Fotografie Neuerscheinung

Gegenüberstellung: mit und ohne Farbe

Heike hat mich auf die Idee gebracht, euch einmal gegenübergestellt den Unterschied zu zeigen, wie Farben gegenüber keinen Farben wirken. Dafür zeige ich euch einige Bilder, bei denen mir eben diese Entscheidung ziemlich schwer gefallen ist und von denen es dann halt zwei Varianten gab.

Ich finde, dass man auf diesen Bildern schön erkennen kann, welchen Unterschied Farbe im Bild macht. Dass der Farbentzug andere Informationen in den Vordergrund stellt und manchmal vielleicht sogar erst sichtbar macht. Dass es sich schlichtweg oft um ein ganz anderes Foto handelt.

Ansonten verabschiede ich mich diese Woche nochmal in den Messedienst. Nach sovielen relativ wortintensiven Beiträgen gibt es jetzt einfach einmal Bilder für euch. Ein bisschen zum Durchschnaufen 🙂

Schwarzweiß in der Architektur

Schwarzweiß in der Natur

Schwarzweiß in der Technik

[Bei manchen sind es nicht ganz dieselben Fotos, aber fast die gleichen und darum habe ich nicht nochmal extra bearbeitet 😉 ]

 

70 comments on “Gegenüberstellung: mit und ohne Farbe

  1. Was für schöne Fotos!😊 Und du hast Recht, manche (nicht alle) wirken in bunt tatsächlich nochmal viel anders. Besser. Trotzdem: ich mag schwarz weiß total gerne!😀

    • dankeschön 🙂 ich mag s/w auch total gern und manchmal kann ich mich dann eben kaum entscheiden, weil die bearbeitung ganz verschiedene bilder aus ein und demselben foto macht. sowas finde ich immer echt total interessant.

  2. Manche Bilder sind einfach prädestiniert für s/w und andere brauchen die Farbe. Ich hatte neulich im Rahmen einer Blogparade die Aufgabe Food in s/w zu zeigen, das passte in meinen Augen leider gar nicht. Food braucht Farbe.

    Bei dir gefallen mir die Architekturbilder deutlich besser in s/w, sie sind kontrastig und lenken den Betrachter auf die Form. Generell gefallen mir auch Portraits in s/w sehr gut.

    Liebe Grüße, Bee

    • ja da geht es mir genauso. ich habe food in s/w auch mal versucht und das geht echt gar nicht. obwohl ich finde, dass es bei dir eigentlich doch ganz gut geglückt ist. aber ohne die farben fehlt halt einfach „geschmacksinformation“.
      porträts mag ich auch gern monochrom, aber die fotografiere ich praktisch nie, da hab ich nur gaaanz alte beispiele.

  3. Man kann nicht global sagen das eine oder andere ist besser, es hängt wirklich vom Bild ab. Manche wirken in s/w blass, manche gewinnen dadurch noch mehr Kontur. Schön, dass Du sie gegenübergestellt hast!

    • ich denke, es gibt schon so gewisse richtlinien, die oft zutreffen. bei manchen bildern ist zb klar, dass die in s/w nicht wirken. manche sind mit farbentzug richtige überraschungsbomben. bei denen die ich hier gezeigt hab, find ich beide varianten interessant, obwohl es natürlich auch bei manchen besser und bei anderen nicht ganz so gut passt.

      • Bei den Technikbildern finde ich es sehr eindeutig, sie wirken (für mich) in s/w besser. Bei den Bildern aus der Natur finde ich die farbigen oft intensiver…..

  4. Klar, das ist interessant. Du zeigst Beispiele, bei denen mein Geschmack nicht generell auf die rechte oder linke Seite trifft. Bei den farbigen gefallen die, wo Du Farbe etwas zurückgenommen hast, mir am besten.Vielleicht kommt es auf das Bild, seinen Zweck, die Umgebung und Umstände an. Ich mag Schwarz-weiß mit Blautouch gern.

    • ja, da hast du bestimmt recht. bilder ohne kontext zu sehen ist noch immer was anderes. je nachdem in welches umfeld sie eingebettet sind, kommt eine andere bearbeitung besser zu geltung.

  5. Tolle Bilder! Bei manchen hätte ich mich auch nicht so leicht entscheiden können, kann ich gut verstehen. Man sagt ja, dass Fotografen ein Jahr in s/w shooten sollten, damit sie ein tieferes Gefühl für Linien, Strukturen und Komposition bekommen. Oder zumindest mal eine Weile. Macht schon Sinn, wie man an Deinen Bildern sehr schön sehen kann!

