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Schöne Momente in Farbe & die immerwiederkehrende Frage nach dem „Warum“

Eine kleine Momentesammlung an Schätzen, die ich über die Jahre gesammelt hab und hier gemeinsam zeige, um meinem Gefühl zum Herbst und seiner Vielfalt Ausdruck zu verleihen. Ein Ausschnitt, kein Querschnitt über 5 1/2 Jahre Fotografie.

OLYMPUS DIGITAL CAMERADie kleinen Dinge. Eiskristalle. Jeder ein Individuum. Eine Million Individuen bilden ein einmaliges Muster.


 

blog_schoenemomente6

Die großen Dinge. Der Mond. Einmalig auf unserer Erde.


Die immerwiederkehrenden, bunten Dinge, mitten im Leben.


 

Die immerwiederkehrenden, farblosen Dinge, am Ende des Lebens.


 

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Die flüchtigen Momente, die immer wieder kehren und dennoch für immer verloren sind.


 

Und dann wollen wieder ein paar Worte verloren werden, ein paar Worte über das Warum, weil weniger die Frage denn mehr die Antwort darauf wieder aufgetaucht ist und sich für mich zum Thema gemacht hat.

Warum bloggen wir? Warum blogge ich? Warum tut man sich das an, diese ellenslangen Stunden an Zeit, die man für dieses Hobby verwendet, wo man doch gar keinen Output hat? Man wird doch nicht schlauer, schöner, schlanker davon? Wieso also lässt es einen nicht los?

…weil diese Einschätzung eben nur von jemandem kommen kann, der diesen Zwang nicht spürt, sich auszudrücken, seine Erinnerungen zu plakatieren, seine flüchtigen Gedanken festzunageln.

Aber es ist nicht nur das. Wir werden schlauer, schlanker und schöner davon. Wir werden schlauer, weil wir vieles lesen, das andere schreiben. Weil wir durch Reise- und Erlebnisberichte Geografie und Geschichte lernen. Weil wir durch kulturelle Erfahrungen und Foodfotos etwas über fremde Kulturen erfahren. Weil wir Menschen kennenlernen und Mechanismen begreifen, was wo warum auf wen wirkt, wer wie und warum argumentiert, wenn wir zwischen den Zeilen und in bestimmten Themen lesen.  Wir werden schlanker, wenn wir das wollen, weil wir keine Zeit haben zu essen oder zu kochen oder weil wir uns Zeit nehmen, uns die richtigen Rezepte für die richtige Ernährung zu suchen oder uns von anderen zum Sport motivieren lassen. Wir werden schöner, weil wir ruhiger werden können indem wir uns sammeln und sortieren, indem wir einen Ort haben, an dem wir Belastendes auch mal abladen können. Indem Menschen zu Besuch kommen, die einen lesen und einem sagen, dass das selbst-geschriebene eine völlig wildfremde Person berührt und bereichert hat.

Wir werden schlauer, schöner und schlanker, weil wir uns vielleicht auch einmal treffen, auf einen ausufernden Fotowalk (oder auf einen Kuchen oder ein Surschnitzel, dann werden wir zwar nicht schlanker, aber immer noch schlauer und schöner), die Welt gemeinsam und doch anders sehen und unsere Sichtweisen teilen können.

Vor allem aber werden wir eines: wir werden reflektierter, zufriedener, vielleicht sogar glücklicher, weil wir so viele Menschen treffen können, die uns auf unserem Lebensweg ohne diese digitale Tätigkeit nie begegnet werden. Wir können uns austauschen, wir können unseren Horizont erweitern, wir können erfahren, dass andere uns ähnlich sind und manche ganz anders. Wir haben die Möglichkeit, Menschen zu begegnen, echt und ehrlich, unmaskiert.

Bloggen ist kein Hobby. Bloggen ist eine Lebensart.

