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Blogparade: Mein schönstes Smartphonefoto & 190 Fragen von La Vie Vagabonde: Teil 1/4

Marc von Reisezoom ruft zu einer Blogparade auf, der ich nicht widerstehen kann. Er will unsere besten Smartphonefotos sehen. Die Parade läuft noch bis 18.12.2016. Und ich dachte, es ist mal wieder Zeit für etwas leichtere Kost hier. Lasst euch von ein paar Momentaufnahmen berieseln 🙂

Ich habe mir 2011 das erste iPhone gekauft – ein iPhone 4. Damals ist gerade in der mobilen Fotografie der Retrolook aufgetaucht. Mir haben die Instantlooks unglaublich gut gefallen und die ganzen Spielereien, ich wollte es unbedingt einmal selbst ausprobieren. Ich habe die Spielereien wesentlich weniger genützt, als ich es bei der Anschaffung gedacht hatte, weil die Qualität nun einmal nicht das hielt, was ich mir davon versprochen hatte und viel zu weit weg von meiner damals schon heiß und innig geliebten D90.

2,5 Jahre später stieg ich auf das 5s um. Während sich technologisch in der Anwendung für mich kein Quantensprung tat, war es mit der Kamera etwas anderes. Auf einmal empfand ich die Bilder als durchaus brauchbar und entdeckte vor allem den Panorama-Modus für mich. Auch die Apps zur Bearbeitung konnten immer mehr aus den Fotos herausholen. So wurde das iPhone zu meinem treuen Begleiter in all den Situationen, in denen die Nikon nicht dabei war. Und derer gab es viele.

Selbstverständlich sind die Ergebnisse nicht mit denen einer Spiegelreflexkamera zu vergleichen. Selbstverständlich habe ich weder in der Erstellung noch in der Bearbeitung dieselben Möglichkeiten wie mit der großen. Aber ich habe es immer dabei. Oft geht es darum, einen wunderschönen Moment einfangen und mitnehmen zu wollen und nicht darum, ob das Bild perfekt geworden ist. In der Galerie seht ihr das erste Foto vom Herzjungen und mir, eine Erinnerungen an einen herrlichen Samstag an der alten Donau, einen frühsommerlichen Ausflug zum Neusiedlersee, die verwunschene, im Nebel versunkene Gloriette, die Berliner Mauer, unser erstes Wochenende am Stubenbergsee, den Traumstrand in Santa Barbara, das Leuchten des Sommerhimmels, den magischen Traunsee, den mystischen Pazifik, den Hafen in Monterey zum schönsten Sonnenuntergangshimmel, die leuchtendsten Herbstbäume und den Lieblingsort im Farbenkleid, sowie mit Schnee bedeckt. Leben im Leblosen. Den Frühling, unseren Heimweg in Lissabon, einen zauberhaften Abend in Slowenien, mein liebstes Motiv aus Venedig, das schönste Mittelmeerwasser, das ich je sah, einen afrikanischen Sonnenuntergang mitten in Wien, die junge Frau und das Meer, unsere vulkanische Bucht, das Dach Österreichs und Frühfrühlingssonne.

snapseed

Den Regenbogen in Hallstatt.

***

Ein lang ersehntes Porträt meiner Lieblingsblume.

***

img_5628Und das metaphorischste Motiv meines Lebens.

***

[Edit: wie konnte ich nur dieses Bild vergessen?]

Das erste Mal, als ich nach so vielen Monaten vernünftiger Vorsicht übermütig war.


La Vie Vagabonde stellt 190 Fragen und ich möchte sie nach und nach beantworten. Für mich. Vielleicht will ich nicht alles veröffentlichen. Aber es soll eine reflektierende Reise sein. Und vielleicht ist es auch für euch spannend, euch mit diesen Fragen auseinanderzusetzen…

