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Blogparade: Wie weit darf Bildbearbeitung gehen?

Ich bin jetzt schon auf einigen Blogs über die Parade von reisen-fotografie.de zum Thema wie weit Bildbearbeitung eigentlich gehen darf, gestoßen.

Ich habe mich ja mit einer Bildergalerie aus Zusammenschnipseln zum Thema „was macht Lightroom eigentlich aus meinen Bildern“ schonmal mit diesem Thema befasst. Also im Grunde befasst man sich als Fotoblogger natürlich gewissermaßen unentwegt mit diesem Thema, weil sie sich manchmal bei jeder Bearbeitungssession neu stellt. Soll ich jedes Foto individuell nach seinen Voraussetzungen bestmöglich bearbeiten oder möchte ich einen durchgehenden Look in der Galerie? Soll das Bild seine Farbe behalten oder vielleicht un Graustufen umgewandelt werden? Passen Ausschnitt und Ausrichtung?

Meinem Empfinden nach ist Bildbearbeitung auch immer einem gewissen modischen Trend unterworfen, wie ich das schon bei der Filterra-Appvorstellung geschrieben habe. Als sich Freewares wie Photoscapes in der breiten Masse zu verbreiten begannen, waren Sepia- und Filmeffekte in starkem Gebrauch, Vignettierungen und Weichzeichner. Irgendwie eine experimentelle Phase, in der sich Colorkeys zu verbreiten begannen und sowas wie „alles erlaubt“ war, ohne viel Urteilerei. Der Trend geht nun seit längerer Zeit wieder mehr zu einer natürlicheren Bearbeitung, die weniger das Medium Foto als das Motiv selbst in den Vordergrund stellt. Auch bei mir ist das so. Während ich, als ich mit dem Bloggen begonnen habe, Bilder praktisch unbearbeitet veröfftlichte (mangels Software), hatte ich ein paar Monate später keine Skrupel, sehr verfremdende Effekte zu verwenden. Rahmen, Filmeffekte, Colorkey, Weichzeichner, Bildfehler, Unschärfeeffekte, alles wild durcheinander. Aus heutiger Sicht finde ich das meiste davon irgendwie furchtbar und frage mich, wie ich je so begeistert davon sein konnte.

Als ich Lightroom für mich entdeckte, wurden die Bilder wieder natürlicher.

Doch dann tauchten die Presets für Lightroom und die Filter der iPhonography in meinem Leben auf und auf einmal entdeckte ich damit auch wieder mehr Möglichkeiten, die Bilder stärker zu verändern.

Rückblickend muss ich jedoch erstaunt sagen, dass die stark verfremdeten Bilder tatsächlich weniger Raum einnehmen als ursprünglich gedacht. Ich suchte sichtlich bald meinen Weg in der Bearbeitung, der dem Bild die Stimmung verlieh, die ich dabei empfand, ohne auf den ersten Blick total surreal zu sein. Für alle, die zum Zeitpunkt des damaligen vorher-nachher-Beitrages noch nicht mitgelesen haben, zeige ich euch hier noch einmal einige Beispiele:

Bei mir kommt außerdem noch der Faktor Zeit dazu: ich habe nicht die Zeit (und auch nicht die Lust, zugegebenermaßen), mich jedem Bild eine Stunde oder mehr zu widmen. Also das hätte ich, wenn ich wesentlich weniger Bilder zeigen würde, aber das möchte ich nicht. Die Galerien, die ich mit euch teile, haben für mich Bedeutung und ich möchte nicht, dass so vieles davon ungesehen bleibt. Darum sollte der Bearbeitungsprozess eines einzelnen Bildes – außer in Ausnahmefällen – nicht mehr als ein paar Minuten in Anspruch nehmen – was aufwändige PS-Retusche damit schon einmal ausschließt. In Ausnahmefällen benutze ich Stempel- und Korrekturwerkzeuge, aber auch nur dann, wenn mir das einzelne Bild SEHR wichtig ist und mich ein Element SEHR stört.


So, nun kennt ihr meine persönliche Herangehensweise und die Gründe, die dahinterstehen: nämlich das Gefühl, das Bilder für mich transportieren sollen. Im Allgemeinen denke ich allerdings, dass jeder seinen eigenen Weg finden soll. Ich finde nichts davon richtig oder falsch. Objektivität in der Fotografie ist in meinen Augen ohnehin eine Illusion, da allein schon Brennweite, Blickwinkel, Verschlussdauer, Aufnahmezeitpunkt und und und dieselbige ausschließen. Warum also nicht das beste herausholen, das dem Bild innewohnt? Wo bei mir die Bildbearbeitung endet, ist die Montage. Wenn Himmel getauscht und ganze Elemente eliminiert werden, ist das Endergebnis in meinen Augen kein Foto mehr, sondern eine Grafik. Das ist auch total in Ordnung, es ist schließlich Kunst – und Kunst darf ja irgendwie alles. Es ist nur einfach für mich etwas Anderes.

