Gedanken Neuerscheinung

Veränderte Blickwinkel – Blinklicht

Perspektivenwechsel – unscheinbare, alte, verrostete, alltägliche, hässliche Gegenstände aus einem anderen Blickwinkel betrachten, in einer anderen Dimension sehen.

Blinklicht

Das Warnlicht leuchtete. Wochenlang. Monatelang.


Es begann mit einem zögerlichen, vorsichtigen Blinken, das über die Zeit intensiver wurde.
Und ich kann nicht einmal sagen, ich hätte es nicht erkannt. Ich habe es sehr wohl gesehen. Doch ich war wie paralysiert. Meine Gefühle waren tiefgefroren. Sie habe ich nicht erkannt.

Auf einmal, da hörte das Leuchten nicht mehr auf und das grelle Licht weckte mich aus der emotionalen Lähmung.
Zu spät.

Oder?

Über Paleica

Internetmethusalem. Schütze Aszendent Jungfrau, Freudianer, Tolkienist, Freizeitfetischist, zwanghaft neurotisch, begeisterungsfähig, Kommunikationsjunkie, Träumermädchen. Ein Kopf voll Gefühl, ein Herz voll Gedanken.

28 comments on “Veränderte Blickwinkel – Blinklicht

  1. Ich wäre echt nicht drauf gekommen was es ist. Ist ein wenig wie Rätsel raten. Aber auch künstlerisch sehr gut, wenn ich dass mal so bemerken darf 😉

    Lieben Gruß,

    Ihsan.

  2. Hi meine Liebe, Bruder Schneck‘ läßt grüßen!
    Wie geht es Dir? Kanst Du wieder frei atmen ? .. auch der Beitrag … ?

    Ganz liebe Grüße from Me to You

  3. zentrierte kreise im blinkenden licht
    vernebeln den sinnen die sicht

    nicht unbedingt zu spät geweckt, vielleicht grade noch zur rechten zeit.
    die magie des blinkens lässt einen in andere leben wandern…

  4. es ist niemals zu spät, um zu erkennen, dass das licht ausgeschalten werden kann ;-))

    sehr schön kompossition, auch das kondenzwasser ist noch sichtbar, das gelb fehlt mir etwas, der hintergrund ist schön im bokeh, wobei mir dadurch der vordergrund etwas blass erscheint.
    was allerdings auch dazu beträgt, dass man sich mit dem blickelicht genauer beschäftigt ;-)))

  5. Diesem einmal mehr unter die Rubrik, gelungenes Gedankenspiel aufzufindendes, hat für mich keine Ausstrahlung durch das Licht. Dieses Licht ist das Zentrum eines sich ständig vergrößernden Objektes, Volkes, um der Mythologie ein stetig bleibendes Erinnerungsbild dieser fast schon vergessen Kultur zu garantieren. Und zwar auch dann, wenn man weiß, dass es sich um ein Licht handelt.
    Ich werde sie „Delphi“ nennen, den wohl wichtigsten Ort für Orakel. Und wer weiß schon, vielleicht steckt dort ja noch eines drin…
    Einen lieben Gruß und angenehme Nachtruhe.
    Kvelli

  6. Hallo,

    zum Bild: Genial 🙂

    Zum Text:

    Vermutlich kommt es auf das WARUM an, ob das „Oder?“ relevant ist. Sprich was war die eigentliche Ursache warum das Licht zu Blinken begann…

    Gruß

  7. Und wiedermal erinnert mich dein Bild an etwas Anderes. Nämlich an Jahresringe von einem Baum.
    Auf den ersten Blick zumindest. 😉 Richtig gute Rätselbilder, die du da immer hast 🙂
    lg

  8. oh man, und ich dacht erst, dass wär ein durchgesägter stamm und man würde die vielen jahresringe darin sehen ^^‘

    natürlich entschuldigt falsche erziehung, schlechtes umfeld etc nicht, was serienmörder so tun *g* aber so versteht man wenigstens, wie es evtl überhaupt dazu kommen konnte.
    ich hab mal ein buch über jeffrey dahmer gelesen, ein bekannter serienmörder aus den usa, der aus menschen zombies machen wollte (und dazu noch kannibale und nekrophil war). er hat mit den gehirnen seiner opfer experimentiert. in dem er in ihre schädel z.b. irgendeine säure einflößte, wollte er einen liebeszombie erschaffn nur für sich. um nicht mehr allein zu sein.
    auf so einen gedanken musst du erstmal kommen O.o
    und er hat die ganzen leichen bei sich zu hause deponiert. muss ganz schön gestunken haben in der wohnung x.X