  1. Hältst du dich für einen guten Menschen?
    Kann man das so einfach beantworten? Nach Maßgabe meiner Fähigkeiten, versuche ich richtige Entscheidungen zu treffen, die anderen Menschen nicht schaden und im Bestfall helfen. Also: ich versuche es!
  2. Wieso?
    S.o. 🙂
  3. Hast du schon einmal jemanden geschlagen? Wenn ja: wieso?
    Nur im Spaß beim Herumblödeln, also nein
  4. Wie ging es dir danach?
  5. Wie ging es der geschlagenen Person danach?
  6. Hast du mal einem Tier wehgetan?
    Nein! Außer Insekten O.o
  7. Hältst du dich für tolerant?
    Nicht immer und in allen Belangen.
  8. Wo hört deine Toleranz auf?
    Wenn Menschen unüberlegt Dinge nachplappern, die sich gut oder vernünftig anhörten und die sie halt gelesen haben oder mit denen sie indoktriniert wurden. Oder wenn Menschen über andere urteilen und Entscheidungen über andere treffen wollen, die sie selbst überhaupt nicht betreffen.
  9. Spendest du Geld, Zeit oder anderes an Menschen, die es brauchen?
    Zeit, ja. Und Gewand und Schuhe.
  10. Gibt es in deinem Umfeld Menschen, die einsam sind?
    Gibt es die nicht immer?
  11. Wann hast du dich zuletzt bei ihnen gemeldet?
    Ich versuche, mich regelmäßig zu melden, zumindest alle zwei Wochen oder so, wenn ich weiß, dass es jemandem, den ich mag, schlecht geht, natürlich öfter.
  12. Gibt es in deinem Umfeld Menschen, die unglücklich sind? Liebeskummer, Job verloren, Trauerfall, ähnliches?
    Auch das gibt es immer irgendwo.
  13. Was hast du getan, damit es ihnen besser geht?
    Üblicherweise melde ich mich zumindest digital, wenn ich es persönlich nicht schaffe und versuche, sie zu trösten, ihnen Mut zu machen.
  14. Wie stehst du zu Liebe: positiv, negativ oder neutral?
    Unbedingt positiv!
  15. Was bedeutet Liebe für dich?
    Darüber kann man Bücher schreiben, wie kann man es kurz fassen? Liebe bedeutet für mich, einen anderen Menschen zu kennen und ihn mit all seinen Stärken und Schwächen anzunehmen, zu akzeptieren, zu schätzen, zu respektieren und in seiner Nähe sein zu wollen.
  16. Hat Liebe immer etwas mit Beziehung zu tun?
    Nein.
  17. Muss man immer mit der Person zusammen sein, die man liebt?
    Liebe ist für mich kein Konzept, das es nur in einer Partnerschaft gibt. Liebe gibt es auch in Freundschaften. Demnach: nein.
  18. Muss man die Person immer lieben, mit der man zusammen ist?
    Das wäre wünschenswert, zumal der andere vermutlich davon ausgeht und es andernfalls unehrlich ist.
  19. Kann man mehr als eine Person (unplatonisch) lieben?
    Ich fürchte, ja.
  20. Ist Treue für dich wichtig?
    Ja, schon, ganz grundsätzlich.
  21. Was ist für dich der schlimmere Vertrauensbruch: sexuelle oder emotionale Untreue?
    Definitiv emotionale Untreue.
  22. Hast du frühere (oder jetzige) Partner schon einmal betrogen?
  23. Wenn ja: wie hast du dich dabei gefühlt?
  24. Wie fühlst du dich jetzt dabei?
  25. Wurdest du schon betrogen?
    Nicht, dass ich wüsste.
  26. Haben Seitensprünge (egal ob du oder dein Partner sie ausgeführt haben) schon zum Ende deiner Beziehung geführt?
    Nein.
  27. Wer war an deiner letzten Trennung Schuld?
    Schuld ist keine gute Frage, meiner Meinung nach. Zumindest oft nicht. Also sagen wir so: bei all der Unmenge an Schmerz, war es notwendig und besser, auch wenn ich das lange nicht sehen konnte. Und „Schuld“ waren wir demnach beide.
  28. Gibt es in diesem Fall überhaupt so etwas wie Schuld?
    In unserem nicht. Oder vielleicht ja. Der Vater meines Exfreundes trug sicherlich Schuld daran, dass die Dinge kamen, wie sie kamen. Aber innerhalb einer Beziehung ist die Schuldfrage oft mehr hinderlich als hilfreich.
  29. Hast du deine Freunde mal belogen?
    Notlügen gibt es immer mal wieder, ja.
  30. Oder betrogen?
    Wie betrügt man Freunde?
  31. Bist du eifersüchtig?
    Selten.
  32. Hast du Geheimnisse vor deinem Partner?
    Ich bin nicht mehr 16. Natürlich gibt es Dinge, die man voneinander nicht weiß. Aber keine weltverändernden.
  33. Kleine oder große?
    S.o.
  34. Lügst du deinen Partner manchmal an?
    Wenn ich versuche ihm Geschenke zu verheimlichen 😉
  35. Kleine Notlügen oder massiv?
    Niemals massiv.
  36. Und deine Freunde?
    Normalerweise nicht. Nur wenn ich das Gefühl habe, dass die Wahrheit unnötig verletzend ist, passiert es, dass ich Dinge abändere, abschwäche…
  37. Wie fühlst du dich dabei?
    Ich gehe üblicherweise davon aus, dass ich es aus gutem Grund tue. Manchmal werde ich auch eines besseren belehrt.
  38. Denkst du darüber nach?
    Ja.
  39. Liegst du deshalb manchmal nachts wach?
    Eher nicht.
  40. Bist du manchmal neidisch auf andere Menschen?
    Leider, ja.
  41. Gönnst du deinen Konkurrenten, wenn sie Glück haben?
    Ich habe keine Konkurrenten?!
  42. Gönnst du jemandem Glück, der dich in der Vergangenheit verletzt hat?
    Wenn ich ihm verziehen habe, ja.
  43. Denke an den ersten Menschen, den du je emotional verletzt hast. Was fühlst du jetzt dabei?
    Ich fühle mich immer noch schlecht, obwohl ich nicht mal weiß, ob er es überhaupt noch weiß.
  44. Bereust du es?
    Ja.
  45. Was hast du dadurch gelernt?
    Dass man aufpassen muss, was man tut und dass man nichts provozieren sollte, was man selbst nicht möchte.
  46. Hast du die Handlungen, die zur Verletzung dieses Menschen führten, bei anderen Menschen wiederholt? Wenn ja: wieso?
    Nein.
  47. Wann wurde dir zuletzt so richtig wehgetan?
    Im Frühling
  48. Bist du drüber hinweg, oder tut es immer noch weh?
    Es tut immer noch weh.
  49. Hast du der Person verziehen?
    Nicht wirklich.

