Go East 2017: Plitvicer Seen – Details & ein Jahrzehnt Paleica auf WordPress

Juli 2018. Das bedeutet: 10 Jahre und 3 Monate Episodenfilm, der nun Episodenpoesie heißt. Es bedeutet: 10 Jahre und 3 Monate WordPress. Es bedeutet: 10 Jahre und fast 3 Monate Fotografie. 10 Jahre und 3 Monate bedeutet fast ein Drittel meines Lebens.

Gerade in diesem bemerkenswerten Jubiläumsjahr habe ich es nicht geschafft, rechtzeitig einen Geburtstagsbeitrag zu verfassen, da der Geburtstag sich mit den Vorbereitungen für den Honeymoon überschnitten hat. Weil einfach soviel zu tun war. Weil 2018 wieder eines dieser Challenge-Jahre ist, in dem kein Stein auf dem anderen bleibt.

Als ich 2018 mit dieser Präsenz hier begann, hatte ich keine Ahnung, wohin sie sich wohl entwickeln würde. Ich wusste noch nicht, wo die Reise Internet im allgemeinen hingehen sollte. Würden Blogs denn wirklich statische Websites ablösen (im privaten Bereich)? Sollte ich wirklich von selbst gehostet, selbst gecodet wieder auf fremd gehostet und vorgefertigte Designs umsteigen? Egal, was das anging war ich ja immer schon Marke Early Adopter und was sollte schon passieren? Wenn sich Software oder System als unbrauchbar erwiesen, würde ich einfach wieder umziehen.

Es dauerte aber nicht lange, bis ich mich voll und ganz mit dem Bloggen angefreundet hatte, die noch liebgehabten Inhalte auf Seiten übertrug und die statische Seite schließlich schloss.

Seitdem ist ein volles Jahrzehnt vergangen. Ich habe eine schwierige Trennung hinter mir, unfassbare geniale Reisen, ich habe Menschen gewonnen und Menschen verloren, ich habe zwei Studienabschlüsse, eine Therapie, zwei Jobstarts, zwei Jobenden, den Beginn einer neuen Weiterbildung und starte heute in ein neues Abenteuer.  In 10 Jahren ändert sich alles und auch wieder nichts. Ich bin dieselbe und gleichzeitig ein völlig anderer Mensch. Wie ein Fluss, wie ein See. Wie Wasser.

Ich liebe das Leben und ich hasse es. Ich bin hell und ich bin dunkel. Ich bin Schütze mit Aszendent Jungfrau, ich bin konservative Feministin und alles in allem ein Mensch voller Gegensätze, ich schwappe über vor Energie und resigniere vor den Komplikationen der Welt.

All das wird hier gesammelt. Diese Gefühle drücken sich – wie gerade jetzt – in Worten aus, aber auch in meinen Bildern. Es ist mein Herz, das sieht, und meine Seele. Ich kann mich bei meinen Bildern nicht ausblenden und mit meinen Worten werden sie noch stärker persönlich gefärbt. Ich schreibe hier, weil ich es kann, weil ich es will, weil ich es muss. Ich wehre mich, mir von Gesetzen „mein“ Internet nehmen zu lassen. Das hier, das bin ich, in einer speziellen Facette, die ich mit der Welt und mit euch teilen will, weil ich so Ruhe finde und mich selbst vielleicht ein klein wenig mehr verstehe.

Danke, dass ihr dabei seid.