Die meisten von euch haben wohl mitbekommen, dass wir Anfang Juni auf Urlaub waren. Hiermit gibt es einmal einen kleinen Überblick über unsere Reiseroute und abgetippte, frischestmögliche Erinnerungen. Fotos von der Großen und Details zu den Stopps folgen im Laufe des Jahrzehnts 😉

Sommerurlaub 2017. Aufgrund einiger größerer Ausgaben in diesem Jahr kommt eine teure Fernreise nicht in Frage. Ich verarbeite immer noch mein Trommelfellrisstrauma aus Irland, wenn die Anreise also auf dem Landweg passiert, macht es auch nix. Die Europa-Karte deutet ganz eindeutig auf ein mittlerweile sehr beliebtes Reiseziel, das aufgrund eines Naturspots und einer besonderen kleinen Stadt eh schon eine Weile auf der Bucket-List steht. Also geht es 2017 nach: Kroatien.

Als Österreicher mit mittlerweile 3 Jahrzehnten auf dem Buckel grade erst einmal im Rahmen einer Stundentenpartytour kroatischen Boden betreten zu haben, ist geradezu exotisch und wohl auch an der Zeit, geändert zu werden. Also öffne ich Google Maps, tippe ein: Wien – Plitvicer Seen – Dubrovnik und schaue, was mir die digitale Straßenkarte ausspuckt. Machbare 1000km in eine Richtung. Lässt sich in 2 Wochen Urlaub mit Zwischenstopps bestimmt wunderbar aufteilen. Fotos von türkisblauen kroatischen Stein- und Kiesbuchten tauchen von meinem Auge auf und ein kleiner Hoffnungsschimmer rührt sich, meine allerersten Schnorchel-Gehversuche von Mallorca zu vertiefen. Ich reise also erstmal mit dem Finger auf der Landkarte, um unsere Streckenabschnitte festzulegen, dann lese ich gefühlte zehntausend Bewertungen auf der blauen Buchungsplattform und habe irgendwann eine Reiseroute für 15 Nächte mit Wandern, Städtetrips und Badeurlaub zusammengestellt. Der 4. Juni kam schneller als erwartet und wir starteten, erstmal Richtung Slowenien. Unser erster Halt:

Maribor

2016 lernte ich ja zum ersten Mal Slowenien kennen. Auf unserem Mädels-Trip nach Triest übernachteten Nina und ich in Ljubljana. Die zweitgrößte Stadt unseres kleinen Nachbarlandes hatte ich sofort ins Herz geschlossen. Maribor hat mich zugegebenermaßen weniger begeistert. Fazit: ganz nett, aber kein Muss. Dennoch waren wir froh, diesen Stopp eingelegt zu haben, denn zu unserer ersten „richtigen“ Station war es dann doch noch ein Stück.

Nationalpark Plitvicer Seen

Unser Urlaub begann in Wahrheit erst richtig, als wir die Eurozone hinter uns gelassen und das Navi uns angewiesen hatte, die Autobahn zu verlassen. Der Nationalpark Plitvicer Seen ist nämlich nicht, wie ich angenommen hatte, ein kleines Fleckchen Wald am Weg in den kroatischen Süden, sondern ein riesiges UNESCO Weltnaturerbe, mitten im kroatischen Nirgendwo. So zuckelten wir in Summe also 3,5 Stunden durch Ortschaften und über Bundesstraßen, an denen der Osten auch noch als solcher erkennbar war, bis wir von der Pampa-Bundesstraße auf einen Pampa-Feldweg abbogen, um unsere Unterkunft zu erreichen. Was hier grade ein wenig flapsig-ironisch klingt, beschreibt nur meine Eindrücke während der Fahrt. Denn angekommen im wunderschönen idyllischen Garten unseres schnuckeligen kroatischen Hosts war ich bereits verliebt und mein ansonsten Aszendent-Jungfrau-dominierter Verstand schaltete ab und ließ dem Sternzeichen-Schütze-dominierten Herzen den Vortritt.