64 comments on “Blogparade: Mein schönstes Smartphonefoto & 190 Fragen von La Vie Vagabonde: Teil 1/4

  1. Jede Menge hochinteressante Morgenlektüre!
    Und WAS für Apple iPhone photos!!
    Liebe Morgengrüße vom Lu

  2. „The best camera is the one that’s with you.“ – Chase Jarvis. Und genau so sehe ich das auch. Die Smartphone Fotografie ist in der Tat eine Revolution. Wenn man günstige Lichtverhältnisse hat, können richtig tolle Aufnahmen gelingen, die dann auf den ersten Blick nicht unbedingt von einer „richtigen“ Kamera zu unterscheiden sind. Die Kombination beider Möglichkeiten gibt uns alles an die Hand, und das ist perfekt.
    Die einzige „Gefahr“, wobei diese vom eigenen Anspruch abhängt, sehe ich bei der Bearbeitung der Bilder auf dem Smartphone. Da müssen die Lichtverhältnisse wirklich optimal sein, damit man sich nicht einen Farbstich oder ähnliches einfängt.
    190 Fragen – halleluja, da bist Du ja ganz schön beschäftigt. Aber ich freue mich, da lernt man wieder etwas mehr von Dir kennen! 🙂
    Liebe Grüße, Heike

    • ja, das stimmt. aber ich muss sagen, ich sehe smartphonefotografie einfach in summe anders als spiegelreflexfotografie. bei der dslr will ich immer möglichst ein „perfektes“ foto. licht, perspektive, ausschnitt, all das spielt eine rolle. fotografie mit dem smartphone ist für mich viel weniger technik und viel mehr gefühl. es geht viel mehr um stimmungen, die durch die bearbeitung einfach auch nochmal besser aus dem bild herausgeholt werden kann.

      die 190 fragen waren glaube ich in weniger als einer halben stunde beantwortet 🙂 ich habe das ganze sehr intuitiv gemacht und eher kurz gehalten. aber es hat spaß gemacht.