87 comments on “Blogparade: Wie weit darf Bildbearbeitung gehen?

  1. Sehr schön! Interessant wie Sichtweisen und Meinungen sich im Laufe der Zeit verändern. Bei mir war das ähnlich wie bei dir.. Man probiert halt gern viel aus. Aber schön ist eben noch immer natürlich, auch in der Bildbearbeitung, da reichen kleine aber wirkungsvolle Effekte vollkommen aus. 😊

    • ja, gell. ich finde es toll, den prozess zu verfolgen und sich die bilder später anzuschauen, die einen einmal begeistert haben. oft verstehe ich das wirklich nicht mehr – und gleichzeitig finde ich manchmal alte bilder, denen ich als sie neu waren null bedeutung beigemessen habe.

  2. Da hast du ganz Recht, eine kleine feine Entwicklung in LR um das Beste aus einem dokumentarischen Foto zu machen und dann die Fotokunst in Photoshop, da ist wirklich alles erlaubt denn es geht um den Ausdruck, der Inspiration, die ein Fotograf transportieren möchte. Und es geht gar nicht alles über einen Kamm zu scheren wie manche Minimalisten das gerne machen.

    LG Patricia

    • ja das denke ich auch. man darf und soll da ruhig differenzieren und unterm strich soll jeder seinen eigenen weg finden, mit dem er glücklich wird – ob vollkommen „natur“ oder totale montage. wichtig ist, dass man für sich selbst einen ausdruck findet, mit dem man sich identifizieren kann. und wenn es dann anderen noch gefällt, umso besser 🙂

  3. Den Satz „Als ich Lightroom für mich entdeckte, wurden die Bilder wieder natürlicher.“ kann ich für mich auch nur unterstreichen. Spontan wird dem iPhone und Hipstamatic zwar immer noch fotografiert, die Mehrheit der Bilder entsteht aber auf anderem Weg und wird mit LR bearbeitet.

    • Ich fotografiere mittlerweile wieder mehr mit dem Smartphone als eine zeitlang, aber auch hier hat eine gewisse „Natürlichkeit“ in der Bearbeitung (meistens) Einzug gehalten. Ich mag die einfachen Möglichkeiten und für Instagram passt es optimal. Das meiste, was hier online kommt, ist allerdings aus der DSLR und durch den LR gelaufen.

  4. ich glaube auch, dass fotos an sich schon gelogen sind…darum ist man frei zu machen was man will…scheinbar hast du das aber eh schon immer getan ☺

  5. Huhu,
    Meiner einer hält das im Normalfall wie du. Wenig, möglichst natürliche Bearbeitung. (Außer es überkommt mich und ich bastele ein komplett anderes Bild aus der Sache, aber das fällt dann in die Kategorie Digital-Art und ist ja auch wie du schon sagtest irgendwie was anderes. 😀 )
    Ich muss sagen das Stempelwerkzeug benutze ich doch recht oft, vorallem wenn auf irgendwelchen Sehenswürdigkeiten (wie z.B in Schottland eigentlich überall) kleine Menschen rumspringen. ODer irgendwelche Sendemasten rumstehen… Da nehme ich mir die Zeit und retuschier sie raus, sie stören mich einfach ;D
    Irgendwie gehört Fotografie und Bearbeitung auch zusammen, ich betrachte beides als mein Hobby und jeh nach Zeit probiere ich an manchen Bildern auch verschiedene Sachen aus, bis ich plötzlich wieder ne neue Funktion entdecke (Gimp ist da echt unerschöpflich ;D) und total begeistert bin… ^^
    Am Ende mag ich es trotzdem wenn es natürlich aussieht, auch wenn es vielleicht ein anderes natürlich ist als vorher… 😀

    Öhm bevor ich mich hier jetzt völlig verzettel:
    Dir eine schöne weitere Woche! 🙂

    LG ❤

    • digital art trifft es sicherlich besser als mein holpriger begriff „grafik“. genau das ist es 🙂
      stempelwerkzeug ist was tolles, in der regel bin ich nur meistens zu faul dazu, was mich eigentlich fast ärgert. ich finde, das ist schon ok, das zu benutzen. ich finde aber auch, dass es zusammengehört. das endergebnis ist dann eine art kunstwerk und dazu gehört es eben das foto zu machen und dann ins rechte licht zu rücken.
      dir auch eine schöne woche!!

      • Ja bei Grafik muss ich ehrlich gesagt mehr an Text-Bild-Kombis denken. Wie aus der Werbung z.B. ^^
        Da kann ich dich sogar verstehen manchmal ist es wirklich sehr nervig was weg zu stempeln aber man möchte es ja eigentlich auch nicht im Bild… schliiim ^^

        Danke! 🙂

  6. Ich verändere meist nur etwas das Licht, wenn die Bilder zu dunkel sind 🙂
    Liebe Grüße
    Sarah

    • 🙂 das kann ja durchaus auch oft genug reichen und ich denke, bei modefotografie wäre farbveränderung oder so auch nicht grade allzu sinnvoll 🙂

  7. Moin,

    erstmal vielen Dank für die Teilnahme an unserer Parade.

