Girls-Roadtrip in den Süden: Meerblicke in Triest

Immer, wenn der Hochsommer sein „hoch“ schon überschritten hat, wenn der August in die zweite Hälfte geht und mein Aufenthalt am Meer schon eine gefühlte Ewigkeit her ist, packt mich die Sehnsucht, das Meerweh. Meerblicke, soweit das Auge reicht. Und weil man davon nie genug bekommen kann und in Erinnerungen schwelgen schöner ist, als dunkle Computerbildschirme anzustarren, werfe ich auch noch ein bisschen Wasserglitzern in die Runde.

Grade gehen wieder die fehlenden Worte um. Die Frage, nach der Sinnhaftigkeit, die Frage nach der Freude. Das große „wozu“, das sich durch die Masse an Kanälen unweigerlich immer wieder aufdrängt. Auch mir fehlen grade die Worte, aber im Sommer ist das irgendwie immer so. Im Sommer, da ist das Grübeln ein klein wenig abgestellt, da geht es mehr um das Heute als um das Gestern und das Morgen, aber das macht das Schreiben schwer.

Darum habe ich mich für Bilder entschieden, die nicht viele Worte brauchen. Die ein Gefühl vermitteln, das man vielleicht ohnehin schwer in Worte fassen kann.

Es ist dieses Gefühl, das ich habe, wenn ich in Italien bin, oder am Meer oder am Meer in Italien. Dieses Gefühl, dass ich grade da bin, wo ich sein will, dieses Gefühl, das sich ganz breit macht und mich ausfüllt, weil der Moment so lange bleiben soll, wie es nur irgendwie geht.


 

Pin me on Pinterest:img_7050