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Irland: Details & die große Gretchenfrage des Sinns.

Ihr wisst ja jetzt schon, dass ich an fremden Orten, wenn die Zeit es zulässt, gern auf die Jagd nach Details gehe. Den ersten Teil der irischen Details habe ich euch ja bereits hier gezeigt, inklusive der Erklärung, was mich an den kleinen Dingen so anzieht:

…weil sie das sichtbar machen, was im Großen wirkt, aber meistens nicht fassbar ist.

Und vielleicht, weil es diese Dinge sind, mit denen ich mich oft am meisten identifizieren kann, weil es meine Sicht auf das Leben beschreibt. Denn sind es nicht die kleinen Dinge, die das Leben zum überwiegenden Teil ausmachen? Ein Lächeln, eine Berührung, ein liebes Wort, das richtige Lied zur richtigen Zeit, Kuchen, dampfender Tee, ein Nachmittag mit den liebsten Episoden der Lieblingsserie, ein Sonnenstrahl, der etwas Altes, Vergessenes, Vergangenes zum Leuchten bringt, ein Bitte, ein Danke und tausend andere Dinge.

Was bedeutet also die Relevanz dieser Details? Was bedeutet es für das, worum es eigentlich geht? Worum es MIR geht?

Vermutlich hat jeder schon das eine oder andere Mal darüber nachgedacht, zu welchem Sinn und Zweck er/sie hier auf diesem Planeten verweilt. Manche haben dafür möglicherweise eine sehr klare Antwort, andere gar keine. Die einen finden den Sinn in externen Faktoren, von außen gegeben und andere – zu dieser Gruppe zähle ich mich – gehen davon aus, dass man seinem Leben den Sinn selbst geben muss. Und auch wenn ich zu den Menschen gehöre, die, wenn sie könnten, „die Welt retten“ vielleicht nicht als ersten, aber zumindest als zweiten Wunsch an die gute Fee richten würden, bin ich mir dessen bewusst, dass der Tag, an dem ich die Welt retten werde, wahrscheinlich nie kommen wird.

Das heißt aber nicht, dass man resignieren muss. Dass man nichts tun kann. Ganz im Gegenteil. Denn für mich hat sich über die letzten Jahre etwas ganz Grundlegendes herauskristallisiert. Jeder Mensch hat Begabungen oder Stärken. Und diese Stärken kann man dafür einsetzen, um bei anderen Menschen was zu bewirken. Ich glaube, dass eine meiner Begabungen sich im zwischenmenschlichen Bereich findet, irgendwo in der geistig-verbalen Welt. Darin, anderen Menschen zuzuhören und ihnen Mut zu machen wenn sie traurig sind. Ihnen Fragen zu stellen, die sie sich selbst nicht zu stellen trauen. Ihnen das Gefühl zu geben, dass sie nicht allein sind und dass eine Krise bewältigt werden kann.


 

Das schwingt auch irgendwo hier mit. Ich offenbare meine Gedanken und Gefühle, zum einen natürlich deswegen, weil es mir hilft und nützt, mit mir selbst weiterzukommen, im Verständnis von Mechanismen und Zusammenhängen. Aber ich offenbare sie auch in der Hoffnung, dass dieses verletzliche und ehrliche Innere, das ich nach außen kehre, andere Menschen berührt und dazu animiert, sich selbst ihrem Inneren gegenüber zu öffnen. Dass es sie anstubst, anstößt und kitzelt und vielleicht ein Motivationsfaktor ist, einen Schritt weiterzugehen. Vielleicht ist das eine Antwort auf die indirekt gestellt Frage, wieso es hier manchmal doch sehr tiefe Einblicke in mein Seelenleben gibt.

Ich schreibe diesen Blog und ich lebe mein Leben in der Hoffnung Spuren zu hinterlassen in den Herzen anderer Menschen. Etwas in ihnen zu bewegen, das sie bereichert.

Ich kann nicht die Welt retten. Aber ich kann meine Zeit und meine Energie schenken, einem anderen Menschen, den ich kenne und der sie gerade braucht.

