Prag und die Karlsbrücke & ein paar Gedanken über das Glücklichsein.

Das letzte Märzwochenende verbrachte ich in Prag. Ich besuchte dort meine älteste Freundin und habe trotz Rückenschmerzen frühfrühlingshaften Sonnenschein mit viel leckerem Essen und wunderbaren Gesprächen genossen. Zum Fotografieren blieb nicht viel Zeit und Muße, aber so ganz ohne Bilder um die Karlsbrücke gehts halt doch nicht.

Liebeslieschendani hat mich auf die Idee gebracht, über 5 aktuell tolle Dinge in meinem Leben zu schreiben. Erst dachte ich: nah, doch nicht jetzt, wo ich im Grunde nur versuche, trotz Dauerschmerzen (mal mehr, mal weniger) irgendwie über die Runden zu kommen ohne zum grantelnden Suderanten zu werden. Und dann dachte ich: oh doch! Genau darum und genau jetzt! Also: 5 Dinge, die mein Leben lebenswert machen, auch wenn gerade ein großer Brückenpfeiler „Gesundheit“ nicht so mitmacht, wie er sollte (denn wann machen diese Grundpfeiler denn schon mal alle mit? Und dann beginnt man wieder mit der Prokrastination des Glücklichseins.)

Kochen: Neue Rezepte ausprobieren und dem Körper Gutes tun

Was ich so alles koche, das könnt ihr übrigens hier verfolgen. Jedenfalls bin ich im Moment abends mehr zuhause, weil unterwegs sein zum Teil einfach zu mühsam ist (das stimmt, seit das Wetter schöner ist, nicht mehr so ganz ganz, aber dennoch). Die Zeit kann ich endlich nutzen, um in der Küche zu experimentieren, total viel neue Zutaten ausprobieren und mich mit Rezepten spielen. So haben schon Bulgur und Quinoa, Couscous, Melanzani, Granatapfel, Zucchinichips und vieles mehr ihren Weg auf meinen Speiseplan gefunden (und warten darauf, wieder und wieder gekocht zu werden 😀 )

Bloggen: Sich Zeit nehmen, aus Gedanken Worte und Bilder werden zu lassen

Los war ja immer was, hier im Episodenfilm. Aber ich habe ja auch öfter drüber geschrieben, dass ich das Gefühl habe, dass etwas wenig Persönlichkeit in den Fotogalerien mitschwingt. Wenn man sich intensiv mit physischen Problemen auseinandersetzt, schwingt auch immer viel Psychisches mit. Das spiegelt sich hier unweigerlich wider. Ich schreibe wieder Texte und lasse Gedanken fließen und genieße es, meinen Gefühlen wieder näher zu kommen. Es sprudelt grade nur so, an Dingen die gedacht, geschrieben, gesagt werden wollen. Das habe ich sehr vermisst.

Lesen: in andere Welten abtauchen

Während der Strombehandlung, während dem Warten auf den Physio, es gibt wieder mehr Gelegenheiten, ein Buch zur Hand zu nehmen.

Spielen: Pubquiz, Roomescape-Games und Gesellschaftsspiele

Beim letzten (und meinem ersten) Pubquiz hab ich einige Punkte für uns herausgeholt, yeah! Mittlerweile haben wir auch schon viele Schlüssel gefunden, Schlösser geknackt und Zahlencodes gelöst. Und die nächsten Spieltermine stehen schon fest. Ein Riesenspaß! Außerdem sind wir bereits Meister im Umschreiben von Dingen, Rekordhalter im Begrifferaten und kennen langsam aber sicher die Trivial Pursuit-Fragen auswendig.

Stricken: Anziehsachen selber machen und Antiwegwerfwert schaffen

Eines meiner liebsten Hobbies als Kind – handarbeiten, ist über die Jahre völlig in der Versenkung verschwunden. Dank hipper Stricksets und -anleitungen habe ich Schlumpfhauben, Schlauchschals und geraffte Stirnbänder gestrickt – die ich allesamt liebe! Und ich habe immerhin noch 4 jungfräuliche Knäuel vorrätig, die auf Verarbeitung warten.

*

Und zum Schluss: Bei Lexa habe ich eine wunderbare Blogparadenidee aufgegriffen. Sie möchte wissen, wann wir glücklich sind.

Das ist eine berechtigte und sehr schöne Frage, die auf den ersten Blick so leicht zu beantworten wirkt, aber dann doch immer weitere Kreise zieht. Ich bemühe an dieser Stelle mal wieder eins meiner Lieblingszitate von Kettcar:

Zu erkennen, dass man glücklich war, ist leicht. Zu erkennen, dass man glücklich ist, ist Kunst.

Und vielleicht liegt genau hier der Unterschied. Wenn ich mich frage, wann ich glücklich sein kann, dann ist der erste Impuls: „Wenn die Grundpfeiler Gesundheit, Sicherheit, Familie, Freunde und Liebe in Ordnung sind.“ Jein. Denn man ist nicht automatisch glücklich, nur weil nicht grade irgendwo ein Unglück passiert (zumindest nicht aus meiner Erfahrung). Gleichzeitig ist Glück auch inzwischen drinnen möglich. Selbst in Phasen der Trauer, der Schmerzen oder Sorgen kann man Glück empfinden – vielleicht auch genau dann. Vielleicht ist das wahre Glück, das richtige Glücklichsein, genau das, wenn du in dem Moment diese Welle an Wärme empfindest, dieses Gefühl, das dich nichts anderes als lächeln lässt, egal was sonst gerade los ist in deinem Leben. Weil du gerade von jemandem eine Nachricht bekommen hast, der im richtigen Moment die richtigen Worte für dich gefunden hat. Weil dir gerade nichts fehlt in diesem Moment und sich die kaputte Welt trotzdem so perfekt anfühlt. Weil die Natur, das Wasser, der Himmel so unbeschreiblich schön sind und alle Sorgen und Nöte nichtig scheinen lassen. Weil jemand extra zu dir gefahren ist, um dich vor einem sechsbeinigen Monster zu retten. Weil du gerade in der Sonne an der Spree sitzt oder im Tretboot am Stubenbergsee und nichts als der Moment zählt. Weil beim ausgedehnten, gemeinsamen Brunch mit einer Freundin auch am 3. Tag die Gesprächsthemen noch zuviele sind um heimzufahren. Weil dir jemand sagt „Wenn ich sterben müsste, dann hoffe ich nur, dass du da bist damit ich dir sagen kann, wie dankbar ich dafür bin, dich gehabt zu haben.“ Weil es Menschen gibt, die einem das Gefühl geben, für ihr Leben von Bedeutung zu sein. Weil man das Gefühl hat, etwas geschafft zu haben, auf das man lange hingearbeitet hat. Weil man überzeugt davon ist, den richtigen Weg gefunden zu haben. Weil sich Glück immer im Kleinen offenbart, während man aufs Große wartet.

