Girls-Roadtrip in den Süden & Reisetipp: Ljubljana

Als die liebe Nina mich Anfang August gefragt hat, ob wir nicht spontan noch ein paar Tage auf Urlaub fahren wollten, begannen gleich meine Gehirnzellen zu rattern. Ich weiß nicht mehr, ob es meine oder ihre Idee war, aber als das Ziel Triest ins Gespräch kam, klickte meine Maus schon auf Google Maps, denn irgendwie hatte ich im Kopf, dass man da doch an Ljubljana vorbeikam – der Stadt, über die ich schon einiges Gutes gehört hatte und der ich schon länger einen Besuch abstatten wollte.

Slowenien ist ein ziemlich kleines Land und grenzt nicht so weit von mir an Österreich, trotzdem habe ich es noch nicht geschafft, ihm einen Besuch abzustatten. Es leben nur etwas über 2 Mio. Menschen in Slowenien, davon knappe 300.000 in der Hauptstadt, die wir hier früher „Laibach“ genannt haben.

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Durch die Altstadt fließt ein Fluss, der (die?) Ljubljanica.

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Ljubljana ist – was ich nach diesem kurzen Besuch sagen kann – eine sehr lebendige und junge Stadt. Abgesehen davon, dass man nichts versteht oder lesen kann, wenn man keiner slawischen Sprache mächtig ist, habe ich mich kaum anders gefühlt als in Graz oder Linz. Zum Glück sprechen die meisten deutsch oder englisch 🙂 Ljubljana ist relativ klein, um sich einen Überblick zu verschaffen braucht es nicht mehr als einen Tag. Wenn die Sonne scheint, lässt sich das Leben in der Stadt herrlich an einem der vielen Lokale entlang des Flusses genießen.

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Kommunistische Einflüsse sind – zumindest im Stadtkern – interessanterweise praktisch kaum (mehr) zu finden.

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Wir haben ein paar wunderschöne Stunden in der Hauptstadt unseres südlichen Nachbarlandes verbracht, Sonne getankt, Fotos gemacht, lecker gegessen und Livemusik genossen. Anscheinend waren wir grade zur Zeit des Ljubljana-Festival dort, auf jedem freien Platz in der Stadt spielte abends eine Band und auf dem Platz vor der Uni wurde eine große Leinwand und jede Menge Sessel aufgebaut, weil ein Stummfilm gezeigt wurde. Wir haben uns wohl gefühlt und werden wohl beizeiten wiederkommen.

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