Ich möchte, wenn ich kann, dazu beitragen, dass für einen anderen Menschen ein Licht am Horizont auftaucht. Weil ich weiß, dass das wichtigste in einer düsteren Zeit ein Mensch ist, der einen versteht. Das Gefühl, nicht allein zu sein mit seinem Schmerz. Weil ich weiß, wie sich diese Einsamkeit anfühlt und weil ich alles dafür tun will, dass niemand den ich kenne, mag und liebe diesen Schmerz auf diese Art je fühlen muss. Und weil es genau das ist, was ich tun kann – nicht um die Welt zu retten, aber vielleicht um dem einen oder anderen zu helfen, seine Zuversicht und Lebensfreude wieder zu finden, der sie wiederum weitergibt und die dazu führt, dass sich mehr Positives auf diesem Planeten verbreitet.

59 comments on “Irland: Details & die große Gretchenfrage des Sinns.

  1. Ich bin beeindruckt. Sowohl davon was als auch wie du schreibst. Herz und Kopf, in der Tat. Liebe Grüsse.

  2. Die Welt retten ist ja auch eine etwas anspruchsvolle Aufgabe: 7 390 000 000 Menschen, 1 000 000 000 000 000 000 Tiere und eine vermutlich gänzlich unzählbare Menge an Pflanzen. Da sollte man sich flugs dem Budhismus zuwenden und schon mal vorsorglich das Erlöschen der Sonne verhindern anfangen, ein Leben reicht da bei weitem nicht.
    Ich denke auch, dass es wichtig ist, sich den Menschen zuzuwenden, die einem wichtig sind, da zu sein in schweren Zeiten (in guten natürlich auch ^^). Dass du so offen über deine Gefühle und Gedanken bloggst bewunder ich schon lange, dass da auch der Gedanke des „da seins“ mit rein spielt macht es umso schöner. Ist ganz ehrlich nichts, was ich machen würde (gut, unter Realnamen wäre das auch nicht besonders clever, aber ich denke auch via nickname wär ich nicht SO offen) aber ich finds schon wichtig für Menschen, die sich in ähnlichen Situationen allein fühlen. Allein schon zu wissen da ist jemand, dem gehts genauso, kann schon eine große Hilfe sein 🙂

    • ja, das ist es wirklich. aber du weißt ja, in diesen was-wäre-wenn-spielchen als teenager kommt das in den gedanken halt doch immer wieder vor. und in den verrückten träumen, was man denn mal irgendwann beruflich machen könnte, das der welt frieden und ende des hungers und böser krankheiten bringt. aber irgendwann muss man sich eh davon verabschieden, dass man wohl nicht DIE person sein wird.

      darum versuche ich auch seit jahren krampfhaft, diese identitäten zu trennen. unter realnamen würde ich das natürlich niemals tun und ich achte schon drauf, dass es keine überschneidungen gibt und nur menschen, die ich mir aussuche aus dem täglichen leben das auch lesen dürfen, obwohl es die meisten ohnehin nicht sehr interessiert. ich denke mir halt, der blog ist eine plattform für all jene, die für scih was daraus mitnehmen können und die kommen schönerweise wieder – die anderen eben nicht. und das wundervolle feedback was ich bekomme und was die leser dann ihrerseits mit mir teilen, das ist einfach sooo schön.

      • Naja, wer träumt nicht davon, der „Held“ zu sein, wer spinnt nicht seine Utopien zusammen ^^

        Ist wohl auch sehr gut so, dass du das so hältst. Es ist eben die Kehrseite des sich öffnens, dass man damit auch immer seine eigenen Schwächen preisgibt. Und ich traue „der Welt“ nicht zu, damit komplett verantwortungsvoll und integer umzugehen.
        Allerdings, der Austausch ist wirklich was wunderbares 🙂

        • achja, da magst du wohl recht haben. wobei es gibt viele, die das iregndwann am weg des erwachsenwerdens verlernen aber kinder tun es vermutlich alle…

          da magst du recht haben. ich bin auch manchmal unsicher, behalte artikel lange in den entwürfen bevor ich mich davon überzeugt habe, sie veröffentlichen zu wollen. aber bisher überwiegen einfach die positiven aspekte und ich genieße das schreiben, den austausch. es wäre so schade, darauf verzichten zu müssen.

