Während ich letztens meine persönlichen 7 Reiseweltwunder vorbereitet habe (die ihr auch beizeiten zu lesen bekommt), habe ich kürzlich bei Janine etwas ganz anderes gefunden. Ihre 5 persönlichen Anti-Reisetipps. Ich fand diesen Zugang interessant, denn manchmal kommt es mir so vor, als dürfe man heutzutage ja nur noch über die schönen Dinge sprechen während das, was einem nicht gefallen hat, besser gänzlich unter den Tisch gekehrt wird. Eigentlich finde ich es aber gleichermaßen spannend, wo es jemandem und aus welchen Gründen nicht gefallen hat, wie ich leidenschaftliche Begeisterungsstürme verfolge.

Außerdem trage ich den Beitrag noch in Janines Blogparade nach, von der ich soeben gelesen habe 🙂

Das Thema, etwas zu posten, das einem NICHT gefallen hat, etwas, das nicht perfekt, retro, vintage, DIY oder veggie ist, hat in verschiedenen Formen die letzte Zeit ein bisschen Kreise gezogen. Anne fragt sich auf ihrem Blog, wie sehr Blogger Wirklichkeit inszenieren. Dieser Artikel hat Bee dazu veranlasst, sich über die Statistiken des eigenen privaten Blogs Gedanken zu machen. Und mich darüber, wie sehr auf Blogs nur die Sonnenseiten des Selbst gezeigt werden.

Allgemein ist dieser rosarote Perfektionswahn etwas, das auch mir schon manchmal sauer aufstößt. Klar, niemand liest gern Blogs, auf denen nur herumgejammert wird, wie schrecklich das eigene Leben nicht ist, weil die Lieblingsserie nun einen Sendeplatz hat, der sich blöderweise mit der wöchentlichen Maniküre überschneidet. Überspitzt gesagt, aber ihr wisst was ich meine. Ich habe auch absolut nichts gegen all diese „Blogs der schönen Dinge“ einzuwenden. Viele davon sind unglaublich liebevoll und aufwändig gemacht und haben ihre Leserschaft auch eindeutig verdient (außerdem: wer bin ich, das zu entscheiden). Und auch ich habe den Episodenfilm vor vielen Jahren dazu auserkoren, ein „Ort der schönen Dinge“ zu sein. Ich wollte nur darüber schreiben, was mich glücklich macht, an welchen Kleinigkeiten es sich erfreuen lässt. Vor dem Hintergrund, dass das etwas war, das mir immer sehr schwer gefallen ist. Ich neige dazu, ein kleiner selbstmitleidiger Jammerlappen zu sein, wozu ich mal mehr, mal weniger das Recht habe, mir aber jedenfalls den Alltag damit versaue. Irgendwann kippt dieser Vorsatz dann aber, wenn es im Umfeld nur noch Glück und Zufriedenheit gibt. Es gab Posts, die ich nie geschrieben habe, weil sie Gedanken beinhalteten, die traurig, melancholisch, schwermütig waren. Das wollte ich nicht zeigen. Aber wo, wenn nicht hier? Frage ich mich. Es gibt sie nunmal, die düsteren, blöden, doofen und ätzenden Tage. Auch diese Momente finden Platz in Bildern. Manchmal ist es ein oberflächliches Frustabladen, manchmal geht der Schwermut tiefer. Aber wozu führt man einen persönlichen Blog, wenn man darüber in der rosaroten Blogosphäre nicht mehr schreiben will?

Darum ist hier jetzt offiziell Schluss damit. Der Anfang wurde schon vor längerem gemacht, spätestens mit den Metaphern in Graustufen. Als Ilona wissen wollte, was ich noch mit meinem Blog vorhabe, schrieb ich, dass ich das nicht sagen kann, da mein Blog mein schriftlicher Lebensbegleiter ist. Und in meinem Leben gibt es Höhen und Tiefen. Ich habe das Glück, einen wundervollen Menschen an meiner Seite zu haben. Ich habe das Pech, seit Monaten mit massiven Rückenproblemen geplagt zu sein. Ich habe das Glück, einen Job zu haben, den ich im Grunde mag. Ich habe das Pech, eine beste Freundin gehabt zu haben, die aufgrund von Depressionen den Kontakt zu mir abgebrochen hat. In meinem Leben gibt es wundervolle Momente und beschissene Momente. Um die Freude zu zelebrieren und die Erinnerung zu konservieren und um die traurigen, schmerzhaften, frustrierenden Dinge zu verarbeiten, gibt es diesen Blog. Mit Bildern und meinen Sichtweisen von jemandem der sich jeden Tag aufs Neue ehrlich Mühe gibt, die wundervollen kleinen Momente des Lebens zu erkennen, festzuhalten und am Ende eines Tages, einer Woche, eines Monats, eines Jahres zu sagen: es war lebenswert. Das ist es, was ich auch mit euch teilen will: meine Lebenswertmomente, meine Krisenerkenntnisse, meine Gedankenexperimente.

Und weil eben nicht alles rosarot ist, erzähle ich euch heute von meinen 5 Antireisezielen. Den Orten, die einfach doof waren und von denen ich denke, dass man sie echt nicht unbedingt gesehen und erlebt haben muss.

Toulon

Den 5. Platz in der Liste der Orte, die man echt nicht gesehen haben muss, belegt Toulon. Warum AIDA diese Stadt anfährt, war mir ohnehin nie ganz klar. Das, was ich aus Toulon mitgenommen habe, war, dass ich offensichtlich doch seekrank werde, wenn die Wellen in die „falsche“ Richtung brechen, da wir vor der Küste ein ziemliches Unwetter hatten. Abgesehen davon sieht man an der Stadt, dass die Wirtschaftskrise an Frankreich seine Spuren hinterlassen hat. Neben einer süßen Hauptstraße war der Rest des Ortes einfach tot. Geschäfte hinter Gittern, zugesperrt, pleite. Abseits des Hauptplatzes war Toulon vor allem eins: frustrierend.

Funchal

Funchal verurteile ich vielleicht zu Unrecht. Aber ich habe nun einmal etwas ganz anderes von der Hauptstadt der strahlenden Blumeninsel erwartet. Auf dieser Reise habe ich mehrere Fehler gemacht – einer davon war, ein wenig geizig zu sein. Auf Madeira hätte es viel zu sehen gegeben, ein Spaziergang durch die Stadt gehörte für mich nicht dazu. Überall seltsame, unangenehme Gerüche, heruntergekommene Häuser und wirklich viel Dreck und Müll auf den Straßen.

Le Havre

Le Havre steht schon auf dem „Stockerl“ der drei wirklich unnötigsten Orte, die ich besucht habe. Interessant ist, dass es einen Film darüber gibt, dass ich schon eine Doku darüber gesehen hab und die Stadt auch auf der AIDA nahezu angepriesen wurde. Vielleicht verstehe ich auch zu wenig von Architektur und ihr Schicksal ist tragisch. Die „neue“ Kulisse“ macht es jedoch in meinen Augen noch viel tragischer. Denn eine Stadt aus Beton, ohne Individualität, ohne liebevolle Fassaden, erinnert mit jeder Mauer daran, dass nichts mehr da ist von dem, was einst war, weil es die Bomben zerstörten. Nur die Kirche ist noch erhalten und lässt das Flair spüren, das Le Havre einst gehabt haben muss. Schwermütig bin ich durch die Straßen gegangen, es war, als würde einem das Ausmaß der Zerstörung des 2. Weltkriegs erstmals so richtig plakativ offenbar.

Ridgecrest

Die beiden für mich wirklich fürchterlichsten Orte habe ich allerdings auf meiner Traumreise durch die USA im letzten Frühsommer gesehen. Schön und hässlich, wundervoll und widerlich liegen oft nur ein paar hundert Meilen voneinander entfernt. Ridgecrest war ohnehin nur ein Verlegenheitsstopp, da wir keine 900 Meilen auf einmal bewältigen wollten. Das war auch gut so. Aber ein zweites Mal möchte ich dort nicht sein. Es war der heißeste Ort, den wir erlebt haben (112°F = 47°C), brütend, drückend, schrecklich. Gleichzeitig habe ich es aber geschafft, mir eine richtig böse Verkühlung zu holen mit nassen Haaren vor der Klimaanlage, die unser Zimmer, das bis um 21 Uhr von der Sonne aufgeheizt wurde, kaum kühlen konnte. Einziges nice-to-have in Ridgecrest: unsere erste BBQ Chicken Pizza. Yummy. Ansonsten: schnell weiter!

Aus diesem Grund: nicht ein einziges Foto von Ridgecrest.

