Projekt Graustufe: Weihnachten & Blogparade: Mein Wort für 2017 & die letzten 38 Fragen von LaVieVagabonde 3/4

Jan ruft monatlich zum Projekt Graustufe auf. Da er im Dezember das Thema „Weihnachten“ ausgerufen hat, dachte ich, das wäre eine schöne Möglichkeit, auch etwas dazu beizusteuern und mich mal wieder ein wenig durch mein Weihnachtsarchiv zu klicken.

Auf der Seite von Tellyventure habe ich eine Blogparade gefunden, an der ich gerne teilnehmen möchte. Sie schreibt:

Anstatt endlos lange Listen mit neuen Vorsätzen für 2017 zu füllen, die wir – und seien wir mal ehrlich – wahrscheinlich eh nicht alle umsetzen werden, suchen wir uns ein Wort aus, an dem wir uns das kommende Jahr entlang hangeln können. So vermeiden wir unnötigen, belastenden Stress, mit dem wir sonst ins Neue Jahr rutschen würden und konzentrieren uns auf diesen einen Leitgedanken. Unser Wort ist zugleich Wegweiser und Gebrauchsanleitung. Es ist der Kompass für das nächste Jahr, den wir die kommenden 365 Tage immer ins uns tragen werden.

Ich finde das eine sehr schöne Idee, da mich die klassischen Vorsätze wie „abnehmen“, „öfter bei Opa anrufen“ „mich gesünder ernähren“ blablabla ohnehin nie wirklich motiviert haben. Im Gegensatz dazu ist mir zu dieser Parade sofort ein Wort in den Sinn gekommen, Dieses Wort lautet:

Gelassenheit

Eine Eigenschaft, die mir gänzlich fehlt. Ich bin Planungsfanatiker und werde halb wahnsinnig, wenn ich nicht alle Fakten zu einem Thema kenne, wenn ich nicht alle Unsicherheitsfaktoren miteinberechnen kann. 2017 stehen mit Sicherheit in mehreren Lebensbereichen spannende Zeiten und wohl auch Veränderungen an. Ich möchte versuchen, diese Veränderungen anzuschauen und anzunehmen, ihnen zu begegnen wie sie sind und sie neutral wahrnehmen, bevor ich wieder in paralysierende Panik und fanatischen Frust verfalle, weil ich im Vorhinein noch nicht zu 100% abschätzen kann, wie sich diese Dinge in meinem Alltag abzeichnen werden.

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…und weil es so schön war und soviel Ruhe vermittelt, gibt es noch eine zweite Galerie, die ich mit dem Preset von Birgit versehen habe.

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…und zum Abschluss, die letzten offenen Fragen.

La Vie Vagabonde stellt 190 Fragen und ich möchte sie nach und nach beantworten. Für mich. Vielleicht will ich nicht alles veröffentlichen. Aber es soll eine reflektierende Reise sein. Und vielleicht ist es auch für euch spannend, euch mit diesen Fragen auseinanderzusetzen… Hier der vierte und letzte Teil! (hier der erste; und der zweite; und der dritte!)

