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Was macht Lightroom eigentlich aus meinen Bildern? & Infinity Dreams Award

Unlängst habe ich euch ja schon einmal mit einer Art fototheoretischem Beitrag beglückt – über schwarzweiß-Fotografie. Das soll hier natürlich nicht zur Regel werden, aber ich habe noch eine andere Idee aufgegriffen, die mir selber sehr gefallen hat und da dachte ich, wer weiß, vielleicht findet ihr das auch interessant!?

Die Idee ist an sich nicht neu, aber die Umsetzung mochte ich sehr und daher hab ich den Input von Anne Geick geklaut (selbstverständlich nach Einholung ihres Einverständnisses 🙂 ). Ich fand es sehr interessant so dargestellt zu sehen, was an den ursprünglichen Bildern gemacht wurde und was es mit der Stimmung des Fotos gemacht hat.

Links seht ihr immer vorher, rechts nachher.

Ich fand das Experiment auch selbst sehr interessant, weil für mich die Bilder nach der Bearbeitung total anders wirken – die Veränderung an sich aber gar nicht so groß ist, wie ich sie eigentlich bei den meisten Bildern wahrnehme.

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Abschließend wurde ich wieder mit einem Award beehrt – diesmal von Markus – und zwar mit der englischen Variante des Liebsten Awards, leicht abgewandelt der deutschen. Danke dafür! Wie immer dürft ihr dabei  ganz viel über mich erfahren, das Weitergeben… na ihr wisst schon 😉

Die Regeln der internationalen Variante:

  • Thank and follow the blog that nominated you.
  • Tell us 11 facts about yourself.
  • Answer the questions that were set for you to answer.
  • Nominate 11 bloggers and set questions for them.

 

  1. Imagine you would have an exhibition, but you are not allowed to choose the photos by yourself. By whom you would let create the selection?
    Ich würde wohl Personen, die ich mag und die mir nahestehen bitten, ein Bild dafür auszusuchen.
  2. Which historical event you would like to have captured with your camera?
    Tolle Frage. Darüber hab ich ehrlicherweise noch nie nachgedacht. Aber vielleicht… die Unterzeichnung des Staatsvertrags in Österreich – was dort zu dem Zeitpunkt passiert ist, ist zwar nicht weltpolitisch umwerfend, aber für mich als Österreicherin schon sehr relevant; Oder den Mauerfall, das hätte ich auch gerne mit der Kamera erlebt. Und wenn man weiter zurückdenkt (sehr viel weiter): den Ausbruch des Vesuv – aus sicherer Entfernung 😉
  3. Which special place you would like to capture?
    Muss ich mich da jetzt ernsthaft auf einen einzigen festlegen? Unmöglich! Ihr wisst doch, dass es da diese Bucket List gibt… Aber gut, „special place“ ist ja relativ offen. Also dann sage ich: Nordlichter in Norwegen. Oder Island.
  4. Which Person you would like to portrait?
    Romy Schneider.
  5. Who should do the portrait photo of you for your biografy?
    Helmut Newton.
  6. What will be the title of your biography?
    Ein Kopf voll Gefühl, ein Herz voll Gedanken.
  7. Which historical event you would like to change?
    Den 2. Weltkrieg. Auch wenn es mich dann aller Wahrscheinlichkeit nach nicht gäbe.
  8. If there would no photography, which creativ activity you would exercise?
    Das ist wirklich schwer zu beantworten. Vielleicht hätte ich dann Zeit gefunden, Gitarre zu spielen? Allerdings wäre es wohl wahrscheinlicher, dass ich beim Schreiben geblieben wäre.
  9. What makes you smile?
    Lieblingslieder live.
  10. What makes you cry?
    Abschiede.
  11. What three qualities should a person have?
    1. Zuverlässigkeit
    2. Empathie
    3. Interesse

 

Zum Schluss soll es noch 11 Fakten über mich geben. Schwierig. Also ein kurzes Handbuch, was man wissen sollte, wenn man mit mir auskommen will:

