Gedanken Neuerscheinung Wien

January Grinch turns into January Cupid

Ich habe noch niemals im Jänner soviele Bilder gemacht wie in diesem Jänner 2015. Bisher war der Jänner für mich fotografisch ein total toter Monat – der Weihnachtszauber vorbei, die Tage noch extrem kurz, das Wetter meist grau, trüb und ich in einer gewissen Lethargie vom Druck, den ein neues Jahr mit all seinen Optionen üblicherweise auf mich ausübt. Heuer war es anders.

Ich konnte nicht mit Vollgas starten, weil es drei Bandscheiben gibt, die mich zurückhalten. Meine Aktivitäten wollen mit Bedacht ausgewählt werden. Sport ist grade keine Option, nach draußen velangt mein Körper dennoch. Was gibt es also Besseres, als ein bisschen mit dem liebsten Hobby zu experimentieren? Man könnte sagen, das Pentacon mit seinem Adapter kam zur richtigen Zeit, denn es reizt mich gerade nichts mehr, als mit den digital umgerechneten 85mm die Details einer leblosen Welt zu erkunden, die in der Lebendigkeit der wärmeren Jahreszeiten verschwinden.

Ein Spaziergang durch den frisch verschneiten Schönbrunner Schlossgarten mit einer kurzen Nikkor Makro-Pause für die Wassertropfen.

Eine Frage, die ich vor einiger Zeit anderswo auf einem Blog gelesen habe und die dieser Tage für mich/bei mir irgendwie wieder aufgetaucht ist… wie geht es euch mit eurem „realen“ Umfeld im Bezug auf die Bloggerei? Kennt und liest euer Partner/eure Partnerin euren Blog? Wie steht er/sie dazu? Interessieren sich eure Freunde für eure Webexistenz? Eure Familie? Wie empfindet ihr das Interesse oder Desinteresse?

65 comments on “January Grinch turns into January Cupid

  1. Wow, das sind echt schöne Bilder! 😀
    Ich finde Deine Frage voll interessant! Das mit dem Bloggen ist bei mir so. Es sind enige Freunde mit Interesse dabei, andere haben kein Verständis füs Thema an sich. Das liegt bei mir eben daran, dass ich ein Pferd gerettet habe und seitdem in meiner Freizeit sehr eingeschränkt bin. Aus einem geretteten Pferd wurden zwei, weil ein Pferd nicht alleine stehen kann. Da geht natürlich für die Versorgung viel Zeit drauf. Da aber die meisten uns nahe stehenden Menschen keine Veränderung mögen, haben sie dem entsprechend auf mein Vorhaben reagiert. Die meistens haben versucht mich auszubremsen, noch bevor das Projekt richtig ins Laufen kam. Ich finde das aber nicht schlimm. Ich weiß was ich mache und wofür ich dies tue. Außerdem habe ich durch das Bloggen ganz viel Unterstützung, Hilfe und Anregungen von vorher unbekannten Menschen gefunden.
    Wie sieht es bei Dir aus? Das hast Du uns gar nicht verraten.
    LG Susanne

    • danke liebe susanne, ich freu mich, dass sie gefallen!
      es ist schön, dass du so hinter dem stehen kannst, was du tust und schade, dass es menschen gibt, die sich da so querlegen wollten…

      mein kommentar dazu folgt im nächsten post – ich wollte gern „unvoreingenommene“ meinungen meiner leser hören 🙂

  2. Dafür sind die Fotos um so schöner geworden und zeigt was der Januar so kann. Und zur Frage: ja, auch mein persönliches Umfeld im realen Leben schaut schon mal auf meinem Blog vorbei, allerdings bleibt es meistens ohne Kommentar. Dafür werde ich aber auf den ein oder anderen Beitrag angesprochen, und das ist ja auch was. Auge in Auge so zu sagen. 😉

    Liebe Grüße, Gerd

    • lieber gerd, ja, der jänner kann einiges aber bisher habe ich das nie gesehen. mittlerweile möchte ich am liebsten tag jeden tag details entdecken, leider 😉 habe ich einen job, der mich davon abhält ^.^
      das ist aber schön, wenn du da persönliches feedback bekommst!