*

Und ihr könnt mir jetzt zukünftig unter den URLs episodenfilm.at, episodenfilm.net und episodenfilm.com begegnen. Irgendwie dachte ich, es wäre an der Zeit, diese Domains mein eigen zu nennen. Sonst ändert sich hier natürlich nichts 🙂

72 comments on “Schöne Momente in Farbe & die immerwiederkehrende Frage nach dem „Warum“

  1. Warum man bloggt, kann man Außenstehenden oft nicht erklären. Meistens wird es als unsinnige Zeitverschwendung betitelt. Dein Worte haben alles so wunderbar zusammengefasst, warum wir bloggen.
    Liebe Grüße.

  2. Liebe Christina, das ist eine großartige Antwort auf die Frage nach dem Warum – ein regelrechtes Manifest, aber mit viel mehr sympathischem Augenzwinkern als es Manifeste sonst an sich habe. Mein erster Impuls war: Das muss ich übersetzen und reposten (mal sehen). Der zweite Impuls: Ich für mich persönlich würde noch hinzufügen, dass mich Bloggen insofern ausgeglichen macht, weil ich gestalten kann… Und zwar, ohne dass mir da jemand reinredet! LG Tobias

    • hallo tobias! vielen dank für deinen kommentar! manifest, das trifft es fast. ich habe diese worte in einem derartig emotionalen rush geschrieben aber natürlich soll nichts davon zu ernst sein. wenn du es reposten möchtest freue ich mich natürlich sehr! der gestalterische aspekt ist sicherlich auch eine wichtige komponente!

  3. 🙂 Gerade gestern habe ich darüber nachgedacht. Weil ich jemandem vom Bloggen erzählt habe und überlegen dürfte, warum ich das tue, was es mit mir macht und was es für mich bedeutet. Es ist nicht leicht, das jemandem zu erläutern, der es selbst nicht tut.
    Ich finde, deine Worte beinhalten viel von dem, was das Bloggen im Augenblick für mich bedeutet: Ausdruck von etwas Innerem, erzählen in Bildern, gestalten, präsentieren, sich austauschen, Menschen begegnen: von Kopf zu Kopf, von Auge zu Auge, von Gedanke zu Gedanke, Dialog, von anderen lernen, Fragen bekommen, Antworten, Rückmeldung. Selbstreflektion, sich weiter entwickeln, Ziele haben, Pläne, Bewegung. Sich selbst ‚verbessern‘. Ach, das ließe sich noch erweitern.
    Es macht Spaß.
    Und das mit dem ’schlanker‘ ist ein gutes Stichwort, ich vergesse hier regelmässig (fast) mein Frühstück, dabei bin ich schon seit Stunden auf und es wär echt mal dran 😀
    In diesem Sinne, vielen Dank für diese Gedanken!!

  4. Du sprichst mir aus der Seele! Genau wie „allesistgut“ und „tms“. Ich werde auch manchmal fragend angeschaut, wenn ich meinen Blog erwähne, aber ich bin so froh, dass ich „hier“ unterwegs bin. Hier und nicht bei Facebook, Youtube, Snapchat was auch immer. Hier wo man das erfahren kann, was du schreibst und wo ich das Gefühl habe, dass alles ein Stück weit nicht so schnell ist.

    • du sagst es. für mich waren die social networks so eine art strohfeuer. die kommen und gehen. da gab es schon x netzwerke, in denen ich aktiv war. der blog bzw die seite, aus dem er entstanden ist, begleitet mich aber nunmehr seit 15 jahren und das ist jetzt schon ein eckchen mehr als die hälfte meines lebens.

  5. Schöner Text! Gerne würde ich das auch nur so sehen, aber ehrlicherweise darf man wohl den Aspekt „persönliche Eitelkeit“ auch nicht ganz vergessen, von dem wohl niemand von uns frei ist. Gut, jetzt habe ich den Gedanken ausgesprochen und verdränge ihn auch gleich wieder. „Schlauer, schöner, schlanker“ genau :mrgreen:

    • natürlich tut man es auch, weil man feedback bekommen will und weil man gerne hört, dass man etwas sehens- und lesenswertes fabriziert. aber das ist ja auch nicht verwerflich – und das eine schließt das andere auch nicht aus 😉