  1. Ich hasse Unzuverlässigkeit. Wenn man etwas verspricht, sollte man das auch halten. Oder aus guten Gründen zumindest rechtzeitig Bescheid geben, wenn dem nicht so ist.
  2. Ich esse nichts das wabbelt, außer Pudding. Keine Meeresfrüchte, keine Schwammerl (Pilze), keine Innereien!
  3. Ich liebe Udo Jürgens aus ganzem Herzen. Lästern unangebracht!
  4. Meine Spinnenphobie erstreckt sich auch auf Exemplare aus Stoff und Plastik. Wer mich also mit achtbeinigen Figuren konfrontiert oder gar bewirft riskiert Schlimmes!
  5. Ich wirke nach außen hin manchmal arrogant, das ist aber reiner Selbstschutz für das unverbesserliche Kind in mir, das niemals genug Stofftiere besitzen kann und dem bei jedem Tierkind das Herz höher schlägt!
  6. Ich schätze korrekte Verwendung der Sprache und bewundere Menschen, die mit Wörtern jonglieren.
  7. Ich bin ein kleiner Feigling wenn es darum geht, meine Komfortzone zu verlassen. Hier ist es kuschelig!
  8. Ich fotografiere gegen das Vergessen.
  9. Ich liebe es, fremde Menschen zu beobachten und ihnen zuzuhören.
  10. Ich bin ein Hypochonder.
  11. Schokolade!

62 comments on “Was macht Lightroom eigentlich aus meinen Bildern? & Infinity Dreams Award

  1. Ist definitiv interessant. Ich denke, dass gelungene Bilder durchaus das eine oder andere mal bearbeitet werden dürfen um noch mehr Ausdruck zu bekommen. Man muss nur aufpassen, dass man es dann nicht übertreibt. Schöne Beispiel hast du da zusammengestellt und Glückwunsch zu Award 🙂

    • da hast du sicher recht. obwohl auch übertreibung relativ ist und einem bild gut stehen kann. es kommt einfach immer auf das motiv und den kontext an 🙂
      es freut mich jedenfalls, dass sie dir gefallen!

  2. Liebe Paleica,

    ich bin immer sehr begeistert, wenn es um solche reavealing facts geht 😉

    Übrigens wäre Peter Lindberg der Fotograf meiner Wahl, da habe ich einen persönlichen Bezug zu.

    Ansonsten decken sich viele Fakten, die du so nett aufzeigst, mit meinen. Unzuverlässigkeit ist ein No Go, man muss zu seinem Wort stehen. Viele Mneschen halten mich auch für arrogant, was mE an meiner sehr gestandenen Art bzw an meinem gefestigten Charakter liegt. Und oh ja, Menschen, die die deutsche Sprache gut beherrrschen und eine gewisse Eloquenz zeigen, bewundere ich ebenfalls.

    Das war schön.

    Liebe Grüße, Bee

    • danke für deine lieben worte, es freut mich, wenn die fakten gern gelesen werden 🙂 war diesmal nicht so einfach, wieder 11 dinge aufzutreiben. oft funktioniert es aber am besten, wenn man einfach nicht zuviel nachdenkt und aus dem bauch raus schreibt 🙂

  3. Spannend, mal unbarbeitet neben bearbeitet zu sehen. Ich arbeite bis jetzt nicht mit Lightroom, verändere nur ein wenig, aber jedes Mal etwas beim Bild. Die Fotos werden einfach schöner, stärker, leuchtender, intensiver, irgendwie sowas. Das erstaunt mich immer, was dabei heraus kommt, selbst wenn man nur wenig verändert. Wieviel das dann doch ausmacht. Und das kann man hier im direkten Nebeneinander sehr schön sehen.
    Und deine Fakten udn Antworten gefallen mir. Kurz und knapp und klar. Und natürlich sehr interessant, hatte ich doch dieselben Fragen zu beantworten 😉

    • geht mir genauso. ich habe auch lang kein lightroom benutzt und die ersten jahre mit photoscape gearbeitet. mittlerweile könnte ich es mir aber ohne nicht mehr vorstellen – man gewöhnt sich einfach an einen workflow.
      es freut mich, dass du sie interessant gefunden hast. man versucht ja, sich nicht allzu sehr zu wiederholen 🙂