  6. Sehr spannende Idee. Ich kann auch überhaupt nicht sagen was mir grundsätzlich besser gefällt. Ich glaube es kommt nicht nur aufs Motiv drauf an sondern auch auf meine eigene Stimmung. Ich mag s/w sehr, wenn es stimmig eingesetzt wird. Witzigerweise passen bei Deinen Beispielen jeweils Farbe und s/w ganz wunderbar. Respekt ;-)!

    • 🙂 danke. bei den beispielen hier ging es mir bei jedem einzelnen so, dass ich mich einfach nicht wirklich entscheiden konnte. manche sind deswegen eben auch sowohl als auch hier erschienen. wie du sagst – stimmung macht viel aus. und wie frank angedeutet hat – auch auf den kontext kommt es an. darum dachte ich, wäre dieses fototheoretische „experiment“ ganz interessant: so ganz wertfrei einfach mal die bilder nebeneinander stellen.

  7. Sehr schöne Beispiele. Obwohl ich SW liebe, weil da Fotos eine klarere Aussage haben (können) und man nicht von der Farbigkeit abgelenkt wird, sprechen mich hier manche Color-Fotos mehr an.

    • ich finde ja immer, dass beide techniken ihre vor- und nachteile haben und ihre stärken einfach in anderen bereichen liegen. ich würde auf keine variante grundsätzlich verzichten wollen 🙂

      • Stimmt, wobei bei den meisten Motiven bzw. Themen nur eins von beiden das Optimale ist. Deine SW-Umsetzungen deiner Beispiele sind sehr sehr gut, wollte ich nur noch anmerken

        • dankeschön 🙂 wahrscheinlich hast du recht, aber wie markus und sabrina schon angemerkt haben, ist „die richtige wahl“ gelegentlich auch stimmungsabhängig und wofür man sich entscheidet hängt unter anderem davon ab, wie man sich grade fühlt.

  8. Es ist wirklich einfach so faszinierend, wie ein Bild sich verändert zwischen s/w und Farbe. Ich kann es sehr gut nachvollziehen, dass man sich da teilweise einfach nicht entscheiden kann, was „besser“ ist. Wahrscheinlich kommt es auch manchmal auf Situation und Empfindung an, auf was man gerade mehr Lust hat. Habe mich ja in letzter Zeit auch ein wenig mehr mit s/w angefreundet und habe gerne Bilder in s/w. Gleichzeitig brauche und liebe ich manchmal einfach diese satten Farben. Ein blauer Himmel, das türkis bei den Gondel-Booten, das intensive grün von Moos.

    Ein schöner Beitrag, denn gegenübergestellt kommt der Unterschied noch einmal richtig deutlich raus 🙂

    • ja gell. ich war selber irgendwie ganz baff beim bearbeiten, irgendwann hab ich einfach mal zufällig auf ein s/w preset geklickt und bemerkt, dass die aussage sich total verändert und dass man die umwandlung in jedem fall versuchen sollte, weil sich dahinter einfach ganz unerwartete bilder befinden.
      auf die stimmung kommt es sehr stark an glaube ich. manchmal ist man halt einfach bunt und fröhlich, manchmal ein bisschen schwermütig und schwelgt in erinnerungen – das macht sicher was aus. dass ich mich oft nicht entscheiden kann heißt wohl, dass das beides sehr stark vorhanden ist 😉

  9. Bei Architektur finde ich s/w oftmals sogar interessanter. Landschaften mag ich allerdings einfach in Farbe am liebsten. All die Töne, die Landschaft, das Licht… das wirkt so noch immer am schönsten. 🙂 Venedig kann s/w auch richtig toll aussehen, wie ich finde. 😉

    Dankeschön, das ist ein tolles Kompliment! Wenn du solche Themen magst, ist „I Origins“ wirklich was für dich. Ich finde, da kann man wirklich drüber nachdenken und vielleicht auch drüber diskutieren. Das war so ein Film, dessen Thematik mich noch ein paar Tage später nicht so wirklich los gelassen hat.

    Das mit den Ärzten etc. ist irgendwie so der Klassiker der mir bei diesem Thema in den Sinn kommt. Vielleicht etwas dick aufgetragen und zu viel Klischee…

    Zucker habe ich auch immer zu viel gegessen, muss ich echt sagen. Allerdings habe ich mir sagen lassen, dass man auch echt nicht wie ein Asket leben muss, um gesund zu leben. Wenn du ansonsten darauf achtest, kann man sich auch ein Laster erlauben. Ich achte zwar aus gegeben Anlass seit Monaten noch mehr darauf was ich esse, aber ich bin da auch nicht total streng zu mir. So ein Mittelweg ist da wohl recht sinnvoll.
    Aber Kantinenessen kann schon sehr schwierig sein. Diese ganze Friteuse und Fertigzeug passt mir gar nicht.

