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Serie ‚Sinfonie der Großstadt‘: Szenen eines Alltags V

Seit langem gab es keinen Beitrag mehr zu den Alltagsszenerien, obwohl ich soviel dazu in meinen Entwürfen liegen habe. Irgendwie komme ich einfach nicht dazu, vor lauter Projekten. Jetzt, da Formen/Muster aber zu Ende und alles an Farb- und 52-Projekten aufgearbeitet ist, werde ich zwischendurch wohl auch wieder für meine eigenen Dinge Platz haben.

*

Ein junger Mann, den Blick in die Ferne gerichtet, nachdenklich, halb beobachtend, halb grübelnd. Was er wohl für einen Job haben mag, dass er mit der Anzughose herumläuft? Was ihn beschäftigt, wenn er da so auf die vielen Menschengruppen schaut, die in der Wiese sitzen?

33 Antworten auf „Serie ‚Sinfonie der Großstadt‘: Szenen eines Alltags V Hinterlasse einen Kommentar

  1. Das ist genau der Grund, warum ich so selten an Projekten teilnehme. Genauer gesagt: Bis heute (seit Feb. 2008) genau ein einziges Mal …

    Ich bin zwar nach wie vor gespannt, welches Projekt Du in Deinen „grauen Zellen“ spazieren trägst, mehr als ein Projekt würde ich aber nicht parallel mitmachen.

    Der Mann … Ja, was denkt er wohl?

    Denkt er überhaupt?

    Vielleicht lässt er einfach mal seine Sinne fliegen. Das kann mitunter sehr befreiend sein.

    • ja ich versteh das. für mich war das sonst nicht so, weil der größte teil des blogs aus den projekten bestanden hat, aber der eigenanteil ist ein wenig mehr, die zeit dafür ein wenig weniger geworden und so ists mit der zeit schwieriger geworden, das alles noch so umzusetzen.
      mein projekt findest du übrigens im header unter ‚gesetz der serie‘. vielleicht gefällts dir ja?

      vielleicht ist er grade gedankenverloren – das kann natürlich auch sein!

  2. das foto gefällt mir unheimlich gut. ich steh einfach total auf schwarz/weiß fotos. die mochte ich schon immer. 🙂

    mehrfachbelichtung? das habe ich noch nie ausprobiert. das muss ich echt auch mal machen. damit lassen sich sicher noch ne menge interessante effekte erzielen.

    es stimmt. man regt sich über so viele kleinigkeiten auf, die eigenlich gar keine rolle spielen. aber das merkt man meistens erst dann, wenn einem dann mal was wirklich schlimmes passiert. man sollte viel dankbarer für die kleinen dinge sein. aber natürlich gelingt einem das nicht immer.

    • ich mag s/w auch. und ich liebe diese menschenbilder, wenn man sie in irgendwelchen situationen ablichtet.
      ja es ist echt cool. aber gar nicht so einfach, da was gutes herauszubringen. ich muss echt mal mit diesem effekt spielen wenn ich unterwegs bin. es wird halt immer ein bild in den hintergrund gelegt und eins mehr im vordergrund, also muss man da ein bisschen experimentieren ^.^
      das stimmt. mir gehts aber auch so, wenn ich zB was schlimmes träume und so richtig erleichtert aufwache. dann wird mir das auch immer wieder bewusst.

  3. schönes bild. aber irgrndwie wirklt es beim genaueren hinsehen etwas ‚geposed‘ weil der mann hat meines erachtens eine sehr unbequeme sitzhaltung. er hat die beine nicht wirklich auf dem boden und wippt sozuagen nur auf seinem gesäß. da kanns du natürlich nichts für, aber des bild ist einfach vom charakter zu perfekt um so etwas in wirklichkeit mal aufnehmen zu können. ich glaub ich würd mich da gar nicht trauen en foto von zu machen, hast du ihn gefragt? hat er mitbekommen das du ihn einfach so mit der kamera anvisiert hast?

    • liebe anna, das finde ich echt interessant. das bild ist nämlich wirklich so aus dem leben gegriffen. warum auch immer er so dasitzt – anscheinend hats ihm so gefallen (=
      nein, ich hab ihn nicht gefragt und nein, er hat es nicht mitbekommen. da waren wir mit dem fotokurs unterwegs und er hat sich nicht dran gestört, dass wir da mit den kameras um ihn herumscharwenzelt sind.

  4. Ich finde, das könnte ein Standfoto aus einem Film sein…Gefällt mir echt sehr gut..

    … die Aussage Mehrfachbelichtung vorhin hat mich (unwissenden) zwar irritiert …aber auch neugierig gemacht…

    LG, Klarissa

  5. Wien? Er arbeitet nicht, bekommt das Studium von seinen Eltern bezahlt und ist so eine Mischung aus intellektueller Lohas meets Theologiestudent.
    Hat schöne Hände, spielte in seiner Jugend Klavier und legt jetzt „jus fo fun“ in einigen Wiener Clubs Platten auf.
    Schublade zu .-)

  6. Es laesst ganz einfach seine Gedanken fliegen und die Seele baumeln, kommt wirklich gut!!!:-)
    Astreine monochrome Arbeit, tip top die Tonwerte. saludos

  7. Ist das nicht der Kerl, der seine Aktenordner so unordentlich sortiert???

    Wenn ja, weiß ich, was er denkt: „Verdammt, hätte ich auf den AJ gehört und meine Akten ordentlicher ins Regal gestellt, hätte ich heute noch meinen Job.“ 😛

    • ja klar im frühling. obwohl ein verschneites wien auch charmant ist. ich würde aber auch am liebsten im mai oder im september eine städtereise machen. rom. hachja rom. da will ich so gern hin. aber zumindest komme ich heuer noch nach prag +freu+

  8. Abschied.
    Der gepackte Rucksack vor seinen Füßen
    oder die Tasche.
    Ein Blick zurück und die Gedanken vielleicht an die schönen Episoden der Vergangenheit, die er dort in diesem Park / Garten selbst erlebte?
    Großartige MomentAufnahme mal wieder das!
    Lieben Gruß
    bigi

    • ein schöner gedanke, wenn auch ein bisschen melancholisch. aber es passt zum herbst… danke für dein lob, ich freue mich, dass es dir gefällt!
      liebe bigi – wenn du bei meinem projekt wieder dabei bist, vielleicht hast du ja irgendwann in den nächsten 2 monaten lust, ein bisschen die werbetrommel bei deinen kontakten zu rühren?

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