  1. Hast du schonmal eine wütende Nachricht an jemanden geschrieben, den du gar nicht kennst?
    Ja.
  2. Oder ein Hass-Posting auf Social Media Kanälen veröffentlicht?
    Nein.
  3. Wie hast du dich danach gefühlt?
    Besser. Hin und wieder muss man sich Luft machen. Allerdings betraf das meistens verpfuschte Handwerksarbeiten o.Ä. ^.^
  4. Schämst du dich oder ist es okay?
    Ist okay. Wer Mist baut muss damit rechnen, dass er nicht grade begeisterte Reaktionen erhält.
  5. Bist du oft wütend oder schlecht gelaunt?
    Leider öfter als mir lieb ist.
  6. Was sind die Gründe?
    Meistens weil ich müde bin oder Schmerzen habe.
  7. Wie könntest du das ändern?
    Flexible Arbeitszeiten würden wohl helfen.
  8. Worauf freust du dich momentan am meisten?
    Grade ganz aktuell auf Weihnachten.
  9. Achtest du auf deine Gesundheit?
    Manchmal mehr als mir lieb ist.
  10. Was hast du deiner Gesundheit zuletzt Gutes getan?
    Wieder mit Sport begonnen.
  11. Achtest du auf die Gesundheit deiner Mitmenschen?
    Das sollte an sich jeder selbst tun.
  12. Rauchst du, wenn Kinder oder Nichtraucher anwesend sind?
    Ich rauche nicht.
  13. Trinkst du Alkohol vor Kindern?
    Ich trinke ausgesprochen selten, aber ich muss sagen, dass ich darauf noch nie geachtet hab.
  14. Hast du jemals hinterfragt, wieso wir Alkohol und Zigaretten vor Kindern konsumieren, und ob das vielleicht eine schlechte Idee sein könnte?
    Zigaretten sind für mich ein No Go, weil ich alles daran hasse. Alkohol ist ein anderes Thema. Alkohol ist bei uns ein gewisses gesellschaftliches Ding und Alkohol hat mir – so ironisch das klingen mag – oft in emotionalen Krisen geholfen. Obwohl es natürlich eine heimtückische Sache ist und man sehr aufpassen muss, wie man damit umgeht.
  15. Nerven dich Kinder?
    Fremde, ja.
  16. Wenn du ein Kind wärst: würdest du dich selbst als coolen oder nörgelnden Erwachsenen sehen?
    Haha. Ich fürchte, ich würde mich nicht besonders cool finden.
  17. Bist du gut zu dir?
    Ich arbeite daran.
  18. Wann hast du zuletzt etwas Positives über dich gedacht?
    Auch daran 😉
  19. Stell dir vor du machst einen Fehler. Stell dir die Sachen vor, die du dir dann innerlich vielleicht an den Kopf wirfst: Würdest du so mit einem Kind sprechen, das einen Fehler begangen hat? Oder deiner Mutter?
    Nein.
  20. Wenn nein: Wieso bist du grausamer zu dir als zu deinem Umfeld?
    Weil ich es gelernt habe.
  21. Wie geht es dir dabei, wenn du so hart zu dir bist?
    Schlecht.
  22. Macht es die Situation besser oder schlimmer?
    Schlimmer.
  23. Wann hast du dich zuletzt getröstet?
    Irgendwann, im Laufe der Therapie, denke ich.
  24. Wann hast du dir zuletzt etwas verziehen? Was war es?
    Ich verzeihe mir jeden Tag meinen Zuckerkonsum 😉
  25. Was hat dich zuletzt stolz gemacht?
    Dass ich endlich den Schritt gemacht habe, mich für meine Wunsch-Ausbildung anzumelden.
  26. Was kannst du besonders gut?
    Man sagt mir, ich bin relativ gut darin, anderen Menschen Mut zuzusprechen und sie aufzubauen.
  27. Was ist deine schönste Erinnerung?
    Oh, es gibt zum Glück sooo viele, dass ich wirklich keine einzelne herausheben kann.
  28. Was findest du an deinem Äußeren am Schönsten?
    Diese Frage ist relativ bösartig. Vermutlich mein Gesicht.
  29. Und was magst du am wenigsten?
    Ich will natürlich unbedingt, dass ihr das alles wisst #ironieoff Der größte Hass schwankt zwischen Oberschenkel und Oberarmen.
  30. Wieviel Einfluss hat das auf dein Leben?
    Nicht mehr soviel wie früher.
  31. Bist du neugierig darauf, wie sich das Sterben anfühlt?
    Irgendwie ja.
  32. Wenn du jetzt plötzlich sterben müsstest: wärst du bereit?
    Nein.
  33. Wer würde an deinem Grab stehen und trauern?
    Meine Familie, der Herzjunge und ein paar Freunde, denke ich.
  34. Weißt du, wo dein Grab wäre?
    Ich will kein Grab, darum muss ich mir noch etwas Zeit lassen. Ich möchte gern irgendwo ins Wasser gestreut werden und jeder soll sich seinen eigenen Ort suchen, an dem er an mich denken kann.
  35. Möchtest du lieber überraschend sterben oder nach langer Krankheit?
    Bitte bitte überraschend. Wer in aller Welt wünscht sich eine lange Krankheit?
  36. Denkst du oft an geliebte Menschen, die verstorben sind?
    Nicht mehr so oft wie früher, aber schon.
  37. Sprichst du mit anderen Leuten über tote Menschen, die dir einst wichtig waren?
    Nein, das ist eher eine Sache in mir drinnen.
  38. Hast du Angst vorm Tod?
    Vor meinem weniger als vor dem der Menschen, die ich liebe.

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So long, noch drei Mal schlafen, dann kommt das Christkind!