Oft werden Glück und Zufriedenheit verwechselt. Denn Zufriedenheit ist ein Grundgefühl, das man empfindet, wenn alles grade so, wie man sich wohlfühlt. Zufriedenheit kann man bewusst anstreben, kann man lernen und leben. Glück hingegen kann glaube ich nie ein Dauerzustand sein. Wenn wir also „nach Glück streben“, dann werden wir immer auf der Reise nach dem Regenbogen sein, irgendwo im Wartezimmer. Denn das Glück findet uns, man kann ihm nicht nachjagen und das Glück kommt und geht, es bleibt nicht an einem Ort. An dieser Stelle noch ein anderes Zitat:

We do not remember days. We remember moments.

Glücklichsein kann man lernen, verlernen und wieder lernen. Um die glücklichen Momente zu bemerken und zu begreifen, fotografiere ich. Um nicht zu vergessen und das Gefühlspaket des Moments auch später noch durchleben zu können. Um das Leben festzuhalten. Glück empfinde ich beim Essen, bei meinen Lieblingsliedern, wenn das Flugzeug startet, wenn ich Waldluft atme, wenn Filmszenen Gänsehaut auslösen, manchmal wenn ich neue Sachen kaufe und in alte Hosen passe, wenn ich ein perfektes Foto mache, wenn das Meer rauscht, wenn der Regen gegen die Scheiben prasselt, wenn ich in einem Buch versinke, wenn ich mich in den Schnee fallen lasse und auf einer Schaukel sitze, wenn ich Sport machen kann, wenn ich abends mal alleine bin und Zeit für mich habe, wenn Gespräche fließen, dass man nicht aufhören kann zu reden und viel zu spät schlafen geht, wenn man vor lauter Lachen nicht mehr sprechen kann und „wenn die Wolken lila sind.“

Drum: „Lass uns doch Geschichten schreiben, die wir später gern erzählen.“

Für alle, die es mochten und vielleicht schon längst wieder vergessen haben:

Und dann verabschiede ich mich nach dieser Textflut mit dem titelgebenden Zitat für den Musicblog:

Live is about love, last minutes and lost evenings.

74 Replies to “Prag und die Karlsbrücke & ein paar Gedanken über das Glücklichsein.”

  1. Was ist denn mit Deinem Rücken passiert? Glück ist für jeden Menschen etwas anderes. Ich könnte mir vorstellen, dass für Dich Glück ist, wenn Du schmerzfrei bist. Für mich ist Glück, wenn ich bei meinen Pferden auf der Weide bin. Dann ist alles andere unwichtig. Es zählt nur der Moment und in diesem Moment stimmt einfach alles.
    Alles Gute für Dich! ❤
    Susanne

    1. liebe susanne, das weiß ich leider nicht so genau. vermutlich jahrelange fehlhaltung, stress und unverarbeitete gefühle. und ja, das wäre definitiv glück für mich, aber ich arbeite dran. tiere bedeuten für mich übrigens auch glück, ich habe nur leider viel zu selten die gelegenheit zu tierischer gesellschaft.

  2. Tolle Bilder! Vor allem die Farbstimmung auf einem Teil der Fotos (z.B. die Brücke) ist sehr genial, total „pragig“ 🙂

    Ach, noch so ein Kochfreak *gg* ja, es ist wie eine Sucht :-).
    Nachdem wir jetzt endlich (!) einen neuen Kühlschrank mit Gefrierfach haben mach ich mich heute auf zum Markt, um ganz viel Frischzeug zum Einfrieren zu besorgen (z.B. um im Winter auch mal Frühlingsgemüse knabbern zu können und um nicht mehr von Instant-Suppe abhängig zu sein) Kochen ist für mich echt das tollste Hobby der Welt (und so praktisch).

    Und, ganz ungefragt und hemmungslos, lass ich mich nun zu einem „was ist Glück für mich“ Kommentar inspirieren:

    Wenn sich ein Tag kurzzeitig trotz ellenlanger To-Do Liste wie Urlaub anfühlt, weil ich im Park fotofieren bin
    Wenn ich nachts aus dem Fenster auf die ausnahmsweise ruhige Straßenszenerie schaue und mir der kühle Nachtwind um die Nase weht.
    Wenn ich meinen Mann auf der Couch belege (nix schweinisches ^^ ich lieg einfach nur drauf) und das Gefühl habe, mich nie mehr im Leben von der Stelle bewegen zu müssen.
    Wenn ich eine Herausforderung gemeistert habe, der Adrenalinrausch noch anhält und ich mich fühle, als könnt ichs mit der ganzen Welt aufnehmen.

    Die Liste ließe sich beliebig erweitern, denn auch für mich ist Glück eine Sache der Momente und zufrieden, so richtig zufrieden, will ich das überhaupt sein? Klingt so ziellos ^^

    Und abschließend noch gute Besserung für deinen Rücken, ich kenne das Phänomen selbst (Skoliose) ständig Rückenschmerzen zu haben und wünsche das keinem.

    1. 🙂 ich hab auch gefunden, dass die farben so sein müssen. ich nehme prag irgendwie in dieser farb- und lichtstimmung wahr 🙂

      hihi, ja, das ist es. mittlerweile geht es mir so, dass ich so gar nicht mehr gern essen gehe – weil es mir nie so gut schmeckt als wenn ich es selbst mache ^.^ klingt eingebildet, aber ich weiß auch nicht, irgendwie gibt es in restaurants immer das gleiche und das langweilt mich.
      gefrierfrach ist ein segen, ich wüsste nicht, wie ich ohne leben könnte 😉

      danke auch für die schönen worte, was es für dich bedeutet! auch diesen momenten kann ich zustimmen!!

      tatsächlich? du ärmste! ich hab auch eine (leichte) skoliose. aber ich versuche, das alles wieder soweit hinzukriegen, dass ich zumindest wieder halbwegs einsatzfähig bin – momentan bin ich einfach instabil. ich hab echt gute tage, aber manchmal auch ganz miese und da geht dann gar nix.

