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Tutorial: Snowflakes/Schneeflocken oder die Natur ist Vorbild aller Künstler

Im Normalfall ist der Jänner, dieser erste Monat des neuen Jahres, überhaupt nicht meine Zeit. Kein Monat ist gefühlt so lang, so grau, so düster, so dunkel. Wir haben hier in Wien viele Vorteile – das Winterwetter gehört jedoch nicht dazu. Daher ist es üblicherweise der Monat, den ich einerseits am wenigsten von allen mag (zudem ist diese sonnenaufgangsartige Aufbruchsstimmung voller Tatendrang, die so viele nach dem Jahreswechsel an den Tag legen überhaupt nicht konform mit meinem Winterschlafmodus) und der andererseits fotografisch meist auch tot verläuft. Heuer war das anders. Ich durfte in diesem Jänner sogar 3 große Fotobucketlist-Punkte abhaken. Soviel, wie sonst nur auf Reisen in so einem kurzen Zeitraum.

Einen davon zeige ich euch heute – inklusive einem kleinen Erfahrungsbericht.

blog_schneeflocken13Schneeflocken – schon in der Schule lernt man, dass Schnee aus Kristallen besteht. Und zwar aus einzelnen Kristallen, üblicherweise mit 6 Armen (soweit ich weiß) und unendlich vielen verschiedenen Ausprägungen. Keiner ist wie der andere (so sagt man) und wenn man sich dann einmal auf die Suche begibt, entdeckt man tatsächlich eine unbeschreibliche Vielfalt. Die Idee, dass Schneeflocken diese Formen haben, hat mich immer fasziniert – mit freiem Auge habe ich das aber noch niemals entdeckt. Vielleicht habe ich nicht darauf geachtet, vielleicht hatte ich bei meinen bisherigen Schneeerlebnissen kein Glück. Diesmal hatte ich allerdings einen technischen Behelf und ich entdeckte eine Welt, die mein Herz glatt hüpfen und meine Finger, Nase und Ohren die Eiseskälte glatt vergessen ließ.

Nehmt euch die Zeit und macht die Bilder groß. In der Vorschau sehen sie sich alle ähnlich, erst im größeren Detail erkennt man die Spielereien mit den Ebenen und Schärfen. Denn das wirklich großartige an diesem Experiment war: man findet ein Häufchen Schnee, das frisch gefallen ist (wichtig – sonst verkleben die Krisetalle und sind nicht mehr erkennbar!) und mit bloßen Auge ist es erstmal einfach nur ein struppiges Häufchen. Dann nimmt man das Makro, geht nah ran, schaltet den Autofokus aus und dreht den manuellen Fokusring – und erkennt auf einmal Formationen, die in Bruchteilen von Millimietern ganz anders aussehen.

Fotografiert habe ich mit dem Nikkor Mikro 60mm. Die Blende habe ich ein Stück weit zugedreht (f/6.3 oder 7.1). Wenn man geduldig und vorbereitet ist, macht es natürlich Sinn, die ganze Sache mit Stativ zu fotografieren, um größere Schärfebereiche zu erhalten. Ich bin aber für meinen ersten Freihandversuch durchaus zufrieden – und nach wie vor sehr verliebt.

Ich will nicht sagen, dass ich mich mit dem Monat ausgesöhnt habe, aber ich bin durchaus bereit zu sehen, dass er auch positive Seiten haben kann. Wenn es allerdings nie schneit und nur das übliche grautrübe Suppenwetter ist, empfielt es sich, wochenends die Stadt hinter sich zu lassen, denn Sonnenschein am Land erhellt auch das Gemüt. Aber dazu gibt es in anderen Posts mehr 🙂

61 comments on “Tutorial: Snowflakes/Schneeflocken oder die Natur ist Vorbild aller Künstler

  1. Der Beweis ist erbracht: Mutter Allnatur ist die Größte (Künstlerin)… 🙂

  2. Ich habe mir die Zeit genommen und die Fotos vergrößert angeschaut ! Ich finde das was du bezweckt hast wurde auch erreicht ! Also die Ziellinie hast du überschritten ! Die Kristalle sehr deutlich zu erkennen ! VG Manni

  3. Sehr sehr schön. Das ist ja wirklich faszinierend, dass man die Struktur tatsächlich so erkennen kann. Hätte ich nie gedacht. Bezaubernd

    • ja gell! ich konnte mir eigentlich auch nicht vorstellen, dass das mit einem einfachen makro schon so sichtbar wird. mein herz ist wirklich wie wild gehüpft, bei dieser schönheit, die ich da entdecken durfte.