Las Vegas

Mein Sieger der unnötigen Orte ist eine Stadt, bei der wohl viele von euch jetzt den Kopf schütteln. Las Vegas? Ja ist sie denn wahnsinnig? Ich will ja nicht sagen, dass Las Vegas für niemanden ein toller Ort sein kann, überhaupt nicht. Aber eines weiß ich sicher: für MICH ist es kein toller Ort. Sengende Wüstenhitze, die sich auch in der Nacht nicht abkühlt. Eisig kalte Klimaanlagen, weswegen man dennoch nicht mit offenen Schuhen und ohne Jacke aus dem Haus gehen kann. Unendliche Menschenmassen, alle in (aufgesetzter) Partylaune. Casinos – und spielen ist ja sowieso nichts für mich. Las Vegas ist als wäre an 365 Tagen im Jahr Silvester. Und ich mag es bei uns ja schon nichtmal an einem. Hätten wir nicht eine Ridgedrest-analoge Übernachtungsstation gebraucht, wären wir dort ohnehin nicht hängen geblieben. Und gesehen haben kann man es ja, um mitreden zu können. Ich kann dazu jedenfalls nur sagen: I’m not the Vegas kind of person. Einzig in unserem Zimmer war es schön.

blog_antireiseziele-lasvegas

Wie ging es euch auf Reisen? Welche Orte haben euch enttäuscht, welche wollt ihr nicht mehr besuchen?

*

Und zum Schluss… Warum der ganze Vorspann, nur um euch von meinen 5 Antireisezielen zu erzählen? Warum überhaupt darüber reden und nicht einfach machen? Warum riskieren, jemanden auf den Schlips zu treten (was übrigens absolut nicht meine Absicht ist – es soll ja nur darum gehen, wie ICH MEINEN Blog führen will. Jeder andere kann/darf/soll sich dieselbe Frage stellen und es für sich selbst entscheiden).

WEIL auch das etwas ist, das ich mir gern von der Seele schreiben wollte. Weil es etwas ist, das sich in meinem Kopf ein wenig dreht, dem ich selbst anheim gefallen bin (sinnlose Kommentare schreiben um Gegenbesuche zu generieren, mehr zu posten als ich eigentlich wollte um die Besucherzahlen zu pushen, etc.). Weil ich will, dass das aufhört und dieser Ort wieder ganz mir gehört, nur mir und all den Lesern, die genau das schätzen.

132 Comments on “5 Anti Reisetipps oder mehr Menschsein in der Blogosphäre.

  1. Der Ort an dem es mir am Besten gefällt, könnte ich gleich ohne zögern nennen. Daher großen Respekt, auch mal das Gegenteil einfach „auszusprechen“. Die Bilder deiner Reisen sind aber alles andere als ANTI !!
    Eisig warme Grüße aus dem Dschungel „Solingen“, Andreas
    http://dschungelpinguin.com

    • lieber andreas, wo gefällt es dir denn am besten?
      naja, ich habe ja meistens dann doch das bisschen schöne, das ich gefunden habe, festgehalten. vielleicht sollte man auch mal mehr hässliches fotografieren? wäre auch eine idee…
      liebe grüße aus dem sonnigen wien!

  2. Ja, gute Idee von Janine. Ich weiß auch nicht, warum man so tun sollte, als sei immer nur alles eitel Sonnenschein. Ist’s halt nicht. Kürzlich hat mir jemand erklärt, er würde ja NIE darüber berichten, was auf Reisen nicht gut war. Ich finde, das gehört dazu. Gerade auf Reisen! Und auf einem Reiseblog, wo Leute sich ja vielleicht auch informieren sollten!
    Ich hab ja auch schon Anti-Reisetipps gegeben. Etwa die „herrliche“ Hütte auf dem Schneeberg, um die (bzw. um deren Wirt) jeder einen Bogen machen sollte, der die Ruhe in den Bergen genießen will.
    Und wenn mein Sizilienartikel dann mal ausgereift ist, dann wird auch da ein Anti-Reisetipp drin vorkommen.
    Vll. sollte ich mal Anti-Reisetipps für Florenz suchen? Obwohl mir da spontan nur eines einfällt, von dem ich ich wirklich abraten würde.

    • ich finde auch, dass das dazu gehört. man darf auch mal sagen, dass es scheiße war. dass man erschöpft war, nachhause wollte, das essen nicht geschmeckt hat, die leute unfreundlich waren… ich mag es nicht, dass eine illusion von perfektion erschaffen wird, der die realität nie gerecht wird und der nur zig enttäuschungen folgen.
      ja ich erinnere mich an den post vom schneeberg. und dort werde ich sicherlich nie nie nie übernachten 😉
      was sollte man denn in florenz nicht machen?

      • ganz meine Meinung! Was hat mein Leser davon, wenn ich erzähle, alles war super – und dabei war das Hotel ein dreckiges Loch? Außerdem möchte ich mich selbst richtig erinnern. Oft sind im Nachhinein die Dinge, die schiefgehen, die lustigsten 😉

        In Florenz? Nie diese völlig überteuerten Waffeln mit Eis essen. Das klingt lecker, aber die Waffeln sind hart und schmecken nach Pappe – und das alles schon vor vier Jahren für satte 9€.

        • genau! die die schiefgehen, die die schmerzhaft waren, es sind die lustigsten und die an denen wir wachsen. für mich ist mein blog ja wie geschrieben mein „lebensbegleiter“ und meine erinnerungsstütze und dazu gehören nunmal schöne wie unschöne. man muss unerfreuliches ja nicht allzu plakativ machen, man kann alles immer ein wenig in geschichten und metaphern packen.

          hui na gute nacht, das ist aber ziemlich happig. wobei ich florenz allgemein als eher teures pflaster in erinnerung habe.

          • stimmt, aber meist waren die Sachen dann wenigstens lecker 😀 Die Waffel war es überhaupt nicht.

            Ja, ich möchte auf meinem Blog einfach Geschichten erzählen, die ich wirklich erlebt habe. Ich möchte Tipps geben, die ich auch wirklich geben kann. Nicht irgendwelche „Geheimtipps“ nach einem Wochenendtrip herauskramen. Und ich werde für mehr Likes auch sicher nicht als nächstes nach Südostasien reisen 😉

            • das ist dann wirklich ein griff ins klo :/ mich ärgert das immer besonders, wenn ich die kalorien ohne das vergnügen gefuttert hab UND dann noch ein heidengeld bezahle. aber manchmal macht man halt auch solche erfahrungen 😉
              dein letzter satz: top!

  3. Liebe Paleica, obwohl der Beitrag ANTI ist, finde ich ihn großartig. Ich kenne die von dir angeschnittenen Beiträge und auch die Tatsache, dass gerade dieses rosarote-Brille-Ding in der Blogosphäre abgeht. Auch ich selbst neige mittlerweile oft dazu, überwiegend die Sonnenseiten zu schreiben, weil ich mir oft bei den gedankenvollen Sachen denke, hmmm, dann denken die vielleicht… – das ist aber eigentlich quatsch. Mir gefällt der Satz: “ Um die Freude zu zelebrieren und die Erinnerung zu konservieren und um die traurigen, schmerzhaften, frustrierenden Dinge zu verarbeiten, gibt es diesen Blog. “
    Das ist einfach so unendlich treffend und das war und ist auch der Hintergedanke, weswegen ich selbst einen Blog habe. Es ist dein Platz – an dem du sein kannst wie du das willst und wo du schreiben kannst was du willst. Und ich glaube es dürfen auch mal „negative“ Gedanken aufkommen. Was die ANTI-Reiseziele angeht, glaube ich sogar dass man da auch als Leser profitieren kann – Vielleicht verzichte ich auf das ein oder andere Reiseziel und such mir stattdessen was anderes? Oder ich war schon dort und kann dir erzählen, an welchen Flecken einer Stadt es vielleicht ein bisschen schöner ist …… (… und schon wieder schwafelt es aus mir raus…)
    Ich mag deinen Blog sehr und lese gerne schöne Momente und Erinnerungen – Denn das ist auch was ich will, die kleinen Dinge im Leben sehen und erkennen und konservieren.. Aber auch die gedankenvolle Seite an dir gefällt mir wahnsinnig gut und man sollte das auch einfach niederschreiben können um es von der Seele zu habe. Manchmal kann ein Zuspruch, ein Rat, ein liebes Wort gut tun. Und manchmal, tut es einfach nur gut, etwas nieder zuschreiben (Ich für meinen Teil habe gemerkt, dass ich dann oft klarer sehe).

    Was ich damit sagen will – Auch ANTI sollte eine Berechtigung auf dem Blog haben. Ich finde es großartig hier ❤

    Das letzte schwarz-weiß Bild ist so wunderschön ❤

    • vielen, vielen lieben dank für deinen tollen und wunderbaren kommentar! ich freu mich sehr, dass der beitrag offenbar doch sehr gut ankommt. man weiß ja nie, wie drauf reagiert wird. aber ich wollte einfach „schluss machen“ mit der schönfärberei, oder zumindest für mich selber wieder klarmachen, dass auch weniger schönes hier platz finden darf.
      ich hab einfach gemerkt, dass „nur“ schöne fotos zeigen mir den spaß am bloggen einfach schrumpfen lässt. es gehören gedanken dazu, gute wie schlechte und grade nachdem das thema reisen in der blogosphäre so groß ist und mich (auch wenn ich noch nicht sooo weit rumgekommen bin) auch viel beschäftigt, soll es sich in allem niederschlagen.

      ab heute gibt es bei mir einfach wieder eine riesenportion ehrlichkeit, man darf seinen lesern denke ich einfach mehr zutrauen. viele schätzen es sogar. und die paar, die das nicht wollen, die zu verlieren verkraftet man.

      wenn ein hobby zu ermüden beginnt, muss man sich einfach fragen, warum man es nicht mehr so gern macht, was sich verändert hat. und bei mir war es genau das. ich fühle mich jetzt mit meinem blog wieder viel wohler und merke, wie die ideen und gedanken zu posts nur so sprudeln.