      1. Genau das mein ich, ja, ist wirklich toll :-).

        Also ich geh schon noch gern essen, aber meistens in speziellen Läden, wie Steakhouse (die haben einfach den entsprechenden Zugang zu Fleisch von Qualität und Equipment, den ich nicht so leicht hab) oder französische cuisine und solche Gschichten, da kann man sich toll Inspiration holen 🙂

        Naja, gab schon in meiner Kindheit Leute, dies da deutlich schwerer hatten mit der Skoliose, mir wurde z.B. das Gesundheitskorsett nur jahrelang „angedroht“, wenn ich zu wild gespielt hab, eine Schulkollegin von mir musste über ein Jahr lang tatsächlich eins tragen. Ich könnte vieles verbessern, wenn ich mich mehr bewegen würde, solang ich also vor Schmerzen nicht freiwillig dem Fitnesswahn verfalle kanns so tragisch noch nicht sein ^^. Ist hald chronisch seit ich ca. 12 bin so, mal schlimmer, mal besser, man gewöhnt sich (in dem Fall leider) an vieles.

        1. mir gehts auch so. es gibt so einige lokale, die ich total gern mag und wo ich mich auch richtig auf die gerichte freue. aber das betrifft nicht die breite masse der restaurants ^.^

          ohje, das ist dann natürlich ein ganz anderes ausmaß. aber als kind hatte ich das auch noch nicht, bei mir hat sich das erst später durch die allgemeine fehlhaltung entwickelt. sich an vieles gewöhnen – da hast du sicherlich recht. an manches muss man sich ohnehin gewöhnen, ob man will oder nicht. an manches gewöhnt man sich, obwohl es auswege gäbe. wichtig ist, denke ich, das eine vom anderen zu unterscheiden.

          1. Gibt natürlich auch bei Restaurants immer Qualitätsunterschiede 🙂 und bei den nicht so tollen spar ich mir auch lieber das Geld und bring selbser was Leckeres auf den Tisch.
            Das eine vom anderen unterscheiden, ja das wär wirklich mal wichtig ^^

  3. Prag ist einfach eine wirklich hübsche Stadt. Gerade Abends oder nachts. Wenn es so schön beleuchtet ist, sieht es auch ziemlich magisch aus. 🙂

    Wir spielen immer noch regelmäßig mit der Familie. Zur Zeit läuft es meistens auf Phase10 raus. Oder Cluedo… Gerade um Weihnachten herum machen wir wahre Cluedo Schlachten. Was ich dann immer sehr genieße und lustig finde.

    Stricken und Häkeln mag ich ja auch sehr gern. Zur Zeit habe ich nicht wirklich Zeit dafür, aber ich mache das echt gern. Es entspannt mich total, gerade weil die Hände Beschäftigung haben und man trotzdem noch nebenbei ein bisschen fernsehen kann oder so.

    Gerade jetzt sind Enten ja total süß. Wenn man sie mit all ihren kleinen süßen Babies sieht… ^^

    Da hast du absolut recht. Vor allem kommen mir beim Thema Fotografie und Architektur immer vor allem Häuserschluchten in New York oder irgendwelche krassen mega Städte in den Sinn… mit „normaler“ Architektur kann ich dann erst recht nichts anfangen. Da bin ich erstaunlich unkreativ.

    Ich hatte leider ziemlich Pech mit meiner Kunst Lehrerin. Was sehr schade war, immerhin hatten wir den Kunst LK und damit auch wirklich sehr, sehr viel Zeit. Da hätte man so tolle Projekte und Dinge umsetzten können und sie war leider sehr uninspiriert und hatte nicht wirklich Lust auf solche Sachen… das hat mich schon oft echt geärgert. Einige Zeit nach Beginn der 12ten haben wir auch gemerkt, dass ihre Themen einfach nur alte Abiaufgaben waren usw. Total nervig! Da könnte man wirklich mehr aus dem Unterricht rausholen! Daher war die Dame wirklich keine Frau, die mich inspiriert oder unterstützt hat. Da fand ich meine Deutschlehrerin zum Beispiel wesentlich besser. Aber die war natürlich wiederum nicht dafür geeignet mich in meinen Berufswünschen zu unterstützen. Bei mir waren leider alle sehr, sehr auf die klassischen Sachen festgefahren. Jura oder Medizin. Oder Ingenieur… solche Sachen hätte man werden sollen. Gerade mit meinen Noten.
    Bei meiner Schwester ist es jetzt leider genau das gleiche…

    Das war wirklich ein recht interessanter Artikel. Diese 7-Jahre Schritte kann man halt tatsächlich ganz gut erklären. Weil man mit sieben Jahren mit der Schule anfängt bzw. mitten drin steckt und die erste Kindheitsphase rum ist. Dann ist man nach weiteren sieben Jahren mitten in der Pubertät… das nächste Mal entscheidet sich viel für den Beruf usw. Irgendwie zieht sich dieser Abstand also von Anfang an durchs Leben und geht dann wohl auch unbewusst auf Grund dieser „Prägung“ so weiter.

    Na ja, was ist schon viel. Wenn man bedenkt, dass ich ja eine komplette Homepage bekommen ist das echt okay. Das mit dem Blog läuft ja mehr nebenbei, weil ich ja eh auf einen anderen Server umziehen muss usw. Vor allem habe ich jemanden gefunden, der ca. gleich alt ist und mit dem ich auf einer Wellenlänge bin. Zu irgendjemandem möchte ich damit halt auch nicht gehen.

    1. das stimmt allerdings! obwohl ich davon dieses mal nicht soviel mitbekommen hab. das letzte mal hab ichs gesehen, da waren wir direkt an der karlsbrücke abendessen.

      echt? meine familie ist so eine antispielerfamilie. wir sind über mensch ärgere dich nicht raus gekommen und das mag eigentlich keiner von uns 😉 oder jeder mag was anderes und andere spiele dafür so überhaupt nicht. nur eben trivial pursuit, das mögen wir alle ganz gern, spielen es aber auch äääußerst selten. cluedo finde ich richtig toll, hab ich aber erst 2x gespielt.

      du sagst es. stricken beruhigt total und es hat was unglaublich befriedigendes, wenn so ein schal zwischen den fingern wächst und wächst 🙂

      das ist aber echt ein jammer. bei uns gibt es ja keine LKs und deswegen auch keine fächer, mit denen wir soviel zeit verbringen. wir haben bis zur matura quasi alles – was ich persönlich total idiotisch finde, aber bitte. ich hatte ein totales glück mit unserer lehrerin in bildnerischer erziehung (sagte ich ja schon ^.^) und mit meinem deutsch-prof hab ich immer auf teufel komm raus diskutiert. das war extrem wichtig für mich. und meine englisch lehrerin und mein psycho/philo-prof waren echt spitze. also wir hatten schon ein paar gute leute. leider in fächern mit „allgemeinbildungseffekt“ nicht so, was mir zum teil bis heute peinliche lücken beschert.
      allerdings war bei uns das thema „danach“ so un-präsent wie es nur ging. da wurde nicht drüber geredet und es hat eigentlich jeder so getan, als gäbe es dieses thema nicht. war wiederum auch nicht so super.

      ja ich habe das bei mir eigentlich auch sehr ähnlich wahrgenommen. lustig, wenn der artikel das also dann genau von der ebene beschreibt.

      das ist sooo wichtig. wir haben in der firma eine agentur, wos immer wieder probleme gibt und das irgendwie nicht so rund läuft. das ist total frustrierend.