      • Wahnsinnig schön. Wenn es hier noch mal schneit (ich bezweifele es sehr) bin ich mit dem Makro im Garten 🙂

  4. Sehr schön! Ich hatte immer den Verdacht, dass es sich auch bei Schnee lohnt, nah heranzugehen.

  5. Wow, wunderschön …. erinnert mich an die Geschichte von ‚Fräulein Smillas Gespür für Schnee‘, da konnte man ja schon erahnen, dass Schnee eine zauberhafte Angelegenheit sein kann.
    Leider ist er hier im Norden äußerst selten ….
    Tolle Arbeit!!

    • oh die geschichte kenne ich gar nicht. worum geht es da denn?
      ich muss sagen, wir haben hier im osten österreichs eigentlich acuh nicht allzu oft schnee und wenn dann meist zu so ungünstigen zeigpunkten, dass man nicht mit dem makro nach flocken jagen kann. umso mehr habe ich es heuer genossen ❤

      • Oh, kennst du das gar nicht? Das lohnt sich wirklich zu lesen. Es ist von Peter Hoeg, handelt von einer jungen grönländische Frau in Kopenhagen, die in Schnee vernarrt ist und in ein Verbrechen verwickelt wird. Sie macht sich das Entziffern der Spuren im Schnee zu nutze. Eine feine Geschichte, es ist auch grönländische Geschichte mit eingesponnen, das macht es vielschichtig. Das Buch ist damals auch verfilmt worden. Ich kann das echt empfehlen, ich fand das Buch ganz toll.

        • nein, das kenne ich gar nicht. aber es steht nun auf meiner „to read“ liste und da werde ich oft genug wieder drüber stolpern, bis ich zeit dafür finde 🙂
          das hört sich jedenfalls sehr spannend an!

  6. Ah, wie wunderschön und das auch noch freihand … Respekt. Ich trau meinen Augen nicht mehr ohne Autofokus – da spielt mir meine Alterssichtigkeit immer wieder einen Streich. Aber ich könnte es ja doch mal ausprobieren, mehr als unscharf kann es ja nicht werden, oder? LG Marion

    • danke dir liebe marion!
      und glaub mir, das liegt nicht nur an der alterssichtigkeit. nur zu oft war ich diesen winter sehr glücklich mit meinen morgenfrostbildern und am computer stellte sich heraus, dass der schärfepunkt überall war, bloß nicht da, wo er sein sollte. aber auch wenns viel ausschuss gibt, es lohnt in jedem fall ❤

  7. immer wieder schön, eine gute stressarme fröhliche Woche wünsche ich

  8. Danke für den Blog Beitrag. Ich habe mir in den letzten Wochen bei Schnee immer wieder gefragt, wie nahe man heran gehen muss um Flocken zu sehen. Da ist es schön, dass du mir ein paar Sichtbar gemacht hast wenn ich es schon nicht für mich geschafft habe.

    Danke

    Gruß
    Chris

    • lieber chris – sehr nah, so nah, dass man mit der nase schon im schnee versinkt 🙂 und es freut mich, wenn dir meine fotos gefallen haben. vielleicht probierst du es ja bei den nächsten flocken doch einmal selbst aus, es ist unheimlich faszinierend!