    was aber vllt am faszinierendsten is, dass serienmörder, wenn sie grad mal nicht morden/foltern etc, ganz normale freundliche, nette, höfliche menschen sind O.o so ein unfassbares extrem. naja

    oh, wie ich grad seh, bin ich ja nicht die einzige, die bei dem bild an einen baum gedacht hat ^^

    lg die chiby

  9. Das klingt irgendwie gar nicht gut…. 😦

    An einen Baum hab ich zuerst auch gedacht, aber chiby, an Serienmörder??
    Das klingt richtig schräg 😉

  10. Ich muss mich Nila anschließen. Ein Blick und für mich war klar, dass es sich um eine Baumscheibe handelt… und dann las ich deinen Text und schaute genauer hin. Wunderbar umgesetzt. 😉

  11. @ michael: vielen lieben dank für deinen kommentar und das lob! jaja, das warum… die ursache ist oft versteckt. man entdeckt es erst mit einem gewissen abstand. man entdeckt so vieles erst wenn man sich davon distanziert. und manchmal ist diese auszeit eben… tödlich

  12. @paleica:

    Gerne geschehen 🙂

    Zur Ursache hier ein, wie ich es empfinde, nützliches Prinzip:

    Desto mehr Du dich von deiner positiven Befangen- /Voreingenommenheit löst, desto eher wirst Du die Dinge so sehen wie sie sind.

    Beides sind sehr große Feinde unserer geistigen Freiheit. Sie sperren uns in teils absurdeste Gespinste aus Illusionen und unerfüllbaren Wünschen ein.

    Die Grenze des so gelebten Skeptizismus muss jedoch der eigene Anspruch, die eigene Existenzfähigkeit sein. Man sollte also zwar nie von Anderen erwarten, was man selbst nicht zu geben bereit ist, aber einfordern sollte man schon was man auch gerne gibt…

    Geben und Nehmen. Ein schwer zu lebendes Prinzip 😉

    Gruß

  13. moritzmeerkat

    *hihi* immer schön neugierig bleiben ;-)))

    und von meinem Zweibeiner soll ich dir ausrichten, dass auch das kleinste Licht eine Quelle der Hoffnung ist und du diese niemals aufgeben darfst … wir knuddeln dich …

  14. @ martin: puh, es ist noch sehr früh um deinen kommentar wirklich zu verstehen (=

    btw: du trägst dich hier ja soweit ich sehe mit einer firmenwebsite ein – deswegen kommt von mir die antwort auch hierher und nicht über deine eigene seite. oder hab ich da irgendwas missverstanden?

    ich glaube, ich sehe die dinge mittlerweile wie sie sind. es kam irgendwie so einfach von einer sekunde auf die andere. es fiel mir quasi wie schuppen von den augen.
    ja das geben und nehmen. ich glaube das ist nur ganz, ganz selten gleichauf…

  15. Wie geil!
    Hab ich erst gar nicht erkannt!
    Toll!

  16. ich musste im ersten moment an ein insektenauge denken, habs dann aber doch noch erkannt. 😉 die aufnahme ist gut geworden, insbesondere die wassertropfen, die dort noch zu sehen sind, gefallen mir.. ich hoffe auf jeden fall für dich, dass es eben noch NICHT zu spät war / ist und dass es dir schon wieder ein bisschen besser geht… =/

    die zeit zu genießen ist auf jeden fall das wichtigste. man lebt nur einmal, und die zeit, die man hat, sollte man auch nutzen. man verliert das manchmal in der quengelei über zu viel arbeit und stress und krankheit aus den augen… aber es kommen auch immer wieder schöne zeiten. zumindest auf die kann man sich freuen, auch wenn man manchmal schon selber was dafür tun muss, dass sie einen auch wirklich erreichen…^^

    halt die ohren steif und verwandel das warnlicht in hoffnung… ich halt dir die daumen!
    alles liebe,
    laura

  17. @paleica:

    Es ist nie zu früh Dinge und Sachverhalte zu verstehen. Manchmal sind wir emotional nur zu stark fixiert. Da hilft Ablenkung 😉

    Wir sind keine Firma. Wir sind quasi eine Nicht Regierungsorganisation NRO (nur anders strukturiert). Unsere Mail-Adressen hier sind daher auch absolut privat und nur den jeweiligen Teilnehmern zugänglich (keine Admin’s die da drauf schauen)!

