Berlin durchs Apfelauge & „7 Sachen“

Wie zuletzt versprochen gibt es für euch Apfelaugenbilder von meinen Berlin-Tagen. Ich hab den Kurztrip sehr genossen und selten eine so unkomplizierte Reise erlebt. Vielleicht auch, weil ich in der Stadt kaum wo „so unbedingt hin musste“ und es deswegen angenehm stressfrei war. Berlin ist sowas wie Wien 2.0. Wem auch immer ich damit auf den Schlips trete – sorry! Aber es ist für mich einfach so gewesen. Die Menschen sind höflich, aber nicht aufdringlich. Das Essen ist bunt und abwechslungsreich – aber günstig. Die Stadt ist spannend, sie lebt – und wirkt sehr lebenswert. Berlin, i mog di!

Im Grunde war eine Berlinreise in dem Sinn ja nicht geplant und hat sich einfach nur daraus ergeben, dass wir eben diese zwei Lost Place-Touren gemacht haben und Berlin dafür die Base war. Dann dachte ich: na wenn ich schon da bin – und habe 2 Tage länger gebucht. Berlins Geschichte fasziniert mich ungemein. Es ist beeindruckend, was diese Stadt in den letzten 100 Jahren durchgemacht – und überwunden hat. Hut ab, Berlin!

Und der schönste „kleine“ Moment: an der Spree in der Sonne sitzen, den Schiffen zusehen, Club Mate trinken und sich einfach nur wünschen, die Zeit möge ein klein wenig stehenbleiben.

PS: ja, wir haben die meiste Zeit gegessen 😉

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Zum Abschluss gibt es nun auch hier im Episodenfilm „7 Sachen“ über mich. Die liebe Heike vom Schwedenblog hat mich nominiert, euch 7 Dinge über mich zu erzählen, die nicht in der Bio stehen. Ich werde also meine grauen Zellen anstrengen und versuchen, euch abseits aller liebster Award-Fragen, Unperfekt-Stöckchen und anderer Themen etwas Unterhaltsames über mich (und die Fotografie? und das Reisen? Und Wien?) erzählen (Wer „7 Sachen über mich mit Musik“ wissen möchte, der liest einfach im Musikblog nach 🙂 )

Nach langem Grübeln und dem Verwerfen von x verschiedenen Ansätzen habe ich mich ein klein wenig von Markus inspirieren lassen, der in einem Punkt „das erste Mal xyz“ beschreibt und von unterschiedlichen „Firsts“ erzählen, an die ich mich erinnere.

  1. Das erste Mal… das Meer gesehen: mit 3 1/2 Jahren, auf Zypern. Ich erinnere mich an nichts aus diesem Urlaub, außer dass nichts so geschmeckt hat wie daheim.
  2. Das erste Mal… verliebt gewesen: mit 7 Jahren, am Gardasee. Ein wunderschöner und entspannter Urlaub mit viel Spaß, gutem Essen und den allerersten Heimfahrtränen (den ersten von vielen, sehr vielen).
  3. Das erste Mal… ein Handy besessen: mit 12 Jahren – ein gelbes Alcatel One Touch Easy. Die größte Entdeckung: SMS. Zweizeilig und in Versalien. Denn damals (1999) wusste noch niemand, was das ist. Warum man da Buchstaben eintippen kann. Anfangs, als ich die einzige war, die welche schrieb, aber nie welche zurückbekam, weils keiner konnte, dachte ich immer, ich muss Namen und Nummer dazuschreiben, damit der Empfänger auch weiß, wer ich bin.
  4. Das erste Mal… Liebeskummer gehabt: mit 13 Jahren, in Portugal. Was für ein Drama! Alex aus Essen – der Mensch mit den schönsten Zähnen, die ich je in meinem Leben gesehen hab 😉
  5. Das erste Mal… betrunken gewesen: mit 15 und vollem Programm. Meine Haut am nächsten Tag war gelb und ich trinke seitdem keine Cocktails, Longdrinks oder anderes in diese Richtung mehr. Das war jetzt fast eine Offenbarung, oder 😉 ?
  6. Das erste Mal… selbstbestimmt auf Urlaub gewesen: mit 17 Jahren, auf Kos, mit meinem Exfreund. Das erste Mal sowas wie Freiheit gefühlt. Und hier sind meine beiden allererstes „Naturfotos“ entstanden, noch lange bevor Fotografie für mich ein Thema war.
  7. Das erste Mal… einen Hollywoodstar gesehen: Jude Law bei den Dreharbeiten zu „360“ in Wien am Naschmarkt, 2012.