    Deine Entwicklung des eigenen Stils, teilweise geprägt durch Trends oder aktuelle Software, beobachte ich bei mir auch. Die immer besseren Möglichkeiten in Lightroom, welches Photoshop bei mir fast vollständig verdrängt hat, und diverser Tools animieren mich immer wieder dazu meinen Stil zu verändern. Im Moment ganz vorne bei mir ist z.B. die NIK-Collection, die ist schon klasse und prägt in den letzten Monaten meine Fotos.

    Wobei ich nicht jeden Trend mitmachen will. Ich mag z.B. keine Instagram-Profile, wo alle Fotos gleich aussehen und alle den selben Look haben. Bei mir sieht es da chaotisch aus – knallig bunt, softe Farben oder mal schwarz-weiß – so wie es mir gerade für ein Foto gefällt, nicht wie die Masse das verlangt.

    LG Thomas

    • danke für den input dafür 🙂 udn danke fürs lesen.
      ich finde es spannend, dass andere da offenbar ähnliche entwicklungsschritte durchgemacht haben. von der nik-collection hab ich schon soviel gehört, aber ich kenne mich mit all diesen tools so gar nicht aus. seufz. außerdem ist mein lightroom ja leider schon veraltet, ich arbeite mit LR4 oder sogar manchmal noch mit LR2, weil ich mich nicht aufraffen kann, monatlich für CC zu zahlen, da ich ja nicht sooo viel mache und schon gar kein geld damit verdiene.

      was instagram angeht bin ich zwiespältig. ich mag die streams schon, die einen eigenen look haben. aber zu mir passt es einfach nicht, wie sehr ich mich auch bemühe. drum versuche ich eher, das thematisch abzugrenzen und immer blöcke zu machen, die zusammenpassen.

  8. Pingback: Wie weit darf Fotobearbeitung gehen?

  9. Für mich gibt es Fotos von denen ich erwarte, dass sie möglichst genau das wiedergeben, was ich gesehen habe, weil mir ja genau das gefallen hat und dann gibt es Möglichkeiten der Bearbeitung, die ich gerade erst beginne zu erkunden, die dann eine von mir erzeugte „Realität“ darstellen. Im besten Fall kann da ein Kunstwerk daraus werden, im weit häufigeren heftiger Kitsch. Aber erlaubt ist natürlich alles. Wer sollte es denn verbieten außer das eigene Auge ?
    Das Bild mit den Händen auf dem „alten“ Foto gefällt mir übrigens sehr gut. Da transportiert die Bearbeitung die Idee. Genausogut gefällt mir der aufgehellte Schnee. Ich suche ja immer nach Beispielen, die mich motivieren sollen, mich mit der Bearbeitung zu beschäftigen. Bei dir habe ich ja schon ein paar gefunden

    • ich freu mich sehr, dass du als ehemals vehementer bildbearbeitungsgegner 😉 bei mir doch das eine oder andere findest, das dir zusagt und dich motiviert, diesem bereich auch eine chance zu geben. ich finde es auch eigentlich gut, dass der trend jetzt wieder zu mehr klarheit und natürlichkeit geht, ich merke auch selbst, dass mir diese starken vintage- und retrofilter gar nicht mehr besonders gefallen. so ganz ohne bearbeitung geht es bei mir aber dennoch nicht, denn ich finde, dass das, was ich wahrgenommen habe, meist einfach nicht damit übereinstimmt, was die kamera sieht und dass das gefühl wesentlich besser zum ausdruck kommt, wenn an ein paar rädchen geschraubt wird.

  10. ich überlege auch immer und hoffe auch, nie Urheberrechte zu verletzen, wünsche einen stressfreien Tag

  11. Das Bild mit den roten Flares ist ziemlich cool!

    Objektivität gibt es eh nicht in der Fotografie. Letztendlich zählt das Bild (auch wenn ein Himmel ausgetauscht wird, halte ich es immer noch für ein Bild und keine Grafik 😉 ) .