    So weit denke ich momentan ehrlich gesagt gar nicht. Nicht, dass ich solche Gedanken nicht schon gehabt hätte, aber na ja. Wie gesagt, ich war die letzten Monate zu viel krank und hab noch genug damit zu tun wieder ins normale Leben zu kommen. Da waren dann solche Gedankenkarusselle echt ganz weit weg. 😉
    Wobei mein Opa 76 und noch sehr jung geblieben ist… ich hab da vielleicht die richtigen „Vorbilder“. Meine Oma ist zwar 10 Jahre jünger als mein Opa, arbeitet aber auch noch ganz normal…

    • ja da stimme ich dir zu. „echte“ landschaftsfotografie geht in s/w kaum. genauso wie food. da nimmt man einfach relevante bildinformationen raus und das funktioniert nicht.

      hört sich echt cool an. wie gesagt, aufgeschrieben hab ichs mir und der nächste anlass kommt bestimmt ^.^ aber bei uns ist filmschauen grad nicht sooo hoch im kurs. meistens kleben wir an irgendeinem game von dem wir uns nicht losreißen können ^.^

      ich denk mir das auch immer. ich rauch nicht und trink sooo wenig alkohol, lasst mir doch wenigstens den zucker. trotzdem tut es dem körper in den großen mengen nicht wirklich gut. aber essen ist halt meistens nicht nur essen, sondern hat auch irgendeinen anderen hintergrund. zumindest bei zuviel oder zu wenig davon.

      da hast du gute vorbilder. bei mir ist das nicht ganz so super. mein opa (väterlicherseits) hatte mit mitte 50 einen schlaganfall, meine oma war extrem starke diabetikerin und sie sind beide mit anfang 70 gestorben. meine andere oma war auch von mitte 40 an immer krank. nur mein opa (mütterlichterseits) ist der große ausreißer und mein riesen vorbild.

  10. Was für eine Arbeit und was für eine tolle Sammlung!
    Da deine farbigen Bilder doch sehr licht sind, tendiere ich hier bei dir für die Schwarzweiß Fotografie!!!

    Liebe Grüße

    Anne

    • dankeschön 🙂 ich hab mich da einfach ein wenig durchs archiv gestöbert, eben weil ich im sommer bei den spanienbildern echt vor dem dilemma stand: darf man spanien farbe entziehen? aber s/w hat auch was total interessantes 🙂 ich habe grade irgendwie ein wenig einen hang zur überbelichtung. ich gestehe, dass cih auf solche fotografischen trends anfällig bin ^.^

  11. Cool, diese Gegenüberstellung ist echt faszinierend! Kann mir richtig gut vorstellen, dass die Wahl schwer fällt ob mit oder ohne Farbe, aber in diesem Fall sieht beides toll aus!

    • 🙂 es war echt schwierig, grade bei den spanienbildern. man kann ja südländischen fotos die farbe nicht wegnehmen, aber architektur wirkt in s/w halt trotzdem wieder anders. jaja, das ewige dilemma 😀

  12. Viele schöne Fotos! In der Natur gefallen mir meist die mit Farbe besser, aber von den ersten Bildern überzeugen echt viele schwarz-weiße! Spannend…

    Liebe Grüße
    Judith

    • danke liebe judith! ja manchmal ist es schwer, gell. mit der natur geht es mir meist auch so, obwohl ich bei details den farbentzug auch oft interessant finde.

  13. Super Idee, jedoch enthalte ich mich in der Meinung, was mir besser gefällt.
    Wie doch sagtest, einiges funktioniert einiges nicht.

    Ich kann mir da beide Bilder ansehen und dann in den inneren S/W- oder Farbmodus wechseln, entsprechend gefällt mir das Bild.

    Aber ganz egal wie, es sind immer zwei unterschiedliche Bilder und das fasziniert.

    Viele Grüße Jürgen

    • gell, das kommt schon ziemlich deutlich raus bei den beispielen, das finde ich auch. ich fand es auch für mich selbst sehr interessant und dachte, das eignet sich ganz gut 🙂

  14. … dann habe ich mir das doch nicht eingebildet, dass nicht alle Bilder gleich sind!
    Ein toller Post mit wunderbaren Aufnahmen, Applaus!
    Eine großartige Idee, ich werde gleich mal zu Heike gehen, um zu schauen, wie sie es dargestellt hat.