  9. Tolle Ergebnisse, wow… Hätte ich nicht gedacht, dass man die Flocken so detailliert fotografieren kann. Da sieht man mal wieder, man muss nur probieren und testen, und sich nicht unterkriegen lassen, wenn mal was daneben geht. Diesmal ist Dir das gegenteil gelungen! Echt tolle Bilder und ganz zauberhafte Details! Freut mich, dass Du Dich dem Januar nun zumindest mal angenähert hast, wer weiß, vielleicht wiird das noch ne ganz große Sache zwischen Euch beiden 😉

    • danke lieber markus. ich bin eigentlich verwundert, dass man nciht viel häufiger schneeflockenmakros sieht. aber es gibt wohl für jede technik so ihren boom und dieses jahr waren die seifenblasen dran ^.^
      ach ich weiß nicht. ich dachte schon 2015, dass ich mit dem jänner frieden geschlossen hätte und dann kommen doch jedes jahr wieder haufenweise bäh-gefühle hoch 😉 aber was solls, man kann ja nicht alle monate mögen.

  10. Liebe Paleica,
    Du hast ja mit Deiner Kamera und dem Objektiv ein kleines Wunder vollbracht, nämlich das Naturwunder einzigartig und in der ganzen Vielfalt zu zeigen, tolle Arbeit!
    Angenehmen Wochenstart und liebe Grüße
    moni

    • danke liebe moni! das ist auch so eine sache, die ich an der fotografie so sehr liebe – dinge sichtbar zu machen, die einem ohne die technik verschlossen blieben. es war wirklich eine ganz wunderbare erfahrung!

  11. Mit deinen Schneeflocken hast du mich auf die Idee gebracht für ein kleines Projekt, das ich gleich in meine todo-Liste aufgenommen habe: Schneeflocken und Fokusstack. Da wird sich sich schon mal eine Gelegnheit ergeben 🙂
    Edgar

  12. Ach komm, also dieses kleine Wunder der Natur müsste dich doch jetzt echt mit dem Januar aussöhnen. 😉 ich finde sie auf jeden Fall wunderschön. Wie fragil und perfekt die doch aussehen. Gerade auf dem Opener-Foto. Kann man eigentlich zum glauben vollkommen so eine Schneeflocke gebaut ist.

    Brothers kenne ich nicht. Muss ich mal googeln. Zur Zeit spielen meine Schwester und ich aber FFXV und so oft wie wir uns sehen und wie viel wir spielen dauert das noch… etwas. 😉
    The Man in the High Castle finde ich von der Idee her toll. Ich mag auch die Charaktere. Allerdings mag ich den Mystery Aspekt immer weniger. Wäre es eine Dramaserie gewesen, hätte es mir mehr getaugt. Die zweite Staffel wird dann gegen Ende auch noch mal viel besser, aber na ja. Hatte andere Erwartungen und finde da wird Potential verspielt.

    Ich habe neulich mal über die Angst vor dem Verlust gelesen. Das war auch sehr interessant. Wenn man einfach schon ahnt, dass ein Abschied bevorsteht und es einen total lähmt…
    Ich bin einfach froh, in so einer Situation noch nicht gewesen zu sein und wünsche euch viel Kraft für alles was ihr durchstehen müsst!

    • pfft, wenn ich in den bergen wohnen würde, wär ich mit dem jänner längst ausgesöhnt, aber hier in der stadt? ich glaube, eine romanze wird das nicht mehr, mit diesem jahresanfang und mir 😛 aber egal, ich kann immerhin sehen und akzeptieren, dass er seine großen momente hat und das ist ja immerhin auch etwas 😀

      also brothers war eines der schönsten und berührendsten spiele, die wir je gespielt haben und das, obwohl es mega kurz war. kann ich wirklich von herzen emfehlen.
      dein fazit über the man in the high castle macht ja wenigstens etwas hoffnung auf den weiteren verlauf. bisher haben wir uns aber die zeit noch nicht genommen, uns der staffel zu widmen, weil heroes grade wieder etwas interessanter geworden ist ^.^

      die angst vor dem verlust – darüber kann ich ein lied singen. ein gefühl, das mich von meiner kindheit an immer wieder begleitet hat. ist ein echt schwieriges thema. aber ich bin froh, dass stefan und seine familie gut klarkommen. es war ein langer weg des abschieds und es scheint, als hätten sie das auch so nehmen können.

  13. Das sind sehr tolle Bilder! Solche Bilder möchte ich auch unbedingt mal machen. Einmal habe ich es versucht und überhaupt nicht hinbekommen. Deshalb habe ich es erstmal wieder auf die lange Bank geschoben, aber wenn ich hier so deine Ergebnisse sehe, denke ich, dass ich es unbedingt mal wieder versuchen sollte!

