Irland: The Dark Hedges & [Wort] mucksmäuschenstill & die nächsten 52 Fragen von LaVieVagabonde 2/4

Fast ein Jahr hat es gedauert, bis ich die passende Gelegenheit gefunden habe, euch mein liebstes Irland-Motiv zu zeigen. Das Motiv, das mich fasziniert, seit ich es das erste Mal gesehen habe. Und einer der Reisemomente, den ich kaum fassen konnte. Irgendwann auf dem Bildschirm gesehen, hingeträumt und dann steht man da.

Das sind diese Augenblicke, die das Reisen für mich so besonders und so wertvoll machen. Diese unbeschreiblich kurzen und gleichzeitig unendlichen Zeitspannen, in denen das Herz einen Moment aussetzt, man die Luft anhält und in der Filmszene im Kopf alles mucksmäuschenstill wird, weil es nichts gibt außer die Realität dieses Ortes.

This beautiful avenue of beech trees was planted by the Stuart family in the eighteenth century.

It was intended as a compelling landscape feature to impress visitors as they approached the entrance to their Georgian mansion, Gracehill House.

Two centuries later, the trees remain a magnificent sight and have become one of the most photographed natural phenomena in Northern Ireland.

In fact, the iconic trees have been used as a filming location in HBO's epic series Game of Thrones, representing the King's Road.

discovernorthernireland.com

La Vie Vagabonde stellt 190 Fragen und ich möchte sie nach und nach beantworten. Für mich. Vielleicht will ich nicht alles veröffentlichen. Aber es soll eine reflektierende Reise sein. Und vielleicht ist es auch für euch spannend, euch mit diesen Fragen auseinanderzusetzen… Der zweite Teil! (hier der erste)