  4. Sehr stimmungsvolle Fotos mit toller Farbgebung und einem wunderbaren Licht. Und deine Gedanken über das Glück, denen kann ich nur zustimmen. glück ist für mich immer etwas Momentanes, leicht Vergängliches, Flüchtiges. Das andere ist Zufriedenheit. Manchmal gehen die beiden Zustände ineinander über.
    LG, Ingrid
    P.S. Und alles Gute für deinen Rücken. Das dauert hoffentlich nicht zu lange …

    1. dankeschön für deine worte, liebe ingrid. es dauert leider schon eineinhalb jahre und es dürfte jetzt dann bald mal zu einem ende kommen, aber nicht immer tut der körper, was der kopf will, wenn man noch nicht rausgefunden hat, was die seele braucht (oder so)

      1. Das tut mir Leid, liebe ‚Paleica‘. Es hat meist mit dem Beruf zu tun … (so unsere Erfahrung).

        1. ja, das auch. aber nicht nur. es hat meist mit verdrängten und unaufgelösten gefühlen zu tun 😉

  5. Einfach toll!
    Ich glaube im letzten Absatz hast du den Nagel sehr gut auf den Kopf getroffen und so schön diese vielen Kleinigkeiten beschrieben, die das Leben irgendwie ausmachen. Es gab mal eine Zeit da habe ich dieses Glück in den kleinen Dingen irgendwie nicht so ganz gesehen oder auch nicht sehen wollen. Mittlerweile habe ich das wohl wieder neu gelernt, dass einem einfach etwas kleines, ein liebes Wort, ein schöner Moment, ein tolles Geräusch, ein frisch gepflückter Blumenstrauß, ein schmackhaftes Essen, ein entspannendes Bad, schnell ein kleines Häufchen an Glück beschert. ❤
    Wenn du mal traurig bist, dann lies dir deinen Absatz, mit den Dingen die Glücklich machen durch – mich haben die Worte beim Lesen gerade glücklich gemacht.

    1. dankeschön ❤ das freut mich wirklich sehr!
      mir geht es übrigens genauso. ich habe das sehr früh verlernt, dazwischen ein wenig aufgeschnappt, dann total verlernt – und jetzt geht es mal besser, mal schlechter. aber auf jeden fall gibt es ein bewusstsein dafür.

  6. Danke 🙂
    Danke für die schönen Bilder, für den tollen Text und die Gedanken dadrin und danke für das Video. Ich hatte es wirklich schon wieder völlig vergessen.

  7. Auf Deinem Pragspaziergang bin ich Dir gerne gefolgt – und er hat mich daran erinnert, Dich zu fragen, ob Du Jo’s Monday Walks (https://restlessjo.wordpress.com/jos-monday-walk/) kennst. Ich vermute, sie würde sich über Deine Bilder freuen.

    Und Deine Gedanken sind keine leichte Kost (was ich gut finde) – habe ich gerne gelesen. Ich denke darüber nach. Danke für den Anstoß!

    1. nein, kenne ich nicht – muss cih mich mal umschauen!
      danke auch für deine worte zu meinem text. es freut mich, wenn es gelesen wird und seinen empfänger findet!

  8. I remember visiting Prague just before Christmas 1999 and being impressed by it’s charm and atmospheric beauty … and all the shops selling garnets! I was not as muc into taking pictures then … I was taking photographs but not like I’m taking photographs now if you understand what I mean 🙂

    Your list reads like belated new year’s resolutions 😉

    Hope your back is feeling better dear x

    1. dear geoff, i can imagine, that prague before christmas must be really beautiful. yes i know exactly what you mean. probably the same thing my parents always did when they were on holiday 😉
      in a way, that’s true. but as everyday somewhat like a „new year“ is starting, it can be written everyday (and should be remembered everyday 🙂 )
      well, i’m working on it. but it takes so much time and sometimes there’s one step forth and two behind.

  9. Du sprichst mir wirklich aus der Seele, Paleica.
    Deine Worte haben mich zum Nachdenken gebracht und hier und da auch den Tränen näher gebracht.
    Es ist wirklich wahr, dass man sich gerade in Zeiten, wo nicht alles so rund läuft, auf die glücklichen Momente konzentriert. Nur so kann man diese Zeiten überstehen. Wie Du schon schreibst, Glück kann so viel sein und vieles, was für Dich Glück bedeutet, bedeutet es auch für mich. Eine besondere Glücksquelle sind immer wieder mein Mann und mein Sohn.

    Ich wünsche Dir von Herzen, dass die Gesundheit bald wieder mitspielt.

    Liebe Grüße
    Sonja

    1. liebe sonja, danke für deinen wunderbaren und sehr persönlichen kommentar und deine lieben wünsche! ich hoffe auch – aber die gesundheit ist manchmal einfach ein symbol für etwas anderes und manchmal muss man alte baustellen bereinigen, dass sich der körper wieder beruhigt.

  10. Die Mischung machts mal wieder!! Erst entführst Du mich in eine Stadt in der ich seit Jahrzehnten nicht mehr war und wo ich so gern mal fotografieren würde. Dann bringst Du mich zum nachdenken, zum schmunzeln und wieder zum nachdenken… Wow, bist Du anstrengend ;-))) Toll wie Du es schaffst jedes mal wieder einen Punkt zu treffen der mich irgendwie (und je nach dem mal intensiver und mal weniger intensiv) anspricht… Danke dafür!

    1. du verleitest mich immer zu herzchen, dabei bin ich sonst nicht so. aber anders kann ich schwer ausdrücken, wie sehr ich mich über deine worte freue. genau darum bloggen wir doch, gell. damit wir andere berühren und ein kleiner teil von ihnen werden. sorry wenn ich dich anstrenge, das gehört zu meinem naturell 😉 (um mein umfeld nicht zu überfordern gibts den blog hier, dann müssen die nicht alles ertragen 😛 )

      1. Ach von Dir nehm ich doch immer gern Herzchen an ;-)) Ich hoff (nein ich bin mir sicher) das Du das „anstrengend“ richtig interpretiert hast… Wenn nicht sag Bescheid, ich erklärs Dir in ein paar Zeilen via Email ;-))) Und ich komm sicher nie an den Punkt an dem ich Deinen Blog nicht mehr ertragen möchte/kann!!!