Eineinhalb Tage verbrachten wir nun umrundet von Seen und Wasserfällen, die man vielleicht auch mit einem Gebiet in Südostasien verwechseln könnte. Eineinhalb Tage, an denen ich verdreckt, verschwitzt und voller Staub am Boden lag, kniete, hockte, saß und tänzelte, um all die Schönheit mit nachhause zu nehmen. Zusätzlich wurden wir in unserer Unterkunft liebevoll kulinarisch versorgt. Die angesagten Unwetter ließen auf sich warten und wir hätten definitiv nicht besser in unseren Roadtrip starten können.

Zadar

In Zadar durfte ich zum ersten Mal 2017 einen Blick aufs Meer erhaschen. Wir waren nun im Süden angelangt. Ein kleiner Zwischenstopp am Weg, inspired by unserer favorisierten Kreuzfahrt-Reederei.

Trogir

Die kommenden drei Nächte verbrachten wir in Trogir. Hier wollten wir die Zehen ins Meer und den Kopf unter Wasser stecken und ein wenig entspannen vor dem zweiten Highlight. Nun waren wir wohl auch mitten in diesem Kroatien angelangt, von dem die begeisterten Segler immer erzählen. Tiefblauer Himmel und türkises Wasser, Restaurants und Grillereien an jeder Ecke.

Unser Hotelstrand war leider im Seeigel-Minengebiet, das selbst mit Badeschuhen nur schwer überwindbare sein würde (die Tücken der Stein- & Kiesstrände!) also wurden wir zu unserem Glück gezwungen, uns auf der Insel Ciovo ein wenig umzusehen. Hier fanden wir unseren ersten Schnorchel-Spot und ich sah meine erste (große!) Krabbe unter Wasser.

Trogir hat die perfekte Kombination aus einer wunderschönen Altstadt und jeder Menge Stränden bzw. Badebuchten. Erstere gehört zum UNESCO Weltkulturerbe.

Dubrovnik

Dubrovnik. Der Grund, warum Kroatien überhaupt einmal auf meiner Reiseliste gelandet ist. Diese Stadt, die mir seit Jahren im Kopf herumspukt und die mein Bild über dieses Land ins rechte Licht gerückt hat.

Dubrovnik ist voll, denn jeden Tag legen zusätzlich zu den Landtouristen noch Kreuzfahrtschiffe an. Aber ich wurde nicht enttäuscht. Diese Stadt ist ein Schmuckstück alter Zeiten und die gesamte Altstadt ist UNESCO-Weltkulturerbe.

Wenn Mauern sprechen könnten…

Lokrum

Den zweiten ganzen Tag wollte ich auf Lokrum verbringen. Aber nicht, weil ich Game of Thrones Fan bin (ich habe mich 2x an der ersten Folge versucht und bin beide Male nach weniger als 20 Minuten wieder ausgestiegen). Auch für alle anderen hält die Insel tolle Eindrücke bereit. Es gibt dort unzählige freilebende Straußen, die im Juni gerade Junge haben. Die Insel ist unbevölkert und wild – und bietet wunderschöne Badebuchten.

Podstrana

Nach den 3 Nächten an unserem südlichsten Reisespot kommen wir an unserem letzten „richtigen“ Halt an. Podstrana heißt der Badeort an der kroatischen Riviera und nachdem sich dort auch ein bekanntes 5*-Hotel niedergelassen hat, war es wohl nur mir vorerst unbekannt. Podstrana liegt an einem der wenigen langen Stränden in Kroatien, an dem sich Bucht an Bucht reihen, die im Juni weitgehend leer sind. Wir wurden von der schnuckeligen Besitzerin auf ein großes Zimmer mit riesiger eigener Sonnenterrasse upgegradet und schwelgten im Paradies.

Auch wenn Kroatien extrem touristisch erschlossen ist, ist es immer noch sehr authentisch. Denn auch Kroaten urlauben in Kroatien. Es sprechen zwar alle englisch oder deutsch, die Sprache, die man rundherum jedoch am meisten hört, ist allerdings immer noch kroatisch.

