Neuerscheinung Wien

Friedhof St. Marx – die Mystik der Vergangenheit

Am letzten Februar-Wochenende haben wir es geschafft, dem St. Marxer Friedhof einen Besuch abzustatten. Ich hatte schon lange im Hinterkopf, dass es dort sehenswert sein soll (Biedermeierfriedhof, seit Ende des 19. Jahrhunderts stillgelegt – also fast ein „Lost Place“ ^.^, der nun aber nach und nach restauriert wird) und habe dann Christina quasi als Vorhut schon im Herbst hingeschickt 🙂 Ihre Fotos haben mich bestätigt und so habe ich jetzt schon einige Wochen den Friedhofsausflug mit Doppelbelichtungsfokus auf dem Plan. Aus den Doppelbelichtungen ist nicht soviel geworden, aber ein paar Ergebnisse möchte ich dann doch gern zeigen – passen sie auch irgendwie zum Thema „flüchtig“ des aktuellen Magic Mondays.

Denn was wäre ein Post über einen Ort, an dem Gegenwart und Vergangenheit so sehr zusammentreffen wie dort, der nicht ein bisschen Surrealistisches enthält? Hier also die paar wenigen Doppelbelichtungen, die ein bisschen Stimmung vermitteln. Und ein paar Kleinigkeiten.

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Ich bin nun wieder „zurück im Alltag“ – meine Wochenenddienste sind vorerst überstanden und ich hoffe, bald in einen einigermaßen entspannten Rhythmus zu finden.

53 comments on “Friedhof St. Marx – die Mystik der Vergangenheit

  1. Hi,
    also das zweite finde ich absolut TOP! Warum? Weil man fast nicht sieht dass es eine Doppelbelichtung ist und eine, wie ich finde, echt tolle Stimmung von dem Bild ausgeht. Ich finde es sehr gut gemacht, die Zweige sehr Kontrastreich, den Engel hingegen ein wenig flau und am Rand. Ich finde es verleiht dem Engel was mystisches. Ich finde das Bild sehr gelungen.

    Ich habe auch noch die Friedhofsbilder vom vom Januar die ich noch sichten und Nachbearbeiten muss.

    Gruß
    Oli

    • Das sehe ich genauso 🙂 Es ist auch mein Lieblingsbild! Die Kreuze bzw. deren Details gefallen mir auch sehr gut! … und der Sonn- und Regenschirmfabrikant 😉

      Eine angenehme Woche mit gleichmäßigem, entspannendem Ablauf wünsche ich Dir!

    • danke lieber oli, das freut mich sehr. ich mag das auch, obwohl es nicht so ausgesehen hatte wie geplant, irgendwie ist es eben stimmungsvoll 🙂
      auf deine bilder bin ich schon gespannt!

  2. Ich bin sehr beeindruckt von deinen aufnahmen!
    Ich habe keine Ahnung, wie man das mit der Doppelbelichtung hin bekommt !
    Das muss ich gleich mal Tante Google fragen 😉
    Auch ich bin besonders angetan vom 2. Foto.
    Lieben Gruß
    Jutta

    • hallo jutta, danke für deinen lieben kommentar! die doppelbelichtungen ermöglicht mir meine nikon, das ist ein special feature der marke, das ich leider viel zu selten nutze! analog geht es leicht, indem man den film zurückspult! und dann gibt es acuh noch smartphoneapps, mit denen man das simulieren kann 🙂

  3. Das Leben ist kurz im Vergleich zur Unendlichkeit – nicht wahr?
    Die Fotos sind sehr stimmig & ich mag die, in denen 2 ineinander sind – richtig gut gemacht 😉

  4. HAllo Paleica,

    ich liebe den Gang über Friedhöfe auch sehr. Ich liebe die Stille und die zum Teil sehr individuellen und schönen Erinnerungen an die Menschen. Dir sind ja auch ein paar schöne Eindrücke gelungen. Das Feature der Doppelbelichtugen finde ich aNutze es aber bislang gar nicht.

    Liebe Grüße und eine schöne Woche
    Werner

    • hallo werner, ich fand es besonders schön, dass es ein stillgelegter und verlassener ist, denn so stört man auch niemanden, außer andere interessierte. „aktuelle“ friedhöfe mag ich nicht so.
      ich hab die doppelbelichtungen schon vor langem entdeckt, aber irgendwie gerät das feature immer wieder in vergessenheit. jetzt möchte ich ab und zu bewusst mehr damit machen, grade wenn die stimmung passt.