    Liebe Grüße
    Judith

    • liebe judith, ich drücke dir die daumen, dass die bedingungen bald passen und dir solche bilder gelingen! es ist halt auch wichtig, dass der schnee grade richtig kalt ist, damit die kristalle nicht sofort verkleben und dass man auch ein setting hat, wo man einen dunklen hintergrund hat, damit sie sich abheben. da ist man doch ein bisschen auf glück angewiesen…

  14. Ich liebe diese Fotos, die dir richtig gut gelungen sind – und das Freihand! ❤ Schneeflocken haben auf mich auch schon lange eine Faszination ausgeübt, sie waren aber nie wirklich greifbar. Wie du schreibst, weiß man zwar grundsätzlich, wie Schneeflocken aussehen, aber mit bloßem Auge tut man sich sehr schwer. DANKE für die nun gewonnene Erkenntnis, dass sie tatsächlich so aussehen, wie man sie sich vorstellt. ❤

    • danke meine liebe ❤ ja, mir gelingt alles meistens nur freihand, da geduld nicht unbedingt mein zweiter vorname ist 😉
      es freut mich, dass ich diejenige war, die dir das zeigen durfte. ich hab es davor tatsächlich auch nie mit eigenen augen gesehen, dabei verstehe ich nicht, warum nicht alle fotografen ununterbrochen die vielfalt der schneeflocken dokumentieren 😉

  15. Ich denke, solch perfekte Schneeflocken gibt es nur in Österreich. 😀

    (Wann habe ich mir eigentlich zuletzt die Zeit genommen und eine Schneeflocke genau angeschaut? Danke!)

    • glaubst du? vielleicht – da ja hier bekanntlich ein wenig andere gesetze gelten, ist es durchaus möglich, dass sich auch die physik anders verhält 😀
      ich weiß nicht. ich muss sagen, bei mir war es heuer das erste mal. wieviele wunderschöne kunstwerke ich da schon verpasst habe!

  16. Das Fotografieren von Schneeflocken ist wahrlich nicht leicht und trotzdem juckt es einen immer ganz arg in den Fingern, diese kleinen, zarten Wunder mal vor die Linse zu kriegen. Ich hab mal geschaut, bei mir ist es schon wieder 4 Jahre her, aber wir hatten in Düsseldorf die letzten Jahren ja teilweise gar keinen Schnee und nicht jede Art von Schnee läßt sich auch fotografieren. Ich glaube, ich hatte damals das Stativ rausgeholt, weil man mit dem 60mm Makro ja schon arg dicht rangehen muß und es da schon mal schwierig wird, die Kamera wirklich still zu halten. Das ist Dir aber gut gelungen, wie man sieht. Ich mag den letzten Bildblock bzw. die letzte Galerie am liebsten, weil man dort den Kontrast zwischen zarten, weißen Schneeflocken und dem alten, dunklen Holz besonders gut sieht und der Schnee etwas lockerer ist. Bin mal gespannt, ob wir dieses Jahr noch etwas Schnee sehen werden.

    • da hast du absolut recht. wir hatten die letzten jahre auch praktisch keinen schnee in wien und daher auch nicht wirklich viel gelegenheit dazu. davor – warum ich davor nie dran gedacht hab, ist mir allerdings schleierhaft. ich hab es wohl einfach immer verschlafen oder gedacht, dass die flocken bestimmt zu klein sind, selbst fürs makro. umso mehr hat mich gefreut, dass es beim ersten anlauf schon ein bisschen was geworden ist. ich hab ja auch das 60mm und ja, es wird dann auch anstrengend, wenn man immer so knapp am motiv dran hängt und man wird immer wackeliger.

  17. Der Jänner ist auch so überhaupt nicht mein Monat! Der Schnee war zwar ganz nett, aber das trübe Wien-Wetter schlug auch mir aufs Gemüt… Aber immerhin konntest du dem Ganzen etwas Positives abgewinnen 😉 Die Aufnahmen sind wundervoll geworden!