  3. oh, wie schön, die kleinen blätter. alles wirkt so verträumt. und der tropfen ist verzaubert, so scheint es… schön!

  4. Ich finds cool, dass du uns mitnimmtst auf deine Experiment-Tour 🙂 Es sind auch schon wieder sehr schöne atmosphärische Bilder geworden 🙂

    Mein persönliches Umfeld (Freundin und Familie) stalkt mein Blog regelmäßig und schaut, was ich so treibe. 😀 Ich finds super, da ich auf diese Weise oft Feedback und Anregungen für neue Ideen bekomme. Für meine Familie ist die Blogosphäre Neuland, wird aber dennoch (oder gerade deswegen) sehr begeistert aufgenommen. Es stellt auch eine Art „Kommunikationsmöglichkeit“ dar, weil wir überall in Deutschland verstreut wohnen und uns recht selten sehen. So wissen sie immer, was mich gerade so beschäftigt.
    Bei meiner Freundin sieht das alles ein wenig anders aus: Wir wohnen zusammen und auch sie betreibt ein eigenes Blog. Sie war letztendlich auch die Person, die mich durchweg unterstützt und mir gut zuredet, meine Beiträge zu veröffentlichen. Man kennt es ja: Manchmal muss (trotz Hobby) der innere Schweinehund überwunden werden 😉 Und immer wenn er mich mal packt, ist sie da und hilft mir ihn zu vertreiben …

    LG Ronny

    P.S.: Ein spannendes Thema. Ich bin schon jetzt auf deinen Beitrag gespannt.

    • lieber ronny, immer wieder gern. es ist doch so schön, das, was man sieht, mit anderen teilen zu können.

      ich finde es toll, wenn da das interesse besteht. wie du vorhin gelesen hast, ist das bei mir ja überwiegend anders. und man will ja auch nicht aufdringlich sein, man erwähnt das im laufe der zeit halt 2, 3 mal, aber wenn dann keine initiative kommt, hängt man dem anderen auch keine „pflicht“ um. ich persönlich versteh es halt nicht, weil mich rasend interessiert, was menschen, die ich mag, online so treiben. aber vielleicht sieht man das anders, wenn man selber keinen zugang dazu hat?

  5. Ohne meinen Freund gäbe es meinen Blog gar nicht. War damals so ein „Ich muss mich über meine Fernbeziehung auskotzen“-Ding. Er ist auch derjenige, der sich bei mir um die ganze Hosterei und so kümmert oder repariert wenn etwas kaputt ist.
    Offiziell habe ich in meinem Familien- und Freundeskreis niemandem erzählt. Ich weiß aber, dass meine Schwester meinen Blog kennt weil sie mich mal darauf angesprochen hat und auch einige meiner Studienkollegen kennen den Blog und lesen ihn sporadisch.
    Früher war mir das extrem unangenehm wenn mich jemand drauf angesprochen hat – da ist für mich fast die Welt untergegangen. Da war das Ganze aber auch noch viel persönlicher und ich hab viel über meine Gefühle und so geschrieben. Seit sich der Blog mehr in die Fotografie-Richtung bewegt ist es mir eigentlich egal, wenn jemand meinen Blog kennt und mich drauf anspricht. Ich freu mich dann meistens weil das Feedback bis jetzt durchgängig positiv war und vergesse dann auch schnell wieder, wer da so mitliest.
    Auf die Nase binden mag ich gerade meiner Familie sowas trotzdem nicht. Da reicht es mir, dass ein paar Leute wissen, dass ich auf Instagram bin. Und wenn sie sich anstrengen, finden sie meinen Blog über dort sowieso.. 😀

    • oh das ist aber schön, wenn er da so dabei ist.
      mir war das früher auch iregndwie total unangenehm, da wollte ich das auch strikt getrennt haben. jetzt geht es mir schon so, dass ich es schön fände, wenn meine freunde (halt menschen, die mir nahestehen) sich ein bisschen dafür interessieren würden. aber entweder man ist onlineaffin oder nicht und die meisten meiner freunde sind es halt irgendwie nicht.

      grade bei meiner familie muss ichs auch nicht haben 😉

  6. Bei mir ist meine Frau mein „Rechtschreibfehler such Programm“ da ich beim schreiben immer recht „unaufmerksam“ bin oder einfach keine Brille auf habe bin ich recht froh darüber