  3. Die Fotos sind wirklich schön, Paleica. Ich glaube, ich habe das falsche Handy, meine Bilder sind nur bedingt gut. Wobei ich auch Apps nutze wie LR oder snapssed, aber eher für Instagram. Die Idee, dass ich mit dem Handy auch richtig Brauchbares fotografieren könnte, kam mir bisher nicht, momentan versuche ich diese Möglichkeit auszutesten. Immer im Hinterkopf doch eine kleine Handtaschenkamera zu kaufen 🙂

    Mal sehen in welche Richtung es geht…. liebe Grüße, Bee

    • danke liebe bee, es freut mich, wenn dir die auswahl gefällt! vielleicht liegt es auch an der übung. ich habe eine weile gebraucht, bis ich ein „auge“ für das iphone entwickelt habe. es ist irgendwie ganz anders damit zu fotografieren als mit der großen und ich merke, dass ich anders schaue, wenn ich das eine oder das andere dabei habe. die LR app ist super und snapseed auch. bei mir haben sich seit einer weile aber eigentlich vsco und a color story bewährt, je nachdem, was das grundmotiv ist. in manchen fällen kommt auch mextures zum einsatz. eine handtaschenkamera hab ich auch. die sony alpha 6000. die ist wirklich ein traum und ich würde sie unter keinen umständen wieder hergeben wollen.

      • Ich denke an die Canon G9X, das wäre aber wieder was zusätzliches in meiner Handtasche. Andererseits bin bei annähermd 1000 EUR für das Iphone7 bei einem sehr stolzen Kaufpreis gelandet. Ich habe mich dazu entschieden Nichtsein paar Monate zu warten, es sei denn die Muse küsst mich noch 😉

        • oh, die ist schön klein! wenn du damit zurecht kommst, warum nicht? ich hatte die g15, mit der war ich überhaupt nicht glücklich, mein freund hat die g1x und mag die sehr. man kann also nicht wirklich pauschal etwas sagen, glaube ich ^.^ kameras sind eine heikle sache und woran es dann wirklich liegt, dass man sie mag oder nicht, ist auch oft fraglich. ich habe mir damals die g15 für die handtasche gekauft und nie verwendet. die sony alpha passt mir dafür super. klar hab ich sie nicht immer mit, weil sie mir persönlich dafür auch wieder zu groß ist, aber sie ist der perfekte kompromiss aus bildqualität und größe und gewicht für ausflüge, wo ich weiß, dass es nicht primär ums fotografieren geht. und der apfel ist das, was einfach immer dabei ist. wenn du aber nicht unbedingt spaß an den bearbeitungsmöglichkeiten und allem vom iphone hast, ist die anschaffung einer kleinen kompakten vermutlich sinnvoller ^.^

          • Ich muss sie in die Hand nehmen, und dann gibt es ja noch die Menüführung. Mein Desaster mit der ersten NIkon DSLR, bis heute ist das Menü für mich unergründlich 🙂 Klar, wäre ein Handy mit ner Top-Kamera eine schöne Sache, wie gesagt, da find ich den Preis dann schon happig. Das iPhone 7plus liegt hier bei über 1000 Euro, das ist ein Batzen, generell hat man das Handy aber immer dabei… Das ist keine leichte Entscheidung

            • ja, das kann ich gut nachvollziehen – bei mir war es mit der g15 ähnlich. ich hab mich einfach nicht zurecht gefunden. die frage ist halt, ob es das 7plus sein muss? ich hab ja das 6s und ich glaube, davon gab es auch ein plus?! wie wäre das denn preislich? ich hab von mehreren seiten gehört, dass der unterschied in der qualität nicht wirklich feststellbar ist.

              • Groß muss es sein, ich mache mit dem Handy auch viele Mails, bearbeite Blogposts, daher brauche ich 5,5″, habe jetzt das 6s plus im Auge. Das ist preislich noch machbar 🙂 ich hoffe ja auf die cyberweek.

              • ah ich verstehe. ja, dann ist das plus wohl die bessere wahl. freut mich, wenn das irgendwo im rahmen wäre.

  4. Wunderschöne Fotos!!!! Ich staune immer wieder, was du aus dem iPhone rausholst!! Ich trag ja auch so ein Ding mit mir herum und nutze es manchmal, aber seltener, als ich eigentlich könnte, denn das hab ich immer dabei, die Kamera nicht. Aber irgendwie komme ich damit nicht so richtig klar… Meist fehlt mir dies und das und der Zoom und ja. Gerade suche ich nach einer Kamera-Ergänzungs-App, bei der man etwas mehr einstellen kann. Weil es ja eigentlich so praktisch ist. Ich habe auch schon Blogbeiträge aus Handy-Shots gemacht, aber ich bin selten zufrieden damit. Sei es der Ausschnitt oder die Lichtgeschichte, hmm… 😀 Vielleicht liegt daran, das ich mit der Kamera gern so nah ran gehe und mir vieles nah heran hole…
    Ich arbeite dran 😉
    Also; Hut ab, sehr sehr schön. Im übrigen stimme ich dir zu: Stimmungen einfangen kann man wirklich ganz gut damit. Vielleicht, weil man etwas weniger denkt dabei …
    Un deine Antworten: spannend. 😉 Und mutig, die sind ja recht persönlich. Oder sagen wir, man könnte sie persönlich gestalten.