    • danke – es war eines meiner allerersten hipstamatic-bilder und ich mag es bis heute 🙂
      ich habe weiter unten schon festgestellt „digital art“ trifft es wohl besser. aber in der bildbearbeitung gibt es – wie ich geschrieben hab – kein richtig und kein falsch, sondern immer nur einen individuellen weg 🙂

  12. Fotos (und ihre Inhalte) sind so individuell wie ihre Macher. Es gibt in der Fotografie eben nicht nur das „eine“ Bild, ebenso wenig wie es die „eine“ Wahrheit gibt.
    Nicht alles muss jedem gefallen. Das ist gut – Wie langweilig wäre das Leben?
    Lg,
    Werner

    • oh ja, das sind sie und das ist auch das tolle daran. zwei menschen, ein motiv und x verschiedene interpretationen. und die sache mit den geschmäckern und ohrfeigen… 🙂

  13. Schön, dass du auch mitmachst 🙂 Ich bin Trends nicht so erlegen, wobei ich zwischen Instagram und Blog sehr stark unterscheide. Generell versuche ich dem Bild das durch Bearbeitung zu geben, was ich gesehen oder empfunden habe. Das geht so ein bisschen in Richtung Kunst und Impressionismus bzw auch Expressionismus, aber das ist die Freiheit des Fotografen. Es soll nicht alles gleich aussehen!

    • danke für die inspiration, ich finde, dass das ein superinteressantes thema ist. ich denke auch, dass nicht alles gleich aussehen soll und finde es am besten, wenn fotografen ihren eigenen stil finden. grade auf instagram geht mittlerweile leider sehr viel in der masse der perfektion unter, in der auch die großen accounts vieles sehr ähnlich machen. schade drum.

      • Ich bin gerade dabei zu überlegen, ob ein WordPress Blog noch zu mir und meinen Fotos passt. Momentan krisel ich mit der Plattform ein wenig, ich liebe das Kurzweilige von Instagram. Meine Überlegungen sind momentan den Blog in eine reine Homepgae umzuwandeln und dafür einen Tumblr Blog aufzusetzen, thematisch dann fast ausschließlich Fotos…. Mal gucken.

        Sorry für meine gedanklichen Ausflug 🙂

        • ach das macht doch nix – ist immer gern willkommen 🙂 ich kenne diese gedanken gut und weiß, was du meinst, ich überlege auch immer, wo und wie was am besten passt. für den moment habe ich glaub ich eine ganz gute aufteilung zwischen blog und instagram, aber das kann sich zu allen zeitpunkten wieder verändern. ich überlege zb grade, es nochmal mit einem zweiten IG-account zu probieren, einen mit reinem wien-bezug.

          • Keine schlechte Idee, Wien-Bezug, das passt ja 🙂
            Komischerweise empfinde ich die Photo-Bloggerwelt momentan als schwierig, viele Protzer und Schaumschläger und nur wenige inspirative Blogs. Ich habe das Gefühl, ich passe da nicht rein…
            Instagram fülle ich selten mit den Bildern, die ich auf dem Blog zeige, das ist eher situativ und spontan. zum Glück bin ich ja nicht alleine mit meinen Zweifeln 🙂

            • 🙂 ich hab grad so eine instagram-neuerfindungsphase. so wie früher, einfach mal posten was einem so über den weg lief, passt mittlerweile auch nicht mehr. irgendwie bin ich unzufrieden, einen wirklich durchgängigen look krieg ich nicht auf die reihe, aber das ganze food-zeugs und momentaufnahmen passen auch nicht mehr rein und ich bin immer total zeitverzögert, damit es wenigstens übergänge gibt und so bleibt alles aktuelle aus dem dailylife auf der strecke, weil snapchat einfach nix für mich ist. ich hatte ja mal mit nem reiseaccount mit kamerabildern angefangen, dann aber gemerkt, dass mir das nicht wirklich passt, der liegt wieder brach. diese protzerei und schaumschlägerei geht mir auch auf die nerven. es gibt soviele davon, dass es schwer ist, sich durch den dschungel zu wühlen und noch echte menschen zu finden (überspitzt gesagt).
              nein, du bist ganz und gar nicht alleine 😉 (einen tumblr hab ich für meine bildzitate ^.^)

              • Es gibt ja Insta-Acounts, die sind profimäßig, ich hab da keine Linie drin. Alles, was mir gefällt optisch, kommt da rein. Snapchat hatte ich für 2 Tage installiert und dann wieder gelöscht, ich kann da gar nichts mit anfangen, meine Tochter bzw die Kids stehen da unglaublich drauf, vielleicht bin ich auch nicht die Zielgruppe 😉

                Hat man einen Austausch bei tumblr? sos ei bei Insta mit ein paar Worten? Ich mag das Kurzweilige dort sehr…

              • Ich misch mich mal kurz ein: Tumblr hat erst seit Kurzem überhaupt eine Kommentarfunktion, früher konnte man dort nur Liken und Rebloggen. Was ich bisher bei anderen an Austausch gesehen habe, ist wohl in etwa vergleichbar mit Instagram, vielleicht mit etwas weniger Emojis 😉

              • Herzlichen Dank, das ist eine wichtige Nachricht.