Split

Nachdem uns an unserem 2. Tag im Paradies beim Aufwachen Regen überraschte, beschlossen wir kurzerhand, uns das nahegelegene Split anzusehen. Wieder eine relevante UNESCO-Weltkulturerbe-Stätte: der Diokletianpalast. Er umschließt die Altstadt von Split und lässt in etwa die Großartigkeit römischer Kaiserreiche erahnen.

Makarska

In Trogir wurde uns von unserer entzückenden Hostmami ans Herz gelegt, ein paar Orte auf der Strecke in den Süden zu besuchen. Makarska war einer davon. Da wir zudem unseren Gelsenstecker im Hotel in Dubrovnik vergessen hatten und die kleine Stadt einen DM beherbergte, hatten wir genug Grund, uns aufzuraffen und etwas mehr in den Tag reinzupacken als mit dem Gesicht am Wasser zu liegen und uns selbst beim Atmen zuzuhören. So spazierten wir durch ein weiteres wunderbares, mediterranes Örtchen, vor einer traumhaften Bergkulisse, mit ewig alten kleinen Gassen.

Brela

Etwas vor Makarska Richtung Norden liegt Brela, mit einem der angeblich schönsten Strände Kroatiens (mit Ausnahme des goldenen Horns auf der Insel Brac, wo wir es leider nicht hinteschafft hatten). Den Superlativ kann ich nicht beantworten, da ich leider noch nicht alle kroatischen Strände kenne, aber in jedem Fall war es der schönste, den wir in diesem Urlaub gesehen hatten. Glasklares, türkises Wasser und hunderte Meter weißer Kiesstrand. Weitgehend seeigelfreie Zone und dann, ganz am Ende des Strandes, findet sich der wunderschöne Rock of Brela.

Am Weg zurück nach Podstrana, irgendwo kurz nach Brela und weit vor Omis, kommt man an diesem Ausblick vorbei.

Zagreb

Leider ist es unvermeidbar, dass auch die wunderbarsten und entspanntesten, mit Erlebnissen angereicherten 15 Tage einmal zu Ende gehen. So mussten wir uns also auf den Heimweg machen. Da Wien und Podstrana leider ganze 767km trennen, teilten wir die Strecke und statteten der kroatischen Hauptstadt noch einen Besuch ab. Von Zagreb hatte ich bisher keinen Eindruck und keine Ahnung, also landeten wir völlig erwartungsfrei in unserem schnuckeligen B&B. Zagreb ist wie eine kleine und entspannte Schwester von Wien. Die gemeinsame Geschichte lässt sich an vielen Orten erkennen, die Architektur erinnert weit mehr an die Kaiserzeit als an die Zeit während des eisernen Vorhangs. Zagreb ist jung und voller Lokale und hüllte uns an einem Sonntagnachmittag noch ein letztes Mal in eine entschleunigte Entspanntheit (die kurz von einer Hangry-Attacke unterbrochen wurde, aber sonst wäre es ja auch zu kitschig gewesen um wahr zu sein!). Auch hier wurden wir wieder sehr liebevoll gehostet und brachen trotz aller Vorfreude mit leicht schwerem Herzen am nächsten Tag nachhause auf.

Mein Fazit von Kroatien: große Begeisterung. Ich habe mir selbst wieder gezeigt, welchen Reichtum an Wundern Europa für uns bereithält und wie vielseitig unsere Nachbarländer sind. Unser Roadtrip war gleichzeitig entspannt und abwechslungsreich, wir hatten mehrere Städtetrips, wir waren wandern und schnorcheln, hätten jede Menge Shopping und Party machen können, wäre uns der Sinn danach gestanden. Wir haben so viel gesehen und so vieles nicht, weil die Zeit zu knapp war. Schweren Herzens mussten wir auf die Kornaten verzichten, die Blue Cave und die Krka Wasserfälle, Mostar, Brac und Hvar hatten im Zeitplan keinen Platz mehr gefunden. Was Unterkünfte betrifft, sollte man ganz unbedingt in lokalen und kleinen Häusern wohnen, nicht nur, um die Wirtschaft des Landes und die Bevölkerung zu stärken, sondern auch, weil die Hosts unbeschreiblich nett und bemüht sind und wirklich möchten, dass die Gäste ihr Land kennenlernen. Ich habe von Kroatien türkisblaues Wasser und eine alte Römerstadt erwartet und soviel mehr bekommen und schätze mich einmal mehr glücklich, inmitten dieses winzigen und vielseitigen Kontinents geboren zu sein.