  5. Das sind gigantisch schöne Bilder, liebe Paleica .. sehr mystisch und stimmungsvoll. Solche Aufnahmen mag ich sehr! und es war sicher ein besonderes Erlebnis, diesen alten Friedhof zu besuchen.

    Super, dass deine Wochenenddienste nun vorbei sind 🙂

    Ich wünsche dir eine entspannte Woche,

    liebe Grüße an dich,
    Ocean

    • danke dir liebe ocean. ich mag die bilder eigentlich auch, obwohl die ausbeute irgendwie anders ausgefallen ist, als ich ursprünglich gedacht hätte. ja, es ist sehenswert und überraschenderweise kaum bekannt.
      JA SO EIN GLÜCK!!!

  6. Friedhofsbilder finde ich immer sehr faszinierend und deine Doppelbelichtungen sind sehr gut gelungen ! Die stehen übrigens auch noch auf meiner To-Do-Liste, aber da muss ich erstmal im Kamerahandbuch nachlesen, wie das genau geht 😀
    LG, Netty

    • danke liebe netty! es freut mich, dass die bilder gut ankommen, ich war gar nicht so sicher.
      also ich weiß nicht, was du für eine kamera hast. auf der nikon ist es ganz einfach. den menüpunkt mehrfachbelichtungen suchen und aktivieren und dann werden die nächsten zwei auslösungen übereinandergelegt.

      • Ich habe auch eine Nikon, da wird es ähnlich sein .

        • oh, ja, das funktioniert dann bestimmt auch so! ist wirklich easy, wenn man die einstellung im menü gefunden hat. aber einfach durchklicken, ich muss auch immer wieder schauen 🙂

  7. Super Bilder! Freut mich, dass du es jetzt auch endlich hingeschafft hast. Ist irgendwie schon sehr besonders da.. vielleicht geh ich jetzt dann im Frühling nochmal hin – da sprießen sicher überall wilde Blümchen!

    • dankeschön 🙂 musste mir deine nochmal anschauen und hab mich gefreut, doch einiges wiederzuerkennen. ich denke, in 1, 2 wochen, wenn es nicht friert, ist es nochmal sehr interessant, wenn krokusse und blüten um die grabsteine sprießen. wenn wetter und zeit mitspielen, werden wir vielleicht auch nochmal hin!

  8. namimosa

    Die ersten beiden Fotos sehen sehr mystisch aus. Die beiden mag ich am liebsten, die gefallen mir. So ein bisschen düster, haben was von einem Horrorfilm. 🙂

    Danke!
    Oh ja, das denke ich mir auch oft. Ich halte mich bei Leuten, die ich einfach wirklich nur beruflich kenne, auch immer an die „Geschäftszeiten“ was Mails usw. angeht. Ich finde, dass das (wenn jetzt nichts total wichtiges ansteht) schon so sein sollte und man das auch mal akzeptieren muss, dass man zwar ständig erreichbar ist, aber keine Geschäftsmail an einem Samstagabend verschicken muss.
    Es gibt sicherlich mal Ausnahmen, aber ich finde es halt nicht so prickelnd, wenn die Leute dann echt bei What’sApp daher kommen oder so…

    Ja, ich meinte gestern auch schon zu meiner Mama, dass wir wohl jetzt einfach auf den nächsten Winter und Schnee warten… und warten und warten. Da wird sich jetzt wohl wirklich nichts mehr tun.

    Das denke ich mir generell oft. Man kriegt in den Nachrichten usw. eben nur Dinge mit, die schon mal gefiltert wurden. Oft ist sicherlich viel mehr dahinter und mir reicht eigentlich was ich allein schon bei Prozessen, neuen Gesetzten usw. mitkriege. Da merke ich dann, da meine besten Freunde Juristen sind, dass wir „normalen“ echt nur sehr vage Informationen kriegen, die gar nicht so tief gehen, wie sie sollten. Man weiß dann nur so ungefähr Bescheid…

    Nö, die blauen Flecken blühen noch schön vor sich hin. Waren eben so richtig krasse Teile und die gehen jetzt erst ins Grün über… ^^