    • dankeschön 🙂 also ehrlich gesagt ist das fotografieren mit dem smartphone echt übungssache. ich hatte ja ewig eins bevor ich angefangen hab, es auch mehr als nur im absoluten ausnahmefall zu benutzen. es funktinoiert einfach anders und das extreme weitwinkel ist irgendwo schon gewöhnungsbedürftig, bietet aber dafür auch geniale möglichkeiten. ich schaffe es zb kaum, ein bild mit iphone und kamera gleich zu gestalten, selbst wenn ich mir wirklich mühe gebe. ich sehe die welt anders, wenn ich mit dem einen oder anderen unterwegs bin und das kam erst mit der zeit. es ist halt auch ein trial and error und irgendwann hat man sich an die einschränkungen gewöhnt und kann die vorteile nutzen. ich ärgere mich dennoch oft genug, dass dieses oder jenes eben nunmal nicht geht, aber immer die kamera mitzuschleppen ist keine option, zumal um „für alles gerüstet zu sein“ eh immer das falsche objektiv dran wär 😉

      ja, sie sind persönlich. aber das ist es ja hier sowieso 😉 ich fand es spannend, sie zu beantworten. bei manchen fragen weiß man sofort, was man dazu sagen will, bei anderen ist es wiederum knifflig.

      • Ja, so meine ich: dieser weite Winkel macht mich kirre 😀 Man muss irgendwie anders damit umgehen, ich übe das immer mal wieder, aber es stellt mich selten zufrieden. Aber eben, genau das: ich kann nicht meine Kamera immer dabei haben, auch wenn sie klein und handlich ist. Trotzdem. Das Handy ist aber immer da. Na, ich muss mich quasi selbst in einen anderen Modus einstellen 😉
        Das ist ja auch wieder spannend.

        • 😀 ja, das verstehe ich. ich hab auch lang gebraucht, bis ich mich drauf eingestellt hab. das war vor allem die große umstellung, das 4er hatte glaube ich noch keine so weitwinklige linse. aber man gewöhnt sich dran und lernt das teil in vielen belangen echt zu schätzen ^.^ und ja, wichtig ist, dass man selber anders schaut und sieht. wenn man mit dem „kameraauge“ unterwegs ist, dann wird das smartphone immer frustrieren 😉

          • Das stimmt. 🙂 Du hast Recht, man muss anders heran gehen und am besten nicht immer vergleichen.

            • ganz genau. es sind einfach zwei verschiedene paar schuhe. und wenn ich bei der metapher bleibe: man kann auch schischuhe nicht mit laufschuhen vergleichen 😉

    • Mir geht es genauso, ich hole da nichts dolles raus, habe aber auch kein iPhone. Irgendwie liefert das Handy unbefriedigende Bilder und für den Blog würde ich diese nicht nutzen, nur bei pmdd nutze ich ausschließlich das Handy. Ich überlege schon seit Monaten: neues Handy mit besserer Kamera oder Handtaschenkamera – ich weiß es nicht! Schön, dass es dir auch so geht 🙂

      • liebe bee, die ergebnisse der smartphines variieren halt auch extrem in der qualität. ich habe ein älteres sony, damit lässt sich kaum ein vernünftiges bild machen, zu langsam, zu lichtempfindlich. mein freund hat ein samsung galaxy a3 und das hat am montag abend bei schlechteren lichtverhältnissen gegen das iphone auch extrem abgestunken. der apfel ist da schon top liga, was die kamera angeht und da ist einiges sehr speziell verarbeitet. als die ergebnisse noch schlechter waren, hab ich es selber auch kaum genutzt.

      • Naja, ich habe schon manchmal iPhone-Bilder für den Blog genutzt, weil sie in den Fall dann irgendwie doch passten. Zu Beginn meines Blogs habe ich ausschließlich mit dem Handy fotografiert, weil ich gar keine Kamera hatte. Inzwischen liebe ich meine Kamera und die Phone-Fotografien ist mir fremd geworden. Tatsächlich ist es aber ja praktisch, denn dieses Teil ist eigentlich immer dabei. Ich werde es einfach ein wenig weiter probieren … zum Glück gibts ja ganz gute Bearbeitungs-Apps.
        Aber Paleicas Bilder sind wirklich toll, das spornt mich an 😉
        Und die Entscheidung ist wahrlich nicht leicht 😀 Bin gespannt, wie du dich entscheidest.

