Es gibt Dinge auf dieser Welt, die sind – ganz objektiv – nicht schön.
Bemooste, rostige Pfosten, zum Beispiel.

pfostenmoos

Aber wenn man lang genug sucht, die Perspektiven ändert, das Ding (oder den Kopf) hin und her dreht [Der Kopf ist rund damit die Gedanken die Richtung wechseln können fällt mir da spontan dazu ein…] – dann (und nur dann) kommt vielleicht irgendwann der Moment, an dem eben dieses hässliche Ding etwas an Hässlichkeit verliert.

Möglicherweise. Sagt man (wer weiß, es könnte sich ja auch nur an den Gewöhnungseffekt handeln).
Es sind Strohhalme, an denen man sich festhalten muss. Um manchmal nicht durchzudrehen. Beim Warten, dass die Dinge sich verlieren… Oder wiederfinden.

You gotta be cruel to be kind…

19 Comments on “Veränderte Blickwinkel – Farbkleckse

  1. selbst die schlimmsten erlebnisse können doch gute seiten haben, wenn man den willen zeigt sich ihrer bewusst zu werden… und selbst der bemooste pfosten hat auf dem bild eine gewisse ästhetik.

    ja, das denk ich mir auch. „informatik“ hat für mich noch was ziemlich abstraktes an sich und ich hab so gut wie kein brauchbares vorwissen dafür… vllt. bin ich dann überfordert, oder ich finds zu theorielastig und mag’s einfach nicht, oder durch das anhängsel an dem fach (ich würde dann nämlich „kognitive informatik“ wählen, was ein bisschen den drall richtung künstliche intelligenz und robotik hätte) finde ich plötzlich meine begeisterung für die dort vermutlich gebrauchten neurowissenschaften und linguistik… dann würd ich eben auf ein solches fach umwählen oder so… wer nicht wagt, der nicht gewinnt. ^^ erst mal brauch ich ein ziel, auf das ich hinarbeiten kann.

    eine serie über zeit, das würde mir gefallen. =) da kann man ja die unterschiedlichsten aspekte barbeiten und immer neue standpunkte aufzeigen… würde dein werk zu dem eiszapfen ja schon gut hinpassen, so im nachhinein.

    ich wünsch dir einen ruhigeren, erholsameren schlaf für die nächsten wochen! 😉 ich hab momentan eher das problem, dass ich schlafen kann so viel ich will, aber mein akku scheint wohl nie vollständig aufgeladen zu sein… aber muss mich vermutlich nur wieder an den schulalltag gewöhnen. ^^

    alles liebe,
    laura

  2. Mich erinnert diese Kraterlandschaft ein wenig an eine Seele, die verletzt wurde.
    Mit ‚Schönheit‘ definiere ich etwas anderes, aber Ausschnitt und Blickwinkel gefallen mir sehr.

    Liebe Grüße
    Gaby

  3. Also, bemooste Pfosten sind bestimmt nicht hässlich! Das Bild ist schön, aber bemooste Pfosten selbst sind auch schön und Moos ist sowieso schön, Moos wird unterschätzt!

    Hihi, ich glaube, du hast das missverstanden mit dem Tabak und dem Nikotin, ich rauche nicht, das Thema meiner Facharbeit ist: Verteidigungsstrategien im Pflanzenreich am Beispiel der Tabakpflanze 🙂

    Solche Weisheiten sagen sich immer leichter und sind nicht wirklich umzusetzen, sie sind so unwirklich theoretisch. Sie können einen sehr deprimieren und anderswo sind sie dann doch wieder richtig.

  4. Ich finde dieser Pfosten hat mehr Charakter als ein „glänzender“ neuer aus… hm, Beton, Edelstahl?! Er hat eine Geschichte.

  5. Hehe, naya erstmal morgen wieder arbeiten und dann habe ich auch schon wieder ein paar Tage frei bis Montag ^.^

  6. schönheit liegt immer im auge des betrachters. eigentlich gibt es keine hässlichen dinge. und wie man auf deinem bild sieht, ist in jedem unschönen teil, auch etwas schönes zu sehen. man muß manchmal nur die perspektive ändern aus die man schaut

  7. Es war ein Eignungstest für die Knappschaft, also Rentenversicherung. Aber er war scheiße – tut mir Leid, anders kann ich das wirklich nicht sagen. Die Fragen waren .. unverständlich und die Matheaufgaben .. auch. Theoretisch hätte ich Mathe gekonnt, aber um den Prozentsatz zu berechnen braucht man zwei Zahlen statt nur einer. -.- Ich habe nach dem Test auch noch mit einer anderen Teilnehmerin geredet, die hat die Aufgaben zu teil auch nicht verstanden. Ich würde dir jetzt gerne eine der Aufgaben erklären, möchte hier jetzt aber nicht alles vollspammen und muss außerdem in zehn Minuten zur Arbeit. 😛

  8. Sehr schönes Bild zum Text!

    Die Blickrichtung ändern, die Perspektive der Betrachtung ändern… manches Mal sehen dann Dinge verständlicher aus.
    Mal die andere Seite betrachten. nicht nur das, was man selber sieht, oder sehen will…

  9. woa, das Bild ist irgendwie konfus und macht ganz wirr 😀
    Mich jedenfalls.
    Aber das machts irgendwie interessant ^^

  10. ja, danke, ich hoffe es. irgendwann wird’s dennoch eintreffen, dessen bin ich mir ziemlich sicher… lässt sich nicht ändern, bin zur zeit nicht so auf der höhe, muss ich sagen, da wird das bisschen lernen, zu dem ich mich aufrappeln kann, geradezu erholsam… *lach*

    stimmt, wenn man so drüber nachdenkt, steht der blogt hier tatsächlich im zeichen der zeit. ^^ ist natürlich auch ein allgegenwärtiges thema… aber wenn’s einen nicht gerade total runterzieht, dann lohnt es sich, drüber nachzudenken. =)

    schlaftechnisch werd ich mich heute bemühen, dank des fernsehprogrammes werd ich wohl ein bisschen länger aufbleiben, vielleicht bin ich dann müde genug, um sofort einzuschlafen… 😉

    alles liebe =)
    laura

  11. @ Nancy: Du bist beneidenswert positiv!
    Aber hässlich ist der Pfosten(?) schon!

    Doch sehr schön in Szene gesetzt. Wahrscheinlich wurde er das noch nie zuvor. Großes Lob Paleica

    Gruß, Martina

  12. ich liebe deine bilder und texte, ich kann es nicht genug sagen.
    manchmal wünsche ich mir, ich könnte so toll schreiben wie du 😉
    das mit deiner oma und deinem freund tut mir sehr leid..das erste hast du mir schon mal erzählt und somit verstehst du deine situation sehr gut, denke ich. auch ich bin mit meinem freund über 5 jahre zusammen und ich verstehe ganz genau, wenn du sagst, das er deine wichtigste ansprechsperson war und dir halt gab. ist bei mir nämlich genauso. gibt es dann noch eine chance bei euch?
    ich wünsche dir viel kraft, manchmal ist es nicht begreifbar, wieso solche dinge geschehen…versuchen wir die dinge (oder den kopf) hin und her zu drehen…auch wenn es schwierig ist, etwas schönes oder positives zu sehen.
    ich kann mich nicht so gut ausdrücken wie du, verstehe dich aber ganz gut. *festdrück*

  13. es kommt immer auf den Blickwinkel der Sicht auf gewisse Dinge an, um es als schön oder unschön zu empfinden 😉 hast du wunderbar umgesetzt!

    LG von Andrea

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