du diese Seite am Leben erhältst immer sehr bewundert. Und ich kann mir gut vorstellen, dass das manchmal anstrengend wird, vor allem wenn man die Aufmerksamkeit mal anderen Dingen widmen möchte. Und das ist auch völlig ok so. Ich freue mich auf ein Wiederlesen!

  26. diejudika

    nimm Dir die Auszeit, die Du brauchst. Bloggen soll Freude machen und nicht zur Qual werden. In Deinen Posts steckt soviel Herzblut und Deine Photos lassen die Seele klingen, atme einfach so lange, bis Du merkst: Ja, ich will und nicht: Ich, muß.
    herzlich Margot

    • ja, da hast du recht. wobei es gar nicht so sehr eine auszeit ist, sondern eine veränderung der modalitäten. mal sehen, wie sich das umsetzen lässt! aber ich merke, dass das bedürfnis schon wieder wächst, seit ich zumindest versuche, mir bewusst zu machen, worum es geht.

  27. Dein Wort „Kreatiefs“ finde ich extrem kreativ- soviel vorweg! Ich liebe nämlich tolle Wortschöpfungen!

    Ansonsten kann ich sehr mitfühlen. Das erste Quartal 2017 war bei mir nicht sehr Blog-affin. Offline wurden all meine Emotionen aufgefressen… und dann kam dieser 90jährige Mann, diese kurze Begegnung – und seither sprudelt es wieder.

    Ich nehme mir die Auszeiten, wie sie kommen… Und freue mich, wenn ich wieder von Dir lese ❤ Alles Liebe!

    • ❤ obwohl ich gestehe, dass ich das wohl nicht erfunden habe. also vor vielen jahren geisterte das da so herum und da hab ich mir diese wortschöpfung auch ein wenig angeeignet.

      das hört sich ja auch sehr spannend an… manchmal sind es so kleine dinge, über die man im alltag stolpert, die dann viel in einem verändern und in gang bringen. ach das ist schön!

      das freut mich sehr, denn es gibt soviel zu verbloggen. morgen geht es schon wieder weiter 🙂

      • Keiner muss das Rad zweimal erfinden 🙂 Sich solche Wörter zu eigen machen und in die Welt tragen, ist doch wunderbar genug 🙂

        • das stimmt! und mitunter ein grund bzw. auslöser, wie sich mein projekt „nur ein wort“ entwickelt hat 🙂

  28. Vielen Dank für Deine offenen Worte! Wenn man viel Energie in die Welt trägt, muss sie sich manchmal wieder aufladen… Und mit Deinen Projekten bewegst Du wirklich viele Menschen (auch an die frische Luft ;-))

    • liebe tabitha, ich danke dir ganz herzlich für deine lieben worte und dieses kompliment. das ist doch eigentlich schon was großes. da sitzt man alleine vor seinem pc und schafft es, die leben von so vielen anderen menschen zu streifen, zu berühren, ohne dass man da ist. ist das nicht toll?

  29. Das kenne ich auch! Habe momentan auch „offline“ so viel um die Ohren, das mich beschäftigt und Zeit kostet, so dass das Bloggen Gefahr läuft, zur lästigen Pflicht zu verkommen. Daher poste ich momentan, wann ich gerade Zeit und Lust habe und setze mich nicht selbst unter Druck, obwohl ich schon ein wenig ein schlechtes Gewissen habe, so selten bei anderen zu kommentieren 😉
    Mach es einfach so, wie es dir selbst am Besten damit geht, schließlich soll es ja Spass machen 😉
    LG, Netty

    • das ist ein guter plan 🙂 ich schaffe das ja leider oft nicht und das ist dann irgendwie mühsam. aber ich bin grade dabei, verhaltensmuster etwas zu verändern und habe definitiv wieder mehr freude dran. auch wenn der veränderungsprozess glaube ich für mich noch nicht ganz abgeschlossen ist.

  30. Ticken wir wohl alle ganz ähnlich, weil wir kreativ veranlagt sind, weil wir unsere Bilder und Teile unserer Gedanken öffentlich präsentieren? Ich frage mich manchmal auch, warum mache ich das eigentlich. Was gibt uns dieses Bloggen letztendlich? Da draußen gibt es Menschen, die sich manchmal mitfreuen über ein gelungenes Bild, über eine gelungene Geschichte, welche sonst nur im Archiv versauern würden. Tausende von Bildern liegen in meinem Archiv – nie gezeigt – nie davon erzählt. Aber dann kommt auch wieder der Moment, wo man denkt, wen interessiert es überhaupt wenn Blog a oder Blog b nicht mehr aktiv ist? Würde irgendjemand das merken und sich für den Menschen der dahintersteht interessieren? Da sind meine Zweifel groß – deine vermutlich auch. Ich glaube wichtig ist, dass wir nicht nur online existent sind und unsere Spuren hinterlassen, sondern dass wir im wahren Leben den Menschen um uns herum zur Freude werden, dass diese sich für uns interessieren. Dann stehen wir nicht nur auf einem Bein, dies macht das Leben abwechslungsreicher und auch ausgeglichener. Von mir aus darfts Du jederzeit gerne auch die schweren Stunden bloggen … jede Medaille hat schließlich ihre zwei Seiten – so auch Du. Ich wünsche Dir eine erholsamere Zeit …. LG Marion

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