Bei Seegeflüster las ich unlängst zwei Beiträge zum Thema Pferde, einmal unter dem Titel „Stallgeflüster“ und einmal unter „Mythos Pferdemädchen„. Da die Begeisterung meiner Eltern, Pferdegeruch und Stallmist im Auto herumzukutschieren, endenwollend war und auch noch Christopher Reeves Reitunfall kurz vor meinem ersten Kontakt mit den großen Vierbeinern stattgefunden hatte, waren meine Möglichkeiten, ein „echtes“ Pferdemädchen zu werden, begrenzt – um nicht zu sagen: nicht vorhanden. Dies sollte aber nicht bedeuten, dass meine tiefe Liebe für alles, das Fell und vier Beine hat, jemals wirklich verschwand. Sie war nur tief verschüttet und kam dank meiner Therapie sehr plötzlich wieder zum Vorschein und drang in mein Bewusstsein.

Um meinem Vorsatz treu zu bleiben, vor allem meine liebsten Bilder zu posten, wenn die Gefühle noch warm sind, bekommt ihr jetzt eine weitere Unmenge an Blühendem vor den Latz geknallt. Und ich sage euch etwas: es ist noch nichtmal das Ende der Fahnenstange erreicht, denn auch der nächste Beitrag wird sich um diesen verrücktbunten, wunderschönen Frühling handeln. Aber eins nach dem anderen – erst einmal: mein Lieblingspost!

[Kurzer organisatorischer Einschub: Ich wurde darauf hingewiesen, dass es Probleme gibt, in Chrome (und Opera) zu kommentieren. Ich weiß das und habe um WP-Support gebeten, warte aber derzeit auf eine Lösung, sonst muss ich womöglich das Theme wechseln. Wenn ihr mir einen Kommentar hinterlassen wollt, müsst ihr leider derzeit FF, IE, Safari (Edge weiß ich nicht) benutzen oder auf ein mobiles Endgerät ausweichen. Ich hoffe, dass das Problem gelöst werden kann!] Nun aber zum eigentlichen Beitrag!

Jans Projekt Graustufe hat mich inspiriert, mir frühlingshafte Bilder auch mal ohne Farben anzuschauen. Auch wenn sein Thema den März füllte und ich dafür doch zu spät gekommen bin, wollte ich meine Ideenquelle nicht verschweigen 🙂 Dazu kommt, dass die folgenden Bilder praktischerweise auch noch zu den aktuellen Magischen Mottos passen, da sie aus bildtechnischer Sicht von Haus aus sehr kontrastreich waren und noch ein wenig mehr in diese Richtung bearbeitet wurden. Und schon bin ich still und lasse die Bilder sprechen.

Immer wieder zeigt sich bei mir eine interessante Tendenz: in dem Moment, in dem ich den Beitrag verfasse, dass ich so nicht weitermachen mag mit dem Blog, dass es Zeit ist, mich ein wenig „umzuformatieren“, neu auszurichten und zu justieren, stehe ich ganz kurz vor der Veränderung. Wohl auch, weil mir der Austausch mit euch sehr hilft und ich im Gespräch dann doch draufkomme, worin die Defizite liegen, die mir den Spaß an der Sache ein wenig nehmen.

Als ich letztens durch meinen Facebook-Stream scrollte, wurden mir kurz hintereinander zwei Geburtstagsposts von Schulkollegen angezeigt. Beide haben im selben Jahr im Abstand von 4 Tagen Geburtstag. Beide sind einige Jahre lang mit mir zur Schule gegangen. Fast 12 Jahre nach unseren Abschlüssen stehen wir alle an völlig unterschiedlichen Punkten im Leben und mittlerweile lässt sich schon eine gewisse Einschätzung darüber abgeben, wer welchen Weg eingeschlagen hatte und in welche Richtung die einzelnen von uns erstmal unterwegs sind.

Irgendwann zwischen Spätsommer und Frühherbst des Jahres 2016 traf ich endlich einmal den glücklichen Zustand „Sonnenschein nach Regenschauer“ im Garten meiner Eltern an. Doppelt glücklich war der Umstand, dass ich daran gedacht hatte, das Makro einzupacken und so entstanden wieder einmal Bilder meines liebsten Elements, aus der Nähe.

(Darf man eigentlich sommerliche Bilder im Winter zeigen, wenn sie nicht von Reisen sind? Ich bin mir da ja nicht mehr so sicher!)

Vor einigen Wochen ergab es sich, dass ich bei Dunkelheit durch den Ort fuhr, in dem ich zur Schule ging. Ich bin heute nur noch selten da, derzeit wegen dem Klettern wieder öfter, aber nur noch sehr selten um mit Freunden einen Abend beim Heurigen zu verbringen, so wie das früher üblich war. Ich bin nur noch selten da und noch seltener in der kalten Jahreszeit, abends, wenn es dunkel ist.