  7. Wow, solche Bilder von Tropfen möchte ich auch einmal zusammenbringen 🙂 Eine total schöne Serie ist das. Hat ein bisschen was von Winterromantik 🙂
    Spannende Frage. Beantworte ich dir persönlich :-*

    • 🙂 für die bilder brauchst du nur ein teures makroobjeketiv und regen oder tauwetter 😉 aber falls wir mal zusammen mit der cam unterwegs sind, kann ich dir ja meines auch mal zum testen leihen 🙂
      ich freu mich wenns gefällt, ich finde, sie haben etwas ungemein stilles und das mag ich.
      danke auch für die antwort. ausführlicher unterhalten wir uns am sonntag 🙂

      • Bin schwer am überlegen ob ich mir nicht das 40mm Nikor Macro zulege. Mit dem liebäugle ich nämlich schon eine Weile. Plus Makroringe. Hab ein paar unbearbeitete Bilder von einem Kumpel geschickt bekommen und der hat eine deutlich ältere Nikon als die meine ist und seine 40mm Bilder sind hammergeil geworden. 🙂

  8. Ich finde deine Bilder wunderschön und wünsche dir gute Besserung, das hoffentlich alles bald sowie gut verheilt.
    Die Bilder zeigen meiner Meinung nach nicht die leblose Welt, sondern eine Natur die gerade Kraft sammelt für das Neue. Sie befindet sich noch im Dornröschenschlaf… und es dauert nicht mehr lang bis sie erwacht.
    Grüße
    Heike @Björklunda

    • liebe heike, ich arbeite dran aber es wird noch ein paar monate dauern. ich hoffe aber zumindest, dass nach dem sommer alles wieder in ordnung ist!
      deine interpretation der bilder finde cih sehr schön, da sieht man wieder – auf die betrachtung kommt es an…

  9. Auch wenn ich mich wiederhole: Wundervolle Bilder – aufgenommen mit einer tollen Linse! Und zu deiner Frage: Meine Familie interessiert sich eher weniger für meinen Blog, dafür habe ich mit meiner besseren Hälfte, Herrn H., einen treuen Fan an meiner Seite! 😉

  10. sehr schöne Bilder. 🙂 Ich erinnere mich an einen schneereichen Januar in Wien vor drei(?) Jahren, in dem ich mit der Kamera durch den knietiefen Schnee auf der Perchtoldsdorfer Heide stapfte. Vielleicht sollte ich die Bilder auch mal herauskramen.

    • und zur Frage zu meinem Umfeld: Ich war sehr überrascht, als mich einige meiner Freunde darauf angesprochen haben, dass sie „den Artikel letztens echt gut“ fanden. Ich hatte eigentlich gedacht, sie liken das halt mal mir zu liebe auf FB, aber dass sie da wirklich mitlesen? Da war ich echt freudig überrascht. Andere haben, glaube ich, bis heute noch nicht reingeschaut. Das ist sehr unterschiedlich.

      • ja auf fb teilen will ich ja aus mehreren gründen nicht unbedingt. habe es halt einigen schon mehrmals erzählt, aber das „reicht“ sozusagen nicht. aber da kann man halt nix machen. ich finde es dennoch immer schön, wenn man aus dem realen umfeld etwas nettes über seine virtuellen tätigkeiten hört.

    • oh ja das würde mir gefallen – die würde ich zu gern sehen!

  11. Mal wieder herrliche Farben und Motive. Immer wieder schön zu sehen… Favoriten? Alle! 😉
    Ja, das mit dem realen umfeld ist ja immer so ne Sache… Meine Frau freut sich an den „vielen schönen Fotos“ (Zitat meine Frau), trotzdem ist es für sie manchmal schwer mit der Geduld und dem „auf mich warten müssen“ wenn ich mal wieder auf Motivsuche bin. Sie selbst ist leider 100% (fotografisch) talentfrei, was nicht schlimm ist. Mir geht es halt wie vielen anderen Fotofreaks, ich selbst bin von 1000 Bildern höchstens 2-3 mal selbst drauf (davon 2 Selfies) 😉 Aber ich komm damit klar 😉 Und auch sonst ist es spannend zu sehen wer mich und mein schaffen sonst noch verfolgt, schön zu sehen immer an der Wahl des „Bild des monats“ auf meinem Blog…