        1. keine sorge, das hab ich 🙂 aber ich freu mich dennoch immer über zeilen per mail 🙂 🙂 🙂 und das freut mich. es geht mir mit dir ebenso!

  11. Die Bilder sind wunderschön!

    Ich wünsche dir sehr, dass es dir bald wieder besser geht!

    Ich finde schön, dass du gerade jetzt trotzdem/erst Recht Dinge aufschreiben konntest, die dich glücklich und dein Leben lebenswert machen!

    Liebe Grüße
    Judith

    1. danke liebe judith, das wünsche ich mir auhc. ich denke aber, dass ich endlich auf einem guten weg bin, auch wenns noch ein stückchen sein wird, das ich gehen muss, bis ich endlich wieder neue pfade betreten kann.
      für mich ist das total wichtig, sonst habe ich einfach das gefühl, das leben rinnt an mir vorbei.

  12. Ein wirklich schöner Beitag! In vielen Textpassagen habe ich mich ein Stück weit wiedergefunden 🙂

    Und auch der Slam von Julia Engelmann ist hierfür super gewählt! Den kannte ich schon und musste ihn mir jetzt gleich noch mal anhören – einfach schön 🙂

    Schön zu lesen, dass du mehr Zeit in der Küche verbringst. Meine Freundin und ich sind gerade auch ganz eifrig dabei gesünder und abwechslungsreicher zu kochen. Das macht einfach unheimlich viel Spaß: Einerseits verbringt man Zeit zusammen und andererseits kann man sich ausprobieren, wenn es dann noch schmeckt, sind alle glücklich 🙂

    Und da es nicht untergehen soll: Gute Besserung für dich und deinen Rücken…Auf das der Sommer kommen kann und du nicht an dein Zuhause gefesselt bist.

    LG
    Ronny

    P.S.: Prag ist eine schöne Stadt zum fotografieren. Ich bin auch immer gerne dort, wobei ich es schon lange nicht mehr war. Du hast der Stadt schöne Bilder entlockt 🙂

    1. danke für deinen kommentar und die vielen lieben worte!
      ich finde den text von julia engelmann toll und höre es mir alle paar monate an, weil ich mich da sooo sehr drin wiederfinde. es ist wie ein lied, das ich immer mal wieder hören mag 🙂
      kochen war bei uns immer schon etwas, das wir gemeinsam gemacht haben und wir hatten acuh immer spaß dran. aber irgendwann ist man eingefahren und macht immer das gleiche. aus dem wollt ich raus, zumindest gelegentlich, nicht jeden abend jause, sondern eben auch mal was anderes, neue zutaten. und dann verbringt man auf einmal auch unter der woche wieder mehr zeit bewusst zusammen 🙂

      danke auch für die guten wünsche, die kann ich brauchen. im sommer ist sowieso alles immer ein bisschen leichter. außer während der typischen wiener hitzeperiode 😉

  13. An den Slam-Beitrag kann ich mich immer noch gut erinnern, kam total oft im Radio 🙂 Bielefeld liegt in der Nähe, deswegen haben wir hier viel davon mitbekommen und drüber geredet.
    In Prag war ich erst ein mal, aber es war wunderschön! Ein perfekter Tag, tolles Wetter, die halbe Stadt gesehen und einmal die Künstler bewundert 🙂
    Ich freu mich total, dass du auch deine Glücklichmacher geteilt hast 😉 Auch wenn manchmal ein paar Sachen nicht funktionieren, ist man doch irgendwie glücklich! 🙂

    1. finde ich super 🙂 ich höre ja kein radio, daher weiß ich gar nicht, ob das bei uns gelaufen ist, aber über die sozialen netzwerke kriegt man solche hypes ja immer recht zeitnah mit 🙂
      ich gehöre zu den menschen, für die glücklichsein immer eine art aufgabe ist. das geht bei mir nicht so von selbst, wie ich es bei anderen erlebe. aber immerhin ist es möglich und ich habe viel dazugelernt, schöne momente wahrzunehmen und zu genießen – mitunter durch das bloggen ^.^

  14. Erzähl aber nicht nochmal, du könntest keine Stadtfotografie 😉
    Sehr schön stimmungsvolle Bilder. In Prag war ich leider noch nicht. Aber würde gerne mal … Kommt noch.

    Nette Idee, 5 Glücksmomente aufzuschreiben.
    Ich finde die Idee super, weil es einen in dem Augenblick so freundlich ‚zwingt‘, die Aufmerksamkeit auf die Momente zu richten, in denen man sich glücklich fühlt. Es sind Momente, aber wie du schon sagst, wir neigen dazu, zu vergessen, dass sich das Leben aus Momenten zusammen setzt und nicht aus einem Glücksrausch.
    Wie oft übersehen wir diese Momente, weil wir nur die sehen, in denen wir nicht glücklich (oder nicht zufrieden sind). Es lohnt sich, sich selbst darauf zu schulen, dann und wann die Perspektive zu wechseln. Das erhellt die Stimmung ungemein 😉 (Und damit meine ich nicht ‚Positives Denken‘, das erscheint mir manchmal etwas hohl, denn dann nehme ich all das andere, dunkle, was in mir ist, nicht mehr wahr. Das ist aber auch wichtig.)
    Aber den Blickwinkel darauf richten, dass es TROTZ unglücklicher oder unzufriedener, schmerzvoller oder trauriger Situationen, immer auch zwischendurch Glücksmomente oder Zufriedenheitsgefühle geben kann, die Kraft geben, wenn ich sie wahrnehme.
    So wie du es machst, trotz deiner unglücklichen gesundheitlichen SItuation. Für die ich dir im Übrigen nur das Beste und vor allem Bessere wünsche!!

    Da würde mir jetzt noch viel zu einfallen, da könnte man fast einen Themensalon draus machen ;-).

    Danke dafür, über das Gedankenfutter freu ich mich (ich find das/dich übrigens überhaupt nicht anstrengend ;-), es ist ungemein inspirierend, deinen Blog zu lesen und sich mit dir auszutauschen!!) noch ein wenig … liebe Grüße

    1. 😉 ach weißt du… sagen wir so: architektur kann ich nicht. den charme einer stadt einfangen. hier an der karlsbrücke wars ähnlich wie am pariser platz. ein eingegrenzter ort, an dem man zeit hat, blickwinkel zu suchen. das finde ich schon schön 🙂
      und prag läuft dir bestimmt nicht davon 🙂

      die sache mit dem positiv denken sehe ich sehr ähnlich. das ist eine floskel der verleugnung und um das geht es nicht. man sollte das leben in der gesamtheit erfassen und empfinden, aber den negativen gefühlen nicht immer soviel mehr raum geben als den positiven.

      danke auch für deine lieben wünsche und worte! es wird acuh wieder, ganz bestimmt. aber es ziiiieht sich und dann ist es mal besser, man freut sich, dann kommt wieder ein rückschritt und da ist es oft schwer, motiviert zu bleiben.

