Farbe bekennen 15: silber

Dieses Mal gibt es zusätzlich zum Klimperzeugs noch etwas Anderes. Der Schriftzug des Mumoks im Museumsquartier. Silberne Schrift in der sich die Sonne spiegelt.

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In diesem Beitrag seht ihr neben der Aufschrift des Mumoks im MQ zum einen eine Mischkulanz an Silberzeugs, das meine Schatulle beherbergt und zum anderen ein Medaillon. Das ist in etwa eben so alt wie der Ring bei gold, den ich euch gezeigt habe und wurde mir ebenfalls von derselben Besitzerin geschenkt…

15 – Das 4. Buch in deinem Regal v.l.

Das ist schwierig, da ich nicht nur ein einziges Bücherregal habe. Ich hab ein kleines mit den Tolkien-Büchern und eines mit Harry Potter. Und dann 4 über meinem Bett. Da ist beim unteren das 4. von links Friedrich Torberg – der Schüler Gerber und beim oberen Waris Dirie – die Wüstenblume.

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Noch ein bisschen mehr Text für euch – die 3 am Donnerstag!

1. Was ist dir im Leben wichtig?

Meine Zeit zu nützen. Ob es damit ist, dass ich sie mit Menschen, vor dem Fernseher, mit der Uni, mit Arbeit oder mit Sport verbringe, ist abhängig von der Tagesverfassung (und den Anforderungen). Aber Zeit unnütz zu verschwenden, das geht gar nicht. Ich versuche, jedem Tag zumindest einen Lebenswert-Punkt zu geben, um ihn als ‚gelebt‘ verbuchen zu können.

2. Hast du ein Lieblingswort?

Eindeutig: tendenziell! Ich liebe dieses Wort. Fragt mich nicht, warum! Und „eigentlich eh“! Ohne diese typisch österreichische (bzw. typisch ostösterreichische) Phrase könnte ich keine 3 Sätze bilden =D

3. Welche Stärken und Schwächen ergeben sich aus deiner Persönlichkeit und deinem Charakter?

Das ist wieder so eine Frage, bei der man ins Unendliche abschweifen kann. Ich bin Perfektionistin. Ich weiß, dass ich Dinge gut machen kann, aber ich will sie perfekt machen. Aufgrund dessen kann ich zwar viel Leistung bringen, bin aber oft nicht zufrieden mit mir (obwohl es andere vielleicht schon sind). Ich versuche deswegen auch Situationen, die mir neu sind, aus dem Weg zu gehen, weil ich Angst davor habe, zu scheitern. Nicht, weil es mir schon einmal passiert wäre. Aber gerade deswegen. Ich kann nicht damit umgehen, etwas nicht zu können. Ich bin aber aus dem Perfektionismus heraus natürlich auch ehrgeizig (damit mir das so selten wie möglich passiert, unerwartet vor neuen Situationen zu stehen) und mache/unternehme immer dementsprechend viel.

Auf der emotionalen Seite bin ich ein Mensch, der sich Unmengen und ununterbrochen Gedanken andere macht. Ich versuche immer, so zu handeln, dass niemand dabei zu Schaden kommt und auf andere Menschen Rücksicht zu nehmen. Ich versuche, so gut wie möglich immer für alle da zu sein, vor allem in Zeiten, wo man gute Freunde braucht (selbst für Menschen, die ich nicht so gut kenne). Das ist oft bequem für andere. Nur leider bleibe ich selber manchmal dabei auf der Strecke…