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Lieblingsapps für Fotografie: Farben und Filter

Edit: ich reiche diesen Beitrag zu Leas Blogparade „Fototipps“ ein 🙂

Nachdem der Beitrag über Hipstamatic letztens ja sehr positiv aufgenommen wurde, dachte ich, wenn es grade reinpasst und es sich ergibt, stelle ich euch Apps vor, die ich nutze, mag und erzähle euch, was sie mir bringen. Ich habe durch Empfehlungen schon die eine oder andere praktische kleine Anwendung gefunden die mir viel Freude macht, also vielleicht nutzen euch meine Findings ja auch 🙂

Farben und Filter sind sicher sowas wie die Kernkompetenz sämtlicher Fotoapps, denn irgendwie lieben viele den (pseudo)analogen Charme, dieses unperfekte in einer perfekten (digitalen) Welt. Ich will hier aber nicht ins Sinnieren abdriften, sondern euch meine ans Herz gewachsenen Fotoapps vorstellen 🙂 Ich sammle sie ja, seit ich ein Apfeltelefon hab und es haben mittlerweile schon viele ihren Weg auf meinen Home-Bildschirm gefunden (und einige sind auch schnell wieder rausgeflogen). Ein paar aber bleiben und haben ihre ganz persönlichen Vorzüge. Die Liste ist endlos, aber ich versuche für euch, hier meine top 3 Spielereien zu definieren, die ich nutze, um Bildern ein bisschen Stimmung zu verleihen:

Mextures

Der Name „Mextures“ setzt sich wohl aus „mixed textures“ zusammen. Man kann hier bei dieser App nämlich genau das tun: verschiedene Texturen, Farbnuancen und Strukturen übereinanderlegen. Viel Spaß beim Experimentieren!

Zum Download im Appstore

      Fotor

Eine App, die es endlich mal für Android und Apple gibt. Fotor. Auch hier nutze ich am liebsten die Farbfilter. Obwohl ich das Nachbessern von Schärfe, Kontrast, Sättigung und Co in der App sehr angenehm finde. Auch die erweiterten Farbeinstellungen sind hier sehr easy und wer ein bisschen Lightroom-Kenntnisse hat, wird sich mit den Begrifflichkeiten schnell zurecht finden. In-App-Käufe sind möglich, meiner Meinung nach aber nicht notwendig, da im Grundpaket schon einige sehr nette Varianten enthalten sind und ich für die anderen Features andere Favoriten habe.

Die fotor-Filtet eignen sich gut für kräftige und bunte Effekte.

Download fotor für App- und Play Store

Afterlight

Erfreulicherweise gleich noch eine App, die sowohl Apple als auch Android-Nutzern zur Verfügung steht. Afterlight. Eine Ansammlung von Filtern, die jedes Retrolookherz höher schlagen lässt (das hört sich so an, als würde ich von denen bezahlt. Werd ich nicht. Aber ich freu mich immer wie ein Kleinkind über solche Spielereien). Was ich hier gern mag, ist, dass ebenfalls die Grundlagen der Bildbearbeitung easy zu bedienen sind. Ich muss also nicht zwangsläufig anderswo hinswitchen. Zusätzlich gibt es noch ein paar Lichteffekte und wirklich VIELE Farbfilter. Einziges Manko: ich habe es noch nicht geschafft, die Filter für mich gedanklich zu kategorisieren und muss immer alle durchklicken.
Zum Download im Appstore

Zum Download im Playstore

Außerdem noch erwähnenswert:

Vintique – diese habe ich monatelang am häufigsten verwendet, weil mir 3 von den Filtern einfach richtig gut gefallen haben. Irgendwann wird der immergleiche Look aber langweilig (so sehr man ihn auch mag), drum verwende ich sie nur noch selten. Außer für meine Foodfotos auf kalorienaffin, denn die sind fast alle mit dem Filter „Classic“ versehen 🙂 Auch für Android.

Picfx – relativ neu in meiner Sammlung. Immer wenn ich die App öffne, denke ich mir „oh, die ist ja super“. Sie hat es aber irgendwie noch nicht ganz ins Relevant Set meiner Bildbearbeitungstools geschafft. Die Filter sind super und sie hat einen super „Stapeleffekt“. Was ich hier besonders mag, ist, dass in der Filtervorschau schon das eigene Bild mit dem Farbeffekt angezeigt wird.

53 comments on “Lieblingsapps für Fotografie: Farben und Filter

  1. Danke für das Teilen 🙂 Ich persönliche nutze zur Zeit sehr gerne Fotor. Aber Afterlight hat definitiv mein Interesse geweckt.