          • Naja, die „echte“ Welt lehrt einen eben leider, dass man selbst kaum Einfluss hat, relativ machtlos ist, und dass Menschen, die allein größere Wellen schlagen können etwas Besonderes und daher selten (und schon gar nicht wir) sind. Das ist zwar sicher nur die halbe Wahrheit (ja, nicht jeder kann „die Welt verändern“, aber mit der richtigen Idee zur richtigen Zeit muss man auch nicht zu dieser „besonderen Elite“ gehören, um großen Einfluss zu haben) ist aber eng in unsere Denkmuster verwoben. Kinder „wissen“ das noch nicht.
            Ich selbst träume ja auch hin und wieder davon, durch Kombination von pädagogik und Design die sachliche Aufklärung über wichtige Themen in der breiten Bevölkerung zu verbessern, ob das je passieren wird? Keine Ahnung. Ich kümmer mich um meinen engeren Kreis und behalte die Weltverbesserung im Hinterkopf, vielleicht ergibt sich mal die Gelegenheit (von außen oder von innen) das tatsächlich zumindest zu versuchen.

            Solang du weißt, was du bereit bist preiszugeben und wo deine Prioritäten liegen, mach weiter so, ganz klar :-).

            • ich glaub, das ist ohnehin das einzige, was man tun kann. man sollte aber diese hehren visionen auch nicht vergessen. ich glaube, ein großes problem der erwachsenenwelt ist das resignieren, das zu wenig träumen und hoffen.

              🙂 mal sehen, ich hoffe, dass sich nicht eines tages rausstellt, dass es eine riesen fehleinschätzung war. derzeit passiert aber alles sehr bewusst.

              • Es ist ja auch wirklich schwer, sich trotz Alltag die kindliche Begeisterungsfähigkeit zu erhalten, Enttäuschungen sind an der Tagesordnung und sich damit zu arrangieren (in der Kindheit hat man ja noch die „wenn ich groß bin“ – Illusion dafür) ein schwieriger Entwicklungsprozess. Da geht zwangsweise ein Bisschen was davon verloren.
                Ich hoffe das auch für dich, wobei du nun auch nix schreibst, was dir allzusehr in den Hintern beißen könnte (Leute, die ihre Saufgelage auf fb posten machen damit schlimmeres für ihr eigenes Leben). Klar, du legst deine Schwächen offen und Menschen, die dir böses wollen, könnten sich das zunutze machen, aber von den meisten Menschen hast du da denk ich nix zu befürchten und im Großen und Ganzen zeigst du der Welt einfach, dass du ein menschliches Wesen mit Gefühlen und Gedanken bist.

              • ja, du sagst es. eine gewisse desillusionierung ist natürlich auch notwendig. und klar muss man irgendwann erkennen, dass man mitten im leben steht und nicht mehr davor. trotzdem darf man nicht aufhören zu träumen, zu hoffen, ziele und pläne zu haben.
                ich denk mir das im großen und ganzen auch. ich meine, vielleicht ist das naiv, aber was will denn irgendjemand mit diesen informationen? ja ich hab ängste, sorgen, unsicherheiten, bei mir heißen sie halt erwartungen, zukunft – aber so ungewöhnlich ist es wohl nicht und von dem her denke ich mir: so lange ich zu all dem stehe, was ich hier schreibe, bin ich schon auf der sicheren seite.

              • Definitiv nicht, NUR grauer Alltag tut auf die Dauer nicht gut und das ist es nun mal, was ohne hoffen und träumen übrig bleibt.

                Also technisch gesehen gibts da natürlich Möglichkeiten, aber denen setzt man sich im Grunde sowieso aus, sobald man irgendwas im Netz macht, bei dem man Daten von sich Preis geben muss (Nutzerprofile, alles mit Stichwort Datenschutz) sind hald bei nem Blog „extra Informationen“.
                Ganz praktisch gesehen stimme ich dir voll zu, wenn du dir nicht grad nen Stalker anlachst sind das an sich keine verfänglichen Infos.