    Da darf man auch gern mal so „Hallo“ schreiben, wenn man will 😉

    Als ich 8 Jahre jung war, hörte ich per Zufall mal „Das Wort zum Sonntag“. Ich hätte da schon schlafen sollen (hüstel), aber ich wollte unbedingt diesen Film schauen von dem mein großer Bruder immer sagte „Der ist nichts für Zwerge wie dich!“ Der Titel: „Das Ding aus einer anderen Welt“ (die retro Variante in S/W…). Die Stimme sprach über „Enttäuschung“ und die wahre Bedeutung des Wortes. Nämlich die, dass man nur von Dingen, Sachverhalten oder Personen „Ent“ Täuscht werden kann, wenn man sich selbst im Vorfeld über diese täuschte, bzw. getäuscht wurde. Wie alle Kinder hasste auch ich die Enttäuschung (immer diese Emotionen). Also ging ich dazu über die Welt und die Dinge in ihr, etwas genauer zu betrachten. Mit dem Resultat das ich deutlich seltener Täuschungen unterlag. Das steigert die Lebensqualität sehr deutlich, wenn man die Messlatte bei sich selbst anlegt und keine Klimmzüge verlangt die man selber nicht erledigen will…

    Gruß

  18. Da wäre ich nun auch nicht drauf gekommen! Wieder eine tolle Einstellung. Da kannst du wirklich eine richtige Quizreihe aufmachen hier. *gg*
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!
    Angie

  19. moritzmeerkat

    ich habe auch das wort zum sonntag … weil jetzt schon sonntag ist und ich eigentlich auch schon längst im bett sein müsste, mein Zweibeiner aber arbeiten ist und ich deswegen mit den mäusen auf dem tischen tanzen kann ;-))) … das wort kommt jetzt: *knuddelalarm* ;-))

    wir drücken dich – mein Zweibeiner sagte noch, dass ich dir sagen soll, dass das darüber nachdenken schon ein schritt in die richtige richtung ist …

  20. Es könnte aber auch der Abschnitt eines Baumes sein? Das ist das Interessante an diesen Nahaufnahmen. Man kann sich Alles mögliche Erdenken…:-)

  21. @ michael: ich hab mich nochmal auf eurer seite umgeschaut. gästebuch oder sowas gibt es aber nciht, oder? oder eine kommentarfunktion oder sowas ähnliches?

    ablenkung ist grad meine hauptbeschäftigung. insofern muss ich sagen, gut, dass gerade jetzt mein praxissemester ist, da ich wirklich nicht soviel zeit habe nachzudenken und das ist gut. aber da ich jetzt erstmal ausgezogen bin bin ich unter der woche abends viel allein. das ist wiederum des öfteren schwierig.

    das wort enttäuschung hab ich – wie die meistens schätz ich mal – so noch nie gesehen. sehr interessant darüber nachzudenken. danke für den input.
    das ist ein bisschen wie merkwürdig oder eigenartig. diese dinge sind im grunde ja auch negativ besetzt, haben von ihrer grundbedeutung aber eigentlich eher einen positiven touch…

  22. @paleica:

    demnächst soll ich ein ganz ein eigenes Blog bekommen. Mal schauen wie lange „demnächst“ aus Sicht eines Programmierers ist 😉

    Aber wenn Du magst, kannst Du dich ja mit unseren Aussagen und Zielen ein wenig Ablenken. Bzw. mir Anregungen u./o. Kritik zukommen lassen:
    >http://www.ciez.de/ciez-default/kontakt.html<

    Ja, mit den Worten ist das so eine Sache. Vermutlich sind wir hier tatsächlich Merk- würdig bzw. eigen-Artig. Na und?

    Derweil zu den Worten „allein-Sein“ und „Ent-Täuschung“:

    Wenn wir es im „aufgeklärten“ Sinn der Sache biologisch genau nehmen, werden wir allein geboren, verbringen unser Leben und sterben auch ebenso. Diese tatsächliche Einsamkeit relativeren wir insofern, indem wir uns mit anderen Menschen variabel intensiv beschäftigen (weil wir halt niemanden in den Kopf schauen können…). Deren Leben, deren Sein, deren Schicksal quasi Teil unseres Lebens werden lassen (Eltern, Freunde, Bekannte usw.). Dadurch ändert sich zwar nichts an unserer Biologie, aber wir empfinden sie im allgemeinen nicht mehr als störend/eingrenzend, bzw. nehmen sie nicht einmal mehr wahr. Wir täuschen uns selbst darüber hinweg, dass wir in uns Selbst immer allein sind und bleiben werden. Aber manchmal erinnert uns das Leben „in seinem Lauf“ daran. Und dann sind wir Enttäuscht. Wohl gemerkt. Enttäuscht über etwas das zu ändern wir tatsächlich niemals in der Lage sein werden (hoffentlich).