    Hab noch einen schönen Abend … Frauke

    • nein, das hast du dir nicht eingebildet 😉
      danke für die lieben worte! freut mich, wenns gefällt. hat mir selber echt auch spaß gemacht, den unterschied so zu sehen.

  15. Eine richtig tolle Gegenüberstellung ist das geworden und da sieht man wirklich erst, was Farbe ausmachen kann … Darf ich fragen, wie du das gemacht hast? Hast du mit einem Bildbearbeitungsprogramm gearbeitet und wenn ja, mit welchem? Bin immer noch auf der Suche nach einem guten Programm. 😉
    Liebe Grüße, Karina

    • also ich arbeite eigentlich immer mit lightroom, seit 4 jahren jetzt in etwa und ich könnts mir ohne gar nicht mehr vorstellen. das einzige, was mich persönlich sehr nervt ist allerdings, dass es ja mittlerweile nur mehr diese abo-varianten von adobe gibt, gegen die ich mich mit händen und füßen sträube und irgendwann wird mein 4er einfach sehr veraltet sein. mal sehen, was ich dann mache… ich beginne langsam, bilder auf dem iphone zu bearbeiten, weil es da auch tolle apps gibt, mit denen ich – für mich – schöne effekte erziele, aber ob das halt wirklich praktikabel sein wird…

  16. heidiundsusi

    Oh ja, nicht immer lässt die Farbe das Bild gut aussehen!
    LG Heidi

  17. Wunderschöne Fotos! Den Vergleich finde ich großartig! Manche brauchen die Farbe, bei anderen gefällt mir eindeutig das s/w besser!
    LG Mary

  18. Hach, diese Fotos! Witzig finde ich diese Gegenüberstellung. Ich muss zugeben, dass ich ein totaler Fan von schwarz/weiß bin. Ich sehe dann in jedem Bild sofort eine Geschichte dazu.
    Liebe Grüße
    Nila

  19. ich bin ja ein farbjunkie, vielleicht gefallen mir deshalb fast alle bilder in farbe besser 😉 . ausnehmen würde ich jetzt die gondeln und den gelben zaun, da ist mir die farbe doch ein wenig zu heftig. aber auch die technikbilder mag ich farbig lieber…

    • ich finde es total spannend, wie die reaktionen auf die bilder sind. man sieht einfach, dass geschmäcker durchwegs verschieden sind und dass es sozusagen kein richtig und kein falsch gibt 🙂

  20. Ach, Venedig… Das Blau-grüne Wasser ist toll. Irgendwie mag ich Farbe am liebsten, wenn Sonne im Spiel ist…. Wenn es nicht sonnig ist, dann wirkt es in s/w irgendwie cleaner.

  21. Sehr sehr schöne Bilder. Ich komm gar nicht sagen, ob mir schwarz/weiß oder Farbe besser gefällt. Sie bekommen ihre eigene ganz besondere Stimmung und sind allesamt einfach toll!

  22. Sehr schöne Gegenüberstellung. Ich gestehe schwarz/weiß hat schon seinen Reiz, allerdings bin ich da wohl doch eher der farbenfrohe Mensch mit dem Motte „die Welt ist bunt viel schöner“. 😉

    LG, Gerd

  23. Ich wäre ja mal spontan dafür, dass du solche Gegenüberstellungen ruhig häufiger machen solltest. Einmal im Vierteljahr oder so. Das ist wirklich total interessant! Ich mag den Effekt auch total gerne!!

  24. Oh das ist eine tolle Idee liebe Christina.
    Diese Gegenüberstellungen sind sehr spannend.
    Manche passen besser in Farbe und manche eben besser in S/W.
    Nicht nur optisch, auch sehen die Augen eines jeden sie anderes..

    Liebe Grüsse
    Elke

    • freut mich dass sie dir gefällt, ich fand es auch total spannend. du sagst es – jeder hat andere vorlieben und es kommt wohl selbst bei einem selbst auf stimmung und tagesverfassung an.

  25. Tolle Bilder! Versteh das es dir manchmal schwer fällt sich für monochrom oder Farbe zu entscheiden. Bei mir ist es ähnlich, nur eben beim Film einlegen, ist ein Foto in Farbe bleibt es das bei mir auch. Wenn ich monochrom unterwegs bin halte ich oft nach ganz anderen Sachen ausschau. Blöd ists nur wenn gerade ein s/w Film eingelegt ist und ich bock auf Farbe hab… na zum Glück hab ich nicht nur eine Kamera 😉 .
    Auf jeden Fall ein interessanter Blogbeitrag!
    Grüße Peter

    • 🙂 stimmt, da empfiehlt es sich, sicherheitshalber immer eine zweite dabei zu haben 🙂 manchmal ist es auch spannend, sich selbst mit einer technik einzuschränken und so am blick zu arbeiten.

