22 Replies to “#jesuisparis”

  1. Das ist wohl so. Wir müssen versuchen, trotzdem friedlich und empatisch weiter zu leben. Jetzt erst recht.

    1. ja frank, das müssen wir natürlich unbedingt. dennoch ist meine illusion des friedens auf unserem kontinent erschüttert.

        1. idyllen sind fantasiekonstrukte, das ist keine frage. dennoch habe ich früher nicht gedacht, dass mein gefühl für europa eine „idylle“ ist.

  2. Ich hoffe, dass das schreckliche was passiert ist nicht gegen die unschuldigen Leute instrumentalisiert wird, die eben genau vor diesem Horror und Terror in ihrer Heimat flüchten, und endlich von Ländern gemeinsam gegen die IS unternommen wird, damit diese nicht noch mehr Anschläge (in Europa und den Mitleren Osten) verüben können.
    Wie man sieht ist Europa leider nicht so sicher wie man immer glaubt.. 😦

    1. ich muss ehrlich sagen, ich habe keine ahnung, was jetzt passieren wird. ich denke, dass diese diskussionen bei uns schon seit langem falsch geführt werden, dass nicht angesprochen wird worum es gehen sollte sondern politik und medien die bevölkerung versuchen „auf ihre seite zu ziehen“ anstatt sachlich lösungen für bestehende probleme zu finden. was dieselben jetzt aus dieser sache machen… macht mir sorgen.

  3. Ja, jetzt erst recht und trotzdem fühlt es sich komisch an, wenn man weiß, dass überall und jederzeit etwas passieren kann 😦

  4. Ich bin auch für jetzt erst recht. Und vor allem bin ich stark dagegen, dass wir uns von solchen Anschlägen einschüchtern und verängstigen lassen. Obwohl natürlich immer und überall irgendwas passieren kann, sehe ich es gar nich ein mich nicht mehr sicher oder wohl zu fühlen, da würde man aber vermutlich sowieso paranoid werden.
    Ich hoffe aber auch, dass die Konsequenz daraus eine gemeinsame Zusammenarbeit gegen die Ursache des Problems (nämlich terroristische Organisationen) und keine Abschottungspolitik gegen die Flüchtlinge, die selbst ja auch Opfer desselben Problems sind.

    1. liebe kate, da hast du unbestritten recht. aber ich finde es schwierig, das einfach so abzuschütteln. dennoch muss man es mit aller kraft versuchen. wie das alles politisch und medial weitergehen wird… ich weiß es nicht.

  5. Mir geht es ähnlich. Schockstarre, Fassungslosigkeit. Aber dann habe ich ein Video gesehen, auf dem die Besucher des Fußballspiels das Stadion verlassen haben und die Marseilles gesungen haben. Gänsehautfeeling. Ich weiß nicht, wie unser Europa sich in den nächsten Monaten entwickeln wird.

  6. ein ganz toller Beitrag, es gibt wirklich kein Wort. Ich habe ja versucht es in Worte zu fassen, aber ich hab immer noch das Gefühl, viel zu wenig gesagt zu haben.
    Ich finde deinen Kommentar aber auch toll! Du hast so recht, wenn Du sagst, dass sie genau das erreicht haben, was sie wollten… Das ist ja das Paradoxe daran. man kann sich in der Situation nicht richtig verhalten eigentlich. Einknicken, Angst haben, das ist das was sie wollen. Aber tut man es nicht, ist es natürlich irgendwie auch nicht richtig…
    Wir sind verwundbar in unserer Gesellschaft. Aber dennoch haben wir auch so viel Gutes an unserer Gesellschaft, ich glaube da sind wir uns alle ganz sicher und das will und wird keiner von uns aufgeben..
    Liebe grüße
    Lea
    LICHTREFLEXE
    FACEBOOK

    1. liebe lea, ich wollte eigentlich nichts dazu schreiben, gestern haben dann dennoch einige worte den weg an die oberfläche gesucht, allerdings im bezug auf meine empfindung. ich finde es schön, dass viele die stille anteilnahme teilen können, denn an sich, zu der sache selbst, lässt sich nicht viel sagen, das sehe ich nach wie vor so.
      das ist es ja. und das ist das schlimme. weil diese aktionen so und so damit einen gewissen erfolg haben. „jetzt erst recht“ trifft es glaube ich gut. man muss sich heute bewusst sein (oder sollte das wohl immer), dass nichts im leben sicher ist und vor allem nicht, unsere zeit hier auf erden. danach sollte man handeln und sein leben ausrichten.

  7. Ich habe dieser Tage selbst versucht, einen Post zu diesem Thema zu verfassen, fühlte mich aber aus verschiedenen Gründen nicht wirklich in der Lage dazu. Unter anderem eben deshalb, weil es so viele verschiedene Gedanken und auch Gefühle auslöst, dass es die Worte blockiert.
    Daher finde ich es beeindruckend, wie du mit so wenig so viel ausdrücken kannst.

    1. liebe isi, mir ging es auch so. bis gestern doch einige worte ihren weg an die oberfläche verlangten. nicht zur sache an sich, aber zu meiner empfindung dazu. manchmal muss man einfach schreiben und manchmal muss man eben einfach nicht schreiben. danke für deine lieben worte dazu.

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