              • genau, du sagst es. und ich glaube, das ist das problem von vielen menschen. sie lassen sich von alltag und routine verschlucken und vergessen, sich ziele zu setzen, sich dinge auszumalen, auf die sie sich freuen können. und so rennt einem dann auch die zeit davon.

                so isses. und grundsätzlich hab ich nicht vor, mir einen stalker anzulachen ^.^ und selbst wenn dann bräuchte er wohl diesen blog nicht um genug über mich in erfahrung zu bringen… ich bin außerdem generell immer schon so ein typ gewesen, dass ich mit menschen schnell über für mich elementare dinge gesprochen hab. klar bin ich damit auch schon mal eingefahren weil ich im laufe meines lebens natürlich auch schon an den einen oder anderen menschen gekommen bin, der es nicht vorrangig gut mit mir gemeint hat. meistens hab ich aber die erfahrung gemacht, dass eh nur die leute danach fragen die es interessiert. und so halte ich es jetzt im weitesten sinne hier auch. die dinge, über die ich schreibe, über die spreche ich im grunde eh mit jedem, der es wissen will 😉 aber das schreiben hilft eben, sie überhaupt erst einmal zu identifizieren und zu orten.

              • Leider, ja, ein großes Problem sind dabei sicherlich auch Verpflichtungen, die irgendwie immer prioritär gewichtiger sind als das, was man („irgendwann mal“) machen will.

                Braucht man auch wirklich nicht, so einen Stalker.

                An sich find ich das sehr sympathisch, wenn man von vorneherein offen ist, hab ich mir aber zum Teil abgewöhnt (das offene, nicht das sympathisch finden ^^) damit gings mir ähnlich wie dir und seither schau ich mir das ganze lieber ein Bisschen an, bevor ich anfang tiefgehenderes von mir preiszugeben. Wenn die Stimmung passt spiel ich aber auch am liebsten mit offenen Karten.

                Das mit dem identifizieren und orten kenn ich ^^ auch wenns bei mir eher mit drüber reden verbunden ist, solche Gedanken wälzen sich gern erst mal eine Weile in meinem Kopf rum, bevor ich den Mund aufkrieg.

              • ja, du sagst es. wenn man in diesem radl drinnen is und dinge zu erfüllen hat wird es oft schwieriger und schwieriger, sich diese auszeiten zu schaffen.

                ich differenziere da halt sehr zwischen beruflich und privat. beruflich vermeide ich es weitgehend, etwas persönliches preiszugeben, das ist mir einfach zu riskant und unpassend. privat schaue ich einfach, wie es sich ergibt und versuche auf mein gefühl zu vertrauen. es passiert ohnehin nicht allzu häufig, dass ich privat „neue“ menschen treffe. die meisten mit denen ich zu tun hab kenne ich schon lang und da weiß man natürlich, was man wem anvertrauen kann. sollte sich dann doch mal ein gespräch mit einer fremden person ergeben kommt das sehr stark auf die dynamik an. es ist mir schon passiert, dass ich auf einer zugfahrt nach prag mit einer wildfremden frau über meine ganze lebensgeshichte gesprochen hab (und umgekehrt) und dann gibt es menschen, die mir immer wieder begegnen und denen ich einfach nix erzählen will.

              • Allerdings, die Geburtstagsstädtereise steht auch seit Oktober aus ^^ aber wenn das Gröbste vorbei ist dan MUSS das einfach sein ^^.

                Das stimmt natürlich, diese Trennung zwischen beruflich und privat ist tatsächlich wichtig und ein guter Orientierungspunkt, halt ich ähnlich.

                Manchmal gibts solche Gelegenheiten, stimmt 🙂 ich genieße sowas immer sehr.
                Die andere Seite kenn ich natürlich auch.

              • ich drück dir die daumen. aber von oktober bis jetzt is eh nicht die optimale städtereisezeit, jetzt im frühling wärs doch eh viel schöner 🙂

                absolut. es gibt kaum was spannenderes als mit neuen menschen über „alte“ themen zu reden. immer wieder interessant, wie man selbst von jemandem wahrgenommen wird, der einen nicht schon ewig und drei jahre kennt, der etwas zum ersten mal hört und vielleicht einen ganz anderen blickwinkel hat.

