Kurzurlaub im fernen Osten – Teil 1 | Filmtipp: Vicky Cristina Barcelona & Projektidee!!

Wie schon angekündigt, haben Herr Keks und ich einen kleinen Ausflug in den japanischen Garten in Wien gemacht. Wir waren nur eine knappe Stunde dort, aber es war traumhaft schön, wie aus einer anderen Welt. Und ein paar Fotos haben wir mitgebracht. Ich schiebe diesen Ausflug mal dazwischen, damit ihr nicht noch norwegenüberdrüssig werdet 😉

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Im Blätterwald.

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Leuchten.

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Kunsthandwerk.

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Struktur.

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Das Geheimnis des Wassers.

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Auch dieses Mal gibt es wieder einen Kurzkommentar zu einem Motion Picture: Woody Allen’s „Vicky Cristina Barcelona“. Ich habe den Film bereits 2009 im Kino gesehen und auch da hat er mir schon gefallen. Da mein filmisches Gedächtnis leider schauderhaft schlecht ist, erinnere ich mich einige Zeit nach dem Film meist nur noch sehr bruchstückhaft an die Handlung, nie an Details, aber an ein Feeling und daran, ob ich ihn mochte oder nicht. Hier war das Feeling der Erinnerung lockerleichtspaßig mit ein bisschen Tiefgang und toller musikalischer Gestaltung (das war einer der ersten Filme, bei dem mir die Tongestaltung im wahrsten Sinne des Wortes so zu Ohren gekommen ist, dass ich etwas Dahingehendes als Thema meiner Diplomarbeit in Betracht gezogen habe).

Als ich also zufällig beim Durchschalten entdeckt habe, dass er im Fernsehen übertragen wird, fand ich, es wäre ein guter Zeitpunkt, um die Erinnerung wieder aufzufrischen. So ist er also monatelang auf meiner UPC Box getümpelt in Ermangelung der Zeit ihn mir anzusehen. Sonntag beim Bügeln war es so weit. Und meine Erinnerung hat mich freundlicherweise nicht enttäuscht 🙂

Zusammenfassung von filmstarts.de:

Vicky (Rebecca Hall) und Cristina (Scarlett Johansson) sind zwei amerikanische Touristinnen und verbringen den Sommer bei Vickys entfernten Verwandten in Barcelona. Die pragmatische Vicky ist verlobt und möchte bald heiraten, während Cristina eine leidenschaftliche Romantikerin ist, die lieber auf ihr Bauchgefühl als auf ihren Verstand hört. Eines Tages lernen die New Yorkerinnen in einem Restaurant den Künstler Juan Antonio (Javier Bardem) kennen, der sie in sein Haus in Oviedo einlädt und ihnen ohne Umschweife mitteilt, dass er mit ihnen schlafen will. Vicky ist entsetzt, doch Cristina erliegt sofort dem Charme des Spaniers. Es dauert nicht lange, da ist auch Vicky von dem Maler mehr als fasziniert…

Es ist irgendwie ein typischer Woody Allen im positivsten Sinn. Die Dialoge fließen dahin, die Musik vermittelt einem das Gefühl eines zweistündigen spanischen Kurzurlaubs. Man erlebt nicht übermäßig viele Überraschungen, aber darum geht es auch nicht. Es ist die Erzählung einer Geschichte und man ist da, um sich in sie hineinziehen zu lassen und das Lebensgefühl zu genießen. Der Erzähler spricht mit genug Ironie und Distanz, dass man die Story nicht zu Ernst nimmt. Es ist ein Film über die mehr oder weniger kleinen Dinge im Leben, die das große Ganze ausmachen und über die Suche nach der richtigen Zusammensetzung der Lebenszutaten. Auch wenn er keine bahnbrechenden Antworten bereit hält, gibt es von mir definitiv eine Empfehlung!

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Zum Schluss – trage ich noch nach – eine neue Projektidee!!

Es juckt mich ja schon lange wieder in den Fingern, mit einem neuen Projekt daherzukommen. Ich hätte auch schon einen Namen, eine grundlegende Idee (nichts bahnbrechend Neues) und ein paar Rahmenbedingungen. Also frag ich jetzt einfach mal in die Runde, wer vielleicht Interesse dran hätte?

Heißen soll es „Magic Monday“. Gehen soll es darum, dass jeden Montag von mir ein Adjektiv veröffentlicht wird, zu dem ihr ein Foto machen sollt, das etwas Positives beinhaltet. Mit einer ganz kurzen (oder längeren – wie es euch gefällt 😉 ) Erklärung, was ihr damit verbindet. Anfangen würde ich damit vielleicht schon am 1. Juli (mal sehen, wie die Resonanz darauf ist), weil das quasi genau Halbjahr ist. Die Laufzeit würde ich offenlassen, erstmal bis Ende des Jahres.

logo_magicmonday200pxIhr könnt, aber ihr müsst nicht extra ein Foto dazu machen – ihr könnt auch eines nehmen, das ihr schon habt oder das gerade in einem Beitrag vorkommt, und das für euch dazu passt. Es geht nur darum, die Motive anzusehen, sich zu fragen, was es Schönes gibt auf der Welt, warum etwas schön ist. Ich würde nur vorschlagen – nachdem WordPress ja nicht mit Hashtags arbeitet 😉 – den Beitrag mit MagicMonday zu taggen und bei mir eine Info zu hinterlassen. Wie immer unkompliziert, einfach unter dem Beitrag des veröffentlichten Themas.

Gefällt euch die Idee? Würdet ihr mitmachen? Würdet ihr auch Werbung dafür machen? Ich habe mal auf die schnelle ein Logo und einen Button gebastelt.

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