  4. Ja, warum ist der Mainstream nur schön? (Vegan, DIY, Retro und Vintage sind ja sowas von Mainstream…), Da könnte man sicherlich wunderbar diskutieren. Das hat sicherlich etwas mit den Strömunsgewegungen im Netz zu tun: Themen, die so viel besprochen und beschrieben werden, also „in“ sind,müssen einfach positiv sein. Eben Mainstream. Und wer stellt sich schon gegen den Mainstream?

    Mir wollte neulich jemand weismachen, dass Melancholie einem Menschen schadet… Mmmh, das ist großer Schwachsinn. Melancholie kann ein wunderbares und emotionales Element sein. Ähnliches gilt dann auch für die anderen „Schattenseite“ der Seele. Also, Paleica, ich freue mich dann auch auf die „negativen“ Seiten
    Lg,
    Werner

    • ja werner, da hast du bestimmt recht. so absurd es klingt, die „nischen“ und „randprogramme“ der früheren jahrzehnte sind jetzt – zumindest in der bloggercommunity – zum mainstream geworden. aber das passt einfach nicht zu mir.

      melancholie schadet? ohje. das erinnert mich an „lesen gefährdet die dummheit.“ es wird schon viel unsinn verzapft in diesem internet!
      ich persönlich finde grade diese seiten wichtig, denn es ist im realen leben schwer genug, die schattenseiten auch mal sein lassen zu können. dann kam das große WWW und die möglichkeit, diesen seiten raum zu geben. und in den letzten jahren gab es wieder eine art gegenrevolution, die diese dinge aus dem internet quasi verbannt hat. ich bin für eine gegengegenrevolution 😉

  5. Liebe Paleica,

    Herzlichen Dank für die Erwähnung : ) Von deinen Anti-Orten kenne ich nur Le Havre, und da stimme ich dir voll und ganz zu: NICHT SCHÖN.

    Ich schrieb übrigens vor meinem Alltags-Blog für ein paar Monate einen Beauty-Blog. So wurde mir bewusst, dass ich nicht Reviews schreiben möchte, sondern etwas von mir erzählen möchte. Sagen, was mich bewegt, freut, ärgert. Wie ich in meinem Post über die Statistik ja schreibe, suche ich einen Austausch mit meinen Lesern. Ich habe in den letzten Monaten sehr nette, liebe Leser gewonnen, die mir nicht nach dem Mund reden sollen, sondern mir ehrlich ihre Meinung mitteilen. Genauso offen, wie ich schreibe.

    Jeder sucht etwas anderes beim Bloggen, das soll auch jeder für sich definieren. Ich gebe mit meiner Thematik sehr viel von mir selbst preis, das ist gut so und macht mir genau so Spaß.

    Liebe Grüße, Bee

    • aber klar doch – dein post war es ja, der mich erst einmal da drauf gebracht hat. das muss dann schon irgenwdo vermerkt werden 🙂
      ja, gell, es ist eine düstere und trostlose stadt!!

      ich sehe es genauso wie du. es soll jeder tun, was ihm selber spaß macht. man darf sich nur nicht unbewusst von trends vereinnahmen lassen, weil man denen überall begegnet und sich dadurch irgendwie verändert, ohne es eigentlich zu wollen.

  6. Sehr schön geschrieben und wahr. Nicht alles ist rosarot und passt, aber genau das gehört genauso zum Leben und interessiert Leser gleichermaßen.
    Also bei Las Vegas bin ich total bei dir. Diese Stadt reizt mich null und nichtig.
    Liebe Grüße Tanja

    • danke für deinen kommentar liebe tanja! du sagst es. man darf den lesen mehr zutrauen, sie laufen nicht davon, nur weil rosarot manchmal ein bisschen grau wird.
      es freut mich auch, dass es nicht nur mir so geht mit „vegas“ 🙂

  7. Ein toller Beitrag. Auch wenn ich mich auf meinem Blog bewusst nur auf die schönen Dinge konzentriere, habe ich ihn gern gelesen. Es ist ja immer eine individuelle Entscheidung, wie viel man persönlich (Negatives) preisgeben will. Dass Du Deinen Weg jetzt auf andere Weise gehst, finde ich spannend und werde Deinen Blog gerne weiterlesen. Deine Antireisetipps finde ich sehr interessant. Solche Orte hat wohl jeder. Ich habe, speziell bei meinen Reisegeschichten, wo ich es denn so empfunden habe, Kritik angebracht. Als Antireisetipp könnte ich Hvammstangi und Þorlákshöfn in Island und Dokka in Norwegen aufführen. Eines unbekannter als das andere und für mich nicht weiter besuchenswert.
    Liebe Grüße.

    • ich verstehe es auch gut, wenn man den blog für die schönen dinge nutzt. das kann auch oft und viel helfen, sich eben diese mehr bewusst zu machen und bringt einen dann selber auch weiter und macht manchmal glücklicher. es sollte nur nicht so sein, dass man wegen publikum dinge nicht schreibt, weil man das gesamtbild des rosa plüsch einhorns nicht zerstören will. ich hab für mich gemerkt, dass es in eine richtung geht, in der die persönlichkeit fehlt und ich mich eigentlich nicht mehr wirklich mit dem identifizieren kann was ich da mache und hab lang und viel nachgedacht, wieso. das ist jetzte so quasi das ergebnis daraus 🙂

      von allen drei orten habe ich noch nie was gehört. vielleicht haben sie sich ja so eingeprägt, dass sollte ich dort einmal unterwegs sein, ich mich daran erinnere, dort keinen halt zu machen 🙂 was hat dir denn nicht gefallen daran?

      • Was es genau war, kann ich gar nicht genau sagen. Ich habe mich an allen drei Orten nicht wohlgefühlt. Besonders Dokka und Þorlákshöfn fand ich irgendwie gruselig. In Hvammstangi war ich dann noch ein zweites Mal, da war es etwas besser, als beim ersten Mal. Wer weiß, wie es beim dritten Mal wäre. 😉

        • gruselig? jetzt würde es irgendwie spannend werden 🙂 aber manchmal ist es auch einfach nur ein bauchgefühl, das stimmt!!

  8. Ich habe mal an einem betrieblichen Fotowettbewerb teilgenommen und gehofft, dass mein Foto (was fototechnisch klasse war und sogar einen gesellschaftskritischen Aspekt aufwies) irgendwie oben landet. Gereicht hat es dann nur fuer Platz 3831 von ca. 8000. Das waere umgerechnet auf die Bundesliga nicht mal Europe-League-Quali ! Die ersten 2000 Plaetze haben sich die Baby- und Katzenfotos eingesackt. Ich war stinksauer. Vor allem weil ich mich nicht getraut habe mich zu beschweren. Ey, ich mein du kannst dich doch nicht in einem Betrieb hinstellen und rausbruellen: „Baby- und Katzenfotos sind bloed !!! Das gilt nicht !“ – Natuerlich finde die ja auch suess. Es ist halt nur dieser latente Zwang, weil alle sagen „..wie suess“, dass man es auch tun muss. Und das will ich nicht. Und genau das schafft eine Ablehnung.
    Hhmm, eigentlich war ich ja vielleicht auch sauer darauf, dass keiner auf meinen erzeugten Zwang reagiert hat, den ich mit meinem doch so ‚gesellschaftskritischen‘ Bild aufgebaut habe und nur wenige die Faust in den himmel reckend mir beipflichteten „genau, Markus, das musste mal gesagt werden!“
    Ein gutes Foto/Serie/Beitrag soll mich ueberraschen. Ganz gleich wieviel ANTI oder PRO darinsteckt. Natuerlich soll man die Fotographie nicht neu erfinden und irgendwie ist ja auch schon alles geknippst. Nur sollte ein Aspekt in einem Foto sein, der mich ueberascht, mich beruehrt oder verwundert.
    Also was ich eigentlich sagen will, liebe Paleica, man kann sich sehr wohl hinstellen und sagen „Fahr da nicht hin! Totales Dreckloch!!!“, wenn man genau das so empfindet.

    LG, Markus

    • 🙂 danke für deinen kommentar, lieber markus. ich glaube, ich weiß genau was du meinst. manchmal könnte man aus der haut fahren, wenn die anderen nicht sehen, worum es eigentlich geht.

  9. Eine gute Idee… da würden mich auch so manche Orte einfallen. LA oder Washington fallen mir da spontan ein oder Oberhausen in der näheren Umgebung. Dagegen liebe ich Las Vegas. 😉

    BTW, ich finde mal gar nicht, das man sich dafür rechtfertigen muss, wenn man mal den Missmut über einen Ort oder eine Begebenheit äußert.

