P52/10 – Aus dem Fenster blicken (Woche 41) & Groß und Klein (Woche 42)

Wer konnte denn bei Wind und Wetter ahnen, dass man noch aus dem Fenster blicken soll? Und davor auch noch Nila ihre Blogparade ausruft. Der Eine Ring und ich jedenfalls nicht. Deswegen mussten wir uns eine etwas andere Perspektive einfallen lassen. Sieht so aus, als würde ich einfach bei zuvielen Dingen teilnehmen ^.^

Die nächste Woche verlangte von mir das Thema Groß und Klein. Das hat sich ganz gut geeignet, um ein neu entdecktes Feature meiner heißgeliebten D90 auszuprobieren.

Der Bildausschnitt war dann nicht ganz so wie vorgestellt, aber mangels eigener 3. Hand (und keiner weiteren Gelegenheit, die vom Herrn Punkt auszuborgen) musste ich dann das nehmen, was ich hatte.

*

(kein Gemeckere über das bisschen rosa am Finger – meine Grafik-Kenntnisse sind leider noch immer nicht weiter vorangeschritten -.-) Und für alle: das grün ist beabsichtigt!! Es soll zeigen, dass man nur durch den Ring die wahren Farben ‚da draußen‘ erkennen kann ^.^

***

Et voilà, groß und klein…

***

Zu meiner Freude habe ich bemerkt, dass heute Donnerstag ist und sich das mit dem Frage-Stöckchen gut trifft. Ewig, ewig ist es her, seit ich das letzte mal die drei am Donnerstag beantwortet habe…:

1. Hast du ein Lebensmotto?

Naja, ein einziges, allumfassendes Motto habe ich nicht, in dem Sinn. Aber schon so gewisse Dinge, nach denen ich zu leben versuche. Allen voran arbeite ich daran, jedem Tag zumindest irgendein kleines lebenswertes Element zu verpassen, um ihn nicht einfach vorbeiziehen zu lassen. Weil ich darauf irgendwie lange Zeit vergessen habe, habe ich einmal mit einem Farbsystem in meinem Kalender begonnen. Und nur, wenn auf einer Doppelseite (1 Woche) auch genügend blau angestrichen wurde, hatte ich diese Aufgabe erfüllt. Mittlerweile habe ich kein Farbensystem mehr, aber diesem Credo bin ich treu geblieben. Man kann es vielleicht in einem Satz so zusammenfassen: Life is too short to waste ist.

2. Wofür bist du in deinem Leben am dankbarsten?

Das ist gar nicht so einfach zu beantworten. Trotz meiner vielen Grübelei muss ich schon sagen, dass ich oft viel Glück hatte im Leben. Ich weiß es durchaus zu schätzen, dort geboren zu sein wo ich nunmal auf die Welt gekommen bin und nicht in irgendeinem Krisengebiet. Denn nur durch diesen Wohlstand habe ich die Möglichkeit, die (Aus)Bildung zu erhalten, für die ich mich entschieden habe und meine Persönlichkeit zu entfalten. Und auch, dass ich eine Familie (wenn auch eine sehr, sehr kleine) habe, die sich für mich ein Bein ausreißt wenn etwas unrund läuft.

3. Worauf kannst du freiwillig verzichten und was ist für dich lebensnotwendig?

Das ist jetzt richtig schwer, weil es natürlich viele Dinge gibt, die mir überhaupt nicht wichtig sind und auf die ich leicht verzichten kann. Es ist für mich zB nicht schwer, mal nicht fernschauen zu können oder – auch beim fortgehen – auf Alkohol zu verzichten. Ich muss auch nicht unbedingt telefonieren oder Schuhe kaufen. Ab und an verzichte ich auch schonmal auf Freizeit, wenn es dafür Geld gibt und/oder jemandem geholfen ist ^.^ Lebensnotwendig ist zweifellos einmal: atmen, trinken, essen (= und duschen. Lebensnotwendig ist für mich des weiteren Kommunikation. Ich würde auch nicht auf die Dauer ohne Fotografie, PC und Schokolade leben wollen. Ja und Nähe und Zweisamkeit. Ohne kann ich mein Leben nicht genießen. Das macht manche Entscheidungen sehr, sehr schwer…