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Veränderte Blickwinkel – Schraube im Stegholz

Perspektivenwechsel – unscheinbare, alte, verrostete, alltägliche, hässliche Gegenstände aus einem anderen Blickwinkel betrachten, in einer anderen Dimension sehen.

Nagel im Stegholz

Von Makro auf Mikro.


Immer kleiner, immer detaillierter.
Der See auf der Landkarte
der Steg im See
das Holz des Steges
der Nagel im Holz
die Buchstaben im Nagel…

Jede Einheit hat noch eine kleinere
Jedes Atom seinen Kern.

Jeder Gedanke seinen Hintergrund.

24 Antworten auf „Veränderte Blickwinkel – Schraube im Stegholz Hinterlasse einen Kommentar

  1. sehr schön, die schärfe, der schnitt und wie du jedes mal diesen lilanen schimmer mit einbringst. es sieht aus wie ein jeansknopf auf holz!

  2. jeder gedanke hat nicht nur seinen hintergrund, er lebt und stirbt mit ihm…

    du hast doch mit diesem beitrag wieder ein super motiv gefunden 🙂

  3. So unscheinbar ein einzelner Nagel doch ist, wenn man ihn irgendwo liegen sieht. Und wieviel Aufmerksamkeit so ein kleiner Stift doch erregen kann, wenn er nur richtig in Szene gesetzt und zum Mittelpunkt wird. Ja klar, da kommt schon mancher Gedanke auf, dem man sonst keine wirkliche Beachtung schenkt.
    Und obwohl so ein kleiner Nagel eigentlich unbedeutend ist, hat er uns Menschen etwas großes voraus. Da, wo er gebraucht und reingehämmert wird, verbindet er meistens für einen langen Zeitraum zwei Gegenstände, die oftmals auf immer und ewig unzertrennlich sind, bleiben.
    Das gibt es bei uns Menschen wohl nicht, fast nie.
    Dieser kleine fotogene Nagel zeigt sehr gut, was wirklich wichtig ist. Zusammenhalt und Unzertrennlichkeit. Und das ist seine wahre Größe!
    Tolles Foto und eine tolle Idee!
    Habe Du noch einen flotten Samstag-Abend und sei lieb gegrüßt
    Kvelli

  4. Ist das wirklich ein Nagel? Sieht aus wie eine Niete von einer Jeanshose. Aber das ist ja das Interessante wenn’s in den Makro/Mirko-bereich geht. Man kann getäuscht werden. Gelungene Aufnahme! 🙂

  5. 9 beiträge hast du in der warteschleife?
    ich denke, du solltest ruhig auch mal einen (deiner meinung nach) nicht so guten beitrag online stellen. allein schon, um zu sehen, welche ideen, kritiken etc. sich da in den kommentaren breit machen 😉

  6. stimmt, dass ist ein argument mit dem urlaub 🙂
    aber da bin ich dann anders: wenn ich im urlaubsort bin, ist internet usw. passé. da siehst, liest und hörst auch internetmäßig gar nix von mir 😉

  7. die letzten beiden bilder – saagenhaft *-* gefallen mir irgendwie total o.O kann das gar nicht beschreiben.
    und mal wieder würd ich auch einfach gern sone cam haben, die auch so makroaufnahmen machen kann xD

    werd wohl doch ab und an (wie du siehst) am pc vorzufinden sein =) und da will ichs natürlich auch nicht missn zu kommentiern *g*

    bei dem bild hier vor allem ists ja eigentlich das erstaunliche, wie so etwas klitzekleines etwas größerem halt, stabilität, standhaftigkeit etc geben kann. wie es die dinge miteinander verbindet und daraus etwas… neues schafft.
    das ist wie mit den kleinen gesten, die großes bewirken können ^^
    oder wie bei der chaostheorie… wo der schmetterlingsschlag einen orkan auslösen kann.

    erinnert mich aber auch an die geschichte, wo ein junge für jedes böse wort einen nagel in einen zaun schlagn musste, und als er später die nägel wieder entfernt hat, hat sein vater oder sonstwer gemeint, das die wunden immer dableiben für jedes seiner schlechten worte oder taten.. so wie die löcher im zaun.

    so viel mal dazu =)
    GLG die chiby

  8. @Paleica: Um Deine berechtigte Frage bei mir zu beantworten. Intelligenterweise habe ich die abgebildeten Buchstaben auf dem Nagelkopf genommen und sie weitergesponnen. Um den Originalcharakter des Nagelwortes „Assy“ nicht zu entfremden wurde er 1:1 übernommen und in das Wort Assylantennagel implementiert. Ein Platz für Menschen ohne Heimat. Ein Platz für einsame Nägelköpfe. Habe ich jetzt den Nagel auf den Kopf getroffen? 😉

  9. @ alle: ich glaube, ich muss an dieser stelle einmal DANKE an alle sagen für eure großartigen Ideen! ich finde es wunderbar, auf welche dinge ihr kommt die mir nie im leben dazu eingefallen wären!! das ist wirklich schön!

  10. bidde bidde paleica. du hast ja auch immer gute ideen, so können wir mitleser und auch mal revanchieren 🙂

    wenn ich/wir wegfahren, ist es meist nur eine woche. den rest vom urlaub bin ich auch im blog unterwegs 😉
    du hast dann, wenn du im urlaub irgendwo mal online gehst, ja dann den vorteil, du kannst schon mal kommentare beantworten. wenn ich wiederkomme, hab ich erstmal eine kommentarliste abzuarbeiten 🙂

  11. ist doch nicht kitschig, wenn man mit seinen ideen und/oder bildern andere inspiriert. lieber in kleinen dingen etwas bewegen als gar nichts, oder? 🙂

    ja, vorher fand ich das schreibtool auch etwas besser. vor allen dingen was das einfügen von grafiken anging.

  12. so ist es. also wenn du wirklich deine daten zu 100% vernichten willst, musst du deine festplatte in 1000 stücke hacken 🙂 wird auf dauer nur etwas teuer… immer wieder eine neue platte zu kaufen 🙂

    zumindestens der großteil versucht mit seinen blogs etwas zu bewegen. obwohl ich da auch einschränken muss: es gibt hier sehr viele politische blogs, die nicht immer unbedingt freundlich sind… egal in welche richtung.

    sehr schönes zitat..und wer weiß, vielleicht schafft man es sogar, letztendlich besser zu gehen als man angekommen ist 😉

  13. bewegen, wie du richtig sagst, kann man auch was im kleinem umfeld direkt um sich herum. hauptsache, es bewegt sich überhaupt etwas 🙂

    normalerweise löscht man daten, die man nicht mehr braucht und gut ist. es war eben aufgrund der diskussion ein versuch zu sehen, was eigentlich noch zu „retten“ wäre. ich war ziemlich erstaunt, wie viel davon nicht mal überschrieben wurde.
    ich brauch das ja zum glück nicht wiederherstellen. was gelöscht ist, sollte auch so sein. ist aber auch andersherum eine gute sache, wenn man aus versehen mal etwas gelöscht hat und es so wieder retten kann.

  14. Eine schöne Analogie. Unendliche Weiten gibt es sowohl nach außen in endlose Größe wie auch nach innen in endlose Winzigkeiten. Und wir alle sind mittendrin und vermögen uns das nicht einmal annähernd vorzustellen.

  15. wiedermal ein schönes bild, nur ähhh… wenn ich bemreken dürfte: es ist devinitiv kein nagel ! es ist eine schraube mit einem sogenannten „assy“- bitaufnahme.

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