      • Stimmt, man arbeitet gern immer ähnlich, lustig eigentlich. Irgendwann schaue ich mir Lightroom mal an, ich hab ein anderes Fotobearbeitungsprogramm, an was ich mich mal ranwagen wollte, aber ich kapier es bis jetzt einfach nicht und mich da rein zu fuchsen, fehlt mir gerade Ehrgeiz und Zeit. 😉 Aber bis jetzt reicht der Kram ja auch aus.
        Und ja: das kenne ich, wenn man schon öfter mal ein paar Fragen beantworten dürfte, dann besteht das Risiko, alles doppelt und dreifach zu schreiben :D, das Gefühl hatte ich selbst bei mir neulich auch schonmal.

        • es ist auch ein zeitmangel, irgendwie. früher hab ich mich mit dem einzelnen foto mehr auseinandergesetzt, aber wenn ich das jetzt tun würde, würde niemals mehr etwas online kommen 😉
          ich denke, wenn man mit der eigenen arbeitsweise zufrieden ist, ist es ja auch gar nicht notwendig. irgendwann wollte ich es einfach mal ausprobieren und hab eine studentenlizenz dafür bekommen, damit hatte ich eine gute und günstige möglichkeit, es auszuprobieren. und seit ich die vielfalt der presets kenne.. ich kann gar nicht mehr anders 😉

          ja, es wiederholen sich fragen halt doch und bei „erzähl offen und frei über dich selbst“ ist es halt umso schwieriger, finde ich!

          • Naja, es ist ja schon so, dass solche Bearbeitungsprogramme das Möglichkeitssprektrum ordentlich erweitern. Das macht es nicht immer ‚leichter‘, weil man sich ja zunehmend öfter entscheiden ‚muss‘, aber andererseits macht es das Arbeiten abwechslungsreich und es entstehen ja auch interessante Dinge. Ich kann das schon nachvollziehen. Ich würde es auch nutzen, wenn ich es denn kapieren würde 😀
            Na klar, es besteht das ‚Risiko‘, dass sich Fragen ähneln oder wiederholen, wobei ich sagen muss, dass ich bis jetzt wirklich immer unterschiedliche und auch total interessante Fragen zu beantworten hatte, über die ich selbst erstmal ins Grübeln kam. Das mag ich eigentlich. Und ja, es gibt eben diese Grenzen, wo man dann hier im Netz doch nicht komplett offen antworten mag und kann. Aber das hatten wir ja schonmal. Trotzdem macht es meist Spaß, soetwas zu lesen 😉

            • du sagst es 🙂 manchmal hab ich sehr konkrete vorstellungen davon, wie ein bild schlussendlich wirken soll. manchmal spüre ich aber nur irgendwas in dem foto und kann nicht sagen, was es ist. dann probiere ich mich so durch die presets durch, bis ich irgendwann das aha-erlebnis habe. und manchmal kann ich mich auch nicht entscheiden – farbenfroh oder entsättigt, bunt oder monochrom, starke kontraste oder eher ein fade… jaja, wer die wahl hat… 🙂 aber es macht einfach spaß und es macht die bilder eben doch einen ticken „mehr“…

              ich habe meist auch sehr verschiedene fragen. die einzige, die schon recht oft kam: wie bist du zum bloggen gekommen/warum bloggst du. aber das drängt sich wohl auch irgendwie auf 🙂 genau – aber solche fragen lassen sich dann ja doch irgendwie umschiffen 🙂

              • Ich glaube, ungefähr so gehe ich auch vor. Meistens nach Gefühl. Und es ist doch super, wenn man das eigene Gefühl oder die Stimmung, die in einem Bild steckt, besonders hervorheben oder verstärken kann.
                Das Ergebnis macht dann meist auch mehr Spaß. 😉

              • ja, das stimmt. das ist es ja, was das fotografieren so ganz besonders macht, finde ich. und ja, da gehts mir auch so. meist sehe ich ein foto und denke mir, könnte was draus werden. und dann seh ich das endergebnis und denke mir: JEP.

