Ganz zuerst hab ich die Technik per Unfall selbst entdeckt. Dann habe ich sie bei Viola künstlerisch eingesetzt bewundert. Immer wieder sehe ich auch bei Birgit interessante fotografische Spielereien, über die ich dann bei Bee wieder gestolpert bin. Endlich hat sich im Herbst einmal die Gelegenheit ergeben, es selbst auszuprobieren (anders gesagt: ich war mit der Kamera draußen und habe endlich mal dran gedacht). Und weil ich sie so mag mache ich sie zum ersten Thema der magischen Mottos des neuen Jahres!

Liebe Leute, WOW, eure Kommentare zu meinem letzten Artikel waren echt der Hammer. Ich stelle fest, dass ich offenbar für meine „Strategie“ die richtigen Leser habe ❤ dankeschön für die vielen aufbauenden, ermutigenden und lieben Worte. Und weil ich euch grade mit dem letzten Post offenbar ein wenig Wien-verliebt gemacht habe, kriegt ihr noch einen ganz druckfrischen Beitrag ohne viele Worte (dafür wie immer mit viel Liebe) hinterher 🙂

Willkommen beim mittlerweile 3. Thema von Magic Letters. C ist ja bekanntlich ein schwieriger Buchstabe und die Freude über B war groß – die Vorgabe ist also enorm und ich habe lange überlegt, meinen ersten Impuls verworfen, Wortlisten gewälzt und mich schließlich mit mir selbst auf ein schönes Wort geeinigt, das auch künftigen Ideen nicht im Wege stehen sollte 🙂

Am letzten Novemberwochenende hab ich ein „digitales Analogexperiment“ gestartet, was soviel heißt wie: ich habe den Adapterring (Objektivadapter M42), der endlich bei der Post war, geschnappt, das Pentacon auf die Nikon geschraubt und versucht rauszufinden, ob Swirl-Bokeh auch digital geht, ohne in ein Petzval investieren zu müssen. Fazit: Potenzial vorhanden!

Vor einiger Zeit habe ich Markus von kuhnographotography kennengelernt. Ich bin durch Zufall über seinen Blog gestolpert, habe mich durch die Beiträge geklickt und ein bisschen kommentiert und daraus ist eine mittlerweile schon persönliche und wirklich interessante Kommunikation entstanden. Vor kurzem war er so lieb und hat mich auf seinem Blog vorgestellt und mir ein paar spannende Fragen gestellt. Dem wollte ich natürlich nicht nachstehen und bin auf den Zug aufgesprungen.

Vor längerer Zeit habe ich ja mal einen Artikel zur „Generation Y“ verfasst. Dies war aber nur ein Teil, über den ich schreiben wollte. Auch, wenn es wieder ruhiger geworden ist um dieses gesellschaftspolitische Thema – es gibt noch einen anderen Aspekt, zu dem ich meine Gedanken zu virtuellem Papier bringen will: unter anderem sind wir “Generation Social Media” oder enger gefasst: “Generation Facebook”. Daraus wird gefolgert, wir posten die “Highlights unseres Lebens” um anderen zu zeigen, wie erfolgreich wir nicht sind auf dem Weg des Glücklichseins. Wir sind alle Selbstdarsteller, Selbstoptimierer und lügen uns etwas in die Tasche von den aufregenden Momenten, die nüchtern betrachtet für andere doch nur banal scheinen können. Ja, das mag sein. Ja, das mag manchmal und für manche zutreffen. Aber ich für mich nehme mir heraus, einen anderen Beweggrund hinter meiner Heavy Usage des beliebtesten sozialen Mediums zu sehen und ich weiß, dass der auch auf andere Menschen zutrifft, die ich auch außerhalb von Facebook als meine Freunde bezeichne:

Seit wir aus Amerika zurückgekommen sind ist mein gesamtes Kamera-Equipment irgendwie in der Ecke eingestaubt. Es gab genügend Fotos für den Blog hier und irgendwie konnte sowieso nichts in meinem Umfeld mit dem Westen der Vereinigten Staaten mithalten. Zudem schreibt mein Liebster seit unserer Rückkehr fleißig jeden Tag (und jedes Wochenende – halt immer, wenn er nicht arbeitet) an seiner Dissertation, weswegen es für uns dieses Jahr auch keine Sommer-Fotoausflüge gab. Langsam beginne ich das Fotografieren aber richtig zu vermissen und so fand ich wurde es mal wieder Zeit, etwas Analoges zu machen.

Kürzlich haben wir ein lang vorgenommenes Projekt begonnen zu verwirklichen: vor einiger Zeit haben wir viele (viele!) alte Fotosachen geerbt. Darunter 2 vollständige analoge Kameras, eine Polaroid-Kamera und eine Box-Kamera. Den ersten Pola-Ausflug haben wir ja schon an meinem Geburtstag gemacht. Die Box und die beiden analogen Geräte lagen jetzt Monate voll freudiger Erwartung im Kasten, bevor der Zeitpunkt für eine Tour gepasst hat.