    • lieber markus, ich freu mich immer sehr über deine unverhohlene begeisterung, das ist total schön!
      das mit dem „drauf sein“ auf bildern kenne ich. ich bitte meinen freund manchmal, mich zu fotografieren, aber das geht oft eher schief und endet in streit ^.^ die geduld für nicht-fotografierende kenne ich acuh. man versteht es ja, aber wenn man grade so viel sieht, dann ist es schon schwer, das loszulassen um den anderen nicht zu nerven O_o

  12. Ich hab dieses Jahr sehr wenig Fotos gemacht und bedaure es fast ein wenig. Gerade in der düsteren Zeit kann man sehr interessante Fotos machen und Deine Serie finde ich toll.
    Mein Mann hat gar kein Interesse an meinem Blog, liegt aber auch daran, dass er generell so gut wie nie im Internet ist – ist nicht seine Welt. Auch in meinem näheren Umfeld verfolgt kaum einer was ich so treibe auf meinem Blog. Für mich ist das aber ok, würde mich vielleicht sonst beobachtet fühlen 🙂

    LG Soni

    • danke liebe soni, ja, das kann man. ich hatte das aber auch schon ganz vergessen udn erst in diesem jahr wiederentdeckt…
      bei meinem ist das ähnlich, nur dass meiner vermutlich ein bisschen jünger ist als deiner 😉 früher gings mir auch so, heute finde ich es schon immer wieder sehr schade.

  13. Oh ha.
    Ich habe im Moment einen nicht enden wollenden Hexenschuss D:
    Der mich auch total abhält von Alltag.
    Aber wenn diese Einschränkung etwas so Tolles wie neue und spannende Bilder hervorbringt, dann hat es wenigstens eine ganz kleine Kleinigkeit Gutes in sich. Zumindest Das.
    Mir gefällt das Bild mit der Statur am Besten ❤

    Von Makro habe ich dank meiner Abschlussarbeit irgendwie die Nase voll xD

    Mein Freund weiß von meinem Blog, aber mein Vater als Einziger naher Bekannter liest ihn auch wirklich 😀

    • wie geht es denn eigentlich deinem hexenschuss? ist es schon besser? sonst empfehle ich spritzen. widerstrebt mir auch immer, ist gelegentlich aber notwendig…
      ja ganz ganz miniklein. ansonsten findet man da nichts positives dran 😦 aber wird ja wohl hoffentlich alles wieder werden!

      das ist ja lustig – bei mir ist es auch mein vater, der als einziger hier glaube ich relativ regelmäßig seine nase reinsteckt ^.^

      • Papas interessieren sich für ihre Töchter 😀
        Mein Rücken wird besser. Ich steh das jetzt knallhart durch! Und deiner?

  14. Da hast du eine richtig schöne Januar-Sequenz zusammengestellt. Ich mag den Januar ( und nicht nur deswegen, weil ich dann Geburtstag habe), sondern weil er so seinen ganz eigenen und speziellen Charakter hat.
    LG von Rosie

    • liebe rosie, dann gratuliere ich dir nachträglich noch sehr herzlich zum geburtstag 🙂
      der eigene, spezielle charakter wird es wohl sein, den ich ansonsten grade gar nciht so mag ^.^

  15. Du bringst mich ganz durcheinander – ich hätt jetzt fast geglaubt, dass wir noch Januar haben 😉 Deine Bilder sind wie immer eine Pracht!
    Ich hoffe, dass Deiner Wirbelsäule allerbestens geholfen werden kann!
    Und zum Bloggen: Viele Verwandte oder Bekannte lesen nicht mit, denke ich. Zumindest sagt selten einer was davon. Aber mir ist meine Bloggergemeinde genug. Ich brauch das nicht im Umfeld (viele verstehen es auch nicht.)

    • 😀 neinein, wir haben schon bald märz 😉
      danke für das liebe lob zu den bildern. an der wirbelsäule wird sehr zeit- und kostenintensiv gearbeitet, also hoffen wir das beste!
      bei mir verstehen es wohl auch viele nicht. trotzdem finde ich es manchmal schade.