    • da gehts dir wie mir. wien ist halt auch ein besonders trübes loch, kommt mir vor. sobald man ein bisschen raus kommt aus der stadt scheint viel öfter die sonne und dann ist auch der jänner weniger schwer zu ertragen.
      und danke ❤ ja, ich freu mich sehr, dass das heuer geklappt hat!

  18. Wunderschön deine eingefangenen Schneekristalle. Das einzelne auf dem dunklen Strick ist besonders schön. Und den Autofokus ausmachen bringt einen in andere Welten. Solltet ihr generell aus lassen, sonst verpasst ihr die schönsten Bilder 🙂 Vielleicht ein altes Objektiv kaufen – damit kann man sich viel feiner durch die Schärfeebenen drehen, weil sie zwischen Naheinstellgrenze und unendlich einen viel längeren Drehweg haben. Leider eignet sich nicht jeder Schnee für diese Bilder. Ich habe schon so oft geschaut, ob es Kristalle sind – aber hier ist Schnee 1. so selten und 2. wenn man Zeit hat nicht der Richtige. Aber irgendwann … die stehen ja auch noch auf meiner Liste …

    • vielen dank liebe birgit. im kleinen bereich mache ich das auch gerne, ohne den autofokus. im größeren bereich und wenn es schneller gehen soll, haue ich da immer daneben, da fahre ich mit dem autofokus einfach besser.
      ich hab ein altes pentacon und das fokussiert ja ohnehin nur manuell. ich liebe es – nur leider war ich schon ewig nicht mehr damit unterwegs.
      dass sich nicht jeder schnee eignet stimmt leider. er muss leicht und fluffig sein, nicht so nass und schwer. bei mir war es auch die erste gelegenheit. ich drücke dir also beide daumen!

  19. wunderschön!!!

  20. Toll. Ich bin ganz fasziniert. Hoffentlich schneit es hier nochmal 😉 Danke für diese Inspiration.

  21. Gut erklärt!
    Die Muße hatte ich leider nicht, Januar war Prüfungszeit, aber wenn ich noch mal Schnee sehen sollte, versuche ich das mal umzusetzen. Besonders die einzelne Flocke auf dem Stoff bildet einen wunderbaren Kontrast in Helligkeit und Strukturen.

    LG
    Jakob

    • ohje, ja die prüfungszeit blockiert fotovorhaben meist. ist wohl auch mit ein grund, dass ich den jänner nie so mochte, weil diese zeit halt dohc immer sehr stressig war. das dürfte bei mir einfach hängen geblieben sein…
      und danke. die flocke war die letzte zum schluss und noch ein kleiner glückstreffer.

  22. Hallo,
    ja das stimmt das die Natur der grösste Künstler ist in vielen Belangen, ob die von Dir gezeigten Eiskristalle oder zum Beispiel die Farben bei Sonnenaufgang – oder untergängen. Die Wolkenformationen und viele andere Sachen.
    Deine gezeigte Story gefällt mir sehr gut inclusive deiner Ausführungen, ich selber habe mich daran noch nicht probiert 🙂 aber insgeheim hoffe ich auch, das das Wetter nun angenehmer wird.
    Gruss
    Andreas

    • oh ja, das ist sie wirklich, ganz unbestritten. niemand malt so schöne farben und so perfekte symmetrien. alles, was wir menschen schaffen, ist bis zu einem gewissen grad immer nur ein abklatsch, es kann immer nur ein abklatsch sein.
      ich hoffe auch sehr, dass ich nun balt wieder blüten und keine schneekristalle fotografiere.

  23. Wirklich wunderschön und total faszinierend, wo man Schnee ja meist nur als kleine, weiße, lockere Bällchen vom Himmel fallen sieht.
    Mir ist tatsächlich auch schon mal aufgefallen, wie toll die einzelnen Kristalle doch aussehen können, wenn sie z.B. auf meinen Schal gefallen waren. Total faszinierend. Fotografiert habe ich sie – glaube ich – trotzdem noch nie.

    • ja, gell! ich habe diese kristalle bisher echt noch nie entdeckt und hab mich wirklich gefreut wie ein kleines kind. es lohnt sich sehr, da mit dem makro noch näher ran zu gehen!

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