  1. Denke an den letzten Menschen, den du emotional verletzt hast. Was fühlst du dabei?
    Ich fand den Vorwurf ungerechtfertigt.
  2. Hättest du es verhindern können?
    Nein. Es war Verhalten aus Selbstschutz.
  3. Hast du versucht, die Verletzung wieder gut zu machen?
    Nein, dann nicht mehr.
  4. Denkst du, die Person ist selbst Schuld?
    Ja.
  5. Bist du wütend auf die Person?
    Nicht mehr.
  6. Oder auf dich?
    Nein.
  7. Was hast du daraus mitgenommen?
    Dass man sich manchmal eben eingestehen muss, dass man Konsequenzen ziehen muss.
  8. Hast du dir selbst dafür verziehen?
    Ja.
  9. Was hast du zuletzt für jemanden getan, wofür dir diese Person überschwänglich gedankt hat?
    Ich war da.
  10. Was ist das letzte Opfer, das du gebracht hast?
    Meistens ist Zeit das Opfer und das bringe ich oft, aber auch gern.
  11. Für wen hast du es gebracht?
    Für eine Freundin.
  12. Hat diese Person es dir gedankt?
    Ja.
  13. Beziehungsweise: Weiß sie überhaupt davon?
    Ja.
  14. Findest du, Männer und Frauen sind gleich?
    Nein. Aber es sind auch nicht alle Frauen und alle Männer gleich. Jeder Mensch ist anders.
  15. Findest du, sie haben die gleichen Chancen verdient?
    Ja.
  16. Was würdest du fühlen, wenn dein Kind schwul oder lesbisch wäre? Oder trans?
    Ich würde mich sorgen, dass es es schwer hätte im Leben und würde versuchen alles zu tun, damit es so gut wie möglich damit umgehen kann.
  17. Machen dir intelligente und erfolgreiche Frauen manchmal Angst?
    Nein. Nur verbitterte.
  18. Was ist für dich die Definition von „weiblich“?
    Biologisch gesehen zwei XX Chromosomen. Geschlechtlichkeit – welche auch immer – liegt für mich meist in Stimme und Auftreten.
  19. Und die von „männlich“?
    Umgekehrt XY.
  20. Dürfen Männer weinen?
    Diese Frage empfinde ich fast als lächerlich. Ja, bitte.
  21. Kindererziehung: wer bleibt Zuhause, der Mann oder die Frau?
    Wie man es sich ausmacht, wie es sich besser einrichten lässt, am besten beide, zumindest sollte jeder eine gewisse Zeit mit dem Kind verbringen, um die Bindung entsprechend zu stärken.
  22. Apropos Kinder: Sollten Homosexuelle Kinder adoptieren dürfen?
    Ja.
  23. Und die Ehe? Gleichgestellt, ja oder nein?
    Ja.
  24. Wenn du dein Partner wärst: wärst du gerne mit dir zusammen?
    Haha. Ich bin ja als Ich schon oft nicht gern mit mir zusammen 😉 Aber ich gebe mein Bestes und denke eigentlich, dass er es schlimmer hätte treffen können, weil ich immer darauf achte, dass es uns beiden gut geht.
  25. Welche Hoffnungen und Träume hast du aufgegeben?
    Bis dato noch keine! Im Gegenteil – ich habe gerade begonnen, wieder einen zu verfolgen.
  26. Warum hast du sie aufgegeben?
  27. Welche Hoffnungen glühen immer noch in dir?
    Dass ich am Ende zufrieden einschlafen darf.
  28. Hast du eine grobe Vorstellung davon, was für ein Mensch du sein möchtest?
    An sich bin ich ganz zufrieden damit, wie es ist. Ein paar Kilo weniger wären schön, aber die Struggles dafür gelüsten mich halt unter’m Strich grade nicht. Irgendwann möchte ich vielleicht eine Mutter sein, die ihrem Kind/ihren Kindern ein gutes Fundament für das Leben gegeben hat.
  29. Wie nah bist du diesem Ideal?
    Das kann ich noch nicht sagen.
  30. Weißt du, mit welchen Menschen du dein Leben verbringen möchtest?
    Mit denen, die derzeit einen Stellenwert haben.
  31. Liebst du deinen Beruf und/oder deine Ausbildung?
    Nein.
  32. Was liebst du daran?
  33. Was hasst du daran?
  34. Wenn du es gar nicht liebst: wieso hast du dein Leben noch nicht umgekrempelt?
    Ich liebe es nicht, ich hasse es nicht. Es gibt viel Interessantes und es gibt Langweiliges. Allerdings bin ich grade dabei, noch einen anderen Weg einzuschlagen. Bis das tatsächlich Realität wird, wird es noch lange dauern, aber vielleicht wird es dann nochmal eine andere Antwort darauf geben.
  35. Welche Punkte halten dich genau ab?
  36. Wohnst du an dem Ort, an dem du leben möchtest?
    Ich weiß es nicht.
  37. Wenn nein: wieso lebst du da?
    Weil sich bisher noch keine andere Frage gestellt hat und es mir hier gut geht und meine Familie hier ist.
  38. Bist du dir absolut sicher, dass es keine Möglichkeit gibt, an deiner Lebenssituation etwas zu ändern?
    Es gibt immer die Möglichkeit, etwas zu ändern.
  39. Ganz ehrlich: Kannst du gut mit Geld umgehen?
    Ja.
  40. Wenn nein: woran scheitert es?
  41. Ist es dir peinlich?
  42. Sparst du gerade auf etwas? Wenn ja: auf was?
    Klassisch-konservative Pensionsvorsorge, dank Bankmutter.
  43. Bist du dir sicher, dass es dein Leben besser machen wird?
    Der Gedanke an Absicherung macht mein Leben immer etwas besser 😉
  44. Der letzte Gegenstand (ab 50 EUR), den du dir zugelegt hast: Hat sich dieser Kauf wirklich gelohnt oder hätte man es auch lassen können?
    Ich hätte es auch lassen können, wollte es aber nicht lassen.
  45. Gibt es einen Menschen in deinem Leben, den du wirklich hasst? Wieso hasst du diese Person?
    Nein, das gibt es nicht mehr. Diese Menschen sind den Hass nicht wert, obwohl es gedauert hat, eine gewisse Gleichgültigkeit aufzubauen. Ich hasse allerdings (und das inbrünstig) gewisse Medien.
  46. Wieviel Energie und Zeit verbrauchst du damit, diese Person zu hassen?
    Heute zum Glück keine mehr.
  47. Macht es dein Leben einfacher oder komplizierter?
    Es war furchtbar anstrengend.
  48. Stell dir vor, du würdest diese Person nicht mehr hassen: welche Auswirkungen hätte es auf dein Leben?
    Es ist befreiend.
  49. Kannst du gut verzeihen oder bist du eher nachtragend?
    Wenn man sich entschuldigt, kann ich gut verzeihen und trage nichts nach. Außer die Person trägt mir umgekehrt Fehler nach. Oder es gibt keine Entschuldigung. Ich bin sehr schlecht, Dinge nur um mein Seelenheil willen zu verzeihen.
  50. Was hat bei einem Streit für dich Priorität: Recht zu haben oder dein Gegenüber?
    Kommt auf den Streit an, aber üblicherweise streite ich nur bei Dingen, die es wert sind und wo es mir um etwas Bestimmtes geht.
  51. Verletzt du Menschen manchmal im Streit?
    Niemals. Zumindest nicht unabsichtlich.
  52. Bittest du danach um Entschuldigung?
    Das ist nicht notwendig, weil ich es nur dann tue, wenn ich es zu einem Bruch kommen lassen will.