  5. Traumhafte Bilder! Bin begeistert, schon am frühen Morgen 🙂

  6. Liebe Christina, Deine Fotos finde ich großartig – ehrlich gesagt hätte ich nie gedacht, dass so etwas mit dem iPhone möglich ist – aber ehrlich gesagt habe ich es auch nie konsequent ausprobiert, und so ist es für mich immer ein Notbehelf geblieben. LG Tobias

    • 🙂 ja, viele unterschätzen die mobilen devices. man ist zwar natürlich in seinen möglichkeiten eingeschränkt, aber wenn man das beste aus dem rauszuholen versucht, was es kann, dann macht es zumindest definitiv spaß. wichtig ist halt, dass einigermaßen genug licht ist. da stößt man halt schnell an die grenzen. und an die weitwinkeloptik muss man sich gewöhnen.

  7. Die Fragen beantworte ich für mich gerade auch 🙂 Und deine Bilder egal mit was du sie machst mit Iphone oder Spiegelreflex, sie haben immer was magisches, warmes 🙂

  8. Für mich bist und bleibst Du ja die Königin der handyfotos! Beeindruckend was Du da zeigst! Aber das hab ich schon immer gesagt und das sag ich auch heute noch! Den nächsten Fotowalk machen wir bitte zu 50% mit dem Handy, ich muss Dir da mal über die Schulter schauen 😉
    Und was die Fragen angeht, eine spannende Idee… 190 sind ne Menge. Und da sind auch echt intime Fragen dabei. Wirklich jede einzelne würde ich auch nicht beantworten… Aber es gibt Deinen lesern wieder mal die Möglichkeit, mehr über Dich zu erfahren. Eine schöne Sache!

    • dankeschön ❤ ich glaube man merkt vermutlich, dass es mir um den moment geht und je mehr emotion man hat, umso liebevoller wird der blick und das spiegelt sich dann halt doch auch im bild wider. und ja, das können wir gern machen 🙂 ich glaube zwar, dass ich mit dem teil auch nix anderes mache als kamera an und draufhalten, aber wer weiß 😉
      also ich beantworte nur die fragen, die ich okay finde, die anderen streiche ich raus. die, die ich hier beantwortet habe, fand ich aber erstmal nicht so schlimm ^.^

      • Eigentlich wollte ich einen eigenen Kommentar schreiben, aber Markus hat wohl schon alles gesagt: „Königin der Handyfotos!“
        Dem stimme ich voll und ganz zu.
        Und natürlich können Smartphones noch nicht mit einer großen DSLR mithalten … müssen ist aber auch nicht, die Qualität ist für die meisten Fälle mehr als ausreichend.
        Das Herz-Bild mit der Muschel ist der Hammer!

        Viele Grüße
        Marc

        • oh marc, ich fühle mich echt geschmeichelt, dankeschön. ich glaube, es sind einfach die emotionen, die halt letztendlich auch durch die bearbeitung noch mit in die motive reingepackt werden und es ist ganz wunderbar, wenn man das offenbar ein wenig merkt 🙂

  9. Hach ja…Handyfotos…da bin ich irgendwie im Zwiespalt. Ich habe aber auch erst seit kurzem ein Handy, mit dem man brauchbare Bilder machen könnte…KÖNNTE…denn ich merke, ich mache kaum Gebrauch davon. Trotzdem ein spannendes Thema.
    Die Fragen sind es auch…Ich habe mich dabei ertappt, sie mit zu beantworten…grins. Die Antworten sind für einen persönlich manchmal durchaus schmerzlich und auch entwaffnend…wenn man sich erst einmal damit beschäftigt…
    Liebe Grüße.

    • bei mir hat es auch lang gedauert, bis ich erstmal angefangen hab es zu benutzen. mittlerweile ist es für mich nicht mehr wegzudenken, aber zum einen gibt es gewaltige qualitätsunterschiede zwischen den teilen und zum anderen muss man natürlich den stil auch irgendwo mögen.
      es freut mich, dass du die fragen gedanklich gleich mitbeantwortet hast – so ging es mir auch beim lesen, drum dachte ich, dass sie gut und interessant genug sind 🙂 vielleicht weniger, um meine antworten zu lesen, als mehr, um sich selbst eben auch diese fragen zu stellen.