  4. Man muss oft gar nicht so viel machen und die Stimmung ändert sich gewaltig. Ein bisschen an der Sättigung und am Kontrast drehen reicht oft.

  5. Sehr schön gemacht, es gefällt mir besonders gut dass die Abtrennung der Bilder nicht immer in der Mitte platziert ist 🙂 Das Projekt gefällt mir echt gut!

    • 🙂 das ist allerdings zufällig so entstanden. ursprünglich wollte ich es symmetrisch, habe dann aber gesehen, dass das nicht immer sinn macht und entsprechend angepasst 🙂

  6. arianenane

    interessant: bei einigen der gezeigten Fotos gefällt mir das nachher definitiv besser, aber nicht bei allen , so z.B. bei dem mit der Fetthenne (5. Foto von unten)

    was ich dich schon länger fragen wollte (ist für mich nicht so klar ersichtlich): fotografierst du nur digital oder auch analog ?

    • ich fotografiere fast nur digital. ich hab schon ein paar analoge kameras, die dürfen aber wesentlich seltener frischluft schnuppern, als mir lieb ist 😉

  7. Das sind echt so geniale Beispiele für vorher/nachher. Überlege mir auch meine Bilder mal so zu betrachten.
    Danke für deine Antworten und Fakten. Echt erfrischen schön, wie offen und ehrlich du das schreibst. Danke. Mach weiter so.
    LG, Markus

  8. Hmmmm, sehr interessant und gut gemacht. Und schöne Bilder. Bei mir geht allerdings die Erkenntnis in die andere Richtung, wenn ich das mal so kryptisch formulieren darf 🙂 Mir gefallen nur selten die Nachherbilder besser. Es ist für mich eine Gegenüberstellung von authentisch und künstlich. Oft finde ich die „geschönten“ Farben schrecklich, vor allem bei den Himmeln. Die Veränderung der Stimmung von der du sprichst, ist bei manchen Bildern ja extrem und ich frage mich, inwieweit und ob es überhaupt wünschenswert ist, eine bestimmte Stimmung zu fotografieren und dann etwas ganz anderes heraus zu bekommen.
    Aber das ist natürlich alles Ansichtssache …… Liebe Grüße von Wien nach Wien 🙂

    • liebe myriade, ich versteh deinen ansatz auch sehr gut. natürlich ist es ein verändern der fotos und natürlich werden sie auch künstlich dadurch. für mich ist es aber auch stark ein darstellen dessen, was ich in einer situation empfinde, wie ich den moment sehe. die kamera ist ein technisches gerät, das das aufnimmt, was die einstellung ihr sagen. so arbeite ich zB nie mit der funktion weißabgleich. diese dinge ändere ich immer nachher, bei der bearbeitung. und oft benötigt ein bild für mich einfach mehr veränderung um das zu zeigen, was ich im moment des auslösers empfunden habe.

      • Ja, das kann ich auch verstehen. Wahrscheinlich muss man einfach flexibel sein, je nach Bild, je nachdem was man ausdrücken möchte.

        • ja, ich denke auch. und geschmäcker sind nunmal verschieden, jedem gefällt was anderes – und das ist ja auch gut so 🙂

  9. Liebe Paleica,
    Dein Lightroom vorher/nachher Vergleich hat mich (beinahe) überzeugt, mich auch an dieses Bearbeitungsprogramm zu wagen. Ich scheue immer noch vor den vielen Tutorials und dicken Handbüchern zurück, die angeblich alle studiert werden müssen, bevor man überhaupt mal ein „fertiges“Foto in Händen hält. Heutzutage ist wohl die Formulierung „am Monitor bewundern kann“ angebrachter, so man mit der Zeit gehen möchte! 😉

    Punkt 4,5 und 6 Deiner persönlichen So-kommt-man-mit-mir-aus-Fakten unterschreibe ich „blind“. Besser und ausführlicher gesagt, ich stehe sehenden Auges voll und ganz neben Dir, hinter Dir, bei Dir! ♥

    Ich wünsche Dir einen angenehmen Wochenstart und einen feinen Montag,
    herzlichst moni

    • liebe moni, das mit den tutorials und handbüchern ist absoluter blödsinn. man schraubt einfach an den reglern und schaut was passiert und irgendwann stellt sich dann ohnehin ein gewisser learning by doing effekt ein 🙂

      dankeschön für den support, das freut mich ❤
      hab auch eine schöne woche!!