    Gruß

  23. @ michael: ahja verstehe (= ich hätte auch gern einen programmierer weil ich mich leider zu wenig mit datenbanken und co auskenne um mir ein eigenes wordpress-layout zu machen /= naja. muss es eben so gehen.

    die kontaktseite hab ich eh gefunden aber ich schreib nicht so gerne mails. weiß auch nicht das is so was subjektives (=

    ja das ist schon richtig. aber ich glaube trotzdem, dass der mensch von seinem naturell her kein wirklicher einzelgänger ist (weil wir alleine auch nicht wirklich gut überleben können) und dementsprechend haben sich unsere gesellschaftlichen strukturen daran angepasst. das ideal ist, einen ‚partner‘ zu haben, und nicht allein zu sein. wieviel davon instinkt und wieviel gelernt sein mag ist ein anderes thema.

  24. @paleica:

    Wir sind definitiv keine Einzelgänger (jedenfalls nicht biologisch). Doch im Kopf sind wir mit uns allein. Immer. Von Sekunde zu Sekunde, Minute zu Minute, Stunde zu Stunde, Tag zu Tag, Monat zu Monat, Jahr zu Jahr. Wir sind in uns selbst allein. Wir können einem Menschen nicht in den Kopf sehen. So ist es halt. Du wirst nie mehr wirklich von Menschen „Ent-Täuscht“ sein, wenn Du dich genau darüber nicht permanent selbst täuschst. Es dir also immer vor Augen führst, dass es so ist…

    Ich bin sogar davon überzeugt das wir nur und einzig mit diesem Verstehen, so etwas wie „Glück“ im Leben finden können.

    Zu mir kam dieses Glück mittlerweile fünf mal. Und ein jedes dieser Glückstücke ermöglichte/ertrug mir mein aller größtes Glück, die Frau an meiner Seite. Und dabei versucht hier Niemand in den Anderen hinein zu schauen. Denn wir wollen uns einfach nicht gegenseitig „Ent-Täuschen“…

    Und Ja. Es ist nicht immer leicht. Sehr oft ist es auch schwer das zu Leben. Ab und an fliegen auch ganz gewaltig die „Fetzen“ (mein Ältestes ist 18 Jahre, das Jüngste 18 Monate jung). Aber „Hey“, dadurch wird es auch nie wirklich langweilig 😉

    Gruß

  25. das stimmt. aber wie wenig wir emotionale einzelgänger sind merken wir erst wenn ein mensch, der jahrelang unser leben geteilt hat, nicht mehr da ist.

    das ist schön, wenn man das gefunden hat…

  26. Ja. Da hast Du Recht.

    Lass dich nicht davon einhüllen. Dich nicht davon gefangen nehmen!

    Hab Geduld. Lerne für deine Welt zu leben, nicht für die Welten anderer. Respektiere zunächst einmal dich selbst, dann kannst Du auch beurteilen ob dich Andere ebenso respektieren…

    In dem Moment in dem Du aufhörst vorsätzlich nach Glück zu suchen, wird es dich finden 🙂

  27. ich weiß ja dass du recht hast. aber es sagt sich immer leichter als es sich tut.
    ja, das ist schon klar. aber wer ist denn nicht auf der suche nach glück?

  28. Natürlich ist das immer leichter gesagt als getan. So ist das halt 😉

    Und das mit dem Glück…
    …ich denke das es tatsächlich sehr viele Menschen gibt die danach auf der Suche sind. Aber ich habe halt gelernt, dass man über die Suche danach extrem unglücklich wird. Deshalb mein Rat: Hör auf zu suchen! Sei glücklich! Schau in den Spiegel und stell fest was Du alles hast. Wo Du stehst. An was es dir nicht mangelt. Das ist jetzt schon enorm Viel.

    Wir vergessen was wir alles haben, weil wir eine Sache (temporär) verlieren?

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