              • Naja, ob sich Frühling ausgeht… ^^ spätestens im Sommer, wobei Frühling natürlich gschickter wär, weil da doch nicht sooo viele Touristen (neben uns) unterwegs sind. Paris im Hochsommer, da waren praktisch nur Touristen, die Einheimischen waren geflüchtet *g*
                Genau 🙂

  3. Wow, Paleica, ich weiß nicht, ob Du schon fühlst, wie groß das ist, was Du da gerade geschrieben hast, aber falls nicht, ich bin mir sicher, dass der Tag noch kommt ❤

    • danke ❤ ich weiß nicht, ich glaub über die bedeutung hab ich noch nicht so drüber nachgedacht. es ist wohl einfach nur eine kurze erklärung (auch für mich selber immer wieder wichtig), warum ich das hier eigentlich mache 🙂

  4. Starker Text. Und schöne Denkansätze. Zusammen mit den Irland-Bildern ergibt das ganze eine Art Gesamtkunstwerk… Sehr schön! Hör bloß nicht auf mit diesen Gedanken und Gefühlen 😉

  5. Ich finde es wirklich toll, wenn jemand für sich erkennt, womit man der Welt etwas Gutes geben kann, etwas, das einen selbst mit Sinn erfüllt, wie auch den Leuten um sich herum etwas sehr wichtiges Geben kann. Fast neidisch habe ich deswegen deinen Text gelesen, weil ich diese Sinnhaftigkeit in meinem Leben noch nicht gefunden habe, alles Nahe in den letzten Monaten wartet noch darauf, dass ich ihn mit einem Wert behafte, der mir selbst das Gefühl von Sinn gibt. Ich bin noch auf der Suche und ich vermute, das wird auch noch dauern 🙂

    • lieber jim, du bist ja doch noch ein paar jährchen jünger als ich und bei mir hat sich das auch erst in den letzten jahren rauskristallisiert. mach dir also keinen stress, ich glaube, irgendwann spürt man einfach, wo man selbst seine maßstäbe setzt und denkt, dass man ein bisschen was bewegen kann. zumindest im kleinen. danke dir aber fürs lesen und deine lieben worte! und keine sorge, auf der suche bin ich auch. suchende sind wir wohl alle, die auf unser herz hören…

  6. Kleine Dinge, die großes bewirken! Ich finde es auch viel schöner den Menschen in meinem Umfeld etwas zu geben, als gleich in so großen Dimensionen zu denken. Zuhören und Empathie sind so wichtige Eigenschaften und ich bin sicher deine Freunde werden es dir danken! Allein dafür lohnt es sich auf dem Planeten zu sein 😉

    • das stimmt – und das hoffe ich sehr. zumindest habe ich in letzter zeit einige dankeschöns gehört und das bedeutet mir viel!

  7. Wunderschön geschrieben, liebe Paleica!

    Es ist schwer, sich von dem Wunsch, die Welt zu retten zu können zu verabschieden, aber es ist ein schöner Trost, wenn man irgendwann erkennt, dass man auch im Kleinen viel bewirken kann. Nicht jeder ist dafür geboren, Bahnbrechendes zu entdecken, große Politik zu machen, die Massen zu bewegen… und wenn man schaut, was aus vielem „Großen“ geworden ist und welche Formen es angenommen hat, dann bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob das wirklich die beste Methode ist, die Welt zu verändern.

    • danke liebe heike ❤ ja du sagst es – mit beiden dingen hast du recht. bahnbrechendes großes hat sich allzu oft schon als fluch denn als segen herausgestellt, während die kleinen dinge im normalfall nicht kippen und positives positiv bleibt…

  8. Liebe Paleica, mir aus dem Herzen geschrieben und gestaltet, einen guten Tag noch

  9. Und was man nicht vergessen sollte: andere glücklich zu machen, macht einen selbst glücklich.
    Es ist einfach schön in Irland !