  16. Tolle Bilder! Und der Wassertropfen kommt doch schon nah an perfekt heran, findest Du nicht? Mein reales Umfeld liest zum Teil fleißig mit, zumindest meine Freunde. Die spüren, dass ich beim Bloggen ein Potenzial aufspüre, an das ich vorher nicht herangekommen bin und dass da(durch) noch was geht. Meine Familie ist eine begrenzte Gruppe und die hat, wenn ich ehrlich bin, null Interesse an dem was ich tue. Na ja, meine Oma würde wohl Interesse haben, aber mit 94 Jahren und schlechten Augen geht da nicht viel. Meine Bilder zieren aber jetzt ihr Treppenhaus, immerhin 😉 Blogging analog, so gesehen 😀

    • ach perfektion und ich, das ist so eine sache 😉 aber ich bin schon einigermaßen zufrieden damit. trotzdem geht sicher noch was, da ist noch luft nach oben ^.^
      ich finde das total schön, wenn die freunde da so teilhaben. meine sind irgendwie überwiegend so web 2.0-unaffin, dass das interesse nicht besonders groß ist.
      analoges bloggen ist auch toll 😉

      • Och, Luft nach oben ist ja immer! Wäre auch schade, wenn nicht. Wenn ich mir heute Fotos angucke, die ich vor nur 6 Monaten toll fand – die langweilen mich heute! Und so soll es ja auch sein, oder?
        Jaaaaa, das mit dem Web-unaffin kenne ich auch sehr gut. Aber ich muss auch sagen, dass ich mir hier unter anderem auch deshalb so wohl fühle, WEIL es fremde Menschen sind, die meine Werke sehen und ‚bewerten’… nicht, dass ich mich nicht freue, wenn Freunde und Familie sich interessieren, aber das Feedback fremder Menschen ist oft noch einen Tacken ehrlicher 😉

        • da hast du wohl recht. und wassertropfen sind halt sowas wie ein dauerprojekt. das geht immer 🙂
          ja und mir gehts auch so. habe vorhin in meiner uralt-community ein paar uralt-texte gelesen und die fotos dazu gesehen, von denen cih weiß, dass ich sie in meiner anfangsanfangszeit so toll fand und jetzt finde ich die meisten davon einfach nur mehr schrecklich ^.^ wobei ich mich zumindest für die meisten texte nicht schäme. immerhin 😉

          das ist gar keine frage. wenn man das nicht schätzen würde – ebenso, wie menschen zu treffen, die man sonst nicht kennengelernt hätte – dann würde man es ja auch nicht über jahre machen. aber mich begleitet das nun wirklich schon mein halbes leben und ist einfach so ein fixer bestandteil meines lebens dass es seltsam ist, darüber irgendwie nie „offline“ reden zu können.

  17. wunderschön, bin wieder da,, einen guten Tag wünsche ich, Klaus

  18. Ich wünsche dir gute Besserung.

    Schöne Bilder, besonders die Tropfen.
    Ich glaube einige Freunde und Bekannte schauen manchmal vorbei bei meinem Blog, ich mach aber nicht unbedingt große Werbung dafür. Außerdem ist es mir eigentlich ganz recht, wenn diejenigen, die sich nicht für Fotografie interessieren bei mir fernbleiben, denn wenn ich mich manchmal nicht mal verstehen kann, wie sollen die mich dann verstehen.

    Meine Frau schaut (glaub ich ) nur ab und zu kurz vorbei, aber das ist für mich OK, denn Fotografieren ist in der Familie einfach mein Hobby.

    Viele Grüße Jürgen

    • danke lieber jürgen, ich arbeite dran, wird schon werden.
      haha, da hast du vermutlich schon recht. kommt halt immer auf die sichtweise an!

  19. Die Bilder sind sehr stark geworden, tolle Unschärfen! 85mm nutze ich zurzeit auch sehr gerne, ist Dein Objektiv analog? Oder warum benötigst Du einen Adapter?

    Und zu Deinen Fragen: Im Grunde schaut nur mein Bruder regelmäßig auf mein Blog, ansonsten fast keiner und wenn dann nur zufällig.