  10. Wow na das nenne ich einen umfangreichen Fragenkatalog 😉 Und die Fotos erst… Wunderschön! Die Handyfotografie hat es mittlerweile echt weit gebracht…

    • absolut. und ich freu mich total, weil ich dadurch einfach irrsinnig viele schöne erinnerungen an momente hab, die sonst schon gänzlich verblasst wären. und ja, 190 fragen hört sich irre viel an. aber sie waren echt schnell beantwortet und es hat mir spaß gemacht, drüber nachzudenken.

  11. alles Gute zum heutigen Mittwoch

  12. Die Fragen führen ja zu einem kleinen Seelenstriptease, hm? Notlügen und Lügen, wenn es um Geschenke geht, finde ich auch ok. Wir sind halt Menschen, ne? 😉
    Der Regenbogen über Hallstadt ist ja toll! Alle Apfel-Photos haben eine Geschichte bei dir.. Hach.. Ich muss demnächst auch mal wieder meine Bilder sichern und aussortieren. 🙂

    • puh, ja, vielleicht – obwohl ich es ehrlich gesagt gar nicht so schlimm finde. zumindest diese hier mal nicht. und die, die ich schlimm finde, beantworte ich ohnehin nicht 😉
      mach das. vielleicht zeigst du uns ja auch welche? und jaaa, natürlich haben alle bilder eine geschichte. das macht sie so besonders ❤

  13. Liebe Christina,
    ich habe lange gebraucht, bis ich überhaupt ein Smartphone hatte und dann nochmal ganz lange bis ich das erste vernünftige Foto damit gemacht habe, was natürlich nur an mir und nicht an dem modischen „Smartie“ lag. Inzwischen habe ich geübt und geübt und….aber so tolle Fotos wie Du sie zeigst, sind meiner Meinung nach nicht dabei. Obwohl…..das eine oder andere gefällt auch mir, ich bin eben sehr selbstkritisch.
    Die vielen Fragen und Antworten habe ich mit Interesse gelesen. Hat irgendwie so einen „Schlüsselloch“Effekt, gell. Einige finde ich allerdings überflüssig, zu direkt, unhöflich etc. und Du hast sie ja auch nicht beantwortet und ich habe genickt und gedacht „okay, recht hat sie“ 😉
    Liebe Grüße
    moni

    • liebe moni, ich kenne das und bei mir gibt es auch viele bilder, die sicher nicht sonderlich bemerkenswert sind. aber wenn es immer dabei ist und man dran gewöhnt ist, es zu benutzen, sammelt sich doch das eine oder andere an… vielleicht magst du ja auch bei der challenge teilnehmen und uns deine bilder zeigen?

      ja, die fragen sind glaube ich im grunde auch mehr zur selbstreflexion gedacht. mitlesen und gedanklich mitbeantworten und seine schlüsse ziehen… ^.^

  14. Wirklich tolle Bilder. Freue mich echt, dass die Technik heute schon so weit ist, dass man mit so einem kleinen Ding was man in der Tasche hat, solche Ergebnisse erzielt. Schau dir doch nur den ‚Regenbogen von Hallstadt‘ an. Das ist doch echt der Hammer.

    • ja, geht mir auch so. ich finde es wirklich toll, dass man so einfach immer einen fotoapparat dabei hat und so vieles festhalten kann, das sonst in der erinnerung verblasst wäre. der regenbogen in hallstatt ist definitiv mein mobiles schmuckstück ❤

  15. wow, man merkt nicht wirklich, dass die Bilder mit Smartphone aufgenommen wurde.
    die Fragen sind ganz schön philosophisch und auch ziemlich heavy. Ich beantworte sie für mich nur im Stillen.

    • wenn man reinzoomt sieht man es schon, aber wenn man die bilder hauptsächlich digital oder für kleine drucke verwendet, dann reicht es vollkommen aus.
      ja, die fragen können einiges auslösen, aber ich fand das beantworten sehr interessant.

  16. Krass dass die nur mit Handy gemacht sind. Echt toll.

    • dankeschön ❤ man muss einfach das beste davon nutzen, denn auch wenn sie einiges nicht können, bieten sie dennoch einige möglichkeiten.