  15. Wow, um das nochmal hinzu zu fügen: das Video ist großartig. Puh …
    Der Sinn des Lebens ist das Leben. Vergisst man manchmal, wenn man etwas älter wird. Sollte man aber nicht. In diesem Sinne: einen schönen Tag dir!

  16. Ein toller Text zum Thema Glücklichsein, der regt wirklich zum Nachdenken an. Und das video kenn ich schon, wirklich genial 🙂
    In Prag war ich vor zwei Jahren mit meiner Uniclique. Ich hatte damals nicht so viele Erwartungen an die Stadt aber war im Nachhinein dann doch begeistert. Es gibt einfach so viel zu sehen… 🙂
    …Du hast ja schon wieder ein neues Blogdesign und diesmal ist es ganz anders als deine letzten, hab ich das Gefühl.. 🙂 Ich dachte eben im ersten Moment, ich wäre auf dem falschen Blog gelandet 😀
    Es gefällt mir sehr gut und ich mag dieses Layout glaube ich auch lieber als immer die Post Vorschau. Allerdings finde ich das Bild im Hintergrund ein bisschen störend, insbesondere neben den Bildern in deinem Post. Da wirken die Bilder nicht so gut wie bei deinem alten Design finde ich…
    Liebe Grüße und noch ein schönes Restwochenende
    Lea
    LICHTREFLEXE
    FACEBOOK

    1. liebe lea, ich freu mich sehr, dass der text so gut angekommen ist. war ja doch wieder ein stück persönliches, da freut einen interesse am meisten 🙂
      ich hab beim ersten mal prag auch nicht allzu viel erwartet, hab mich aber sehr wohl gefühlt. diesmal wusste ich ja schon, wie es in etwa sein wird und ich hab einfach die atmosphäre genossen.

      jaaa ich musste mal wieder was neues haben. allerdings bin ich nciht sicher, wie lang es bleiben wird. mal sehen ^.^ tut mir leid, wenn es dich verwirrt hat 😉
      das mit dem hintergrund.. das kann ich halt leider nicht ändern -.-

      ich wünsch dir einen wunderbaren wochenstart!

  17. Liebe Paleica,

    nicht nur die Bilder sind schön, sondern auch deine Worte.
    Manchmal denke ich mir: Es ist doch so einfach glücklich zu sein. Man muss sich diese kleinen Glücksmomente nur schaffen, wenn sie nicht von alleine kommen. Und da kann es schon so einfach anfangen, wie sich was richtig tolles kochen. Sowieso liebe ich gutes Essen. Gerade dann noch im Urlaub…PERFEKT! 🙂

    Den Text von Julia Engelmann liebe ich auch. Gerade beim Hören hatte ich wieder ne richtige Gänsehaut. Die Worte gehen runter wie Öl. Wieviel verschiebt man in seinem Leben..wieviel spart man sich auf..nimmt man sich vor..und dann verstreicht die Zeit.

    Ich selbst schaffe es zwar noch nicht alles zu realisieren was ich mir erträume (ich will zum Beispiel unbedingt wieder einen Hund haben, aber Job und Reisen sprechen dagegen), aber ich habe in den letzten paar Jahren doch viele meiner Träume aufgegriffen und sie realisiert. Ich nehme viele Dinge weniger wichtig, manche dafür umso mehr und das macht mein Herz glücklich.

    Viele deiner beschriebenen Glücksmomente teile ich sogar mit dir.

    Das Glück kein Dauerzustand sein kann, ist sogar gut so. Sonst verlernt man es zu schätzen.

    Was man sich aber wirklich oft sagen muss, so wie es Julia Engelmann auch tut: Wir haben unser Leben selbst in der Hand. Gesellschaft und Job sind zwar ein Teil von uns, sollten uns aber nicht einnehmen und vernebeln. Beide geben uns am Ende unseres Lebens nicht das zurück, worauf wir ihretwegen vielleicht verzichtet haben.

    Ich wünsche dir alles Liebe und freue mich auf viele weitere schöne und tiefgründige Beiträge von dir!

    LG Janine

    1. liebe janine, danke für deinen lieben und persönlichen kommentar!
      ich sehe das ähnlich wie du. aber es ist nicht immer einfach. es gibt zeiten, da versinkt man so im alltag und in den kleinen frustrierenden dingen, dass man drauf vergisst. dann muss man es sich ganz bewusst in erinnerung rufen. dann hilft es immer, diesen text anzuhören. das löst in mir auch immer etwas aus und erinnert mich an das, worauf es ankommt.

      ich finde es auch toll, dass du das so schaffen konntest. bei mir ist in den letzten jahren auch so wahnsinnig viel passiert, vieles habe ich sicher besser gemacht, einiges umgesetzt, anderes wiederum, worauf ich nicht so stolz bin. aber das leben ist ein lernprozess und man muss fehler machen um weiterzukommen.

      in diesem punkt stimme ich dir absolut zu: wir müssen unser leben leben und gesellschaft und job müssen irgendwie drumrumpassen. oder zumindest muss es uns platz für uns selbst lassen, irgendwie.

  18. Ach, was für ein wunderbarer Beitrag… Man sollte sich wohl wirklich des Öfteren mal bewusst machen, was einem Freude macht. Wenn du nichts dagegen hast, würde ich den Post bei Gelegenheit gerne mal bei mir verlinken und das Thema aufgreifen 😉
    Und deinen Rücken betreffend hoffe ich wirklich für dich, dass da bald mal Besserung eintritt, ich weiß ja selbst, wie doof das ist :-/ Ich meine ich hab dir in den Kommentaren auf meinem Blog schon mal ein Buch empfohlen… probier das doch mal aus, mir hat’s geholfen.

    LG, Isi

    1. ja liebe isi, das sollte man. es ist halt nicht einfach, wenn man nicht von natur aus so ist. das gute ist aber: man kann es lernen!
      ich würde mich sehr freuen, wenn du den post aufgreifst!! jederzeit gern!
      das mit dem buch habe ich anscheiennd irgendwie verpasst oder vergessen mir aufzuschreiben. kannst du mir das nochmal verlinken bzw. sagen?

        1. ah super, dankeschön – da muss ich mich mal informieren, das hab ich wohl tatsächlich verpasst!