    LG Thomas

    • LA, Washington und oberhausen kenne ich nicht 😉 LA haben wir absichtlich ausgelassen, weil es auf der tour viel wichtigeres zu besichtigen gab und sichtlich hatten wir recht 🙂 washington und generell die meisten städte an der ostküste reizen mich nicht sooo (obwohl ich mir eines tages NY schon nochmal ansehen werde). dafür kanada mit den niagarafällen umso mehr 🙂

      ich weiß, dass viele las vegas lieben. und ich kann mir das schon acuh irgendwie vorstellen, nur.. ich bin einfach so gar nicht der typ dafür 😉

  10. Mir geht es ähnlich, schon seit Tagen liegt ein Postentwurf bei mir rum, bei dem es um die alles anderen als zuckerwattenherzerlrosa Seiten geht, jetzt hast du mich dazu ermutigt /inspiriert ihn endlich zu posten! Zu meinen absoluten Antireisezielen gehört auch Las Vegas( auch wenn ich da noch nie selber war, aber weniger verlockend könnte eine Stadt gar nicht sein) und Chubut, argentinien, wo ich als Austauschschülerin war- verstaubt und dreckig.
    Liebe Grüße aus Virginia, wo es alles andere als perfekt ist und ich von den unbegrenzten Möglichkeiten nichts mitbekomme ( es aber trotzdem liebe:-))

    • liebe luisa, herzlich willkommen auf meinem blog und danke für deinen kommentar!
      du warst in argentinien? wow! auch wenn es nicht so toll war, aber als schüleraustausch ist das schon beeindruckend!
      hast du deinen post schon veröffentlicht? es freut mich, wenn cih dir dazu ein bisschen anstoß geben konnte!

  11. Also der mainstream ist mir extrem wurscht, wenn ich das mal so sagen darf 🙂 Ich lese, was mich interessiert und schaue mir die Fotos an die mir gefallen 🙂
    Melancholie, Traurigsein, Schmerz, Wut ….. sind doch ein Teil des Lebens und oft sehr tiefe und authentische Gefühle an die das pseudo-immer-happy rosa Gehopse nicht herankommt. Und ich finde auch, dass die Lebenskunst darin besteht, die Dinge so zu nehmen, wie sie kommen, das Gute und das Schlechte und das bestmögliche daraus zu machen. Da kann es ja auch manchmal sein, dass das Bestmögliche nicht besonders gut ist….. dann ist es halt so. Das Totschweigen von Problemen, ich meine natürlich Herausforderungen :mrgreen: macht die Sache ja nicht besser. Ich freue mich also darauf bei dir Echtes zu lesen zu bekommen und dieser Text hat mir schon einmal sehr gut gefallen !

    Funchal möchte ich ein bissl verteidigen. Es stimmt schon, dass es neben der landschaftlich wunderschönen Insel sehr abfällt, dass man beim Anflug jedesmal fast im Meer landet, dass vieles verfallen ist, aber der portugiesische Staat ist ja permanent und seit langem völlig pleite und das Budget für die Sanierung von Gebäuden ist wahrscheinlich vor Jahrzehnten gestrichen worden 😀 Für mich gleicht das Klima und die wunderschöne Landschaft vieles aus. Und da gibt´s auch noch die Nebeninsel Porto Santo, die ich heiß liebe, obwohl auch dort die Ruinen herumstehen …

    Ganz liebe Grüße und ich freu mich auf das Fotoprojekt !

    • das tu ich auch – aber kennst du dieses phänomen, dass wenn man über dinge nur oft genug drüberstolpert, sie irgendwann auf einen selbst abfärben? ich zumindest erlebe das bei mir immer wieder, dass die oftmalige wiederholung meine oberflächliche einstellung ändern kann. das passt aber mit mir eigentlich nicht zusammen – und so in etwa ging es mir mit dieser art zu bloggen.
      danke auch für deine lieben worte und da fällt mir ein wundervolles zitat dazu ein: „life is not about waiting for the storm to pass. it’s about learning how to dance in the rain.“

      ich bin auch sicher, dass madeira per se viele wundervolle dinge zu bieten hat. aber die hauptstadt selbst, die hat mich einfach ein wenig schockiert. obwohl das mit dem budget natürlich tragisch ist :/

      • “life is not about waiting for the storm to pass. it’s about learning how to dance in the rain.” GENAU !!!
        Oh ja, das kenne ich schon, dass Dinge, die einem immer wieder unterkommen, abfärben, aber eben genau wie du sagst, nur oberflächlich, wenn man dann darüber nachdenkt bzw nachfühlt, merkt man ja dann, ob das etwas ist, was man wirklich mag bzw gut findet oder eben etwas, was nur abgefärbt hat.

  12. Interessante Idee und auch interessante Gefühlslage, die bei dir vorherrscht.
    🙂

    Ja du hast recht, jeder darf ehrlich sein und manchmal tut es auch sehr gut die schlechten Dinge zu zeigen, zu sagen oder zu tun.

    Ich denke aber, dass Vegas (was ich übrigens sehr gemocht hatte…) gar nicht sooo schlecht war, wenn man dein letztes Bild betrachtet.
    Viele Grüße Jürgen

    • lieber jürgen, vegas war fürchterlich, sobald wir unser zimmer verlassen haben, aber das war halt am hotelzimmer und dort war es ok 🙂

  13. Huhu,

    ich könnte so eine Liste gar nicht aufzählen, da ich in meinem leben noch nicht viel gereist bin. Es gab zwar ein paar Urlaube, die ich ungern wiederholen würde, was aber eher an Unterbringung oder Personen (ich kann es bis heute nicht verstehen, wie Menschen, die nach der Wende geboren sind, eine so tiefe Abneigung gegen „Ossis“ wie mich haben können.)

    Nur ein Ort, fällt mir ein, wo ich mich befremdlich fühlte. War da auch nicht im Urlaub, sondern wegen anderen Gründen dort. Die Rede ist von Düsseldorf. Habe aber auch keine Sehenswürdigkeiten dort gesehen, weiß nicht mal, ob es da welche gibt. Vielleicht würde es ein zweiter Blick wieder besser machen.

    Gruß vons Wetterschaf

    • wow, ich bin echt erschrocken, dass es das wirklich so gibt und du das selbst erlebt hast 😦 ich kann das als österreicherin, die kurz vor der wende geboren wurde sowieso nicht nachvollziehen, bei uns wird das ja gar nicht wahrgenommen, ob ein/e deutsche/r aus dem ehemaligen osten oder westen kommt. ich lese allerdings immer wieder darüber und kann es kaum glauben. es tut mir sehr leid für dich, dass dir das deine reisen versaut hat 😦

      düsseldorf? was war denn dort? ich habe da mal 3 tage eine freundin besucht und hab mich eigentlich sehr wohl gefühlt. aber es kommt halt immer aufs drumherum an…

  14. Liebe Christina,
    sehr schöner und emotionaler Beitrag. Nur bei einem Punkt kann ich dir nicht zustimmen: Las Vegas auf Platz 1 der Anti-Reise-Tipps! Das geht nicht! ,-) Las Vegas ist DAS Epik-Zentrum der amerikanischen Popkultur und war meine ganz persönliche Überraschung in 2013. Aber ich gebe zu, man muss sich darauf einlassen können, sonst macht es keinen Spaß! 😉
    Liebe Grüße
    Katja

    • liebe katja, ich kann mir schon vorstellen, dass las vegas in gewissen situationen irgendeinen reizvollen faktor hat. wenn man aber grade vom grand canyon kommt und aus der menschenleeren wüste ist es einfach nur zuviel 😉

  15. Hi!

    Ein wirklich sehr interessanter Artikel!

    Las Vegas; Las Vegas ist immer eine Reise wert!! Man darf nur nicht den Fehler machen, dass man sich am Las Vegas Strip rumtreibt. Einmal lang fahren und es reicht. Das richtige Vegas beginnt abseits des Strips bzw. unterhalb.

    Zugegeben, man braucht dafür Nerven, aber das Tunnelsystem unterhalb der Casinos ist sehenswert. So ganz tief bin da aber nie vorgedrungen. Aber man trifft da auf total abgedrehte Typen. Wenn man sich nicht so gut da unten auskennt sollte man immer in Sichtweite der Ausgänge bleiben.

    Zweites Beispiel ist der Arts District. Dort könnte ich stundenlang rumlaufen. Wer an einem ersten Freitag im Monat in Las Vegas ist, der sollte sich den Markt im Arts District nicht entgehen lassen.

    Im Norden gibt es dann noch so ein paar Highlights, die man als Touri nicht so kennen lernt.

    Gruß
    Rainer

    • liebe rainer, danke für deinen kommentar 🙂
      soweit sind wir ehrlicherweise nicht gekommen. vielleicht wäre das interessant gewesen – aber da wir ohnehin nur einen tag dort waren, wollten wir uns das „klassische“ vegas anschauen. und das ist definitiv nichts für mich 😉 war aber klar, da ich casinos ja sonst auch nicht mag und mir dieses schickimickipartygedöns schon in wien ganz arg auf den zeiger geht. was du schreibst, klingt allerdings tatsächlich interessant!