  10. Du hinterlässt Spuren in unseren Herzen und du bewegst etwas in uns, das uns bereichert. Weil du du bist und diese ehrlichen Blogposts schreibst. Danke dafür! 😚

  11. In unserer schnelllebigen sehr oberflächlichen egoistischen Zeit, ist es dieser „kleine“ Text der „Großes“ bewirken kann. Wenn nur einige Menschen so ähnlich denken, dann werden wir wohl alle viel zufriedener mit dem Leben.
    Paleica, du hast mit diesen wunderschönen Zeilen den Nagel auf den Kopf getroffen.
    Und da ich ein absoluter Fan von dem uralten mystischen Land Irland bin, hast de mit den Fotos noch das I-Tüpfelchen dazu gesetzt.
    Liebe Grüße ❤

    • ach liebe nila, manchmal wünsche ich mir das auch. aber man kann halt andere menschen leider nicht ändern, man kann nur selbst versuchen es bestmöglich zu machen und hoffen, dass man andere auch dazu motivieren kann. manchmal finde ich kann das auch schmerzhaft und enttäuschend sein – und dann gibt es wieder phasen, wo auf einmal von ganz unerwarteten ecken soviel zurückkommt und weitergegeben wird…
      danke für deine super lieben worte, es ist schön, hier gleichgesinnte zu finden ❤
      und ja, ich fand diese fotos einfach sehr passend dazu 🙂

  12. Es gibt viele Menschen, die denken wie du, liebe Paleica.
    Auch wenn’s manchmal nicht so wirkt.
    Denn sie sind oftmals leiser als der unangenehme Teil dieser Welt.
    Deshalb finde ich Blogs wie deinen ungemein wichtig und wertvoll.

    Ich danke dir dafür 🙂

    • das ist schön, liebe sabine. je mehr menschen, umso besser glaube ich. dass sie so leise sind ist manchmal richtig schade, weil man aufpassen muss, dass man den glauben an das große ganze nicht verliert. aber dann scheinen wieder so kleine momente durch, die mut und hoffnung geben.
      danke für deine lieben worte ❤

  13. Ich finde da stecken ein paar sehr schöne Gedanken drin. Gerade die letzten Sätze. Wir sind eben nicht alle dazu geboren Ärzte oder ähnliches zu werden und wirklich in diesem Sinne Menschen zu helfen oder gar zu retten. Was ja quasi auch die Klischees in dieser Richtung sind.
    Aber meiner Meinung nach kann man auch auf ganz andere Weiße dazu beitragen ein bisschen was positives zu verbreiten.

    Übrigens finde ich diese Fotos hier sehr schön! Aber ich habe ja auf Instagram schon die Landschaftsfoto von diesem Trip gesehen und na ja… du kennst mich: die mag ich noch sehr, sehr viel lieber! 😉

    Da hast du wirklich recht!
    Aber ich war zufällig neulich in einer Kantine, die wirklich toll und gesund gekocht hat. Allerdings eben auch die Klassiker wie Pommer und Currywurst hatte. Die Preise haben sich nicht wirklich unterschieden… Trotzdem haben wirklich alle zu den ungesunden Sachen gegriffen… :/

    Mir macht ja manchmal Sorgen, dass ich das jetzt schon so krass empfinde. Es geht einfach alles so schnell vorbei. Und irgendwie empfinde ich das schon seit Jahren so. Erschreckend. Wie fühlt man sich da erst mit 50?
    Vielleicht liegt es momentan auch einfach daran, dass ich lange ziemlich krank war und vieles nicht machen konnte.

    Das ist ja leider manchmal so eine Sache. Man musst halt echt auch daheim dran bleibe, aber wenn man keinen festen Termin hat, zu dem man hin muss etc. ist das eben in den eigenen vier Wänden mit solchen Übungen einfach noch mal was anders. Es kommt so leicht etwas dazwischen…

    • ja, du sagst es. lustig, du bist schon die zweite die das mit ärzten u.Ä. erwähnt. so hab ich das gar nicht gesehen, aber das stimmt natürlich auch. ich glaube aber auch, dass man ganz unabhängig von solchen dingen menschen lichtblicke spenden kann.

      ja es kommen auch noch die anderen fotos von irland, aber eins nach dem anderen. ich fange ja meist mit denen an, die mir nicht sooo am herzen liegen 😉 obwohl ich grade diese details hier schon auch mag. aber die anderen aufnahmen waren halt ausschlaggebend für die reise ^.^

      wirklich? wie beneidenswert. achja, eine kantine… bei meiner alten firma gabs das auch. da waren schnitzel&co auch immer am beliebesten, da war alles gerammelt voll wenn die fritteuse angeworfen wurde. naja, es gibt halt immer noch genügend menschen, die keinen wert drauf legen scih gesund zu ernähren. obwohl ich sagen muss, ich muss bei meinem zuckerkonsum da eh auch nicht reden.