62 Comments on “Go east 2017: Maribor & Kroatienroadtrip mit Apfelaugen

    • oh ja das hatten wir wirklich, es war großartig und kroatien ist ein ganz wunderbares land! dieses fotobuch ist das dickste von allen, die ich je gemacht habe 😀

        • die beiden städte habe ich leider bisher noch nicht gesehen. ich bin aber relativ sicher, dass es nicht mein letztes mal in diesem land war, da es von uns aus glücklicherweise doch recht einfach zu bereisen ist. also ich werde das im hinterkopf behalten 🙂

  1. Ganz tolle Bilder von Kroatien, ich bin begeistert. Das war bestimmt ein wunderschöner Urlaub. Bis Dubrovnik bin ich noch nicht gekommen, obwohl ich schon drei mal in Kroatien war. Die Insel Krk kann ich auch sehr empfehlen
    LG Andrea

    • dankeschön und ja, das war es. und so herrlich unkompliziert, echt einfach perfekt! krk ist bestimmt toll. ach es gibt dort immer noch so viel zu sehen!

  2. Das sieht wirklich traumhaft aus, liebe Christina. Urlaub muss manchmal gar nicht weit weg sein, das finde ich auch und Kroatien ist ja scheinbar wirklich wahnsinnig schön. Auf den ersten Blick hat es etwas von Italien, aber halt ein bisschen anders. Vor dem Balkan-Krieg war es auch schon ein beliebtes Uralubsziel, allerdings war ich noch nie dort, da ich ja vor der Hitze flüchte. wenn wir mal nicht mehr auf die Schulferien angewiesen sind, wäre das wirklich etwas für Mai zB. Wieder etwas entdeckt bzw kennengelernt 😀
    Herzliche Grüße, Bee

    • das war es auch ❤ ich entdecke momentan wieder mehr und mehr meine begeisterung für europa. von außen betrachtet ist es wirklich ganz unglaublich, wie viel kulturelle und landschaftliche unterschiede auf so vergleichsweise engem raum zu finden sind und wie unkompliziert hier eigentlich alles zu bereisen ist. da haben wir schon großes glück.
      ich denke auch, dass kroatien besser außerhalb der hauptsaison bereist wird, grade während der sommerferien ist es denke ich nicht sooo erstrebenswert.

      • Das Gute liegt manchmal gar nicht so weit… wir machen dieses Jahr auch Urlaub im eigenen Land, in einer Gegend, in der wir noch nie waren. Landschaftlich sehr schön und hoffentlich auch die Reise wert.
        Kroatien sieht absolut traumhaft aus, aber erst wenn wir aus den Schulferien raus sind. Ich bin so ein Wasserfan, das türkise Meer zieht mich geradezu magisch an. Deine Bilder bei Instagram waren wirklich erfrischend und traumhaft

        • oh ja, du sagst es! man hat halt oft das gefühl, dass eine destination nur dann eine erstrebenswerte ist, wenn sie möglichst weit weg, möglichst fremd, exotisch und kompliziert zu bereisen ist, wenn dem gegenüber die kinnlade runterklappt, dass man dort hinfährt und vergisst nebenbei, dass auch diese orte, die unkompliziert zu erreichen sind und die viele schon kennen, einen haufen erlebenswerter schätze bieten.
          wenn du wasser magst, wirst du kroatien lieben! ich stimme aber absolut zu, dass man das nicht in den schulferien anschauen sollte ^.^

    • oh wie schön, ich beneide dich doch etwas, dass du es noch vor dir hast! ❤ darf ich fragen, wo genau es hingeht? es wird dir bestimmt gefallen, genieße es!