              • ich hab grad wieder so eine ich-hadere-mit-IG-phase. ich mag diese ganze professionalität dort nicht und dass es fotografen mittlerweile als portfolio nutzen, weil es für mich so immer mehr den charakter eines sozialen netzwerks verliert.
                snapchat nervt mich auch eher, aber ich habe zwei freundinnen, die das recht aktiv nutzen, die eine wohnt in schweden und die andere sehe ich aus zeitgründen kaum und so ist man doch irgendwie näher am leben des anderen dran. ich glaub aber, dass ich da mittlerweile auch schon zu alt dafür bin. mir fehlt einerseits die zeit, aber andererseits fehlen mir auch die kontakte, die es wirklich nutzen.

                bzgl tumblr hat dir viola ja schon geantwortet. seit einiger zeit gibt es eine kommentarfunktion, aber es ist eher unüblich, dort wird hauptsächlich geherzt und repostet.

  14. Fotos in öffentlichen Tagebüchern können das Interesse der Leser wecken. Es sind Signale, die zur Erzeugung von Aufmerksamkeit dienen. Eine Signalwirkung geht von allen AUSSERGEWÖHNLICHEN Farben, Kontrasten, Reflexen etc. aus. Welche Anwendung zum Einsatz dabei kommt, spielt keine Rolle, soweit die gewünschte Ausstrahlung erzielt wird!

  15. Ich find‘ die Bilder hier durchweg schön – und kenne den Prozess irgendwie. Vor $Jahren, als ich mit Fotografie am Computer angefangen habe, habe ich die Bilder versucht, möglichst heftig auf möglichst verschiedene Weisen zu verfremden, zu rekombinieren, teils um bestimmte Wirkungen zu erzeugen, teils, um bestimmte Gefühle und Gedanken zu transportieren.

    Mittlerweile nutze ich Fotografie sehr viel auf dem Smartphone, weil ich das Unmittelbare, Authentische schätze. Bild aufnehmen, mehr oder weniger bearbeiten und senden – was einem Veröffentlichen gleichkommt, damit aber auch einem Einfrieren in genau *diesem* Bearbeitungszustand des Moments. Ich mag das – und seh‘ das auch gern bei anderen, weil ich es mag, zu sehen, worauf Menschen im Alltag achten, welche Perspektiven, Dinge, Szenen sie wahrnehmen. Deswegen habe ich auch gerade auf Instagram oder EyeEM ein Problem damit, daß dort zunehmend „professionelle“ Akteure mit Stock-Fotos auftauchen, die, nun, professionell und mit viel Aufwand nachbearbeitet sind – und denen dieses Momentane, Authentische meist total fehlt…

    • dankeschön für das lob zu den bildern 🙂
      mir geht es übrigens auch so, dass ich viel mit dem smartphone fotografiere, eben genau deswegen. „meine“ fotografie hat für mich zwei ausprägungen: zum einen einen gewissen künstlerischen aspekt, das ist der, über den ich zur fotografie gekommen bin. das mitnehmen meiner ganz eigenen blickwinkel und auch das erschaffen meiner eigenen werke von bekannten motiven – das ist klassisch der bereich, in dem ich die DSLR nutze. zum anderen ist es aber eine art ausgelagerte erinnerungsfunktion, momentaufnahmen im wörtlichen sinne. und da kommt dann der apfel ins spiel.

      mit instagram geht es mir übrigens GENAUSO wie dir. ich hab es grade weiter oben geschrieben. ich vermisse dieses unmittelbare, das dem netzwerk einen hauch authentizität, aber zumindest aktualität gegeben hat und finde mich mit meinem account dort irgendwie grade nirgends wieder.

  16. Interessantes Thema 🙂 Ich bin da im Endeffekt ganz bei dir – in der Kunst ist alles erlaunt. Da kann mal nur an ein zwei Schrauben gedreht oder ein andermal komplett verfremdet werden. Für mich steht im Endeffekt auch der Effekt im Vordergrund, den ich erzielen will. Allerdings versuch ich für gewöhnlich (ebenfalls aus Zeitgründen) die Bearbeitungszeit auf max. 1/4 bis 1/2 Stunde einzugrenzen. Das fokussiert auch, also ich überleg mir eher vorher, wo ich eigentlich hin will, statt ins Blaue drauf los zu werkeln.

    • dein kommentar ist aus irgendeinem grund im spam gelandet. hm. naja, jetzt ist er ja da 🙂
      das ist sicher eine gute strategie. und ja, du sagst es, der effekt ist im endeffekt das, was zählt. das bild soll ausdrücken, was der/die künstler/in ausdrücken möchte.