  10. Liebe Paleica, deine Gestaltungskunst überzeugt mich immer wieder, schöne Woche wünsche ich

  11. Ein sehr gemochter Beitrag! Da es ja keine Facebook-Benachrichtigungen mehr gibt, bin ich jetzt praktisch drauf gestoßen! Muss ich mir ja vorm Schlafen gehen (omg, Student vor 10 Uhr im Bett????) noch ansehen! 🙂
    Ich selbst hab leider kein Lightroom, aber vielleicht wäre das auch etwas für meine Bilder, wenn ich dann mal die Fotos vom Wörthersee, Klopeiner See und so weiter zeige! Hach, wie komm ich da nur jetzt ran 😀 ?
    Auf jeden Fall: It made me happy to get to know you! Das sollten wir wirklich noch mal machen, vielleicht wenn dann der Winter bei euch da im Norden (oh, das darf ich jetzt mal sagen!) Einzug erhält!
    Ich hoffe, dir geht’s sonst blendend!

    • hmm das ist eine gute frage! ich hatte ja ein riesen glück, ich hab grade noch einen LR4 mit studentenlizenz bekommen – aber schau mal nach bei adobe, ob es das vielleicht gibt? oder ob sie noch testversionen anbieten? ich bin mir sicher, dass es auch was für dich wäre!

      und: mir gehts genauso. schön, dich kennengelernt zu haben ❤
      wär schön, wenn wir es nochmal schaffen. wie lang bist du denn eigentlich in klafu?

  12. Sehr sehr cool ! Ein interessanter Beitrag 🙂
    Würdest du Lightroom auch jemanden empfehlen, der noch nicht so geübt mit der Bearbeitung von Bildern ist? (so wie ich zum Beispiel 😛 )

    • dankeschön ❤
      ja, unbedingt! als ich mir den ersten zugelegt hab (das war damals LR2) hatte ich keinen blassen schimmer davon, was das alles ist. aber mit viel rumprobieren und den viel gelobten presets hab ich mittlerweile so meine bearbeitungsmodi gefunden.

  13. Das letzte Bild mag ich am
    Liebsten.

  14. Ein Hypochonder bin ich auch. Habe ich heute erst wieder unter Beweis gestellt (aber gut, zumindest war was. Zum Glück nicht so dramatisch wie ich das gleich wieder gesehen habe!).
    Und Abschiede HASSE ich. Da werde ich immer sehr emotional…

    Dankeschön für dein liebes Lob!
    Wordpress ist da wirklich sehr viel einfacher in der Handhabung. Blogger hat da schrecklich genervt.
    Das mit den Handyfotos sehe ich ähnlich! Natürlich kann man das mit den Filtern immer noch leicht übertreiben, aber na ja. Muss man halt etwas aufpassen. 😉 Und die Kameraqualität ist mittlerweile ja richtig gut.

    Irgendwie nervt so ein zusätzliches Gewicht halt doch total schnell. Also mir geht das schon so und ich kann dich gut verstehen, warum die Canon dann doch wieder aus der Tasche gefallen ist. Eigentlich schade, aber manchmal ist man im Alltag halt einfach nur praktisch.

    Das fand ich aber gerade in Japan seltsam! Da gibt es halt doch so viel mit gegrillten Gemüse usw. Tofu ist ja auch viel dabei. Da fand ich es schon seltsam, dass Vegetarier dann doch so viele Probleme haben… Aber das kennen die echt nicht. Gerade wenn man sich nur einen Imbiss mitnehmen möchte oder so, gibt’s eigentlich nichts ohne Fleisch. Ich hab halt so meine Probleme mit Fleisch, gerade wenn ich nicht so ganz weiß was es ist. Daher war ich auch immer sehr vorsichtig. ^^