  16. 😉 Ach, immer raus damit! Egal ob schwarz, weiß, bunt, hell oder dunkel, fröhlich oder traurig. Immer das, was echt ist in dem Moment, was dich bewegt, bewegt auch andere mit. Und wenn nicht …. der Blog ist doch deine ganz eigene Erfindung.
    Illusionen haben wir alle, aber wir müssen doch nicht die der anderen unbedingt mit unterstützen, wenn uns nicht danach ist.
    Wir haben ja schonmal darüber nachsinniert, wieviel Persönliches man denn so von sich preisgibt. Es ist ein schmaler Grat, aber andererseits ist so ein Blog in diesem Format doch etwas sehr Persönliches.
    Und ich merke doch auch, dass mich Blogs am meisten ansprechen, wenn sie eine persönliche Note haben. Das kann in Form von Bildern, Texten oder sonstwas sein.
    Und jeder Besucher steht ohnehin auf etwas anderes…
    Aber tut man es für sich oder für die Statistik? 😉
    Anerkennungsdrang haben wir ja irgendwie alle. Aber rund soll es sich doch anfühlen. Ich freu mich über jeden deiner Posts. Mach einfach weiter … es ist lebendig bei dir.

    • du sagst es. und ich bin total baff, das feedback auf den artikel ist der wahnsinn. die qualität der kommentare, so toll! man sieht an diesen dingen, wenn man etwas von sich selbst preisgibt, etwas, wo herzblut drinsteckt, dann wird das sehr wohl gelesen.

      und natürlich tut man es für das feedback, ich glaube, so ehrlich darf man schon sein. aber feedback kann mehr sein als eine bloße zahl an kommentaren, die unter dem artikel steht.

  17. Also ich finde den beitrsg toll, inkl. langem Vorspann 🙂
    Von all den Nicht-Reisezielen kenne ich nur Las Vegas, aber das ist schon fast 20 Jahre her, das ich dort war. Ich fands damals eigentlich ganz gut. Es war aber auch Winter. Nicht so heiß und auch nicht so voll.

    Liebe Grüße,
    Marc

    • dankeschön lieber marc, das freut mich!
      das klingt besser. ohne die menschenmassen ist es vielleicht ganz cool. wir waren ja sogar unter der woche, aber es war trotzdem zum bersten voll.

  18. Liebe Paleica, interessanter Ansatz, dem ich vielleicht in Kürze folgen werde. Eines kann ich schon jetzt vorweg nehmen – Las Vegas wird bei mir auch auf Platz 1 landen. Nach zwei Übernachtungen waren wir froh die Stadt in Richtung Death Valley verlassen zu dürfen!
    Mal sehen was sonst noch so auf die Liste kommt!

    • schön zu lesen, dass es auch anderen mit las vegas so ging wie mir 🙂
      ich freu mich schon auf deine top 5 no gos 🙂

  19. Anti Reisetipps 😀 – Eine coole Idee, so kann man sehen, wo man nicht unbedingt hinreisen muss. Las Vegas wäre glaube ich auch nicht so meins. Ich schaue mir oft diese „alles perfekt in Szene gesetzt“ Blogs an, auch wenn es mir oft inszeniert vorkommt.

    Bisher der erste deutsche Thriller den ich richtig gut fand! 🙂

    Im Kino bin ich auch eher selten. Von August 2014 bis zum „Shades of Grey“ Start habe ich es nie ins Kino geschafft 😀 Bin bei den hohen Kinopreisen aber auch immer etwas geizig und überlege mir 10x ob ich einen Film auf Leinwand sehen will oder nicht.

    Bisher habe ich diesen Pfeil noch nicht gefunden, aber habe gestern besagte Modeseite einfach blockiert. 🙂

    HIMYM macht mich dann doch schon etwas neugierig 🙂 „Friends“ kenne ich nur vom Namen, habe es aber nie gesehen..

    Grüsse ♥

    • ich schau mir diese blogs auch an und ich finde sie auch durchaus hübsch und alles, kein thema. nur mein blog kann und soll so nicht sein, weil es einfach nicht zu mir passt.

      oh wirklich? O_o ich gehe ja schon total gern ins kino und hab phasen, wo ich mir fast jede woche etwas anschaue und dann auch wieder monatelang nicht. anfang des jahres ist meist flaute, nach den oscars sind die filmpreise vorbei und da kommt auch erstmal nichts.

      dann schau mal rein in HIMYM. es muss einem nicht gefallen, aber man muss es mal gesehen haben 😉

  20. In Le Havre war ich vor 30 jahren in meiner Kindheit mal – habe aber gar keine Erinnerungen mehr daran. Die Bilder von Funchal finde ich klasse! 🙂

      • Wir haben eine Städtepartnerschaft mit Harfleur. Das ist ein Vorort (oder Stadtteil?) von Le Havre und meine Eltern sind als Betreuer von Jugendfreizeiten dort hin gefahren. – War eigentlich immer ganz lustig.

  21. Gute Beweggründe für dein „mehr Menschsein“ 😉
    Im übrigen fand ich Las Vegas damals toll, weil wir ein wahnsinnig geiles Hotel hatten, wo ein Pool mit Rutsche war und irgendwie ist man wie durch ein Aquarium gerutscht, wo Sharks drin waren. Und ja, bei uns war’s auch heiß, aber es war ein Erlebnis! Richtig toll. Auch diese Fontänen und so! Vielleicht haben sie es einfach noch mehr übertrieben seit ich das letzte mal dort war – sind ja jetzt schon mehr als 7 Jahre her ^^

    • liebe daniela, das hört sich echt genial an. wir hatten auch einen schönen pool, aber es war so stürmisch, dass es die leeren liegen hineingeweht hat und das war etwas unheimlich -.-

  22. JA, ich liebe Marshmallows einfach über alles (und Tischtennis auch, obwohl es da vielen so geht wie Dir, die meisten denken entweder ich spiele Handball oder Volleyball, dabei wären das so in etwa die letzten beiden Sportarten die ich machen würde :D).

    Ich kann Dir nur zustimmen. Natürlich gibt es auf Blogs ganz oft diese positiven Sachen und das ist ja auch schön, weil viele Blogs zum Inspirieren gedacht sind und wer will sich schon von etwas Negativem inspirieren lassen? 🙂 Aber trotzdem finde ich gerade so „negative“ Beiträge immer sehr sehr interessant. Natürlich sollte ein Blog nicht nur davon gefüllt sein, sich zu ärgern und alles schlecht zu reden, aber ich finde es ist wirklich nichts dabei, auch mal negative Gedanken zu nennen.
    Lustigerweise habe ich die Erfahrung gemacht, das negative Beiträge auch oft viel mehr Reaktionen bekommen als positive. Als ich zum Beispiel mal in einem Beitrag darüber geschrieben hab, wie wenig Leute die Fotografie und Fotografen wertschätzen und bereit sind zu zahlen, hab ich ganz viele Kommentare bekommen 😀

    Ich arbeite auch im Marketing, deshalb hatte ich gefragt 😉
    Liebe Grüße
    Lea
    LICHTREFLEXE
    FACEBOOK

    • ich finde übrigens basketball super. ist jetzt auch nicht grade der typische sport. aber handball und volleyball waren nicht so meines. tennis mag ich auch. so wirklich können tu ich aber natürlich nichts davon ^.^

      ja das seh ich ebenso. ich meinte ja auch – es soll um himmels willen nicht nur gejammert werden, es ist schön, dass das internet voll mit schönen dingen ist, als kontrast zu den täglichen medialen horrormeldungen. es soll nur nicht so sein, dass man etwas nicht mehr schreibt, was man schreiben will, weil man sich unter druck gesetzt fühlt nur über die tollen dinge im leben zu schreiben.

      ja, es ist auch so. wenn man gedanken rauslässt, dann kommt da oft intensiveres zurück!

      ja, ich weiß, dass du auch im marketing bist 🙂 ich war neugierig und wollte wissen, was du so machst. also an tätigkeiten? eher online oder print oder grafik oder…? 🙂

  23. Ich freue mich total, dass mein Beitrag so anregend war. Vor allem dein Vorwort ist klasse! Ich finde es super wichtig, auch mal die Kehrseiten (des Lebens) aufzuzeigen. Danach darf gern auch wieder die Sonne scheinen. Deswegen plane ich auch bald einen Beitrag, der das Gegenteil dazu sein wird. Eventuell veranstalte ich dann sogar meine erste Blogparade 🙂
    So oder so. Es ist gut auch mal negatives ausdrücken zu können (zu dürfen) und wenn man das Recht nicht auf seinem eigenen Blog hat, wo dann?

    Außerdem hätte ich mich gefreut, wenn ich vorher irgendwo gelesen hätte, Olbia, Belfast oder Funchal sind nicht lohnenswert. (Im Ernst? Funchal? Ich dachte Madeira ist durch und durch ein Traum. Wobei das dachte ich auch von Sardinien…)

    Ach und Las Vegas finde ich sowieso ne Frechheit. Wenn ich an all das Wasser, die Energie…eben all die unnötig, verschwendeten Ressourcen denke, dann gruselt es mir.

