#travelathome Österreich Highlights: Burg Hohenwerfen & Natur

Eine mittlerweile bekannte Einleitung: schwer zu glauben, wie lange die Entstehung dieser Bilder schon her ist. Aber es trifft nunmal immer wieder zu. Ein Jahr und drei Monate liegt unsere Österreich-Tour schon zurück. Es ist unfassbar, wieviele Dinge sich in diesen 15 Monaten geändert haben und wie anders vieles jetzt ist. Und ich spreche nicht davon, dass wir verheiratet sind – denn abgesehen von unserem „Titel“ ist da alles wie gehabt 😉

Diese Österreich-Tour schloss an an Monate meiner persönlichen Hölle und sie waren der erste Lichtblick nach einer verdammt finsteren Zeit. Ich schätze, dass ich diese Reise und vielleicht auch die Stationen dieser Reise irgendwie immer mit diesem zaghaft-entschlossenen Schritt zurück ins Leben verbinden werde. Es hat so unendlich gut getan, aus der Stadt rauszukommen, raus in die Natur, in den Frühling, wo die Luft frisch ist und das Wasser plätschert, den permanenten Großstadtlärm zu vergessen und gegen Grillenzirpen und Vogelgezwitscher zu tauschen. Manchmal vergesse ich, wie kurz das eigentlich erst her ist und manchmal will ich auch einfach gar nicht mehr dran denken, dass es diese Epoche gab. Ich hoffe nur inständig, dass sie nicht wiederkommt und dass ich nie wieder verlerne, das Schöne am Leben zu sehen.

Die Burg Hohenwerfen – ein umwerfend schönes Bauwerk, von dem ich schon immer mein eigenes Bild machen wollte – und das ist mir am Weg zu Europas größter Eishöhle in Werfen auch gelungen ❤ Ist sie nicht ganz unglaublich?

Die Geschichte der Burg Hohenwerfen

Dem Bau der Burg Hohenwerfen ging eine wenig erfreuliche Zeit für Salzburg voraus: Zahlreiche politische Unruhen und der Investiturstreit machten befestigte Anlagen für das Erzbistum notwendig und so entstanden im Jahr 1077 unter Erzbischof Gebhard die Burg Hohenwerfen, die Festung Hohensalzburg sowie die Burg am Petersberg in Friesach. Bei diesen Burgen dürfte es sich zunächst um einfache Holzbauten gehandelt haben, die in weiterer Folge großzügig erweitert und verstärkt wurden. Erst im 15. Jahrhundert hatte Hohenwerfen in etwa die Größe der heutigen Hauptburg erreicht.

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…und zum Schluss noch zwei Apfelbilder vom Ausblick über den Pinzgau – aufgenommen am Eingang zur Eisriesenwelt Werfen. Fotos von drinnen gibt es leider nicht – strenges Fotografierverbot.

Die Geschichte der Eisriesenwelt Werfen

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war diese Höhle - nicht zuletzt aufgrund der ausgesetzten Lage im Hochgebirge und auch wegen des damals mangelden Interesses an der Höhlenforschung - noch vollkommen unbekannt. Erst 1879 drang der Salzburger Naturforscher Anton von Posselt-Czorich alleine rund 200 Meter weit ins Dunkel dieser Höhle vor und entdeckte die Eisriesenwelt damit offiziell. Ein Jahr später veröffentlichte er einen ausführlichen Bericht über seine Entdeckung in der Zeitschrift des Alpenvereins. Dennoch geriet die Höhle wieder in Vergessenheit.

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Eigentlich hatte ich gar nicht vor, über dieses Thema zu schreiben, es ist mir einfach aus den Fingern geblubbert. Vielleicht, weil ich es grade geschafft hab, eine superfeine (#nicht!) Verkühlung an Land zu ziehen und das ein gewisser Trigger ist. Ich weiß heute noch nicht, was es mir „gebracht“ hat, diese Zeit zu durchleben und ich hoffe, dass ich eines Tages irgendeine Art von Sinn darin sehen werde, denn man sagt ja, es sind diese Phasen, die man durchtaucht, an denen man wächst. Aber noch bin ich wohl einfach zu nah dran. Noch bin ich nicht fertig. Aber irgendwann, eines Tages.


#offtopic: ihr wisst ja, dass soziale Netzwerke und ich eine sehr zwiespältige Beziehung haben. Dennoch wage ich einen neuen Versuch, mit einer Software, die im Grunde mehr Suchmaschine als soziales Netz ist: Pinterest. Ich habe meine Phasen, in denen ich dort selbst gern stöbere und suche und ich habe das Gefühl, dass es als einziges irgendwie etwas anders ist als Facebook, Instagram und was man eben sonst als „echter“ Blogger noch so für Kanäle nutzt. Ich teste im Moment, ob diese Plattform für den Blog interessant sein könnte. Und freue mich natürlich, wenn mir jemand folgen mag (und folge gerne zurück). Wer von euch nützt Pinterest?

Also wird es jetzt dann vielleicht unter den Beiträgen so etwas geben: Pin me on Pinterest! Ihr findet mich unter: Paleica 🙂