  17. Kurzgesagt: Es kommt ganz auf den Verwendungszweck an. In der künstlerischen Fotografie und natürlich auch in einem persönlichen Blog ist meiner Meinung nach alles erlaubt was gefällt. Wenn man jedoch vorwiegend in bestimmten Bereichen tätig ist, ich denke da an Landschafts-, Natur-, Porträt- und auch Streetfotografie, ist man deutlich eingeschränkter, denn dort steht der dokumentarische Aspekt noch immer im Vordergrund. Ich hab neulich mal bei National Geographic reingeschaut und überlegt, ob ich dort Bilder poste, aber für deren Anforderungen sind meine Bilder zu stark bearbeitet. Im Fotojournalismus ist Bildbearbeitung ein echt schwieriges und oft auch kontroverses Thema. Es gab da gerade erst vor kurzem eine große Diskussion um Arbeiten von Steve McCurry, der früher viel für den National Geographic gemacht hat. Es tauchten etliche Vorher-Nachher Beispiele seiner Bilder auf, die (teilweise sehr schlecht) mit Photoshop retuschiert waren und nicht mehr ganz dem Originalbild entsprachen. Eins seiner Argumente war, dass er eben heutzutage eher Fotokünstler als Fotojournalist ist und somit der Anspruch an die Bilder und ihre Authentizität ein anderer ist. Retusche aus ästhetischen Gründen wäre dann schon ok und würde der Botschaft des Bild nicht unbedingt schaden.

    Bei mir persönlich war es so, dass ich am Anfang die mit dem Smartphone geknipsten Bilder immer ganz doll bearbeitet habe, weil es so ne nette Spielerei war und ich mich ausprobieren konnte. Bilder aus ner richtigen Kamera gab’s zunächst auch unbearbeitet, weil ich keine Software hatte. Dann kam Photoshop Elements und ich hab’s teilweise auch sehr wild getrieben, wenn ich dort was Neues entdeckt habe. Ende 2012 bin ich dann auf’s knipsen im RAW Format und Bearbeitung mit Lightroom umgestiegen, aber auch da hat es noch ne Weile (so 1-2 jahre) gedauert, bis ich meinen Stil gefunden habe. Heute mache ich meine Bildbearbeitung im Prinzip überall mit VSCO, auf dem Handy und in Lightroom, zumindest ist das meistens der Startpunkt. Als ich letztes Jahr Fotos von meinen Kollegen gemacht habe, habe ich allerdings die Filter weggelassen, weil es authentisch und nicht künstlerisch wirken sollte. Ich sehe mich eigentlich auch eher als Fotokünstlerin und nicht als Fotografin, was zum Teil auch an meinen Motiven liegt. Ich verändere die Realität schon recht gerne und wenn ich mal was unbearbeitetes haben will, knipse ich einfach analog 🙂

    • Ja, die Funktionen von Photoshop, Gimp & Co. übten auch auf mich eine starke Faszination aus – zumindest beim Einstieg in die Digitalfotografie vor etwa fünfzehn Jahren! Parallel zum Software Defined Imaging knipste ich meine Erinnerungsphotos mit meinen betagten, mechanischen Filmkameras. Oft in Farbe mit Entwicklung und Vergrößerungen via Fachlabor zur Ablage in Fotoalben. Wichtige Portraits nehme ich heute noch auf klassischen Silberhalogenidfilmen mit kubischen Kristallen auf, entwickle diese in Dosen und belichte die SW Negative auf Barytpapieren mittels Kondensor aus – insgesamt ein sehr zeitaufwändiges Prozedere. Aber die Ästhetik der Photographien im Format bis 24 x 30 cm läßt mich den Aufwand für das Anrühren der Fotochemie etc. schnell wieder vergessen …

    • „verwendungszweck“ klingt zwar sehr nüchtern, aber ich kann das im grunde unterschreiben 🙂 es ist tatsächlich ein schwieriges thema, weil die menschen bilder immer noch für „wahr“ halten und sehr unkritisch anschauen, was natürlich grade im bereich des journalismus eine sehr heikle angelegenheit ist.

      ich kann mich auch noch seeehr gut an die anfänge der smartphonefotografie erinnern, an die ganzen extremen lomo-effekte, harte kontraste und schatten… ich finde es schon spannend, wie sehr auch solche dinge trends unterworfen sind.

  18. Haha, so gehts mir auch mit meinen alten Fotos (vor allem meine ersten Instagram-Fotos), das ist wie beim Kleidungsstil – da denk ich mir oft „ohgott wie konnt ich nur…“ Aber ja, alles geht mit der Zeit und wahrscheinlich denken wir uns in ein paar Jahren dasselbe 😉 Diese Entwicklung finde ich ja auch sehr spannend! Mir persönlich gefällt die natürlichere Bearbeitung besser, aber hin und wieder ist es doch ganz erfrischend mal etwas abstrakteres zu sehen…

    • 😀 oh jaaa, das stimmt. schon verrückt, was grade noch vor ein paar jahren als aktuell und trendy und ästhetisch empfunden wurde 😀 ich mag es mittlerweile auch natürlich meistens weit mehr. obwohl es drauf ankommt. es muss einfach in summe stimmig sein.

  19. Alles was gut gemacht ist sollte auch möglich und erlaubt sein. Ich habe auch immer wieder mal rum probiert, aber bin auch immer wieder zur „Mutter Natur“ bei kleiner Unterstützung in Helligkeit oder Kontrast zurück gekehrt.

