Projekt 52 – Meine Stadt (Woche 1)

So, nach langem Verfolgen des Projekts im letzten Jahr und immer wieder jucken in den Fingern auch mitmachen zu wollen, hab ich heuer beschlossen, einfach teilzunehmen und zu schauen, wie lang ich durchhalte: beim Projekt 52 von Sari. Das erste Wochenthema ist ‚Meine Stadt‚.

Ich hab lange überlegt, wie ich das bewerkstelligen soll, da mich eine Angina und ein grippaler Infekt in den Klauen hatte und ich gar nicht rausgekommen bin. Schon gar nicht, um etwas ’stadt-mäßiges‘ zu fotografieren. Denn zuerst ist mir natürlich ‚Wien‘ eingefallen. Ich war zwar am Freitag in der Arbeit, aber Wien ist ja nicht gleich Wien und ich hätte unmöglich – noch ziemlich geschlaucht – eine Stadt-Tour machen können um die Orte zu fotografieren, die für mich ‚Mein Wien‘ ausmachen. Dann hab ich mir gedacht, der Begriff Stadt ist ja dehnbar, ergo kann es ja auch ein Ort sein. Und so ist es Perchtoldsdorf geworden…

p52_meinestadt

Ad Bild: ich Trottel hab in geistiger Umnachtung meine Kamera zuhause liegen gelassen. Daher lässt die Qualität etwas zu wünschen übrig. Das ist zwar mehr als unprofessionell, gerade als Einstieg in ein neues Projekt, aber ich hoffe, man verzeiht mir.

Zu sehen ist auf dem Bild die Kirche und der Wehrturm des Ortes, in dem ich die meiste und wichtigste Zeit meines jugendlichen Lebens verbracht habe. Ein paar hundert Meter weiter hinauf war meine Schule. Im Vordergrund ist der Marktplatz und die Pestsäule.

In Perchtoldsdorf gibt es 49 (abgezählt!) Heurigen, bei denen ich sehr gern mit Freunden den Abend verbringe. In Perchtoldsdorf hab ich mich zum ersten Mal (und zum zweiten, zum dritten und auch zum intensivsten Mal) verliebt. In Perchtoldsdorf habe ich gelacht, geweint, getrunken, getanzt, kurzum, mein Leben zwischen 10 und 18 habe ich mehr oder weniger dort verbracht. Und ganz einfach aus diesem Grund ist es ‚Meine Stadt‘.

Und wenn wir schon dabei sind – ein dankeschön an alle, die es zu dieser gemacht haben.