  3. Liebe Paleica, du machst mit deinem Reisebericht und deinen Fotos neugierig auf eine Gegend, um die ich bisher immer einen Bogen gemacht habe 🙂

    • oh, hatte es denn einen grund, dass du bisher einen bogen darum gemacht hast? ich muss ja sagen, dass ich kroatien bis vor ein paar jahren auch nicht sehr reizvoll fand, aber das war wirklich ungerechtfertigt, denn es gibt unglaublich viel tolles zu sehen!

      • einerseits erschien mir diese Region tatsächlich weniger reizvoll und andererseits gibt es so viele schöne Ziele auf unserem Planeten, also die Qual der Wahl 😉

  4. Traumhafte Bilder, liebe Christina,
    dazu Deine persönlichen Erlebnisse, da bekommt man ja sofort Lust, es selbst auch einmal zu wagen. Ich war noch nie in Kroatien, irgendwie hat es mich nicht angezogen. Dein Reisebericht hat mich aber neugierig gemacht.
    Danke fürs virtuelle) Mitnehmen ♥
    Angenehmen Wochenstart und lieben Gruß
    moni

    • danke liebe moni! das finde ich total interessant, dass kroatien anscheinend gar nicht so ein populäres reiseland in D ist. bei uns in Ö schwärmt eigentlich praktisch jeder davon. ich denke, dass man gewisse dinge meiden sollte (die sommermonate juli und august, vorrangig :D), aber wenn man etwas außerhalb der randzeiten fährt, dann ist es wirklich wunderschön!

    • das ist schön zu hören 🙂 es ist wirklich sehr sehenswert und vor allem: vielseitig. ich mag länder, in denen man unterschiedliche sachen machen kann. in denen es interessante städte gibt, aber auch tolle natur und natürlich ein bisschen wasser 🙂

  5. Also bei mir werdens i absehbarer Zeit 4 Jahrzente und ich war noch nie N-I-E in Kroation. Dass das eine Bildungslücke ist weiß ich eh. Ich versumpfe jetzt einfach mal in deinen Fotos.

    • oooh das ist ja schade! aber ich kenne das, sowas passiert einfach. und es ist halt immer eine frage von prioritäten 🙂 bei mir war kroatien eigentlich immer so „könnte man mal anschauen“ und heuer hat es sich dann einfach aufgrund der kosten und der landanreise perfekt getroffen und hat meine erwartungen in allen punkten einfach übertroffen.

  6. super schöne Eindrücke von Kroatien ! Ich machte mal Urlaub in Brela und kann den Strand nur bestätigen. Ein Foto ist dabei, da haben wir sogar auf dem selben Parkplatz angehalten um ein Landschaftsbild zu machen ! Wie klein die Welt doch ist ! Kroatien ist immer ein Besuch wert, vor allem wenn man mit dem Auto reisen muss ! Manni

    • oh wirklich? das ist ja lustig 🙂 ich kannte brela eigentlich davor überhaupt nicht, aber die gegend scheint doch nicht ganz unpopulär zu sein (nicht zu unrecht!) ich fand es auch super und es ist dort mit dem auto auch wirklich super unkompliziert.

  7. Liebe Palaica, da wäre ich auch gern mit auf Reisen gewesen. Leider sind Roadtrips für meinen Gesundheitszustand nicht ganz so förderlich – sonst würde mich solch eine Tour auch schon sehr reizen. Aber man kann sich ja auch einfach einmal eine Gegend rauspicken und dann dort die Schönheiten erkunden … Du hast mich in jedemfall mit deinen wunderbaren Fotos neugierig auf Kroatien gemacht! Lieben Dank von Marion

    • ohje, das ist ja schade :/ aber man kann durchaus dort auch länger an einem ort bleiben und die zeit genießen. grade rund um split oder zadar gibt es in akzeptabler reichweite einiges zu tun, da wird einem 1-2 wochen lang bestimmt nicht langweilig 🙂

  8. In Kroatien war ich auch schon ein paar mal, so schön! Bis nach Dubrovnik und Split hab ich es [noch] nicht geschafft, aber die Plitvicer Seen und in Zagreb war ich auch. An das Meer und das gute Essen kann ich mich besonders gut erinnern:-)

    • jep, die zwei dinge sind auch absolut hervorstechend 🙂 die farbe des meeres ist ja wirklich ein traum, überall so klar und türkis ❤ ich wollte eben grade bis dubrovnik, einmal wollte ich die stadt unbedingt gesehen haben und es hat sich echt gelohnt. es ist zwar dank der kreuzfahrtschiffe immer mega voll in der schönen jahreszeit, aber dennoch eine reise wert!