    • hallo ulli, es freut mich, dass sie dir gefallen!
      ja, das objektiv ist ein altes analoges ddr-objektiv, so ähnlich wie das helios!
      bei mir ist es nur mein papa 😉

  20. Mir gefällt vor allem diese von Schnee bedeckte Statue!
    Schön, dass du der momentanen Situation wenigstens mit solchen Fototouren ein bisschen was abgewinnen kannst. Man muss halt leider echt immer das Beste aus solchen Dingen machen.
    Aber hier scheint das ja ganz gut geklappt zu haben. 😉

    Ich hab auch schon ein paar Mal gehört, dass Paris zu Weihnachten echt grässlich überfüllt sein soll. Mir reichten da schon diverse Berichte im Fernsehen… zwar schön, aber echt voll.

    Mhm, ich bin mir nicht so sicher. Ich hatte ja auch schon mal ein ganz anderes Pferd, von einem ganz anderen Besitzer und da lief das ähnlich ab. Ich schätze die Tiere müssen einfach wirklich speziell dafür trainiert sein. Die schauen sonst nie dorthin wo sie sollen und lassen sich zu viel ablenken. Klar, wenn da so eine seltsame Frau vor einem rumhüpft. 😉

    Na ja, mittlerweile ist es auch viel wärmer. Aber es liegt noch genug Schnee. Wir hatten halt auch sehr viel. 😉

    Bei mir geht’s jetzt zum Glück wieder. Manchmal hat man einfach extrem schlechte Phasen und dann hab ich wirklich viel Kopfweh. Zur Zeit ist es wieder besser und ich bin wirklich froh drum. Da schafft man einfach so viel mehr und alles fällt einem viel einfacher. Ein gutes Gefühl.
    Ich hoffe auch du kannst bald wieder eine Verbesserung spüren!

    • ja es nützt ja nichts. nervt zwar ungemein, wenn man so eingeschränkt ist, aber man muss ja trotzdem schauen, dass man nicht in eine depressive stimmung abrutscht, auch wenns nicht immer ganz einfach ist. beim fotografieren geht es gut, wenn ich nicht mein auge gefühlt daheim vergesse, wie dieses wochenende, dann vergesse cih total die welt um mich herum und bin in meinem element…

      ja also sonst ging es eigentlich gut. klar waren in montmartre viele menschen, aber jetzt nicht total schlimm. es hat sich eigentlich halbwegs verteilt. nur dieser erfahrung auf der champs-elysee war einfach gestört.

      das kann gut sein. ist ja auch so mit „fernsehhunden“ – da benötigt man viele tricks um die dazu zu bringen, das zu tun, was sie sollen.

      so ein glück, dass es jetzt wieder besser ist! ich hatte das ja eine zeitlang – aber halt in einem ausmaß, dass normale schmerztabletten sehrwohl geholfen haben. trotzdem fand ich es anstrengend, 2-3x die woche tabletten schlucken zu müssen und mit schmerzen aufzuwachen und nix dagegen tun zu können.

  21. schönes Wochenende, Klaus

  22. Das Makro-Bild ist echt klasse!

    LG
    Jakob

  23. Bei uns liegt natürlich kein Schnee mehr. Da muss man schon in den Harz und selbst da ist es inzwischen mager. Im Januar kann man trotzdem schöne Bilder machen, wie du so schön zeigst. Die größte Hürde für mich sind allerdings immer die kurzen Tage. Aber das wird ja zusehends besser!

    Was das Lesen meines Blogs angeht, so weiß mein näheres Umfeld nichts davon oder interessiert sich kaum. Nur meine Tochter schaut vielleicht mal gelegentlich, hat aber zu viel anderes im Kopf.
    Ich finde es eher schade und hätte nichts gegen den einen oder anderen Kommentar – und wenn er mündlich wäre. Aber Bloggerei ist halt nicht für jeden etwas. Könnte auch daran liegen, dass der Blog nicht interessant genug ist. Das muss man akzeptieren.