  2. Danke für die Tipps. ‚Afterlight‘ benutze ich auch manchmal, aber selten. Die anderen kenne ich noch nicht. Aber gerade ‚Mextures‘ werde ich testen. 😉 Ich bin irgendwie bei ‚BeFunky‘ für Fotos vom Handy hängen geblieben. Allerdings eher wegen der Bearbeitungsmöglichkeiten als wegen der Filter, aber die sind auch nicht schlecht.

    • ich bin gespannt, vielleicht zeigst du ja ergebnisse, wenn du es probiert hast 🙂
      befunky hab ich auch, aber noch nie ausprobiert – ich hatte im kopf, dass man sich da registrieren muss?

      • Nein, muss man nicht. Glaub ich ???
        Kann mich nicht erinnern, vmtl. hätte ich es dann erstmal gelassen :D, ich hab schon so viele Foto-Apps wieder abgeschossen, weil sie mir sinnlos erschienen.

        • hmm. dann werd ich nochmal einen blick riskieren. musste nämlich gestern mal ordentlich aufräumen, mein apfel hat mir erklärt, es wären nur noch 53kb speicher übrig. befunky ist der aktion gestern wegen deinem kommentar noch nicht zum opfer gefallen 😉

  3. danke für die Tipps, wünsche einen super Tag, Klaus

  4. super Idee von dir die Apps im Verleich auch mit Bildern darzustellen. Da hat man einen guten Vergleich. – hhmm, ich nutze ja manchmal zum Spass HIPSTERMATIC und muss sagen, dass mir die Ergebnisse irgendwie mehr liegen. …oder sagen wir so: sie reichen mir aus.

    • ja weißt du ich denke mir, da kann man sich einfach mehr drunter vorstellen. das heißt zwar nicht, dass diese bilder charakteristisch für die apps sind, sondern eher für die stimmung, die ich zu dem zeitpunkt hatte, aber trotzdem.
      hipstamatic mag ich auch – das ist prinzipiell auch eine meiner liebsten apps. die hab ich letztens ja schon ausführlich vorgestellt 🙂

  5. salieschen

    „Afterlight“ hört sich von den vorgestellten Apps am besten an, finde ich persönlich. 🙂 Allerdings lege ich über meine eigenen Photos grundsätzlich keine vorgefertigten Filter. Ich mache lieber alles per eigener Hand am PC, und schaffe mir somit meine eigene Sache … Auch wenn man vielleicht nicht sofort den Unterschied sieht. 😉

    • wow, machst du das auch mit den handyfotos? da würd ich glaub ich nie fertig werden. ich nutze meistens die filter und oft halt dann auch noch manuelle einstellungen. in diesen apps gibt es ja überall die möglichkeit, die parameter der bilder zu korrigieren wie tiefen, lichter, schatten, kontrast, etc.

      • salieschen

        Meine Handykamera ist leider sehr schlecht, von dem her erübrigt sich das so gut wie ganz… Aber grundsätzlich schon. 😉 Und du hast schon Recht, mit einer App ist das zeitlich gesehen alles natürlich lockerer! 😉

        • ooh ich verstehe. naja „echte“ bilder 😉 würde ich auch nicht mit dem smartphone bearbeiten. zumindest noch nicht. weil es total angenehm ist von der bedienbarkeit. aber irgendwie ist lightroom derzeit noch durch nichts zu ersetzen.

  6. Ich kannte nur Fotor. Gefällt mir auch gut, wenngleich man mit vorwirft so viel zu „verbessern „, dass es am Ende nicht mehr natürlich aussieht. Muss die anderen probieren

    • es muss ja auhc nicht natürlich aussehen. ich finde es eigentlich ganz gut, wenn jeder so seinen eigenen stil und seine eigene wahrheit hat.

  7. Fotor habe ich auch auf meinem Äpfelchen, benutze ich aber eigentlich nur gelegentlich mal für Collagen, wenn ich mit PhotoCollage nicht das richtige finde. Das man auch Bilder damit bearbeiten kann, ist mir bisher wohl entfallen und im Grunde auch egal. Früher habe ich noch etwas mehr ausprobiert und häufig Magic Hour oder Snapseed benutzt, mittlerweile bin ich aber ziemlich monogam in Sachen PhotoApps und benutze eigentlich ausschließlich VSCO Cam. So hab ich quasi sowohl zuhause als auch unterwegs relativ ähnliche Arbeitsabläufe bei der Bildbearbeitung 🙂

    • Magic Hour war früher auch einer meiner Favoriten, Snapseed verwende ich immer noch gern, wenn ich Bilder selektiv korrigieren will. aber das müssen dann schon wichtige Bilder sein, sonst tu ich mir den Aufwand nicht an. Mit VSCO Cam hab ichs jetzt schon mehrmals probiert, aber aus irgendeinem Grund werd ich einfach nicht warm mit der App. Ich weiß nicht, was da los ist. alle schwärmen davon, aber zu mir scheint sie nicht zu passen.