    • ich merke bei mir schon oft im nachhinein, dass weniger vielleicht etwas mehr gewesen wäre. aber hin und wieder überkommt es mich einfach ^.^ ich denke, man sollte da im grunde tun, was einem gefällt und womit man sich eben identifizieren kann.

  20. Also Colour Key und Sepia sind für mich ja die größten Sünden aller Zeiten 😉 Umso schöner dann wieder die Lightroom-Bearbeitung!! ich mag das auch sehr und bin froh, dass es noch genug andere Menschen gibt, die auf die echten Special-Effects verzichten!! Die IPhone Filter mag ich wiederum sehr 😉 Aber ansich ein sehr spannendes Thema!

    • Hahaha. na da wirst du dich dann ja gruseln, bei einem der beiträge aus ljubljana wird ein colorkey dabei sein 🙂 ich hoffe, du verzeihst es mir ^.^ ich finde eher die inflationäre nutzung nervig dran. für mich gibt es schon gewisse dinge, wo es wirklich passt und dem foto etwas sehr spezielles gibt. aber man muss es selektiv, vorsichtig und mit bedacht einsetzen.

      • Das stimmt, es gibt die seltenen Momente in denen es passt. Es kommt immer drauf an wann und wo man es nutzt. Dir trau ich durchaus zu, es sehr edel und passend zu nutzen, bin gespannt 😉

        • 🙂 haha danke. obwohl ich sagen muss, dass sepia schon lange aus meiner palette rausgefallen ist. monochrome mit tönungseffekten mag ich aber manchmal schon gern, wenns einen beitragstext unterstreicht (wie bei dem artikel am 26.6.)

  21. Das sind auf jeden Fall sehr interessante Bearbeitungen dabei.
    Ich glaube, ich bin gerade in meiner wilden LR-Preset-Testphase 😉
    Gerade bei Landschaftsfotos muss man natürlich immer ein bisschen aufpassen, dass es nicht zu abstrakt aussieht, aber in der Stadt finden sich immer schöne Motive, an denen man sich dann mit den Reglern austoben kann. Ich bin aber, glaube ich, gerade in meiner wilden LR-Preset-Testphase 😉

    • 🙂 danke. „interessant“ ist immer eine gute umschreibung, haha. die preset-testphase hatte ich auch 🙂 mittlerweile habe ich ein paar, die ich sehr gern verwende und dann noch etwas nachjustiere oder kombiniere. diese wilden testphasen sind aber super, um den eigenen stil zu finden ^.^

  22. weltbeobachterin

    ich hab bis jetzt mit Bildbearbeitung wenig Freude – irgendwie bin ich da zu ungeduldig und die tools zu umständlich. Ich habe zwar Gimp runtergeladen, aber ich nutze es kaum. Ich denke durchaus, dass die Qualität größer sein wird.
    Früher habe ich auch mehr Fotografiert, aber momentan eher wenig und nur mehr was besonderes. aber vielleicht werde ich da wieder kreativer, ich finds echt faszinierend, wie sich deine Bilder verändern. Sie sind vorher schon schön, aber manchmal macht die Bearbeitung es besser.

    • mit gimp habe ich mich auch nie zurechtgefunden und photoshop ist sowieso ein buch mit sieben siegeln, obwohl ich mal einen kurs gemacht hab. lightroom hingegen finde ich super und die ganzen fotoapps die es nun gibt sind sowieso sehr intuitiv zu bedienen. für mich gehört es einfach dazu, ohne die bearbeitung drückt das bild selten das aus, was ich dabei empfunden habe.

  23. Ich bin ja eher kritisch, was die Bildbearbeitung angeht, aber auf deinem Blog haben mich die sichtlich bearbeiteten Fotos nie gestört, weil dies eben kein Blog mit dokumentarischem Anspruch ist und deine bearbeiteten Bilder immer sehr gut zu den Texten passen :).

    Ich verstehe denn Ansatz, mit der Bildebarbeitung das „Gefühl, das Bilder für mich transportieren sollen“ ausdrücken zu wollen. Bei mir ist es allerdings so, dass ich bei meinen Fotos das Gefühl des Augenblicks am intensivesten wieder erlebe, wenn die Fotos möglichst nahe an der Realität sind, d.h., wenn vor allem die Farben meiner damaligen Wahrnehmung vor Ort entsprechen. Wenn die Kamera die Farben nicht mit den richtigen Einstellungen treffend wiedergibt, hilft mir die Bildbearbeitung in der Regel auch nicht, sondern macht es nur noch schlimmer. Wahrscheinlich wäre in diesen Fällen eine technisch etwas anspruchsvollere Bearbeitung nötig, doch dazu fehlen mir Programme, Wissen und Zeit/Geduld…

    • 🙂 das freut mich zu hören. und ja, so sehe ich das auch. es geht hier um was anderes und manchmal ist die bearbeitung einfach erforderlich, damit das bild das aussagt, was es für mich soll.

      ich glaube, ich weiß was du meinst. mir geht es jedoch meist so, dass die bilder aus der kamera nicht dem entsprechen, was ich in dem moment gesehen/empfunden hab, deswegen gibt es gewisse regler, ohne die es irgendwie gar nicht geht. das ist aber sicherlich geschmackssache.