  6. Ah, und die Eiskristalle und den Mond finde ich ganz groß !!!

  7. Schlauer, schöner und schlanker? Da gehe ich doch gleich mal ins Bad auf die Waage und schau mal in den Spiegel. Schöne Beitrag von Dir, der zum Nachdenken anregt warum wir das hier machen. Ich habe keine Antwort darauf, ich mache es halt. 🙂

    Liebe Grüße, Gerd

    • „ich mache es halt“ hat aber bestimmt auch irgendeinen emotionalen hintergrund 😉 aber im grunde ist das warum ja auch egal, solang man sich gut fühlt damit. ich bin halt einfach so eine analysenerd 😉

  8. boah! SUPER geschrieben, Paleica!!
    Genauso isses! Chapeau 🙂

  9. Wunderschöne Gedanken untermalt mit einer wunderschönen Serie von Momenten und dann die große Frage nach dem Warum. Eigentlich sehr schwer zu beantworten. Deine Antwort darauf gefällt mir sehr gut, wie auch die Antworten der andren Kommentatoren. Ich glaube ich kann es gar nicht genau fassen, irgendwas zwischen dir, Myriades „persönliche Eitelkeit” und Gerds „ich mache es halt…“

    Ich bin gespannt auf die weiteren Kommentare.

    Viele Grüße Jürgen

    • lieber jürgen, ich denke, es gibt auch keine allgemeingültige dafür, aber hin und wieder verlangt mein kopf danach, dass sich mein herz rechtfertigt und dieses mal kam das dabei raus. ich merke ja sogar, dass es sich für mich selbst über die jahre gewandelt hat. wichtig ist, dass es einen bereichert und nicht unter druck setzt.

  10. Ah endlich ein paar gute Argumente um es anderen zu erklären, danke 😀 Das wichtigste ist immer noch Spaß und Freude an der Sache und das merkt man bei dir eindeutig 😉

    • ja du sagst es. man liest immer wieder, wie sich viele davon unter druck setzen lassen. das soll es natürlich nicht sein. es soll einem mehr geben als es nimmt, dann stimmt die rechnung 🙂 und: danke!

  11. Tolle Momente die du da zeigst! Ich finde die Eiskristalle einfach phantastisch!

    Ein echt toller Test den du da verfasst hast, dem kann ich nur beipflichten!
    Für mich hat bloggen auch viel mit Kreativität zu tun und ist ein Ausgleich zu meinem sonst sehr techischen Beruf!

    lg
    Markus

    • vielen dank lieber markus, das freut mich sehr zu hören!
      ein ausgleich, ja, das ist es bei mir auch oft. ein ort, an dem man einfach seine seele fließen lassen kann…

  12. Liebe Paleica,

    das ist sehr schön, ich empfinde ich genau so mit dem Bloggen. Jetzt bin ich noch nicht so lange im Geschäft wie du, aber mich hat es auch richtig gepackt und ich liebe die Gemeinschaft der Blogger, das man lernt und erlebt.

    Anfangs habe ich mich noch geschämt zu sagen, dass ich blogge, heute berichte ich mit Begeisterung darüber. Einige Freund belächeln mein Blogger-Dasein, es trifft mich schon ein bisschen als Nerd abgestempelt zu werden, der ich nicht bin. Ich leiste da keine Überzeugungsarbeit, ich mag das, was ich mache. Die Freizeit dafür opfere ich gerne 🙂

    Liebe Grüße, Bee

    • liebe bee, das merkt man bei dir auch. ich finde es schön, dass du es über den ersten sommer geschafft hast und dich entschieden hast, ein teil dieser community zu werden, sonst hätte ich dich nie kennengelernt 🙂
      weißt du, das mit dem nerd-sein war früher ja noch viel schlimmer, als die meisten von dem begriff „blog“ noch nie etwas gehört haben. auch heute spaltet sich glaube ich die gesellschaft noch in content consumer und content producer und erstere können sich zweiteres irgenwie so gar nicht vorstellen – obwohl das seit facebook&co deutlich abgenommen hat. aber im grunde liegt es halt daran, dass sich viele menschen nicht vorstellen können, sich so intensiv mit themen zu beschäftigen und das ist ja auch schade.