  9. Wunderschön!!! Die Plitvicer Seen hab ich auch schon sehen dürfen, sooo herrlich… Ich mag dieses Land auch sehr, obwohl ich bisher recht wenig davon sehen konnte. Aber die Bilder geben meinen Träumen recht, definitiv ein TOP5 Urlaubsort… Die Bilder sind mit Apfelaugen aufgenommen, warum wundert es mich nicht, dass mich das so anspricht 😉 Ganz großes Kino, ganz tolle Eindrücke die kaum mehr Sehnsucht entfachen könnten!!!

    • das freut mich 🙂 ich habe dieses jahr einmal mehr festgestellt, dass europa so unbeschreiblich viel auf so kleiner fläche zu bieten hat. wir haben wirklich ein riesenglück was das betrifft. und in kroatien war ich ganz bestimmt nicht zum letzten mal! es gibt noch soviel zu tun!

  10. Letztes Jahr hatten wir auch über Kroatien nachgedacht, aber dann kam es doch anders und dieses Jahr wiederum war die Planung ohnehin von Anfang an eine andere. Vielleicht nächstes Jahr :)!

  11. Was für ein toller Trip! Was für tolle Eindrücke! Zum B-Day habe ich ein Fotobuch mit wunderbaren Landschaften auf der Erde geschenkt bekommen und da ist mir Kroatien auch das erste mal so richtig als wünschenswertes Reiseziel aufgefallen. Jetzt möchte ich auch sooo gerne dahin. Da ich so einen Trip aber icht mit Hund machen möchte, muss ich wohl warten bis sich ein Hundesitter für einen längeren Zeitraum finden lässt.
    Lieben Gruß, nossy

    • bei mir war kroatien eigentlich auch lange so gar nicht im fokus, heuer hat es sich auch fast ein wenig mehr zufällig ergeben und hat mich gleichzeitig aber in allen bereichen total positiv überrascht. theoretisch wäre kroatien aber ein sehr hundefreundliches land, wurde mir von einem hundebesitzer beim warten auf ein boot im nationalpark plitvicer seen erzählt 🙂

  12. oooh so viele wundervolle eindrücke von so vielen schönen städtchen! ich hatte bis jetzt nur Dubrovnik, Split und Zagreb auf meiner liste, aber sollte wohl auch vl einen längeren trip in erwägung ziehen 😀 oh mann, wie du das mit dem gelsenstecker geschrieben hast war ich echt mal erstaunt, dass ich selbst NOCH NIE dran gedacht hab, so einen auf eine reise mitzunehmen! ist doch total genial! haha 😀 und gerade letztes jahr sind meine mitreisenden im italien urlaub komplett von gelsen zerstochen worden (ich werd ja meistens verschont von ihnen)… werd ich mir auf alle fälle merken 🙂

    • also wenn du sowieso dubrovnik, split und zagreb machst, kannst du die orte dazwischen auch gleich noch mitnehmen 😉 nein echt, es lohnt sich wirklich und es ist ganz wunderbar, zumindest wenn man das meer mag! kroatien ist außerdem echt eine sammelstelle von unesco welterben und jedes davon hat diesen status auch echt verdient!
      hahaha freut mich, dass ich mit dem kleinen praxistipp helfen konnte 🙂 ich reise in der warmen jahreszeit niemals ohne 😀

      • stimmt! 😀 ich hab zwar auch überlegt, die städte einzeln mal zu bereisen, wenn gerade mal zeit ist, aber so richtig sinn macht das dann auch nicht. aber da ich noch eh keine fixen reisepläne hab, kann ich mir das ja wirklich nochmal überlegen. und dass echt so viele unesco welterben sind hab ich auch gar nicht gewusst, find ich echt cool dann 🙂 haha ja danke 😉

        • hm vermutlich nicht. also grade zagreb geht wahrscheinlich noch recht gut, weil man da auch sehr günstig mit dem bus hinfahren kann. aber in summe ist man sicherlich effizienter, wenn man das zusammenhängt, grade weil man dann auch zwischendrin noch einiges mitnehmen kann.
          ich wusste das übrigens auch nicht. ich war total baff, dass es da soviele tolle altstädte gibt und hab das erst im nachhinein dann überhaupt geschnallt, als ich den post vorbereitet hab.