    • haha ich bin immer sehr beruhigt, wenn auch andere dieses hypochonder-thema haben. das ist echt supernervig. da spürt man irgendwo ein zwicken und glaubt gleich sonstwas. mittlerweile versuche ich, es relativ lange für mich zu behalten, aber immer klappt es nicht. ich frage mich, wie sehr das andere menschen schon bemerkt haben 😀
      abschiede sind einfach das schlimmste. vor allem, wenn man nicht weiß, ob es ein wiedersehen gibt.

      ich wundere mich eigentlich, dass blogger sooo erfolgreich ist, wenn es doch um einiges komplizierter ist? ich habe mich da auch irgendwann registriert, weil ich den eindruck hatte, dass die plattform zumindest im deutschsprachigen raum schon größer wird als wordpress. allerdings hab ich schnell gesehen, dass es mir dort nicht gefällt, weil es viel weniger möglichkeiten bietet, selbst als wordpress.com.

      das stimmt. und es verändert sich auch die mode der handyfotos, finde ich. mittlerweile kann man das echt schon sagen. während früher diese grellen und starken kontraste total hip waren, ist es jetzt meist eher was pastelliges mit ein bisschen fade oder aber ganz klare linien mit viel weiß und etwas überbelichtet. bin gespannt, wie es sich da weiterentwickelt…

      ja das ist es halt. wenn keine aussicht auf fotos besteht, dann schleppt man es halt nicht mit, auch wenns nur ein halber kilo ist. trotzdem werde ich künftig, sobald ich zu meinem papa ins auto steige, immer eine kamera dabei haben ^.^

      mit fleisch gehts mir auch so. wenn ich dem urheber nicht vertraue >.< das ist auch so ne hypochonder-sache, da hab ich immer angst vor einer lebensmittelvergiftung -.-

  15. Echt interessant diese Gegenüberstellung der Fotos, ich selber kann mich nie entscheiden was mir besser gefällt – die Fotos so natürlich wie möglich zu belassen oder doch „aufgemotzt“? Und mit Filtern könnte ich mich sowieso ewig spielen… Und ja, Unzuverlässigkeit, Spinnen und fehlende Rechtschreibung/Grammatik sind auch für mich ein No-Go 😉

    • 🙂 bei mir ist es ein ganz klares bekenntnis zu lightroom. direkt aus der kamera gefallen mir die bilder irgendwie nie. ich finde sie zu flach, zu kontrastarm und zu fad. ich weiß auch nicht 😉

  16. Huiuiui, ein Beitrag voller spannender Inhalte. Egal ob die Lightroom-Umwandlung, die Fragen (die ich übrigens auch sehr genial fand) oder die Fakten…
    Und noch spannender seit ich weiß wer sich hinter „Paleica“ tatsächlich verbirgt 😉

    • dankeschön – freut mich, wenn ich nach so langer zeit immer noch einigermaßen unterhalte und keine unfreiwillige einschlaflektüre bin 😀
      tja, die sache mit der schokolade (resp. kuchen) hast du ja nun schon mal erlebt 😀

  17. Also das mit den Bildern und Lightroom hast du wirklich großartig dargestellt. Ich weiß noch, wie ich zu Beginn der Fotografier total enttäuscht war, wenn Fotos nicht so farbintensiv und irgendwie mit diesem „typischen“ grauen Schleier versehen waren. Irgendwann habe ich mich dann an Photoshop gewagt und festgestellt, wie viel mehr man aus den meisten Bildern heraus holen kann, wenn man nur ein klein wenig an einem Schräubchen dreht. Außerdem kann man auch durch verschiedene Arten ganz unterschiedliche Sachen ausdrücken. Mir gefällt es manchmal auch sehr gut, den Kontrast absichtlich zu verringern. Hach ja, so viele Möglichkeiten 🙂

    Die Fragen waren wie immer sehr aufschlussreich. Als ich die Frage über „welches Ereignis du gerne fotografiert hättest“ hatte ich, ohne die Antwort zu lesen, den Vulkanausbruch im Kopf. Wirklich toll ❤