  13. ja, das ist sehr schön, liebe Paleica,, herzliche Grüße von mir zu dir

  14. Sehr, sehr wahre Worte. Endlich bringt es mal jemand auf den Punkt. Denn ich habe mir genau diese Frage auch schon gestellt. Und erst jetzt die Erleuchtung bekommen. Und ja, Surschnitzel und (wenn es sein muss) Kuchen können eine ganz neue Bedeutung bekommen. Ich weiß wovon ich rede. Das bloggen erweitert den Horizont. Die Willenskraft und die Kreativität. Was, wenn nicht Dein Magic Letters Projekt könnte das besser beweisen… Ich bin froh meine Spielwiese zu haben und Deine Spielwiese zu kennen 😉

    • 🙂 freut mich, dass ich ein bisschen licht in dein dunkel bringen konnte 😉
      ich finds auch schön, dass du deine spielwiese eröffnet hast und dass es doch einige leute gibt, die öfter mal zu mir spielen kommen 😉

  15. Da finde ich mich unbedingt wieder. Wunderbar in Worte gefasst. Ich war so frei, den Post auf meiner FB-Seite zu teilen. Auf dass ihn viele lesen ❤

  16. Ich mache etwas falsch! Ich werde leider nicht schlanker und auch nicht schöner 🙂 Vielleicht kannst Du mir die Moleküle Deines Eau-de-Parfum Computers rüberdiffundieren damit das auch bei mir wirkt? 🙂
    Aber Du hast recht, der eigene Horizont erweitert sich ungemein und es macht riesig Spaß! Menschen zu begegnen ist einfach etwas tolles ❤

    • haha suzy, du wirst es bestimmt, aber vielleicht merkst du es nur selber nicht 😉
      ja, das finde ich auch. vor allem tauscht man sich einfach auf einem ganz anderen niveau aus, über dinge, über die man vielleicht mit engen freunden kaum redet, weil es verbal nicht so leicht ist diese dinge anzusprechen…

  17. Wunderbar in Worte gefasst! Ich stimme Dir, trotz meiner Lücken in der Blogstory, total zu. Einen Aspekt würde ich gerne noch hinzufügen: das Netzwerken. Beim Bloggen geschieht etwas, das in anderen Netzwerken deutlich weniger ausgeprägt ist: die Aktivierung der Schwarmintelligenz. Blogger sind viel interaktiver als der ’normale‘ Social Media-Nutzer. Wir (*hüstel* ich muss mich da zeitweise leider ein bisschen ausnehmen) gehen mehr aufeinander ein, schreiben Kommentare, geben Gedanken ab. Eine wichtige Qualität der Zukunft! Das Miteinander gewinnt wieder an Bedeutung.

    • liebe melanie, du sagst es. das ist auch der grund, warum mir der blog immer mehr am herzen liegt, als die anderen web 2.0 orte. es ist persönlicher und es ist bei weitem nicht so schnell- und kurzlebig wie eine twitter- oder facebook-timeline. es gibt ein archiv. ein ganzes. und man nimmt sich viel mehr zeit. es ist wie ein kurzes innehalten.

      • Es heißt ja, dass z.B. Facebook deshalb süchtig macht, weil es durch die ständigen neuen Impulse für Dopaminausschüttung im Gehirn sorgt. Also immer einen Kick gibt. Ich fühle das anders. Ja, den Effekt gibt es, aber nach einer Weile gibt es nur noch gähnende Langeweile… Das hab ich hier nicht…

        • das kann ich mir durchaus vorstellen. wobei ich glaube, dass es da vorrangig um die like geht, oder?
          ja, das ist halt der große unterschied. ein like ist schnell vergeben und vergessen, während hier doch die kommentare im vordergrund stehen.