  19. Auch wenn es nicht viele Fotos sind von Prag, so sind diese doch wunderschön und machen Fernweh ..

    Dauerschmerzen klingt aber gar nicht gut 😦 Ich hoffe das gibt sich bald wieder! Ist’s der Rücken? ohje ohje ..
    Aber ich finde auch – gneau deshalb ist so eine List mit 5 Dingen super. Das lässt die positiven Dinge erstrahlen 🙂

    P.S.: Ein sehr hübsches Theme hast du da, nur mit der Scrollbar komm ich leider gar nicht klar 😦 Die hat mir das Lesen wirklich sehr erschwert, so zappelig.

    1. liebe melanie, es freut mich, wenn die fotos ein wenig stimmung transportieren. es war an dem tag auch sooo schön dort und zum glück konnte ich das ein bisschen mitnehmen.
      ja, der rücken. eine langwierige sache. aber ich hoffe, dass ich nun endlich am richtigen weg bin. ein paar gedrückte daumen können sicherlich nicht schaden!

      ich weiß, die scrollbar ist doof. ich weiß nur leider nicht, wie ich das ändern könnte oder woran das liegt 😦

  20. Ooooaaah… ein neues Layout. Schick! 😀

    Jetzt konnte ich leider nur den halben Beitrag lesen, weil ich los muss zur Physio, aber ich komme heute Abend nochmal vorbei und antworte auf deinen Beitrag. Ich lass dir aber schon mal die Antwort zu deinem letzten Kommentar da:

    Klingt doch wirklich nach einer tollen Kombination. Freude und Komfort in einer Beziehung klingt sehr harmonisch. 🙂 Bei uns ist es Schutz und Wissen. *haha* Und es passt wie die Faust auf’s Auge. xD

    Also bei Windward MUSS man nicht zwingend kämpfen, soweit ich das bislang gesehen habe. Du kannst auch einfach viel Handeln und durch die Gegend fahren, Touristen von Hafen zu Hafen schippern etc. Einfach Quests erfüllen. ^^ Vielleicht gibt es ja eine Demo die ihr mal runterladen und spielen könnt. Dann könnt ihr es euch einfach anschauen und mal ausprobieren. 🙂

    Ja… auf den Konsolen gibt es wenig solcher Spiele, auch andere gehen mir sehr abhanden, aber man kann ja am Rechner heutzutage viel machen. Ich spiele zum Beispiel >Ori and the Blind Forest< mit Controller und theoretisch kann ich auch mehrere Controller anmelden und man könnte zusammen spielen. Man braucht aber dann halt auch ein Spiel, dass nicht für einen Einzelspieler ist. *haha*

    Ja das kenne ich, es gibt auch bei mir so ein paar Sachen die ich nicht esse oder manche auch nur in bestimmter Art, Weise und Form. Also zum Beispiel mag ich Spargelcremesuppe, bin aber kein großer Spargelfan. ^^

    Die Schuhformen sind zurzeit einfach seltsam und dann überlegt man sich zu einem guten Schuhgeschäft zu gehen, aber da steigen die Preise dann wieder enorm. Wobei diese Schuhe natürlich auch länger halten, dass muss man fairer Weise sagen. 🙂 Aber manche davon, sehen halt dann auch nicht sooo toll aus. -.-"

    Ich bin eigentlich ein ziemlich geduldiger Mensch, außer wenn dann etwas auf mich zukommt, worauf ich mich sehr freue, da werde ich richtig hibbelig. *hahaha*

    Die manuelle Therapie war, gerade in der ersten Stunde, ziemlich schmerzhaft, aber ich habe das Gefühl, dass es hilft. Naja, mal sehen wie es weiter geht. Vier Termine hab ich noch und dann ein Gespräch mit dem Arzt. Hoffentlich geht dieses blöde Gefühl im Finger wieder weg. ^^

    Es gibt wirklich so den ein oder anderen Traum den ich einfach unbedingt weiter träumen will und ich habe jetzt beschlossen ein Traumtagebuch zu führen. Das lege ich mir mit Stift nebers Bett und wenn ich aufwache schreibe ich rein, was ich geträumt habe. Dann sehe ich vielleicht auch mal ob ich manche Sachen WIRKLICH wieder Träume oder ob es sich im Traum nur so anfühlt. xD

    Bis heute Abend meine Liebe! ♥

    1. Tjaja… und aus Dienstag Abend wird Mittwoch/Donnerstag Nacht. Tut mir leid, es kommt immer anders als man es sich vorstellt. Aber jetzt ran an den Speck:

      Prag sieht für mich ebenfalls nach einer sehr fotogenen Stadt aus. Ich finde ja vorallem das Bild rechts oben, das etwas „gealterte dunkle“ links mit der Brücke und das letzte ganz besonders schön. 😀 Machst du dir eigentlich Fotobücher aus deinen ganzen tollen Bildern? Und darf ich dich noch was anderes fragen? Wenn du in eine Stadt fährst, welches Objektiv ist IMMER mit dabei?

      5 aktuell tolle Dinge… ja das klingt nach einem Beitrag den ich auch mal verfassen sollte um mir über sowas klar zu werden, aber ich kann ja in Zukunft nicht immer nur deine Beiträge „mopsen“. xD Trotzdem toll… mal sehen, vielleicht bekomme ich ja was zusammen. 😀

      Kochen… OH MAN! Ich hab den Brief immer noch nicht los geschickt, jetzt wird es aber aller höchste Eisenbahn. Ich pack auf jeden Fall noch ein Rezept dazu, dass wir letztens für äußerst lecker befunden haben. Uiuiui… aber ich kann gut verstehen, warum das etwas tolles ist. ^^

      Am besten gefällt mir dein Punkt 2: Bloggen.
      Man merkt wirklich sehr, dass du zu „alter“ Form zurück kommst. Ich hoffe das ist jetzt nicht missverständlich, aber ich mochte es früher sehr, wenn mehr persönliches mit eingeflossen ist. In der heutigen Zeit ist irgendwie alles so extrem redaktionell. Weißt du was ich meine? O.O

      Absolut richtig. Ich lese jetzt einfach auch immer mehr. Ich fahre, wenn ich zur Physio muss, ein bisschen früher los und wenn ich im „Stau“ oder ander Schranke festhänge, dann komme ich wenigstens nicht zu spät und wenn ich gut durch komme, dann habe ich Zeit zum lesen. ^^

      Handarbeiten ist ja auch ein tolles Hobby. Ich finde es so schlimm, dass es früher so verschrieen war als „alte Oma Zeug“ oder sowas… das hat mich immer total gestört, aber mittlerweile ist es ja sogar schon fast „cool“ oder „in“ wenn man seine Mützen selbst macht. 😀 Ich finde es jedenfalls schön, nicht mehr blöd angeschaut zu werden.