    So und nun liebe Grüße aus der Hauptstadt, die hoffentlich bei niemanden auf der Anti-Liste steht. 😉

    Janine

    • ja liebe janine, das war er wirklich! danke für deine lieben worte, ich freu mich, dass er dir auch gefällt!
      ich hab ja auch zuerst meine „7 reiseweltwunder“ geschrieben, die beizeiten mal online kommen. eine blogparade? falls die dazupassen, gib mir bescheid, dann warte ich noch 😉

      madeira ist ganz bestimmt ein traum, nur die hauptstadt ist einfach.. upgefucked. vor allem im vergleich zu den städten auf teneriffa, wo ich vorher war.

      liebe grüße aus der hauptstadt (von Ö) zurück von der ich weiß, dass sie bei dem einen oder anderen auf der liste steht ^.^

    • danke 😉 ich habe ja auch versucht, etwas interessant darzustellen. ich hätte es mal in seiner ganzen hässlichkeit fotografieren sollen ^.^

  24. ich finde es super dass du mal genau auf dieses thema ansprichst! ich selber schreibe lieber positives da ich andere leute motivieren und begeistern will und man dabei eher zum positiven abschweift. aber trotzdem finde ich es super gut wenn man mal offen und ehrlich seine meinung schreibt und dazu gehört eben das schlechte wie das gute, aber und das ist wohl das wichtigste eben BEIDES. meiner meinung nach finde ich es deshalb gut wenn man versucht eine mischung aus positiven wie aus negativen dingen zu schreiben.
    und bezüglich der (anti)reisetipps: ich find das richtig toll dass du das machst weil jeder hat das recht zu wissen ob es sich pberhaupt lohnt dahin zu fahren und nicht am ende in irgendeinem langweiligen kaff landet! also weiter so!

    • liebe lara, herzlich willkommen auf meinem blog und danke fürs lesen! ich denke auch, dass beide seiten wichtig sind und solange es ein persönlicher blog ist, sollten auch beide wirklich platz haben. und ich bin ja auch neugierig, wie es den menschen an verschiedenen orten gefallen hat, vielleicht mcohten sie orte gar nicht, die mir gefallen – und schon hat man wieder ein thema 🙂

  25. Der beitrag hat echt Potenzial mein Lieblingsbeitrag auf deinem Blog zu werden. So wunderbar geschrieben, ich mag die Art wie Du Worte benutzt 😉 Und ich fühl mich jetzt wahnsinnig inspiriert. Inspiriert tatsächlich auch mal was negatives zu bloggen, zu fotografieren. Denn als ich Deine Worte so gelesen habe, hab ich natürlich auch meinen Blog gedanklich in die Mangel genommen. Und klar, grundsätzlich ist es einfacher über schöne Dinge zu schreiben bzw. sie festzuhalten. Aber es stimmt schon, das schlechte hat keinen Platz bzw. selten. Die Idee mit den Orten die man nicht besuchen muss ist klasse. Ich werd mit Sicherheit noch so einiges aus Deinem Beitrag für mich rausziehn… Danke!

    • oh lieber markus, wieder einmal ganz vielen lieben dank für deine worte! es freut mich sehr, wenn es dich auch ein bisschen ins grübeln gebracht hat und dich wieder zu neuen themen inspiriert. ich bin schon sehr gespannt, wie es sich äußern wird! aber an dieser stelle sei gesagt, dass ich auch deine schönen dinge ganz besonders gern mag 🙂

  26. Du hast so Recht liebe Christina..Man sollte nicht nur das wunderbare zeigen sondern auch
    das „negative“. Es ist ja im Prinzip ein Tipp.

    Auf der anderen Seite ist das nicht einfach, denn Geschmäcker sind immer unterschiedlich:)
    was ja auch gut ist..sonst wärs langweilig..

    Nur bei Funchal bin ich nicht ganz deiner Meinung, wahrscheinlich aus
    dem Grund, weil ich ein paar mal dort vor vielen Jahren war, da war es nicht so
    schrecklich Verfallen..

    Was positiv contra negatives commentieren betrifft, stimme ich dir zu.
    Das ist aber nicht immer einfach, das resultiert manchmal in etwas was man
    garnicht gewollt hatte..

    Herzliche Grüsse
    Elke

    • so ist es. und es ist ein persönlicher blog und hier hat eben alles platz, was einen selbst beschäftigt, egal welche „richtung“.
      klar sind geschmäcker verschieden, drum ist es wichtig, immer ein bisschen zu erklären, warum einem etwas gefallen hat – oder nicht. und manchmal gefällt dem einen etwas aus demselben grund, aus dem es einem anderen gar nicht gefällt (wie mir las vegas 😉 )

  27. Guter Post, gefällt mir! Auch, wenn ich in keinem der Orte war und mich darauf nicht verlassen würde, sondern mir immer lieber ein eigenes Bild mache 🙂 Auf meine Liste stehen noch nicht ganz so viele Orte, oder ich müsste auf jeden Fall länger darüber nachdenken. Aber ganz oben steht auf jeden Fall Liège (also Lüttich) in Belgien – bis auf den Bahnhof eine wirklich schreckliche Stadt. Vielleicht habe ich auch einfach nicht die schönen Ecken gefunden – alles möglich. Ich kenne auch Menschen, die Liège absolut schön finen – es liegt wohl immer im Auge des Betrachters 🙂

    • dankeschön! ich denke auch nicht, dass man aufgrund von so etwas seine entscheidung abhängig machen sollte, ob man dahin fährt oder nicht. trotzdem finde ich persönlcih immer spannend, was und warum anderen nicht gefallen hat.
      die stadt kenne ich wiederum nicht ^.^ aber genau wie du sagst – was dem einen gefällt, kann der andere ganz furchtbar finden.

  28. habe es mir nochmal angeschaut, ich glaube, ich sollte doch mal wieder eine Reise machen, liebe Paleica, alles Gute, Klaus

  29. Da habe ich aber Glück gehabt, da ich alle Ort noch nicht bereist habe! Allerdings finde ich so was immer als Geschmackssache. Der eine mag es der andere nicht. Von daher gut das wir nicht alle das gleiche Reiseziel haben, soviel Platz ist auf Fuerteventura nun auch nicht. 🙂

    Liebe Grüße, Gerd

    • du sagst es. grade zb las vegas ist ein stadt, an der sich die geister extrem scheiden. ich kann mir auch nicht vorstellen, dass andere nicht vielleicht andere wahrnehmungen dazu haben, trotzdem, mir hat es dort eben einfach gar nicht gefallen 🙂

  30. Ist bei dir noch Orangenzeit? 🙂
    Ich habe vor einigen Tagen schon die Erdbeerzeit eingeläutet und warte auf die erste Wassermelone 😀

    Gestern habe ich mir auf Netflix die erste Folge von HIMYM angesehen und mich hat die Serie bzw. diese Folge nicht gepackt. Bei Zeiten werde ich mir mal die 2. Episode noch ansehen. Habe aber mit meinem Freund eine neue Netflix Serie entdeckt, die wir momentan suchten : Hemlock Grove

    Grüsse und schönes Wochenende! ♥

    • naja, so kann man das nicht sagen. aber vereinzelt kriegt man schon noch orangen und ich liebe sie so sehr 🙂
      bei uns gibts grade erdbeeren und orangen parallel. aber bei erdbeeren bin ich total heikel, ich mag nur die österreichischen, die spanischen
      au ja, wassermelone!

      worum gehts denn bei hemlock grove?
      ohje, wenn dir die erste folge nicht gefallen hat, dann wird es dir gar nicht gefallen. die serie ist im prinzip genau so!

  31. Pingback: Maxim(ale) Ausbeute und es darf auch mal nicht perfekt sein |

  32. Ich finde es super, dass du auch mal die negativen Seiten beliebter Reiseziele nennst. Irgendwie wird im Internet alles immer nur schön geredet, aber es ist doch nicht alles Eitel Sonnenschein.
    Was diese 5 Orte angeht, kann ich (leider?) nicht mitreden, da ich noch nicht viel gereist bin. Aber ich war mal vor über 10 Jahren in Berlin und kann nicht verstehen, was alle immer mit Berlin haben. So toll fand ich es da nicht. Auch Hamburg fand ich nicht besonders toll. Da war ich allerdings nur mal einen Tag.

    • liebe verena, schön, dich hier wieder zu lesen! ich freu mich sehr, über das viele positive feedback zu meiner idee, wieder mehr über solche dinge zu schreiben.
      berlin lerne ich in 2 wochen kennen, allerdings weil wir dort lost place touren machen können 🙂 ich bin also gespannt, wie mir die stadt gefallen wird, von der alle so schwärmen. hamburg fand ich schon sehr schön, aber man muss der stadt ein wenig zeit geben, finde ich.

  33. Ich war zwar noch nie in Vegas, aber ich stell mir das auch nicht so cool vor. Eigentlich, weil ich finde es hier ja schon laut. Wie ist es dann erst da?
    Das gleiche gilt auch für New York.

    • laut? das hätte ich jetzt nicht soo extrem mitbekommen. ich war mit der hitze und der fülle beschäftigt 🙂 aber es war wohl bestimmt auch nicht besonders leise.
      new york habe ich als kind einmal erlebt und fand es fürchterlich. ich will aber trotzdem nochmal hin, weil es mich total interessiert, wie sich die wahrnehmung verändert hat.