          • Jaaaaa, neee… nicht so sehr um die Likes. Mehr um die Timeline. Man weiß ja nicht, was beim Scrollen kommt. Unser Reader funktioniert ähnlich. Das gibt dem Hirn jedes Mal einen Kick, weil jedes Mal was kommt, was wir nicht erwartet haben. Ich könnte mir aber vorstellen, dass daher dann auch die Langeweile kommt. Irgendwann sind dann eben doch bestimmte Muster zu erkennen und bestimmte Leute posten inhaltlich eben doch immer dasselbe und dann fehlt, vielleicht, der inhaltliche Unterboden. Den wir hier ja haben…

  18. Was ist ein Surschnitzel?
    Ansonsten: Es geht darum, das Leben zu teilen.

  19. Bloggen ist ohne Zweifel immer das Ergebnis einer bereichernden Auseinandersetzung, die wir im Real Life natürlich auch teilen könnten, wenn Menschen um uns wären, die sich dafür interessieren würden. Vermutlich wären in meinem Umfeld alle genervt, wenn ich mehrmals die Woche mit Bildern und Texten/Gedanken von mir ankomme und ihnen unter die Nase halte. Dann müssten sie reagieren. Beim Bloggen biete ich Inhalt an, aber ohne das irgendjemand sich genötigt fühlen müsste, den Inhalt anzusehen 😉 Wenn, dann weil er den Inhalt sehen möchte.
    Bloggen ist auch ein bisschen wie ein Tagebuch, in das man etwas schreibt, um dann und wann darin zu blättern. Dafür eignet sich im Web ein persönlicher Blog aus den von dir genannten Gründen sehr gut.

    Schön geschrieben.

    • ja, du sagst es. in der blogosphäre sammeln sich wohl einfach menschen, die dafür ein interesse haben und so kann man das bedürfnis nach ausdruck teilen – etwas, das früher nicht so leicht möglich war.
      die tagebuchfunktion ist für mich auch sehr wichtig. es dokumentiert ein wenig mein leben so mit und hilft mir beim reflektieren und analysieren und entwickeln.

  20. Du hast Recht, aber wir müssen auch aufpassen und achtsam sein. Das Leben spielt sich nicht auf Bildschirmen, in threads und Posts ab. Das Leben tobt draußen vor der Tür: Wer nichts erlebt, hat nichts zu schreiben.
    Lg,
    Werner

  21. Wirklich schöne Auszüge aus deinem Foto-Leben 🙂
    Ja, diese „Warum“ frage ist schon ziemlich alltäglich. Neben tanzenden Fragezeichen auf dem Kopf des Gegenübers. Amüsant finde ich es, wenn jemand im normalen „Digital-Alter“ nicht weiß, was Hashtags sind oder diese für uns normalen Sachen. Dann ist es lustig.
    Manchmal hilft es diese Welt hier abzugrenzen, aber für viele von uns ist es ein Teil unseres Lebens. Manchmal ein kleiner, manchmal ein großer. Manche gehen daran kaputt, machen sich selbständig damit. Jedem seine Chance und seine Risiken. 🙂

    • dankeschön 🙂
      das wundert mich auch jedes mal. ich kann mir sowas echt kaum vorstellen. aber vermutlich ist das einfach auch typsache und viele leute sind halt nur stille beobachter und reine user und haben sonst gar nix damit am hut.
      es variiert ja generell immer. es gibt diese phasen, wo es mehr und wo es weniger bedeutung hat. man darf nur nicht vergessen, dass es noch eine andere realität als die virtualität gibt, auch wenn die mittlerweile schon viel näher am „echten“ leben dran ist als sie das früher war.

  22. herzliche Grüße am heutigen Tag, liebe Paleica

  23. ich stehe unter dem Eindruck der Vorgänge in Paris, einen guten Tag für dich

  24. das sind so tolle Worte die du hier gefunden hast und ich kann dir da wirklich zustimmen.
    Ich hab es schon immer geliebt, Texte zu schreiben oder in irgendeiner Form kreativ zu sein, wie jetzt zum Beispiel durchs Fotografieren. Und da ist so ein Blog einfach die perfekte Lösung, seine „Werke“ zum einen zu zeigen, aber auch gleichzeitig so viele Gleichgesinnte zu treffen und so viel Inspiration zu bekommen 🙂
    Liebe Grüße
    Lea

    • danke liebe lea ❤ und schön dich wieder hier zu lesen!
      mir geht es da genauso. der blog ist einfach das perfekte zuhause für mich. alle anderen dinge hier im www kommen und gehen, aber diese "homepage" scheint irgendwie mehr bestand zu haben.