      Ich könnte deine Punkte auch aufführen, wären wohl etwas anders, aber doch sehr ähnlich. Na mal sehen… *hihi*

      Gerade sprießen auch wieder sehr viele Blogparaden aus dem Boden. Ich finde das richtig schön. 🙂 Dieses Video ist IMMER wieder sehenswert und mir gefällt auch immer noch der eigene Patronus am besten. 😉

      So… jetzt aber eine gute Nacht und bis bald. :-*

      1. und es macht nix, dass es später geworden ist. ich dachte mir nur, ich warte mit dem antworten, bis du nochmal da warst, damit es nicht zu chaotisch wird 😉

        prag ist auch wirklich toll. und naja, fotobücher. ich würde gern, aber meistens fehlt die zeit. von meinen „größeren“ reisen hab ich sie fast komplett (da fehlen nur paris und berlin), von den „normalen“ hab ich ab 2012 gar nix 😦

        also wenn ich die nikon mithab, dann ist das 18-200mm immer dabei. und ansonsten kommt es sehr drauf an, wohin ich fahre. wenn ich weiß, dass natur ein thema ist oder innenräume, dann kommt das weitwinkel mit. das ist eigentlich meistens mein reiseset. oder, wenn es eine kleinere reise ist (wie in prag), dann hab ich nur die kleine canon g15 dabei. die ist recht flexibel, hat eine super abbildungsleistung und kann makro ziemlich gut – wenn der fokus nicht grade zickt.

        du darfst übrigens immer gern meine beiträge mitnehmen. ich freu mich doch total, wenn es jemanden inspiriert. und grade die 5 dinge hab ich ja auch von liebeslischen übernommen 🙂

        ach macht ja nix. überrasch mich einfach mit dem brief. er kommt bestimmt irgendwann, wenn ich gar nicht mehr damit rechne 😀

        danke auch für die lieben worte zum bloggen. das freut mich sehr. ich fühle mich jetzt auch mit den beiträgen wieder viel wohler. es ist viel mehr von mir drin und ich hab das gefühl, dass mir das etwas nützt, auch in ein paar jahren mal, beim reflektieren und zurücklesen 🙂 und auch das feedback ist großartig. ich bin echt begeistert, wie es sich die letzten monate entwickelt hat.

        Zum Rest stimme ich einfach zu: lesen ist super, handarbeiten ist super und julia engelmann sowieso 🙂 ach, und blogparaden 🙂

    2. es freut mich sehr, dass das layout gefällt 🙂 es ist ein bisschen extravagant, finde ich – drum weiß ich nicht, ob es eeewig bleiben wird. aber im moment gefällt es mir richtig gut 🙂

      wir haben grade wieder einen sherlock holmes fertig. mal sehen, womit wir weitermachen 🙂

      spargel, gruuusel! also das gehört zu den dingen, die ich wirklich gar nicht mag. und zwar in KEINER form. aber das, was du beschreibst, kenne ich auch. so ging es mir lange mit tomaten und mango. ich mochte alle produkte davon, aber die frucht selber nicht. mittlerweile zum glück schon 🙂

      traumtagebücher sind super. man entdeckt da echt einiges über sich selbst. ich bin ein großer fan davon und schenke meinen träumen eigentlich schon lange ziemlich viel aufmerksamkeit 🙂

  21. Liebe Paleica,

    Leider komme ich erst heute dazu etwas zu schreiben, ich lag mal wieder im Krankenhaus.
    Deine Bilder von Prag sind sehr sehr schön, ich kenne Prag nur aus Filmen, ich war noch nie dort.

    Ich bin auch gerade dabei einen Beitrag zu Lexas Blogparade zu schreiben. Ich bin ganz bei dir, dass man das Gefühl Glück zulassen muss. Ich kenne Menschen, die das nicht können. Für mich liegt das Glück nicht in einem großen Ganzen, sondern in vielen kleinen Dingen.

    Liebe Grüße, Bee

    1. liebe bee! ohje!! geht es dir denn nun schon besser? du ärmste!

      es freut mich, dass dir die bilder gefallen. prag ist definitiv eine reise wert. eine sehr schöne und gemütlich stadt, wenn acuh im zentrum immer sehr voll. ein besuch lohnt sich aber in jedem fall!

      auf deinen beitag zur blogparade freu ich mich schon! ich lese immer sehr gern bei dir!

  22. Das dritte Bild ist einfach wunderbar! Die Stadt sieht auf Bildern immer soooo schön aus… irgendwann schaue ich sie mir auch mal an ^-^

    Eine kranke Freundin hat mir mal nahe gebracht, Glück in kleinen Dingen zu finden. Vor allem in der Pubertät war es gut, sich zu sagen: Die Schokolade macht mich jetzt glücklich, auch wenn der Tag echt scheiße war.
    Oder so. Ich denke, das wende ich bis heute an und die blühenden Rosen oder die Wassermelone sind immer wieder Punkte, die meinen Stress etwas reduzieren ^^

    1. jaaa das tut sie. weil sie es auch ist 😉
      was das glück der kleinen dinge angeht – das seh ich definitiv genauso. aber manchmal verliert man leider den blick darauf.

  23. Liebe Paleica, ich war schon länger nicht mehr hier…irgendwo anders eben….
    auch bei deinen MagicLetters hinke ich hinterher…

    aber dein wunderbarer Beitrag und deine zauberschönen Bilder aus Prag….hach……schööööööön!
    Wir haben im vorletzten Jahr 2 Tage Sommer in Prag und an der Moldau erleben dürfen….
    das war sicher nicht unser letzter Besuch in dieser tollen Stadt.

    Es sind die kleinen Dinge, die das Leben l(i)ebenswert machen!
    Handarbeiten, Bücher, Fotos, Zeit….Geschichten (wie von Julia so toll erzählt)!
    Alles Liebe für dich…..und bald wieder magische Buchstabenbilder
    Liebe Grüße, Gabi

    1. P.S:……hab ich eigentlich gesagt, dass ich GÄNSEHAUT beim LESEN deiner Worte hatte….Drück dich!

    2. liebe gabi, umso schöner, dass du nun doch wieder hier bist!
      das macht nix, immer hat man keine zeit. vielleicht ergibt es sich ja für dich irgendwann wieder!

      prag ist herrlich. ich war schon einmal im november dort und wollte unbedingt nochmal hin. es ist eine sehr gemütliche stadt, ich mag sie gern.

      alles liebe auch für dich, vielleicht bist du nun ja wieder öfter hier 🙂

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