    • dankeschön ❤ mir gings auch ganz oft so. ich dachte mir, wie in aller welt ist das möglich, dass die fotos von mir so aussehen, wenn andere doch soooo aussehen? natürlich kannte ich damals auch viele fotografische mittel nicht, wie graufilter und den effekt von langzeitbelichtungen – aber vieles, ganz vieles kommt schon aus dem post processing. das eröffnet im vergleich zur analogen fotografie schon ungeahnte möglichkeiten…

      tatsächlich? OH. das finde ich jetzt aber richtig spannend. noch ein herzchen dafür 🙂 ❤

  18. Hej!
    Ich finde solche theoretischen Ansätze immer wieder sehr interessant, auch wenn ich sie auf verschiedenen Blogs immer wieder mal lese. Doch jeder hat irgendwo trotz des gleichen Ansatzes einen ganz anderen Stil und so ist es immer wieder aufs Neue sehr inspierierend. Eine tolle Auswahl an Bildern, die du hier getroffen hast…
    Liebe Grüße Heike

    • liebe heike, so geht es mir auch immer. vor allem, weil ich mich wirklich oft frage, wie das „rohmaterial“ bei anderen aussieht. und auch für mich selber war das durchaus richtig spannend.

  19. Hi,
    in der analog Fotografie hat man früher Probestreifen gemacht um die Auswirkungen seiner Nachbearbeitung zu sehen, also nicht wirklich ganz so neu die Idee. Ich gehe heute noch her und mache jeden Schritt der Nachbearbeitung auf eine Ebenen Kopie des letzten Schrittes, so sehe ich genau welcher Schritt wieviel und was bewirkt hat; und kann jederzeit die Ebene wieder löschen und den Vorgang geändert wiederholen. Auch habe ich dann immer einen Vergleich zu untersten Ebene, dem original Bild.
    Gruß
    Oli

    • sicherlich eine aufwändige, aber durchaus sinnvolle heransgehensweise… da ich ja nur mit lightroom arbeite, erübrigt sich das ja bei mir.

  20. Ich mag die Art von Bilder – weil ich mich bei fast allen Fotos von anderen frage, wie die wohl unbearbeitet ausgesehen hätten. Man erkennt bei dir aber durchaus eine Ähnlichkeit in allen deinen Bearbeitungen. 🙂

    Und WTF – keine Pilze?!

    • das ist schön zu hören 🙂 liegt aber vermutlich irgendwo an den presets, die ich verwende 😉
      nein!! ur schlimm! also nur püriert. geschmack ist toll, konsistens ist wääääh!

  21. Oh mein Gott!! Wale!! Ich liiiiiebe Wale!❤️

  22. Posts mit Blick hinter die Kulissen sind so spannend. Und ausnahmslos gut, was du aus den Bildern gemacht hast. Gefällt mir 🙂

  23. Pingback: Blogparade: Wie weit darf Bildbearbeitung gehen? – episoden.film

  24. Eine schöne Dokumentation, danke!
    Ich bearbeite meine Fotos gar nicht, dafür nehme ich mir mehr Zeit beim Fotografieren und überlege, wie Licht und Farbe beim jeweiligen Sonnenstand am besten eingefangen werden können und welche Blende und Belichtungszeit ich benötige. Mein Freund benötigt für ein gutes Foto viel Zeit, ich skizziere in dieser Zeit lieber. Die Bearbeitung ist mir zu aufwendig. Jedoch ist die Fotografie weder mein Beruf allenfalls ein wenig ein Hobby. Neben meinem Beruf als freiberuftliche Künstlerin habe ich wenig Zeit mich mit Bildbearbeitung zu beschäftigen.
    Liebe Grüße und ich freue mich, deinen Blog über Rosie entdeckt zu haben, Susanne

    • danke fürs anschauen 🙂 ich fand es selber richtig spannend, das mal gegenüber zu stellen.
      das ist auch eine option. mir geht es einfach so, dass mir farben und kontraste aus den fotos, wie sie aus der kamera kommen, meist nicht zusagen und ich erst durch die bearbeitung das aus dem bild rausholen kann, das ich eigentlich darin sehe.
      herzlich willkommen übrigens hier, schön, dass du mich gefunden hast 🙂

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