  34. Bei jeder Reise und bei jedem Ausflug gibt es Gutes und weniger Gutes, manchmal auch Scheußliches. Ich muss ehrlich sagen, ich unterdrücke Kritik oft, schreibe etwas und lösche dann doch wieder. Dabei klingt noch genug Kritisches durch, hauptsächlich was Städtebau und Architektur anbetrifft. Über die Tropfsteinhöhle in A. habe ich dann erst gar nichts geschrieben.

    Es stimmt wohl leider, dass die meisten nur Schönes und heile Welt lesen wollen. Äußert man sich mal gesellschaftskritisch oder politisch, gibt es so gut wie keine Kommentare.
    Dabei finde ich es besonders bei Reisen gut, wenn man seine Meinung sagt bzw. schreibt. Ich finde es sehr gut !! dass du das tun willst und ich überlege mir das auch für mich noch mal.

    Liebe Grüße, Ingrid

    • liebe ingrid, mir gint es gelegentlich ähnlich. dinge nicht schreiben, weil man das gefühl hat, man soll es nicht. das ist aber doch eigentlich blöd, immerhin ist es der eigene blog und hier soll geschrieben werden, was einem auf der seele liegt. und ich kann nur sagen: es tut unglaublich gut, dem einfach freien lauf zu lassen. und dass es die leute nicht lesen wollen, glaubt man oft nur. ich sehe es hier, die rückmeldungen sind einfach enorm!

      • Ich befürchte, so einfach ist es nicht. Wenn ich z.B. über Las Vegas etwas Negatives schreibe, so wird es wohl kaum jemanden … beeinträchtigen, aber sobald es der Ort ist, in dem jemand lebt, Orte, die in der Nähe liegen, in Österreich oder Deutschland, ich glaube, das ist dann nicht so einfach …

        • ich glaube, ich versteh schon was du meinst. aber ich denke, es kommt immer sehr drauf an, was und wie man schreibst. wenn du jetzt zum beispiel in wien gewesen wärst und dich nicht wohl gefühlt hättest, weil die menschen sehr verschlossen sind und nicht von sich aus auf andere zugehen, weil das wetter auch oft schlecht ist, weil dir das essen nicht geschmeckt hätte (kann ich mir zwar nicht vorstellen, aber mag ja sein 😉 ) oder es dir teuer vorkommt, dann würde ich das jetzt zum beispiel gar nicht persönlich nehmen. man muss dann wohl einfach ein bisschen differenzierter schreiben, um nicht jemanden persönlich zu kränken. dass es aber jemandem nicht gefällt wo man selbst wohnt, das darf man doch niemandem übel nehmen!

  35. Bei mir ist es eher so, dass ich mir das oftmals nicht richtig vorstellen kann bzw. mag, wie wir innerlich aussehen und grusel mich schon vor Adern, kann also keine Handgelenke ansehen..
    Über meine Krankheit(en) möchte ich im Internet nicht mehr öffentlich schreiben. Aber du kannst mir gern eine Mail schicken 🙂

    Orangen zählen jetzt nicht soo zu meinem Lieblingsobst, mag diese weiße „Haut“ drumherum nicht und finde es immer nervig, die erst abzupulen. Das stört mich auch an Mandarinen immer, obwohl die soo gut schmecken! 🙂

    Ich habe keinen Länderfavorit bei Erdbeeren. Aber sobald die Erdbeer Saison hier auf den umliegenden Feldern startet, werde ich dort meine Erdbeeren beziehen. Da sind die richtig süss 🙂

    Die Serie ist nach der Stadt „Hemlock Grove“ benannt und dort passiert ein Mord. Ein Mädchen wird kurz vor einem Bahnübergang von irgendeinem Monster? angegriffen und am Ende getötet und dann im Wald aufgefunden. Zu der Zeit zieht eine Mutter mit ihrem Sohn (Peter) in die Nähe des Waldgebiets, sie werden von den anderen als Zigeuner bezeichnet, aber in Wirklichkeit ist der Sohn ein Werwolf – ein guter (zumindest ist er bis zur Staffel 1, Folge 9 gut, weiter sind wir nämlich noch nicht). In der Schule trifft er auf den gleichaltrigen Roman Godfrey (sehr bekannt, da sein Vater reich war und mehrere Firmen in der Stadt hat) und befreundet sich mit ihm. Da Peter von der Polizei verdächtigt wird, suchen sie nun gemeinsam nach dem Mörder.

    Also zusammengefasst: Mord in einer Stadt, in der mehrere Monster unterwegs sind, u.a. Werwölfe und ein Upier.

    Oh :/ Okay, dann brauche ich mir die 2. Folge von HIMYM gar nicht ansehen.

    Grüsse ♥

    • echt? oh 🙂 na da hab ich zum glück weniger problem 🙂

      das finde ich an den orangen auch nervig aber sie schmecken sooo gut, vor allem zu meinem liebsten frühstücksschokomüsli, drum ess ich sie trotzdem und enthäute sie halt gut 😉

      öha. mir scheint, du stehst schon ein bisschen auf das gruselzeug 😉 erzähl mir einfach wies weitergeht. dann krieg ich was mit davon, muss aber nicht selber angst haben 😉

  36. Ich finde nicht, dass du dich dafür rechtfertigen musst, warum du einen solchen Blogpost schreibst. Ich finde ihn ehrlich gesagt sogar sehr gut. Natürlich muss man sich immer selbst seine Meinung bilden, aber man geht natürlich lieber an Orte, die einem empfohlen wurden von Menschen, die einen ähnlichen Geschmack haben. ^^ Dein Blog ist dein Blog und soll es auch bleiben. Das ist doch klar. 😉

    Naja… nicht so weit wie ich gerne wäre, aber ja es ist schon einiges was ich abhaken konnte. 🙂 Ich muss einfach etwas mehr dahinter her sein, denke ich. xD

    Ich möchte auch immer an so vielen Projekten teilnehmen, aber wenn ich mir überlege, dass ich schon „Magic Letters“ habe und diverse andere Kleinprojekte, den Wohnungsumbau und natürlich die Hochzeit. Ich glaube, das wird sonst alles zu viel. Aber wenn das ein oder andere mal abgeschlossen ist, will ich auf jeden Fall auch wieder in ein weiteres Fotoprojekt starten. ^^

    Ohje… ich tu mir immer so schwer im erklären, warum etwas so ist wie ein anderer Mensch. Aber vermutlich läuft es auf die gleiche Erklärung raus, wie mit dem Schokoladeneis. Auch Erdbeereis lässt sich mit vielem kombinieren, aber es ist immer fruchtig und „lebhaft“. Bei Schokoladeneis kommt mir eher träge in den Sinn und ich denke du bist eher ein kleiner Wirbelwind. Vielleicht wäre dann auch Zitrone gut. Spritzig und vital. Aber natürlich nicht sauer, wobei sauer lustig macht. xD

    *hahaha* Du arme… und das obwohl du gar nicht heiratest. xD Ich hatte auch diverse solcher Träume. Eine Trauung ohne Kleid, dafür mit Schlabberhose und Zausdutt, eine Hochzeit mit einem miserablen DJ, der nur Ententanz spielt, sämmtliche „ausgelutschten“ Hochzeitsspiele und wir mitten drin, die Torte stürzt in sich zusammen und ist total versalzen, weil die Bäckerin Salz und Zucker verwechselte, ein Feuerwerk – wir haben nicht mal eins – welches innerhalb der Location gezündet wurde, obwohl es ungefähr 5 km entfernt stattfinden sollte. -.-“ Man träumt so viel Blödsinn und am Ende wird dann doch alles gut. *hahaha*

    Weiße Tapes? O.O Echt? Ich dachte es gibt nur Schwarz, Blau, Rot, Lila und Natur. Hm… aber wenn du damit nicht zurecht kommst, solltest du es vielleicht wirklich lassen. Schade drum, hätte ja helfen können. :/

    Nein, den Hustensaft hab ich noch nicht probiert, ist ja alles weg – mittlerweile. Aber er steht auf der Apothekenliste. ^^

    Wobei es beim Crosstrainer eine extremere Bewegung ist, als mit den Nordic Walking Stöcken, aber vielleicht solltest du dann wirklich lieber darauf verzichten. :/

    *haha* Na da sind wir ja schon zwei! 😉 Manchmal gehe ich richtig unter in einem Zettelberg, weil ich alles notieren muss. Eigentlich hatte ich mir dafür mal das Filo gekauft, mal sehen ob ich das wieder zum Leben erwecke. Im Moment mag ich mein Bullet Journal irgendwie lieber. xD

    Das wäre super danke. Burg Liechtenstein schau ich mir gleich mal an. :-* Danke! Nein… ich konnte nicht widerstehen, hab natürlich gleich nachgeschaut. Die sieht ja fabelhaft aus. O.O ❤ Das wird dem Prinzen gefallen. ^^

    Freut mich, wenn's bei Euch an Ostern auch schön war. 😉 Den Stress lassen wir mal außen vor. ^^

    • das stimmt sicherlich. aber mir war es trotzdem ein anliegen, dieses thema mal anzusprechen. dass das internet oder eben die blogs so geworden sind, dass man nur noch über das gute und schöne schreibt. ich erinnere mich noch gut an vor 5 jahren oder länger, als die meisten blogs gefüllt waren mit den gedanken und den schattenseiten, die man in der realität nicht ausgesprochen hat. ein ort, an dem man irgendwie loslassen konnte, nicht funktionieren musste. heute ist es irgendwie zu dem ort geworden, an dem alles noch ein bisschen schöner sein sollte, als es in wahrheit je sein kann.

      hihi 🙂 das ist echt lustig. ich hätte mich vermutlich selbst nie für ein fruchteis entschieden, weil ich das nicht sooo gerne esse 😉

      deine hochzeitsalpträume sind aber auch ziemlich genial 😀

      ich hatte auch schon 2x einen filo, aber irgendwie wird das nicht mehr wirklich was, mit mir und papierkalendern 😦

      freut mich, wenn euch die burg liechtenstein gefällt. in ausnahmefällen kann man sogar privatführungen machen, aber wie genau das möglich ist, weiß ich leider auch nicht. nur, falls das interessant wäre 🙂

  37. Las Vegas fand ich auch ganz furchtbar, hatte überlegt, dass für die Blogparade zu nehmen, aber der Surfurlaub war noch schlimmer 😉

  38. Dieser Post gehört zu deinen besten. *i like*

    So faszinierend ich Las Vegas finde (vor allem das Neon Museum), kommt mir oft das Wort „Plastik“ in den Kopf, wenn ich an Las Vegas denke.

