Mein Hamburg-Kurzurlaub ist ja schon eine Weile her. Genau gesagt liegt mein erster Besuch in der Hansestadt bald sechs Jahre zurück – das war noch meine Zeit vor Lightroom. Darum dachte ich, ich durchforste die Bilder vom ersten Urlaub mit dem Herzmann nochmal und schaue, ob sich vielleicht eine Neuauflage lohnt. Hamburg war 2011 unser erster gemeinsamer Urlaub und hat in unserer Biografie daher eine gewisse liebevolle Sonderstellung.

Wie ihr sicher schon bemerkt habt, habe ich meine Fotostrecken von der verlassenen Heilanstalt thematisch aufgeteilt. Ein Teil davon zeigt Bilder von Fenstern – weil Fenster immer auch eng mit symbolischer Bedeutung verknüpft sind – durchsichtig sein, in die Ferne schauen, träumen, nicht direkt hinsehen. Und weil eben grade Fenster eine metaphorische Bedeutung haben, habe ich diesen Post dazu ausgewählt, ein paar meiner gegenwärtig präsenten Gedanken niederzuschreiben.

Während ich letztens meine persönlichen 7 Reiseweltwunder vorbereitet habe (die ihr auch beizeiten zu lesen bekommt), habe ich kürzlich bei Janine etwas ganz anderes gefunden. Ihre 5 persönlichen Anti-Reisetipps. Ich fand diesen Zugang interessant, denn manchmal kommt es mir so vor, als dürfe man heutzutage ja nur noch über die schönen Dinge sprechen während das, was einem nicht gefallen hat, besser gänzlich unter den Tisch gekehrt wird. Eigentlich finde ich es aber gleichermaßen spannend, wo es jemandem und aus welchen Gründen nicht gefallen hat, wie ich leidenschaftliche Begeisterungsstürme verfolge.

Außerdem trage ich den Beitrag noch in Janines Blogparade nach, von der ich soeben gelesen habe 🙂