  24. Die Sepia-, Weichzeichner-, Tilt-Shift-, Farbfilterphasen und noch mehr habe ich alle beobachtet und zum Teil mit mehr oder weniger Begeisterung mitgemacht.
    Ein Foto kann die Stimmung einer Szene meistens nur sehr eingeschränkt vermitteln. Aber mit bestimmten Presets kann man diese Stimmung noch ein bisschen besser herausarbeiten und somit finde ich eine Bildbearbeitung meistens gut.
    Was ich echt hasse und worauf ich mittlerweile schon fast allergisch reagiere sind diese HDR-Aufnahmen, bei denen mittels Stativ und 5 Belichtungsreihen irgendein Grand Canyon oder ähnliches fotografisch ausgeschlachtet wurde.
    Das sind vielleicht super Aufnahmen für eine Fototapete – aber wer will heutzutage noch eine Fototapete haben?
    LG
    Sabienes

    • wie schön, dass noch jemand diese episoden miterlebt hat 🙂 jaja, das internet und seine trends ^.^

      hihi, also ganz so extrem sehe ich es nicht. aber bei HDRs bin ich auch sehr heikel. wenn man das wirklich subtil einsetzt kann das viel aus einem bild rausholen, aber wenn man es übertreibt ist es nur furchtbar.

  25. Mein Motto: ein bisschen Bearbeitung hat noch keinem Bild geschadet. Nur wenn das überzogen wird kommt es mir immer etwas kritisch vor. Okay, manche fallen auch unter die Rubrik Kunst, aber das ist ein anderes Thema. Ich bevorzuge da lieber die Natürlichkeit.

    LG, Gerd

  26. Ein sehr spannendes Thema.
    Als ich mit Fotografie begonnen habe, dacht ich ja immer, dass man nicht nachbearbeiten muss, wenn man gut fotografiert. Aber ich habe sehr schnell bemerkt, dass man mit ein wenig Bearbeitung schon noch einiges aus einem Bild herausholen kann bzw. man es dann leicht in die Richtung verändern kann, wie die Stimmung dort wirklich war.
    So krasse Bearbeitung/Filteraktionen habe ich auch hinter mir. Ich habe auch das Gefühl, dass mich das heute manchmal noch packt – je nach Stimmung, dass ich mal mehr und mal weniger bearbeite.

    Ich glaube aber ich muss bei Zeiten unbedingt mal noch auf Lightroom wechseln. Ich höre so viel gutes und spannendes.

    Nach diversen Freeware Programmen, in denen man meistens kaum was machen kann, bin ich bei Photoshop gelandet und damit schon sehr zufrieden (auch wenn ich nie genau weiß was ich da wirklich mache und mich oft einfach bisschen durchklicke und ausprobiere was mir gefällt)

    • photoshop finde ich persönlich ja wieder viel zu kompliziert und nutze es nur bei bildern, die mir superwichtig sind, wenn ich etwas rausstempeln will oder sowas. damit kann ich leider gar nicht umgehen bzw. mir fehlt auch die zeit dafür, es wirklich zu nützen. lightroom ist einfach total genial und im endeffekt sowas wie der vorläufer aller handy fotoapps 😉 solltest du wirklich mal probieren. ich glaube, man kann es eh auch mal so 30 tage gratis testen!

  27. Pingback: „Dunst entfernen“ in Lightroom CC oder Grand Canyon & Golden Gate Bridge reloaded – episoden.film

  28. Pingback: Bildbearbeitung - was ist erlaubt? Zusammenfassung der Blogparade

  29. Ich schwanke immer zwischen: nur die besten Bilder bearbeiten so wie sie es jeweils einzeln brauchen (dann sieht die Galerie aus wie Kraut und Rüben) oder alle Bilder einer Galerie gleich was ja mit Lightroom einfach geht (dann bleibt manches Bild aber unter seinen Möglichkeiten). Die Lösung sind kleinere Galerien und/oder ein zweites Blog (eins für die Reise, eine für die „Kunst“).

    • oh ich weiß ganz genau was du meinst – mir geht es genauso. das mit dem extra blog hab ich schon versucht aber wieder verworfen, weil betreuung und pflege einfach zu aufwändig sind. ich arbeite momentan mit getrennten galerien, da ich das auch für die übersichtlichkeit gut finde. allerdings habe ich beschlossen, dass ich bilder, die mir besonders am herzen liegen, künftig gesondert veröffentlichen werde. denke ich. mal sehen 🙂

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