      • Ja, so isses halt manchmal. Entweder es passt oder es passt nicht. Aber glücklicherweise gibt es ja genug Alternativen in der App-Welt, da ist für jeden was dabei 🙂

  8. Sehr cool, da gibt es so viel Auswahl und dein Post ist da schon hilfreich. Muss ich mir mal genauer anschauen deine Vorschläge 🙂

    • 🙂 viel spaß beim ausprobieren! ich finde ja immer, dass die anzahl an fotoapps so unüberschaubar ist, dass ich selber über tipps oft ganz dankbar bin 🙂

  9. tolle Tipps und vor allem vielen Dank, dass Du mitgemacht hast 🙂 Von Afterlight habe ich schon ganz oft gehört, die anderen Apps sagen mir noch nichts 😀
    Oh wie toll, ich bin unglaublich neidisch 😀
    Bis auf Cartagena und Valencia kenne ich alle Städte.. Bin besonders gespannt, was du von Tanger hält (oder warst du schon mal dort?). Das musst du dann unbedingt berichten 🙂
    Liebe Grüße
    Lea

    • oh immer wieder gern. mich hat ein bisschen der blogparadenvirus erwischt, könnte man fast sagen. irgendwie sind die früher immer alle an mir vorbeigegangen und jetzt hab ich doch ein paar entdeckt, die ich sehr schön finde.
      bei tanger muss ich ehrlich sagen, dass ich noch nicht weiß, ob ich dort von bord gehe. in tunis war ich auch am schiff, momentan gehts mir so, da ich doch bald mal wieder in die USA möchte will ich ungern arabische stempel in meinem pass haben.

  10. Perfekt! Danke für die schöne Sammlung. Ist bei mir grad echt ein Thema, Dein Timing hätte also nicht besser sein können 😉 Aber die ganzen Apps haben halt auch was negatives an sich… Viele Handyfotografen haben einfach nicht das Gespühr für den passenden Filter (OK das ist relativ, je nach Geschmak, aber in meinen Augen passt es oft nicht). Das ist bei Dir und Deinen Beispielbildern anders, das harmoniert total… Und macht Lust die Dinger selbst mal zu testen 😉

    • das freut mich, dass es sich gut getroffen hat 🙂 ich suche ja immer, hab dann ein weilchen meine favoriten und dann ersetzt wieder das eine ein anderes.
      da gebe ich dir recht. ich denke, dass es einige halt auch übertreibe. aber im grunde muss es jedem selbst gefallen. und der trend hat sich ja von anfangs den extremen lomo-looks mit den crossfarben und so eh eher zu sanftem retro-touch verschoben, ich persönlich finde, dass das vielen fotos einfach besser steht 🙂

  11. ich bedanke mich auch, alles Gute, Klaus

  12. Möp, die kenn ich ALLE noch nicht. Wie soll man sich da entscheiden? Mein iPhone kommt eh schon an seine Speichergrenzen… Und ich habe schon ein paar Foto-Apps. Muss ich wohl noch etwas ausprobieren, welche die passenden für mich sind. Danke für die Anregungen!

    • ich hatte das problem am montag auch. als ich die kamera geöffnet hatte, sagte mir ein fenster „kein speicherplatz“. 53kb waren noch übrig. jetzt hab ich mal auf die schnelle einiges gelöscht. aber vielleicht ist für dich da ja was dabei!

  13. Ist ja interessant, ich habe noch nie irgendwelche Apps benutzt. Muss ich mir mal näher anschauen.

    LG Soni

  14. beautiful shots and edit!