    Hihi, also meine Schwester und ich habe auch voll mitgefiebert und so. Ich könnte auch nicht gerade behaupten, dass das ein Abschalten-Spiel ist. Aber ich mochte es, weil ich es schön finde, wenn mich mal was packt und begeistert. Wie viele Spiele machen einen schon noch nervös? Ist ja eh selten geworden. 😉

    • ja, das stimmt. ich höre richtig so einen wabernden ton dazu ^.^ naja, aber horrormäßig sollte es dann auch nicht sein, eher ein bisschen geheimnisvoll, sagenumwoben ^.^

      also mir is es ja wurscht wenn mir wer außerhalb der geschäftszeiten schreibt, sofern er dann nicht auch eine antwort erwartet. soll jeder mails machen wann er will. aber whatsapp, sowas geht beruflich echt GAR nicht, wenn es nicht ausgesprochenerweise für etwas verwendet wird. wirklich höchst unprofessionell und ärgerlich.

      das ist leider das problem, wenn eine gesellschaft soviel wissen angehäuft hat. man kann sich halt nur mehr in einem sehr geringen bereich wirklich auskennen und ist beim rest darauf angewiesen, von menschen, die was verstehen, verantwortungsbewusst informiert zu werden. aber so tickt der mensch leider nicht – damit lässt sich nämlich nicht genug geld verdienen. traurig.

      da hast du sicher recht! aber ob es die richtige abendbeschäftigung ist, weiß ich noch nicht. aber begeistert bin ich in jedem fall 🙂

  9. da hast du ja viele Motive gefunden, alles Gute, KLaus

  10. Wunderbare Impressionen hast Du von diesem Friedhof mitgebracht. So alte Friedhöfe haben eine ganz tolle Atmosphäre und sind wirklich sehenswert. Gerade am Wochenende war ich auch bei uns auf einem Friedhof aus dem 1600 Jahrhundert, so schön.

    LG Soni

  11. Einfach nur tolle Fotos 🙂

  12. Wow, das ist eine unglaublich dichte und stimmungsvolle Reihe. Die Doppelbelichtungen im Zusammenhang mit der Winterstimmung des Friedhofs ist echt toll.

    Viele Grüße Jürgen

    • danke für deine worte lieber jürgen! ich fand den zusammenhang auch schön, deswegen habe ich das solange geplant und das wetter hat eigentlich sogar recht gut gepasst dafür. allerdings interessiert es mich, wie der friedhof im frühling aussieht – vielleicht geht sich ein ausflug aus, wenn grade blütezeit ist!

  13. Ein interessanter Ort, ein stillgelegter. Da kann man sicher „freier“ fotografieren und kommt sich nicht wie ein Eindringling vor. Ich taste mich gerade an Mehrfachbelichtungen heran, gar nicht so einfach, dafür die richtigen Motive zu finden, selbst wenn man eine konkrete Idee hat. Am liebsten mag auch ich das zweite Bild, weil es schon etwas mystisches hat und in s/w wird der Effekt noch verstärkt.

    • ja, das stimmt. verlassene gräber sind ethisch dann doch unproblematischer als aktuelle. obwohl ich persönlich da ja nicht so den zugang dazu hab, weil mir auch der zugang zu friedhof im allgemeinen von der emotionalen seite her fehlt. aber man muss es respektieren, wenn es für andere menschen eine andere bedeutung hat und darf da niemandem zu nahe treten.

      nein, das ist wirklich ziemlich schwierig. ich hab ja diesen einen „glückstreffer“ da gehabt, aber das war nicht geplant, sondern ist einfach passiert. jetzt juckt es mich halt in den fingern, beabsichtigt solche ergebnisse zu erzielen. aber mit denen, die ich hier zeige, bin ich gar nicht so unzufrieden.

  14. Boah ey, das zweite Bild ist der Wahnsinn. Und die mit dem Flieh-Effekt auf dem Auge. Und das Letzte

    • danke 🙂 bei dem zoom-effekt scheiden sich ja sehr die geister. aber grade bei so „mystischen“ motiven mag ich ihn manchmal sehr gern!

  15. Sehr faszinierende Fotos! Ich war früher sehr oft auf dem St. Marxer Friedhof und habe darüber auch schon mal auf meinem Blog geschrieben – allerdings hatte ich bei meinen Fotos keinerlei künstlerische Ansprüche (sogar „Hobbyfotografin“ wäre noch eine übertriebene Bezeichnung für mich) und die Stimmung war bei mir auch ganz anders, da ich meist im Frühling bei Sonnenschein und blühenden Bäumen dort war.

