Projekt 52 – Monster unterm Bett (Woche 7)

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Diesmal lautet das Thema ‚Monster unterm Bett‚ und ich habe ausnahmsweise mal tatsächlich das fotografiert, was ich geplant hatte abzulichten.

Manchmal, in der Nacht, da kannst du ihn hören. Ein leises Knurren, ein vorsichtiges Kratzen nimmst du wahr. Es kommt von unten, von der Unterseite der Matratze, von unter deinem Bett. Du schrickst hoch und lauschst, lauschst, ob es lauter wird oder leiser, schneller oder langsamer, ob es vielleicht nur ein Traum war oder Realität?

Indem du dich darauf konzentrierst wird es lauter, schneller, du spürst förmlich wie es dich drängt, mach auf, lass mich raus! Doch du hast zu große Angst, du weißt nicht, ob es gefährlich ist.
Ist es gefährlich? Was wird es machen, wenn ich es öffne, wenn es zum ersten Mal wieder Luft bekommt, atmen kann?

blog_monsteruntermbett1

Nach Stunden, die du wach und zitternd dagelegen hast, die du dem Kratzen und dem Knurren gelauscht hast entschließt du dich letztendlich, nachzusehen. An Schlaf ist sowieso nicht mehr zu denken, die Fragen und sorgen zischen nur so durch deinen Kopf.

blog_monsteruntermbett2

Als du vorsichtig aufstehst und das Bett öffnest krabbelt es dir entgegen, schaut dich mit seinen schwarzen Knopfaugen treuherzig an und sagt: ‚Danke‘ indem es dir über das Gesicht schleckt.

Manchmal muss man sich den Monstern unter seinem Bett stellen.

22 Replies to “Projekt 52 – Monster unterm Bett (Woche 7)”

  1. Die zwei Bilder sind dir echt gut gelungen (mir persönlich gefällt Bild Nr. 2 besser als Bild Nr. 1) und der Text passt dazu wunderbar.
    Sehr gut gemacht! 🙂

    Andy

  2. Hej…
    Cooler Text dazu. nicht schlecht. Hab meins nun auch soweit:)
    P.S.: ich hab dich mal verlinkt bei mir, wenn das ok ist:)

  3. So ein süßes Kätzchen! Da bietet es sich doch geradezu an, dass ihr mal tauscht. Du ne Woche unter’m Bett, dann er…
    Sei lieb gegrüßt und Jouir la vie
    Kvelli

  4. Den Dämonen seiner Gedanken sollte man sich immer stellen. Nur so lernt man, dass sie oftmals nicht so böse sind, wie sie ausschauen… und man macht den Weg frei für neue Erfahrungen.

  5. *Kicher* Die Geschichte ist gut. =)
    Ich tipper zu den Bildern auch immer Texte / Geschichten… =)
    Der Tiger schaut zwar nicht sehr erschreckend aus… aber mir gefällt ’s. 🙂

  6. och, wie süß! =) ein angenehmes monster.

    stimmt, die form ist sehr eigenartig, das war wahrscheinlich genau der grund, warum ich gar nicht drauf kam, dass es reifenspuren sind. *lach* aber das macht das bild gleich noch eine spur interessanter!

    die prüfung am freitag war in deutsch… hab da sehr gemischte gefühle, ich glaube irgendwie, ich hab am thema vorbeigeschrieben. aber was soll’s, jetzt kann ichs ja auch nicht mehr ändern. 😉 kommenden donnerstag ist die nächste, in englisch, und am 6.3. dann mathe – da graut mir jetzt schon total vor. *schauder*

    ich hoffe, dir gehts schon besser? es ist ja schließlich gerade das privatleben, das einem die prüfungszeit erträglicher macht…

    alles liebe
    laura

  7. hey =) tolle Umsetzung, vor allem textlich. Die Fotos weckten zunächst die Frage: „unterm (?!!!) Bett“ … also … weil er ja darüber liegt *g*
    Liebe Grüße, Flügel

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