  15. schönes Wochenende, Klaus

  16. okay, das kann ich sehr gut verstehen, das kommt dann wirklich nicht so gut. Ich war ja in Tanger und fand es da persönlich auch nicht so toll^^Es gibt wirklich schöne Städte / Örtchen in Marokko, aber Tanger gehört meiner Meinung nach nicht dazu. 😀 Chefchaouen fand ich cool. Tanger fand ich eher gruselig, da habe ich mich (mit meinen blonden langen Haaren^^) alles andere als wohl gefühlt. Doch eine komplett andere Welt dort 😀
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende wünsche Ich dir 🙂
    Lea
    LICHTREFLEXE
    FACEBOOK

    • am samstag hab ich noch von einer anderen freundin gehört, dass sie sich in marokko als blondine total unwohl gefühlt hat. also denk ich mal, ich werde das wahrscheinlich eher auslassen, zumal es dort nichts gibt, was mich immer schonmal ansehen wollte. marrakesch hätte mich schon interessiert, aber tanger werd ich glaub ich wirklich aussparen. allgemein mag ich diese orte nicht, die quasi nur vom tourismus leben und die menschen dann mehr oder weniger so aufdringlich sein MÜSSEN, um irgenwdie durchzukommen. das ist halt dann der nachteil am kreuzfahren – man kann sich die destinationen nicht selber aussuchen.

  17. Sehr interessant, mal zu lesen, was andere mit ihrem Smartphone und Fotoapps so machen.
    Ich habe schon unzählige Apps ausprobiert und alle wieder gelöscht. Klingt blöd aber ich kann mit einem Handy keine Bilder machen. Ich tue mich schon mit einer Kompaktkamera extrem schwer.
    Dementgegen bieten Stockagenturen ja nun schon Handyfotos in ihren Portfolios an, was bei mir noch immer für Kopfschütteln sorgt.
    Ich nutze Instagram als Spielzeugfotoapp und Camscanner um Dokumente zu digitalisieren.
    LG von Jan B.

    • mit kompaktkameras kann ich auch nicht mehr umgehen. mit dem handy ist es einfach anders. eine andere ästhetik, ein anderer zweck, andere motive. aber ich versteh gut, wenn es einem nicht liegt.

  18. Schöner Beitrag. Zwar benutze ich solche Filter eher selten, liegt aber wahrscheinlich daran, dass ich relative selten mit meinem Apfel-Telefon fotografiere! 😉
    Liebe Grüße
    Katja

    • ich hatte auch so phasen, wo ich es gar nicht genutzt hab. seit einer weil aber recht kontinuierlich schon. vielleicht hab ich mich letztendlich dran gewöhnt?

  19. Ich kann noch wärmstens die App „Snapseed“ empfehlen! Damit kann man fast alles machen.. Unzählige Filter, Feinabstimmungsmöglichkeiten und auch Punktkorrekturen sind möglich. Liebe Grüße!

    • snapseed wird dann bei „selektiver korrektur“ vorgestellt – dazu gibts dann einen eigenen empfehlungspost 😉

  20. Toller Post! Die App Picfx ist meine Lieblingsapp ich komm mit den Filtern super klar und mag die Bokeheffekte, die man auswählen kann. Deine Top 3 kenne ich noch garnicht. Werde ich mir aber mal im App Store anschauen!
    Liebe Grüße
    Jennie 🙂

    • liebe jennie, picfx macht mir auch immer mehr spaß und ich hab schon einige bilder damit versehen. es freut mich, wenn du vielleicht durch die tipps was neues finden konntest.

  21. Ich bin über die Blogparade von Lichtreflexe hergekommen.
    Ein paar Sehr schöne Apps hast du vorgestellt.

    Mit Afterlight liebäugel ich auch schon etwas länger, allerdings konnte ich mich noch nicht durchringen mir eine Playstore-Karte zukaufen-daher wartet die App noch auf mich 😀

    Ich benutze am meisten:
    Power Cam
    Pixlr
    Square Instapic (um die Bilder mit Rahmen für Instagram zu versehen)

    und ich habe noch:
    VSCO Cam
    und InstaBohkeh
    die beiden nutze ich eher selten, letztere fast garnicht mehr.

    Beider deine Apps muss ich mir mal anschauen:)

    Liebe Grüße
    von Julia
    http://www.gefluester2ride.blogspot.de

    • hallo julia, schön, dass du den weg auf meinen blog gefunden hast!
      afterlight ist echt eine super app. das lohnt sich definitiv!
      pixlr hatte ich auch, die ist dann aber irgendwie wieder verschwunden. VSCOcam ist ja glaube ich die beliebteste, aber mit der werde ich irgendwie nicht wirklich warm. ich glaube ich bräuchte mal jemanden, der sie mir erklärt 😉

  22. Pingback: Lieblingsapps für Fotografie: selektive Korrektur | episoden.film

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