    Plastik – im Sinne von künstlich.

  39. Hallo liebe Paleica,
    jetzt hab ichs doch endlich mal geschafft, deinen Blog genauer in Augenschein zu nehmen – und muss mich nun zum Thema „nur die Sonnenseiten des Selbst zeigen“ glatt mal äußern. Du hast ja in meinem Blog schon mal ein bisschen gestöbert – und sicher gemerkt, dass ich das mit dem Sonnenscheinheiterkeitsfluffischnuffikram ja mal so gar nicht drauf habe ^^ Ich persönlich müsste mich wohl eher das Gegenteil fragen: „Jammere ich zu viel rum??“ „Warum schreib ich eigentlich meistens über den Mist, der mir so passiert und nicht über die schönen Dinge des Lebens?“
    Tja…. mal lapidar gesagt: Weil es eben die weniger schönen Dinge sind, die einen beschäftigen und auch stärker prägen. Und das Schreiben darüber hilft, diese Sachen zu verarbeiten. Mir jedenfalls. Klar könnte ich das auch alles im Stillen nur für mich niederschreiben. Aber ich habe gemerkt, dass das teilen solcher Situationen gar nicht mal so doof ist. Weil die Menschen, die das lesen und kommentieren einem nicht nahe stehen und objektive Meinungen kundtun, die unter Umständen hilfreich sein können. Oder auch einfach nur deshalb, weil einem bewusst wird, dass man mit solchen Dingen nicht alleine dasteht.
    So jedenfalls eine meiner Blogintentionen, die sich im Laufe der Jahre herauskristallisiert hat. Aber wie du ja auch sagtest: Jedem das seine, letztlich bleibt ein Blog doch immer ein stückweit Selbstinszenierung und jeder muss für sich selbst wissen, welchen Teil seiner Selbst er preisgibt oder nicht, ob er ihn aufhübscht, verschleiert oder sonst was damit tut.

    Zum Thema Anti-Reiseziele trage ich noch schnell Rimini bei. War allerdings auch kein selbstgewähltes Reiseziel sondern Gegenstand einer Abschlussfahrt. Ich selbst würde mich nämlich never ever in einen solchen Touristenpool begeben…. deshalb entgingen mir nämlich auch eventuelle schönen Seiten dieser Stadt, weil man nix anderes sah außer Menschen Menschen Menschen, Hotels Hotels Hotels…. für mich persönlich schrecklich schrecklich schrecklich ^^

    LG, die Isi 🙂

    • liebe isi, lustig ist, dass ich vorgestern an dich gedacht hab, weil ich mir deine blogadresse nicht gespeichert hab und so nicht wusste, ob du auf meine kommentare geantwortet hast bzw. mal wieder bei dir vorbeizuschauen. umso schöner also, dass du dich hier gemeldet hast 🙂

      ich finde übrigens gar nicht, dass du zuviel rumjammerst. dein blog nützt dir eben zu dem zweck, über das zu schreiben, was in dir drin steckt. und ich hab es ja immerhin gern gelesen 🙂 ich finde, es ist einfach wichtig, dass man sich damit identifizieren kann. und dann finden sich menschen, mit denen man seine erfahrungen teilt und für andere ist es eben nichts, worüber man schreibt. und das ist auch gut so – solang man sich selber treu bleibt.

      ich habe immer wieder phasen gehabt, wo ich das internet genau für diese themen gebraucht habe. meistens aber losgelöst von diesem blog hier, weil es einfach nicht dazugepasst hat. entweder waren es gänzlich anonymisierte blogs oder aber andere communities wie jetzt.de wo ich viel geschrieben habe. es hat unglaublich gut getan und war und ist total wichtig für mich. damals, um dem luft zu machen, um ein wenig trost und verständnis zu bekommen und heute, um mich zu erinnern.

      rimini? oh schade, dass dir das gar nicht gefallen hat. ich war dort auf urlaub und ich mochte es gern. wir haben viele ausflüge gemacht (san marino, ravenna), sind viel am strand spaziert und haben unglaublich herrlich gegessen. ich war eher positiv überrascht, weil es mir nicht wie tourismuswahnsinn vorgekommen ist. allerdings gab es an unserem eck kaum große hotels, es war sehr ur-italienisch. da waren wir wohl im angenehmeren grätzel 🙂

  40. Ich kann es nachvollziehen!
    Las Vegas mag ich auch gar nicht. Es gibt einfach nichts schönes…

  41. Cooler Beitrag! Mit Las Vegas auf dem ersten Platz hätte ich wirklich nicht gerechnet 😉 Aber kann es irgendwie auch nachvollziehen.. ich war zwar selbst noch nicht dort, aber könnte mir vorstellen, dass mir der ganze Rummel dort ein wenig zu viel sein könnte. Aaber was weiß ich hehe, da kann ich nicht wirklich mitreden, wenn ich nie in Las Vegas war 😛
    Das letzte Bild von euch ist übrigens total süß!

    Und was ich noch sagen möchte: ich komm leider nicht täglich zum Blogs lesen, aber ich könnte gerade stundenlang deine Beiträge durchstöbern 😀 Ich finde deinen Blog wirklich großartig !! Sowohl die Bilder, als auch deinen Schreibstil.

    • 🙂 ich hätte es mir auch nicht gedacht. und wenn es nicht so gehyped werden würde, hätte ich es sicherlich auch nicht als so mies wahrgenommen. aber ich musste da einfach ein statement setzen und ich habe mich acuh WIRKLICH nicht wohl gefühlt. vor allem wenn man bedenkt, dass auf dem strip (!) jede woche ein mensch erschossen wird. na das muss ich echt nicht haben.

      dankeschön 🙂 das chique machen nach tagen in der wüste und im auto und ungeschminkt und nationalpark war echt ein genuss und das musste natürlich vor der coolen fensterfront auch festgehalten werden 🙂

      ich freu mich sehr, dass dir die sachen gefallen, es steckt ja doch viel herzblut darin 🙂 dann komm ganz oft wieder und verlier acuh selbst nicht die lust am bloggen, es wär schade!

  42. Mich hat Paris total enttäuscht, aber das kann eventuell auch an zu großen Erwartungen liegen, die man mit der Stadt verknüpft! Wahrscheinlich kann die Enttäuschung immer größer sein, wenn man mehr erwartet 😀 Wir waren beispielsweise auch spontan in Bled in Slowenien – vollkommen ohne Erwartungen- und es war total super! 🙂

    • zu große erwartungen sind immer ein problem – das kenne ich auch! ich hatte das mal in venedig, da lags aber auch an den extremen erwartungen. und in las vegas. bäääh, kann ich gar nicht leiden, die stadt. andersrum kenne ich es aber auch. da war mein überraschungshighlight valletta auf malta.

      • Ja das stimmt, wir waren beispielsweise von Lissabon mega positiv überrascht oder von Bled in Slowenien – im Endeffekt schaut man sich eh am besten alles selbst an und bildet sich eine Meinung 🙂

        • von lissabon hab ich auch schon viel positives gehört – das ist auf meiner „will ich mal sehen liste“ jetzt ein ordentliches stück nach oben gerutscht ^.^

  43. Pingback: Eure Reisetopps und Reiseflopps | Finding Hummingbirds

  44. Pingback: Mobile Memories of America: Ein Roadtrip im Zeitraffer & Blogparade: was bedeutet reisen für dich? – episoden.film

  45. Haha…gut geschrieben! Mit Vegas muss ich dir voll und ganz zustimmen! Darüber habe ich letztens auch geschrieben und musste feststellen: Das Hotelzimmer war das Beste:D Gut das wir nur eine Nacht geblieben sind!

    • danke chrissi und herzlich willkommen auf meinem blog 🙂 wir waren 2 nächte dort und es hat mir ganz gut getan einmal kein programm zu haben und ein bisschen durchschnaufen zu können, weil die 10 tage davor echt voll waren, aber ich war echt froh, als ich die stadt nur noch im rückspiegel gesehen hab!

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