  25. Wunderschöne Bilder und eine sehr treffende Einschätzung zum Thema Bloggen, die ich gerne so unterschreibe 🙂

    • danke liebe ginni, es freut mich, dass ich da anscheinend eine ähnliche einschätzung habe als die menschen, die mich hier schon ein weilchen begleiten 🙂

  26. Liebe Paleica,
    erstens ist das eine schöne Sammlung deiner Schätze aus 5 1/2 Jahren Fotografie. Das Foto mit den Eiskristallen ist mein Favorit. Und zweitens musste ich schmunzeln bei deinen Ausführungen, warum wir bloggen. Danke für diesen Beitrag, der mir mal wieder aus der Seele spricht.
    Viele Grüße
    Aleksandra

    • liebe aleksandra, danke für deine lieben worte zu text und bildern! es freut mich sehr, wenn ich da ein bisschen ins schwarze getroffen habe!

  27. Liebe Paleica,

    das sind mal wieder schöne Worte. Bin ich froh, deinen Blog gefunden zu haben.
    Ich stimme dir in allem zu. Und möchte noch mein eigenes Empfinden ergänzen:
    Im Gegensatz zu dir, habe ich keine so große Leserschaft. Dennoch. Das Bloggen ist für mich Leidenschaft. Es ist meine eigene kleine Welt, die mich mit Menschen verbindet, die teilweise genauso denken. Die genau wissen wovon ich rede. Es ist mein liebstes Hobby. Es hilft mir dabei, dass mein Herz vor Freude oder auch Traurigkeit nicht explodiert. Und wenn ich nur 1,2 Menschen damit erreichen kann, dann freut mich das umso mehr.
    Da es meine Herzensleidenschaft ist, schreibe ich auch nur dann, wenn ich es möchte. Dafür bin ich dankbar. Kein Zwang, kein Druck und damit nur ehrliche Emotionen und Erlebnisse.
    Ja. Bloggen ist eine Lebensart.
    Micht macht Bloggen so glücklich. Und so lange das so ist, werde ich auch bloggen und dabei die wunderbarsten Menschen kennenlernen. 🙂

    • liebe janine, ein ganz herzliches danke für diese worte und deinen persönlichen kommentar! deinen ergänzungen kann ich zu 100% zustimmen. es ist schön, wenn das andere genauso empfinden und man diese menschen treffen und kennenlernen kann und sich gegenseitig ein bisschen das leben bereichern!

  28. Mit so vielen schönen Worten hast du zusammengefasst, was bloggen ist. Nämlich so viel mehr als nur Worte und Bilder die aneinander gereiht werden.

    Habe mich selbst auch schon oft gefragt, warum und wozu ich das eigentlich mache, aber stelle immer wieder aufs Neue fest, dass es (neben einer herrlichen Sammlung an eigenen Sachen, in denen man gerne mal stöbert) der schönste Weg ist, um auf Gleichgesinnte zu treffen. Gerade so ein Bloggertreffen wie neulich in Wien, bestätigt wieder, dass es nichts schöneres gibt, als Menschen zu treffen, die ähnliche Interessen und Ansichten haben.

    Hach, der Text ist einfach großartig und trifft (IMMER UND IMMER WIEDER) den Nagel auf den Kopf. Einfach perfekt ❤

    Fühl dich umarmt.

    • oh danke meine liebe ❤ wie immer ist es so schön, von dir zu lesen und es freut mich sehr, dass ich da auch in deinem sinne gesprochen habe – denn der beitrag ist schon irgendwo aus den wurzeln unseres bloggertreffens entstanden, wie du bestimmt herausgelesen hast 😉

      umarme dich auch!! :-*

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