          • ja das stimmt, das macht dann einfach mit auto mehr sinn, da hat man dann auch mehr davon und ist viel unabhängiger. haha ja, so gehts mir auch oft so – im nachhinein lese ich meistens viel mehr über die orte als vor der reise 😀

            • 🙂 ich finde das aber gar nicht immer so schlecht. so kann man etwas einfach auf sich wirken lassen, bevor es schon mit 1000 assoziationen aufgeladen ist.

              • Genau, da hast du recht! Vor allem hätte man dann vielleicht zu große Erwartungen und wird bloß enttäuscht danach 😀

    • es lohnt sich in jedem fall. es ist so wunderbar vielseitig und so herrlich unkompliziert. ich bin immer noch total begeistert! dankeschön!

  13. wirklich schöne Plätze! Slowenien und Kroatien scheinen wirklich ein Paradies zu sein. Tolle Bilder.
    Dubrovnik ist für mich natürlich auch King’s Landing, die Hauptstadt von Königsmund in GoT…

    • das sind sie absolut! mittlerweile auch nicht mehr ganz unbekannt, aber dennoch gefühlt sehr echt.
      ja, game of thrones ist in dubrovnik allgegenwärtig 😉

  14. Ich liebe solche Roadtrips und Beiträge über Roadtrips 😉 Wow, das sind so viele schöne Eindrücke – das muss erst mal verdaut werden oder? Obwohl ich Kroatien viele Male als Kind besucht habe (meistens waren wir immer am gleichen Ort – Rovinj, ebenfalls traumhaft) habe ich noch einige Orte auf meiner Wunschliste, und jetzt wahrscheinlich noch mehr 😉 In unserer Nachbarschaft gibt es so viel zu entdecken, ich werde fast schon ein wenig wehmütig wenn ich daran denke, dass es unmöglich ist ALLES zu sehen… Aber zum Glück gibt es andere Blogger, die einen virtuell auf die Reise mitnehmen 😉

    • 🙂 das freut mich sehr und da geht es dir wie mir 🙂
      du sagst es. man erlebt und sieht in kurzer zeit soviel, das ist als würde man im zeitraffer unterwegs sein. jeden tag neue motive. es dauert manchmal irgendwie monate, bis ich das alles verinnerlicht habe und nach solchen reisen kommen dann auch immer mal wieder zeiten, wo es mich gar nicht so wegzieht, weil ich das gefühl habe, dass gar kein platz ist für neues. klingt das komisch? es kommt mir so vor. aber ich finde, dass diese wunderbaren orte es verdient haben, „verdaut“ zu werden und das braucht auch seine zeit.

      durch rovinj bin ich nur einmal durchgefahren, da hab ich leider wenig davon mitbekommen – istrien steht aber definitiv auch recht weit oben auf meiner liste!
      ich bemerke grade wieder die vielseitigkeit dieses kontinents. man ist oft so festgefahren in dem gefühl, es muss alles weit weg sein. dabei gibt es auch in der nähe soviel zu sehen.

  15. Hallo Paleica, herzlichen Dank für Deine stimmungsvollen Bilder und den Bericht. Du hast einen guten Blick für die Details und Stimmungen, die mich motivieren auch wieder genauer hinzusehen. Wir machen uns im September auf unsere Reise in den Balkan, da darf Kroatien und die von Dir besuchten Orte natürlich nicht fehlen. Bin gespannt, welche „Kleinigkeiten“ mir vor die Linse kommen.

    • liebe susanne und peter, ich beneide euch glatt ein bisschen, dass ihr diese reise noch vor euch habt! das wird bestimmt toll! und ich wünsche euch viel spaß beim entdecken von details!

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