      ja ich hab auch irgendwie schon bammel davor. wenn ich mir denke, wenn ich doppelt so alt bin wie jetzt, dann bin ich schon fast 60. das ist gruselig! meine eltern werden jetzt bald 60 und sind damit auch nicht mehr „ganz jung“ – auch das ist ein komisches gefühl.
      das mit dem krank sein kenne ich. schmerzen haben mir in den letzten 2 jahren auch einiges verleidet 😦

  14. Genau, die Details in vielen Dingen sind es die uns ins stauen versetzt. Deine Worte sind sehr schön dazu gewählt und ich bin in Gedanken auf deiner Wellenlänge.

    Liebe Grüße, Gerd

  15. Wieder einmal so schön geschrieben 💜
    Und mal abgesehen von all den treffenden und lieben Dingen, von denen Du (von Dir) erzählst, fand ich es besonders toll und ehrlich, den Wunsch an die Fee, die Welt zu retten, an 2. Stelle gesetzt hast! Top! 🙂

  16. Sehr herznah, dankeschön!

  17. Liebe Paleica, ich kann Deine Gedanken gut anchvollziehen. Auch ich habe immer irgendwie das Bedürfnis die Welt zu retten und bin frustriert, wenn man ganz schnell an die Grenzen stösst. Es ist oft frustrierend was einem da entgegen schlägt und wie wenig man als Einzelner tatsächlich tun kann. Aber Du hast recht, ein kleines bisschen können wir mit unseren Fähigkeiten bewirken und wenn alle dies tun würden – könnte es gelingen 🙂

    • du sagst es. es ist wenig. und es ist oft schwierig. aber ich kann gleichzeitig auch nicht verstehen, dass es menschen gibt, die dieses bedürfnis offenbar so gar nicht haben. man erwartet es ja noch nichtmal fremden gegenüber, aber es gibt soviele, die es nichtmal bei freunden tun. das finde ich dann schon richtig traurig.

  18. Ach du wundervoller Mensch.
    Es ist schön, dass du auf diesen wundervollen Schluss kommst, dass du vielleicht eine handvoll toller Menschen retten kannst. Denn das ist weit mehr wert, als die ganze Welt. ❤
    Mich hast du ein bisschen gerettet und immer wieder neu inspiriert – von daher 🙂 Aufgabe erfüllt!

    Mach weiter so. Schreib deine Texte, inspiriere Menschen und gebe dir selbst immer wieder aufs neue einen Sinn. Ich denke du machst das sehr gut und es ist wundervoll, dich zu kennen<3

    • wenn du sowas schreibst muss ich glatt gegen ein bisschen pipi in den augen kämpfen ❤ danke meine süße. ich finds so schön, dass wir uns kennengelernt haben und ich hab ehrlich das gefühl, dass uns was verbindet, das jetzt einfach da ist.
      ich verspreche, ich mach weiter, zumindest in naher zukunft, die entwürfe und die geplanten beiträge sind in nächster zeit auf jeden fall gut gefüllt 🙂

  19. Ich denke, die Welt steckt immer voller Symbole. Und sie haben die Bedeutung, die wir ihnen geben.
    Alles steckt in uns. Alles. Es muss nur angestoßen werden.
    LG Sabienes

  20. Ich kann dich total verstehen! Ich weiß auch, dass ich die Welt nicht komplett verändern kann, aber ich möchte sie auch ein kleines bisschen besser machen, bunter machen, helfen.
    Nebenbei bin ich in einer Hilfsorganisation (DRK) und das braucht man eben, man merkt, dass sich etwas bewegen lässt. Es macht einfach den Unterschied zu einem grauen Leben.

    • hut ab! sowas finde ich immer toll, wenn man sich so ganz bewusst für etwas engagiert. dazu konnte ich mich bisher selber noch nicht durchringen.

  21. Wunderschöner Text und Gedanken liebe Christina.
    Die Welt zu retten..ein Versuch oh ja..

    Lieben Guss
    Elke

  22. Pingback: Irland: Rund um den Giant’s Causeway & die Beständigkeit der Natur im Gegensatz zur Unbeständigkeit des Menschen. – episoden.film

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