    • bei uns auch nur noch eher weiter draußen. direkt in der stadt ist alles weg. macht aber nix, da brauche ich es ohnehin nicht.
      das problem der kurzen tage habe ich auhc. aber langsam wird es zum glück besser!

      mir geht es da genau wie dir. aber du hast recht, es gibt halt viele, die nix damit anfangen können.

  24. alles Gute , Klaus

  25. Entschuldige, ich wollte mich schon längst mal wieder zu Wort melden, aber in den letzten Tagen war einfach immer ein bißle zu viel los. Ich finde es wirklich toll, dass Du Dich mit dem Januar versöhnen konntest und dieses Jahr so viele Bilder machen konntest. Es gibt eben immer etwas zu entdecken, ganz egal wie trübe oder kahl es eigentlich erscheinen mag. Und um den Schnee beneide ich Dich ja schon ein bißchen, der hat mir diesen Winter auch wieder sehr gefehlt. Von den Bildern mag ich das 7. mit der Statue am liebsten, auch wegen der kleinen grünen Farbklekse, die einen schönen Kontrast zum Rest bilden.

    Was das bloggen angeht, habe ich daraus eigentlich nie ein Geheimnis gemacht und auch damals sogar meine Freunde über Facebook nach ihrer Meinung gefragt. Ich war ja zu der Zeit auch noch wegen einer depressiven Phase in Behandlung bei einer Verhaltenstherapeutin und einem Psychiater, beide haben meinen Blog gelesen und fanden es ganz toll. Mein Psychiater hat ihn auch immernoch per Email abonniert, auch wenn ich schon seit einer ganzen Weile nicht mehr bei ihm war. Ansonsten wird er halt von ein paar Freunden und Kollegen gelesen, mit denen ich auch mal über Beiträge spreche. Ich mache auch kein Geheimnis daraus, dass ich einen Blog schreibe und meine Mutter hat die Adresse glaube ich auch schon ein paar Mal an Bekannte weitergegeben. Da sie selbst aber nur selten das Internet benutzt, liest sie eigentlich nur mit, wenn ich da bin und ihr die Sachen zeige. Meinen Bruder interessiert es nicht so und die meisten meiner Freunde haben glaube ich auch nicht so das Interesse daran bzw. zu viel anderes zu tun. Ich poste die Links halt in Facebook und wer mag, kann halt reinschauen. Manche liken auch nur den Link, ohne wirklich drauf zu klicken und vermutlich würde ich auch mehr Reaktionen bekommen, wenn ich Fotos direkt auf Facebook teile, aber ich hab auf dieses ‚Fast Food Sharing‘ keine Lust mehr. Schließlich gibt es ja inzwischen auch genug Leute aus der Community, die einfach gerne mal vorbei schauen 🙂

    • macht ja nix – schön, dass du es jetzt geschafft hast und noch so ausführlich!
      ich finds auch schön, das zeigt mir, dass es nicht zwangsläufig fotografische durststrecken geben muss. schon seltsam, wie weit man sich von seinen wurzeln wegentwickelt wenn man zuviel „großartiges“ sieht, mit dem man den blog eine weile füllen kann. manchmal ist back to the roots aber durchaus eine gute therapie.

      ich hätte nichts dagegen gehabt, ihn fotografisch noch ein bisschen mehr auskosten zu können, mein freund ist ja sehr ungeduldig wenn das wetter ein bisschen winterlich ist. aber ich freu mich über das, was ich mitnehmen konnte. nächstes mal muss ich aberunbedingt versuchen, schneekristallmakros herzuzaubern 🙂

      stimmt, du teilst das viel mehr mit der realität. das ist bei mir wieder nicht so das thema, weil es mir dann doch so geht, dass cih von den entfernteren bekannten, von denen mir vielleicht der eine oder andere nicht so wohl gesonnen sein könnte oder mich nicht versteht, nicht unbedingt stilles mitlesen provozieren will.
      das richtige blogleben entsteht sowieso innerhalb der community. manchmal vermisse ich halt nur, dass es außerhalb halt gar keinen austausch gibt. aber man kann sowas ohnehin nicht erzwingen. umso mehr freue ich mich, blogger persönlich zu treffen und so eine brücke zu schlagen mit menschen, die dafür was übrig haben.

  26. Pingback: Wiener Momente #3 – Winterwunderland | wandernd

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