      • Bei Sonnenlicht, ist meine Handykamera auch Bombe. Würde mir sogar von denen einige Bilder an die Wand hängen. Daher versteh ich dich 🙂

  17. Tolle Landschaftsaufnahmen! Teilweise mit diesem nostalgischen vibe, das gefällt mir immer sehr gut! 🙂 Schöne Grüße. 😉

  18. Liebe Paleica,
    deine Apfeltelefon-Schnappschüsse sind der Hammer! Wirklich toll!
    Und vielen lieben Dank, dass du uns mit der Beantwortung der Fragen noch mehr von dir zeigst. ❤
    Liebe Grüße und ein tolles Wochenende für dich! Karina

    • ich danke dir, liebe karina ❤ sowohl für die lieben worte zu den bildern, als auch zu den fragen! auch für dich ein schönes wochenende!

  19. Wie du ja weißt, ist meine Liebe für Handyfotos auch ganz groß! Und von der Panoramafunktion des 5S war ich damals auch total begeistert und hab’s grad am Anfang echt viel genutzt. Ich muss definitiv wieder mehr Fotos mit dem Handy machen. Eine zeitlang war das Wetter jetzt oft blöd bzw. die Länder in denen ich war auch zu nass. Da hab ich dann doch immer etwas Angst um mein Smartphone (während meine Kamera das schon ein paar Minuten aushält)…
    Im Winter hier daheim dann definitiv wieder mehr… ^^

    • 😀 ja das kenne ich. obwohl ich da mittlerweile nicht mehr so heikel bin. wenn das motiv wichtig ist, riskiere ich schon auch mal regentropfen.
      es hat gedauert, aber mittlerweile könnte ich es mir ohne smartphonefotografie gar nicht mehr vorstellen.

  20. deine Bilder gefallen mir sehr gut..
    und Hut ab dass du die Fragen doch so freimütig beantwortest 😉
    alle Antworten würde ich auch nicht öffentlich kund tun..
    zum Thema Handy..
    ich hatte erst ein kleines Glaxy 3 (glaub ich )
    die Bilder waren ok.. aber nicht berauschend..
    dann hat mir meine Tochter ihr ausrangiertes Galaxy 4 geschenkt
    und ich wat total begeistert von dem Unterschied
    ich mache meine Bilder fast nur noch mit dem Handy..
    meine Cam ist mir einfach zu schwer..
    ich wünsche dir ein schönes WE hoffentlich mit etwas Fotolicht 😉
    liebe Grüße
    Rosi

    • das ist der vorteil, wenn man die klarnamen identität zumindest en gros von der internetidentität trennt – dann kann man ein bisschen freizügiger sein mit informationen über einen selbst 😉

      ich glaub gern, dass der unterschied da enorm war. wie bei meiner mutter, sie hatte zuerst das iPhone 4S und jetzt das SE – da ist schon ein ziemlicher quantensprung.
      Fotolicht war diesmal keines dabei, macht aber nix. ich hab noch soooviel zu verbloggen, es schadet nix, wenn ein wenig ruhe einkehrt. 🙂

  21. Da sind ja jede Menge tolle Fotos dabei! Ich hatte irgendwie auch immer das Gefühl, dass das Iphone bessere Fotos macht, aber ich hab ja auch nur die abgespeckte Samsung Version. 😀

    • ich hab letzte woche mit meinem freund den direktvergleich gemacht – dämmerung, selber blickwinkel, selbes motiv. der unterschied zwischen dem iphone 6s und dem samsung a3 ist wirklich enorm. seit letzter woche habe ich als zweithandy allerdings noch das galaxy 6s – das dürfte qualitativ dafür ziemlich in der gleichen liga spielen.

  22. Deine Fotos sind einfach nur Werbung für die Smartphone-Fotografie. Selbst wenn dabei vielleicht das ein oder andere Bild technische Schwächen hätte, im Vergleich zur DSLR oder anderen konventionellen Kameras, wo steht geschrieben, dass ein gutes Foto technisch Fehlerfrei sein muss?

    Daher, mach Bitte weiter fleissig Smartphonebilder und zeige sie uns, Ich kann mich immer wieder daran erfreuen, auch wenn ich hier viel zu selten einen Kommentar hinterlasse.

    LG Thomas

    • hallo thomas, ich fühle mich sehr geschmeichelt und freue mich sehr, wieder von dir zu lesen 🙂 und ja, dem stimme ich definitiv zu. ein gutes foto muss nicht technisch perfekt sein. und keine sorge – ich höre bestimmt nicht auf, den apfel auf alles zu richten, das sich mir in den weg stellt 😀

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