    Warst du schon mal beim Friedhof der Namenlosen? Der hat auch eine sehr interessante Atmosphäre, finde ich.

  16. Willkommen zurück im normalen Arbeitsalltag 🙂 Und die ersten Doppelbelichtungsexperimente sehen auch gar nicht mal so schlecht aus. Vor allem das letzte find ich recht spannend. Ich glaube, mindestens einen Wiener Friedhof muss ich wohl bei meinem nächsten Besuch auch auf meine To See-Liste setzen.

    Wo Du jetzt wieder etwas mehr Zeit hast, können wir ja bei Gelegenheit mal über meine Wienreise reden. Ich hab im Mai und zusätzlich gibt es aufgrund der Feiertage auch noch zwei lange Wochenenden, d.h. es wird sehr wahrscheinlich dieser Monat werden, falls es bei Dir auch paßt.

    • danke danke 🙂 ich wollte mir erst eine gemütliche woche machen, aber nix da. ich hinke ordentlich hinterher, weil soviel aufzuarbeiten ist und dringendes ansteht. aber zumindest langweilig wird mir nicht. man sollte immer vorsichtig sein, was man sich beim universum für seinen job wünscht 😉
      ja, das solltest du auf jeden fall. wobei ich dann den zentralfriedhof empfehlen würde, der ist am vielfältigsten. am besten in der dämmerung, da sieht man manchmal rehe.

      oh ja das wäre schön! mai klingt auch grundsätzlich gut. am liebsten wäre mir so mittendrin, weil ich noch immer versuche, mich zu überwinden, in der woche nach ostern meine zahn-OP anzugehen (sollte ich einen termin kriegen) und ende fliegen wir weg. wann würde für dich denn in frage kommen?

      • Ich hab quasi mittendrin Urlaub, vom 10.-25. ggf. Das erste Wochenende wollt ich eventuell nach Hamburg, also würden für Wien die zwei Wochenenden danach in Frage (17./18. bzw. 24./25) kommen. Das Wochenende 10./11. liesse sich aber eventuell auch einrichten, wenn die anderen nicht passen. Da ich eh Urlaub und noch nix fest geplant habe, bin ich noch sehr flexibel 🙂

        • da würde für mich das wochenende 10./11. deutlich am besten passen (war ja wieder klar 😉 ), weil am 17. hat mein freund geburtstag und der 25. ist das letzte wochenende vor der „großen reise“, da kann ich nicht abschätzen, wieviel wir schon vorbereiten wollen oder zu erledigen haben, einkaufen und noch organisieren müssen. es würde sicherlich an beiden wochenenden gehen, dass wir uns treffen, wenn du da bist finde ich auf jeden fall ein paar stunden zeit für dich (versprochen!!), aber am ersten dieser wochenenden wäre es vermutlich am stressfreisten 🙂

          • Ok, alles klar. Ich kann eventuell auch schon etwas früher Urlaub machen und in Hamburg muss ich erst am 12. sein, insofern gibt es da noch etwas Spielraum. Ich peile dann mal das frühe Wochenende an 🙂

  17. Das ist wieder eine Zusammenstellung die komplett meinen Geschmack trifft! Kompliment!
    LG,Laura

  18. Ganz wunderbare Impressionen. Ich mag Friedhöfe sehr und hier kommt die magische Atmosphäre sehr gut zum Ausdruck. Ist das nicht der Friedhof, auf dem Mozart begraben sein soll? (Ich glaube, da waren wir mal …)
    Liebe Grüße und ich hoffe, es geht dir gut!

    • ja, das ist der friedhof 🙂 allerdings gibt es meines wissens nach kein „echtes“ mozartgrab… aber es ist irgendwie sehr schön dort, weil alles so ein bisschen von der natur zurückerobert wurde.

      • Das habe ich auch gelesen: kein echtes Grab. Aber es gibt da so ein weißes Marmorengelchen, ihm zu Ehren.

        • ja, das stimmt, irgendwas hab ich da gesehen. aber hab ich das schon geschrieben? bin grade nicht sicher – meines wissens nach weiß man ja gar nicht, wo das „echte“ grab ist…

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