Wenn man das erste Mal eine zeitlang ganz alleine zuhause ist, ist das zu Beginn seltsam. Das erste Mal, dass niemand der Vertrauten da ist, in der Nähe ist. Das erste Mal, dass man sich um alles selbst und allein kümmern muss. Das sollte eigentlich kein Problem sein. Monatelang aber hat man das Gefühl, es wäre eins (auch wenn mans nicht sagen sollte). Man versucht, diese Situation zu verhindern. Doch eigentlich ist man sich bewusst, dass man sie am besten einfach nützen sollte, wenn sie sich schon so ergibt.

Diese Woche habe ich mir ja mal wieder ganz schön Zeit gelassen mit dem Thema. Das liegt daran, dass mir – als ich das Thema gelesen habe – gleich mehrere Archivbilder eingefallen sind, die dazu perfekt passen würden. Und wie das dann so ist, ist es schwer, neue Bilder zu machen, die denen, die einem sofort in den Sinn kommen, das Wasser reichen oder sie übertreffen können. Da ich aber ungern Bilder veröffentliche, die mir weniger gefallen als die, die es schon gibt, nur weil sie neu sind, war ich recht ratlos, wie ich das Thema umsetzen sollte.

ein Uniprojekt.

Animismus
Freud meint, dass Dingen eine „Seele“ zu geben, etwas Unheimliches ist. Wenn man Dingen, denen man begegnet, Bedeutungsmacht zuschreibt. Auch Horoskope fallen in diese Sparte. An etwas Äußerliches, nicht rational Erklärbares zu glauben.

Animismus 1

Ein Mädchen geht im Wald spazieren, mit einem interessanten Angebot in den Händen. Es sucht die Ruhe, um eine Entscheidung treffen zu können. Natürlich wäre diese Offerte interessant, man würde neue Leute kennenlernen und vor Allem viel Erfahrung sammeln können. Doch es wäre erforderlich, viel unterwegs zu sein. Die privaten Beziehungen würden vermutlich darunter leiden.

ein Uniprojekt.

Angst vor dem Verdrängten
Jede Gefühlsregung, die verdrängt wird, wird in Angst umgewandelt. Das Unheimliche ist nichts Neues, Fremdes, sondern Altvertrautes, Verdrängtes und vor Allem Entfremdetes.
Ein Urangst des Menschen ist die Angst vor dem Tod…

Wächterin am Tor

Die Wächterin am Tor. Sie wartet geduldig, seit unvorstellbar langer Zeit, auf die Seelen, die in ihre Welt eintreten.