  26. An das Pfauenbild kann ich mich noch gut erinnern, hatte mich damals etwas gewundert, weil es in schwarz/weiss war, war so unerwartet. Schön es jetzt auch mal in bunt zu sehen, gefällt mir glaube ich noch ein bißchen besser, obwohl es auch in der monochromen funktioniert. Ich glaube, bei mir gibt es eigentlich nur ‚entweder oder‘ und ich habe nur von ganz weniger Bildern beide Versionen, meistens auch nur, weil ich bei Serien oder Paaren die Bearbeitung anpasse. Habe neulich festgestellt, dass ich mich doch eher selten gegen Farbe entscheide. Selbst analog hab ich meist einen Farbfilm drin, obwohl ich den Charme alter schwarz/weiß Fotografieren unheimlich gerne mag und mir vorgenommen habe, dieses Jahr wieder etwas mehr damit zu experimentieren. Ohne Farbe sieht man die Welt halt wieder ein bißchen anders 🙂

    • das pfauenbild war nebst heikes idee mitunter der auslöser für diesen beitrag 🙂
      meistens habe ich auch nur eine variante – aber diese ausnahmen haben sich über die letzten jahre dann halt in zwei verschiedenen varianten speichern lassen 🙂
      ich versuche ja mittlerweile auch mehr, die bilder nicht nur einzeln zu betrachten sondern in einem kontext in dem sie dann auch veröffentlicht werden. manche veränderungen brauchen ein weilchen, bis man sie verinnerlicht 😉

  27. Im direkten Vergleich zu s/w sehen die Farbbilder fast unnatürlich aus von der Farbgebung her. Eine tolle Idee mit der Gegenüberstellung – musste das alles erstmal gut auf mich wirken lassen!

    • 🙂 freut mich, dass es dir gefallen hat. ich war selber auch ganz baff wie das so wirkt und man muss sich schon auf jedes bild konzentrieren um den unterschied auch wirklich zu sehen.

  28. Liebe Paleica, vielen Dank, dass Du meine Idee aufgegriffen hast. Und ich finde es wirklich sehr spannend zu beobachten, wie unterschiedlich die Bildwirkung sein kann, die man durch die Wahl von Farbe oder eben den bewussten Verzicht darauf erzeugen kann. Toll! Aufgrund eines Todesfalls ist mir selbst im Moment nicht nach fotografieren zumute…

    • liebe heike, vielen dank für den input und die idee 🙂 es freut mich, dass du den beitrag auch entdeckt hast.
      es tut mir sehr leid für deinen verlust. ich verstehe, dass dir da im moment nicht danach ist. ich hoffe sehr, dass die farbe im leben für dich dennoch bald zurückkommt… alles liebe von mir und viel kraft!

  29. Ich finde das immer total spannend, wie manche Bilder eher in S/W und andere doch in Farbe besser wirken. Ich glaube, dass ich dies persönlich an den Farben und den Kombinationen derer festmache. Der Eiffelturm gefällt mir zum Beispiel in Farbe viel besser, irgendwie hat das Bild auch viel mehr Tiefe und wirkt auf mich interessanter, als in S/W. Das Bild mit den Pfauen zB gefällt mir besser in S/W. Irgendwie wirkt es so nostalgischer und diese Momentaufnahme hat für mich etwas Nostalgie in sich, das kommt so besser zur Geltung…

    • mir geht es auch so. bei vielen bildern probiere ich es im processing dann einfach mal aus weil die ergebnisse manchmal total überraschend sind. es gibt natürlich die motive, wo man weiß, dass sie nicht passen, aber bei manchen kann es in beide richtungen gehen.

  30. Wow, diese Gegenüberstellung ist total faszinierend!! Ich bin oft ein großer Fan von schwarz-weiß, aber manche Bilder wirken in Farbe einfach besser. Toller Beitrag!
    Liebe Grüße,
    Kathi

  31. Schwarzweißbilder können eine ganz eigene Atmosphäre schaffen, die mit Farbe nie gelingt. Ich verbinde solche Aufnahmen gern mit Geschichte und werde neugierig auf die Story hinter dem Bild.

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